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Erfahrungen mit Ackerbohnen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon Welfenprinz » Fr Nov 27, 2015 12:47

Hat man denn im biolandbau genügend geeignete Insektizide??
meine Dicken Bohnen im Garten hatten dies Jahr den ERtrag 0. Komplett verlaust und bis auf ein paar Schotenansätze nix.

zu dem Lochbohrkäfer: wir hatten das Problem mal beim Dicke Bohnen Anbau für eine Frosterei. Da hatte ein Anbauer -warum auch immer- vor der Blüte 1x Karate gespritzt, und hatte damit tatsächlich den richtigen Zeitraum abgedeckt. Alle die nur die üblichen Läusebehandlungen in der Blüte durchgeführt haben, hatten den Käferschaden.
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon Claasfahrer » Fr Nov 27, 2015 13:07

Welfenprinz hat geschrieben:Hat man denn im biolandbau genügend geeignete Insektizide??


Insektizide?? im Biolandbau??? da ist nichts mit Spritzen und gut ist es.
Es ist wie überall, entweder es geht oder es geht eben nicht.
Bis jetzt war bei uns noch nicht wirklich ein Problem dass es zum Totalausfall geführt hätte.
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon countryman » Fr Nov 27, 2015 13:11

Im Feldbestand beginnt das Läuseproblem auch meist vom Rand her. Manchmal geht es sogar ganz ohne Bekämpfung (konventionell!). Einzelpflanzen im Garten sind fast jedes Jahr massiv verlaust.
Die hiesige Kammerberatung hat auch mal empfohlen zum "Läusetermin" Karate zum Pirimor mitzunehmen. Hat wohl nix gebracht gegen den Bohnenkäfer. Wahrscheinlich ist denen die Empfehlung inzwischen auch zu heiß, trotz B4 Einstufung des Karate. Ich habe das auch nie gemacht. Der Schaden sollte in den meisten Jahren nicht überbewertet werden.
Bewährt hat sich dagegen ein Fungizid zu Blühbeginn!
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon Lorch » Fr Nov 27, 2015 21:17

Deutz-Fan hat geschrieben:
Lorch hat geschrieben:Hallo countryman,
das stimmt nicht, was du da geschrienen hast. Ackerbohnen, die von einem Bohnenkäfer angebort sind, sind nichtmehr keimfähig! Ich habe das mal mit einer Keimprobe ausprobiert. Von 20 angesetzten Bohnen ist eine Einzige aufgegangen u. die auch nur, weil der Bohnenkäfer sie nur oberflächlich angebohrt hat, scheinbar dabei gestört worden ist.

Gruß
Lorch


Moin, das stimmt so auch nicht. Ich habe ebenfalls von den befallenen Bohnen eine Keimprobe gemacht, und dieses waren, zu meiner Überraschung keimfähig.
Die Keimfähigkeit lag bei ca. 80%.

Hallo Deutz-Fan,
80% Keimfähigkeit bei Bohnen ist nicht ganz schlecht, besonders wenn es vom Bohnenkäfer angebohrte sind. Meine Keimprobe mit den angebohrten Bohnen bei 5% Keimfähigkeit liegt schon ein paar Jahre zurück, vielleicht ist das von Jahr zu Jahr verschieden. Momentan habe ich auch eine Probe am "laufen", heute waren es 5 Tage u. bis jetzt sind 75% aufgegangen. Weil ich weiß, dass eine angebohrte dabei ist, habe ich nachgesehen, bei einem Keimling fehlt nämlich der größte Teil vom Keimkopf u. tatsächlich, es war die angebohrte. Aus anderen Keimproben weiß ich, dass solche kopflosen Triebe nicht weiter wachsen u. nach einer Zeit einen neuen Trieb treiben. Das dauert aber vielleicht 10 Tage u. auf dem Acker sind in 10 Tagen die anderen Bohnen u. bei Bio-Anbau das Unkraut längst davon gewachsen u. dieser kranke Keimling hat damit keinen Nutzen.
Ich werde nochmal eine Keimprobe mit solchen angebohrten machen.
Gruß
Lorch
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon heico » Sa Nov 28, 2015 11:53

Damals als es noch große Zuschüsse gab, war Mitte der 80er, waren die Bohnen der Hit und wir hatten den Anbau neu erfunden. :mrgreen:
Im Bioanbau 50 dt/ha und 80 DM/dt waren 4000 DM/ha, vergleichbar mit 4000 €/ha heute.

Nach 5 Jahren Anbau war dann die Luft raus, der Ertrag war bei 30 dt/ha angekommen und oft mit einer extremen Spätverunkrautung. Dabei war diese Verunkrautung das größere Übel als der geringe Ertrag. (Die Spätverunkrautung bestand auf schweren Böden zum größten Teil aus Disteln)
So ging es den meisten Biobetrieben, bis der Zeitpunkt gekommen war, dass nur noch die Beratung zur Bohne riet, aber kein Praktiker mehr was davon hören wollte.
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon bauer hans » Sa Nov 28, 2015 14:16

ich hatte mit 46dt/ha den anbau eingestellt,man soll aufhören,wenns am schönsten ist :mrgreen:
auch hatte ich die bohnen in der schweinenast mit 8% eingesetzt,mit fischöl denaturiert :roll:
aber so dolle fanden die schweine das nicht :cry:
4000DM/ha hatte ich nie erreicht,schwierig war auch,nen drescher zu finden.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon Welfenprinz » Sa Nov 28, 2015 15:09

bauer hans hat geschrieben:aber so dolle fanden die schweine das nicht :cry:
.


Das war von dieser Anbauwelle in den 80ern der bemerkenswerte Abschluss.
Wohin mit der Grütze??
Als ein Bekannter von mir, Vorsitzender einer Futtereinkaufsgemeinschaft, erzählt hat, dass die als Bedingung "0 % heimische Leguminosen" ausschreiben, hab ich es auch sein gelassen.

hatte zu viel Schwierigkeiten mit verpilztem Futter gegeben. Erbsen können bei nassen Wetter ja schon auf dem Feld in der Schote anfangen zu schimmeln.
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon Lorch » Fr Dez 25, 2015 20:10

Hallo Forum,
jetzt habe ich zwei Keimproben mit vom Bohnenkäfer angebohrten Ackerbohnen gemacht u. einmal eine Keimfähigkeit von 40% u. einmal von 60% erreicht. Neben diesen 40 bzw. 60% hat es noch 5-10% schwache, beschädigte Keimlinge gegeben, die ohne Nutzen sind.
Da sieht man, wie vorsichtig man bei einmaligen Ergebnissen sein muß.
Gruß
Lorch
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon rundumadum » So Dez 27, 2015 4:01

Keimproben sind bei den Größkörnigen Früchten immer Pflicht, ist kein so Unkraut wie der Winterweizen. Hatten auch immer Probleme mit den Bohnenkäfer, in den 8 Jahren in denen wir Ackerbohnen/Erbsen angebaut haben gab es aber durchwegs eine Keimfähigkeit von 80 bis 90 Prozent.

Naja bauen jetzt das 5. Jahr Sojabohnen, stehen zwar länger auf dem Feld, sind objektiv betrachted in der Bestandesführung dankbarer, bei konstant höheren Erträgen.
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon countryman » So Dez 27, 2015 17:27

80-90% hatte ich auch immer bei AB trotz mäßigem bis leicht erhöhtem Käferschaden.
Soja klingt interessant, aus welcher Gegend bist du? Magst du ein paar Worte zum Anbau schreiben?
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon Ferengi » So Dez 27, 2015 17:47

Claasfahrer hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Hat man denn im biolandbau genügend geeignete Insektizide??


Insektizide?? im Biolandbau??? da ist nichts mit Spritzen und gut ist es.


Natürlich sind auch im Biolandbau Insektizide erlaubt.
Bei Ackerbohnen z.B. Mittel mit Kaliseife als Wirkstoff, gegen saugende Insekten.
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon rundumadum » Mo Dez 28, 2015 22:40

Südostbayern.

Allgemein: wichtigste unbedingt Flächen ohne Ackerwinde/Distel wählen, die ist nicht zu bekämpfen. pH-Wert sollte bei mind. 6,0 bis 6,5 liegen, vor der Saat sobald der Boden befahrbar ist einmal mit der Saatbeetkombination übers Feld damit alles schön eben ist, sich der Boden nochmals setzen kann und potenzielles grünzeugs gleich mal keimen könnte. Düngung P2O5 und K2O nach Entzug, bei gut versorgten Böden nicht zwingend nötig, da sind andere Früchte dankbarer, vor allem bei einer engen Nährstoffbilanz, keine N/Gülle/Mist versteht sich von selbst. Nachbau ist in den (schreibe ich jetzt mal absichtlich) meisten fällen möglich, solange der Drusch nicht zu aggresiv war. Der Wirkstoff Clomazone (Centium) könnte auch den Keimling schädigen.

Bei Flächen neben Wiesen, Hecken, Straßengräben lohnen bei so einen Witterungsverlauf wie heuer evtl. eine Randbehandlung mit Schneckenkorn. War sonst nie so ein Problem, bis auf heuer und wenn dir auf einen 1ha Schlag rundum 3m fehlen...

Sorte: Komme ich Persönlich mit Sultana am besten klar, Amarok teste ich heuer auch mal. Auf Gunstlagen kommt man an Mentor nicht vorbei

Impfung: HiStick oder Biodoz 1/Packung pro 100kg Saatgut darauf achten dass das Saatgut nicht in Berührung mit Beizmittelresten und Sonne/Hitze
kommt. Auch Fix und Fertig Saatgut unbedingt mit mindestens halber Aufwandmenge nachimpfen. Saatgut in den Betonmischer Impfstoff dazu ohne Haftmittel Wasser etc. und ab in den Saatkasten

Saattermin: Bodentemperatur wird keiner messen, aber bei 10 Grad unbedingt raus damit, sobald wie möglich, bei uns spätestens Mitte April, heuer wollte ich schon Anfang April, da war aber dass Saatgut noch nicht verfügbar

Saat: Kreiselsäkombination Bei 000 Sorten: 60-85 keimfähige Körner/m² je nach Wasserversorgung/Bodengüte, doppelter Reihenabstand, Saattiefe 3-4cm , die Cambridgewalze erspare ich mir, da die Trapezpackerwalze die Steine sowieso schön in den Boden knallt, da klappe ich lieber den Striegel auf. Ansonsten bei älterer Sätechnik und im Steinbruch ist walzen natürlich Pflicht.

Pflanzenschutz: Am späten Abend gesät, anschließend sofort Pflanzenschutz. Bei passendem Wetter schadet ein kleiner Schauer auch nicht, insofern man spätestens 2 Tage nach der Saat das Feld wieder befahren kann. Spectrum + Sencor + Centium, je nach Sorte ist Artist eine günstige Lösung (Metribuzinverträglichkeit unbedingt prüfen)

Das wars dann soweit, Ende Mai, Anfang Juni mal die Knöllchenbakterien kontrollieren

Drusch: Wenn man die Körner in der Hülse klappern hört, solte man langsam ans dreschen denken, auch wenn noch grüne Laubblätter dran sind. Wenn die Wettervorhersage passt, kann man noch ein wenig rauszögern. Wenn es lange Frühnebel/Tau hat, holt man aber nicht leich noch was raus, da die Körner/Schoten extrem schnell Feuchtigkeit aufnehmen aber auch abgeben. Im Gegensatz sollte man auch nicht zu lange warten, da sonst die Schoten brüchig werden. Beim Drusch ist natürlich ein Sojaschneidwerk pflicht, mache jetzt keine Markenwerbung aber selbst bei diesen gibt es gute und richtigen sch..... Druschtiefe kontrollieren schadet auch nicht...

2015 am 15.09. 13,5% Feuchte 48dt/ha trocken, wobei 1/5 der Fläche durch die lange Trockenheit austrocknete, fast alle Schoten abwarf und bei anschließendem Regen, als die Restfläche fast reif war, wieder grün wurde und den drusch fast unmöglich machte. Das Spitzenfeld 4,5ha lag bei 55dt/ha.

Edit: Extra nochmal nach 2014 gesucht, da wars der 10.10. 12,5% Feuchte durschn. Ertrag 36dt/ha (War noch Artist als PSM im Programm, nach den sehr nassen Frühjahr hatt es den Wirkstoff Metribuzin in den Boden eingeschwemmt letztendlich standen großteils nur noch 35 Pfl./m²)

Im 5jährigen Durchschnitt bin ich inkl. Lehrgeld bei ziemlich genau 40dt/ha

Nurmal so hatte heuer 15ha teils ziemlich 50/50 auf leichten kiesigen und schweren lehmigen Böden beide waren zum gleichen Zeitpunkt druschreif. 2014 waren zwischen leichten und schweren Böden gute 3 Wochen Unterschied. Gleiche Sorte natürlich.

Anschließend 1x Grubberstrich, WW drauf und Greening gelöst...

So, ist zwar viel allgemeines, aber nur so Brocken hin husten ist auch komisch.

Hab heuer eine halbe Fotostory gemacht, aber die meisten Bilder hat leider mein Handy verloren...

Bild kurz vor der Trockenperiode
Bild

Bester Schlag
Bild
Bild

Ohne Worte... :roll:
Bild
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon countryman » Di Dez 29, 2015 13:14

Hey vielen Dank für den ausführlichen Bericht!
Greening und Fruchtfolgeprogramm machen Leguminosen schon interessant wenn nicht gerade Gülle-Entsorgungsfläche im Betrieb begrenzend wirkt :-)
Ich werde noch bei Ackerbohnen bleiben, weil ich größte Bedenken wegen Taubenschäden in Soja habe. Ist bei uns (Stadtrand) auch in Raps ein ewiges Thema. Westfalen ist klimatisch ja auch keine echte Gunstlage für Soja.
Noch habe ich auch Abnehmer für die AB, während mir für Soja keine Verarbeitungsstelle bekannt wäre (müssen ja getoastet werden zu Fütterung).
Trotzdem sollte man Soja auf dem Schirm behalten, Stichwort Klimawandel...
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon rundumadum » Di Dez 29, 2015 15:29

Wenn man sich die Anbauflächen betrachtet, werden die Firmen vielleicht mal besser auf dieses "Nieschenprodukt" aufmerksamer, sprich Saatzucht und vor allem auch im Pflanzenschutz.

Mit Ackerbohnen/Erbsen, habe ich aufgehört, da obwohl die Bestände jedes Jahr sehr schön waren, der Ertrag entweder top oder miserabel war. Wobei ich die Tendenz feststellte, dass Erbsen in trockenen Jahren die besten Erträge brachten und Ackerbohnen eher nasse Jahre besser vertragen als trockene.

Eine Taubenplage gibt es bei uns nicht. Dieses Jahr habe ich einen "Schwarm" von 10 Tieren beobachtet, der auf die Sojabohnen aufmerksam wurde. Waren bei 2 kleinen angrenzenden Flächen mit jeweils 1ha. Haben bis auf ein paar ausgerissenen Pflanzen keinen Schaden angerichtet. Als die Bohnen dann ca. 5cm groß waren die Tauben dann auch weg.

5 oder 6 Feldhasen waren ebenfalls permanent in den Flächen, fraßen nesterweise die unteren Schoten ab. Seis ihnen vergonnt, nichts Ertragsbeeinflussendes.

Wildschweine meiden Sojaflächen, mögen angeblich nicht wenn die Haare der Schoten an der Nase jucken...
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Re: Erfahrungen mit Ackerbohnen

Beitragvon Terreblanche » Di Dez 29, 2015 23:10

Ackerbohnen sind schlecht verkäuflich.

Auf sehr schweren Böden machen sie keinen Ertrag, auch wenn sie hoch werden und schön wachsen, machen sie da viel zu wenig Schoten.
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