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Erfahrungen mit Wintererbsen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Staffelsteiner » Mi Sep 02, 2015 6:51

Hallo,

Hat jemand Erfahrungen mit Wintererbsenanbau machen können??
Wie lang werden die??
Was meint Ihr? :
Macht es Sinn, ein Gemenge aus Wintererbsen + Wintergerste oder aus Winterroggen + Wintererbsen oder aus Winterweizen + Wintererbsen zu säen???
Wie ist da die gegenseitige Unterdrückung? (Nicht, dass die Erbsen völlig unterdrückt werden....?)
Ich habe damit noch keinerlei Erfahrungen.... Macht es überhaupt Sinn?? (Spritzen darf ich eh die Flächen nicht....


Ich danke Euch für Eure Antworten und Tipps....
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Sep 02, 2015 7:54

Andere Frage, was möchtest du denn mit den Erbsen machen, Körnernutzung, GPS?
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon claine » Mi Sep 02, 2015 10:04

https://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/spezieller-pflanzenbau/koernerleguminosen/koernererbsen/wintererbsen-fuer-den-oekolandbau/
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Staffelsteiner » Mi Sep 02, 2015 10:07

Schwabenjung26 hat geschrieben:Andere Frage, was möchtest du denn mit den Erbsen machen, Körnernutzung, GPS?

Ich wollte die Erbsen und die Getreidefrucht gemeinsam dreschen....
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon horstwwl » Mi Sep 02, 2015 12:06

Hallo,

ich habe dieses Jahr das erste mal Wintererbsen der Sorte EBF33 angebaut, Saatstärke 50 Körner / m² und Winterweizen mit 150 Körner / m² als Stützfrucht. Aussaat Ende September.
Der Weizen wurde ebenso wie Beikraut und andere Gräser mit Ausnahme des Ackerrandes komplett unterdrückt. Die Pflanzenhöhe war zur Blüte ca. 1,5m, zur Abreife fiel dann der ganze Bestand zusammen- Ertrag ca. 12dz auf 0,4ha, wobei durch das Lager bei der Abreife einiges liegen blieb.
Hatte weder Dünger noch Pflanzenschutz auf den Schlag ausgebracht.
Werde diese Jahr wieder welche anbauen und versuchen diese dann nach der Blüte als GPS zu vermarkten.

Gruß horstwwl
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Raider » Mi Sep 02, 2015 12:36

Staffelsteiner hat geschrieben:Hallo,

Hat jemand Erfahrungen mit Wintererbsenanbau machen können??
Wie lang werden die??
Was meint Ihr? :
Macht es Sinn, ein Gemenge aus Wintererbsen + Wintergerste oder aus Winterroggen + Wintererbsen oder aus Winterweizen + Wintererbsen zu säen???
Wie ist da die gegenseitige Unterdrückung? (Nicht, dass die Erbsen völlig unterdrückt werden....?)
Ich habe damit noch keinerlei Erfahrungen.... Macht es überhaupt Sinn?? (Spritzen darf ich eh die Flächen nicht....


Ich danke Euch für Eure Antworten und Tipps....


Ein Nachbar von mir macht seit 3 oder 4 Jahren Wintererbesen. Rein optisch schaut das immer gut bis sehr gut aus. Auf alle Fälle deutlich besser als seine Sommererbsen. Allerdings war auch ein Jahr dabei, da hat der Winter ihnen richtig zugesetzt....
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon claine » Mi Sep 02, 2015 13:56

horstwwl hat geschrieben:Hallo,
Saatstärke 50 Körner / m² und Winterweizen mit 150 Körner / m² als Stützfrucht.
Gruß horstwwl


Laut dem Versuch in meiner Quelle (s.o.) sind die 50 Körner auch viel zu viel. Im Versuch haben sie 20 Körner Erbsen mit 225 Körnern Roggen gesät. Mit weniger Erbsen würden sie wahrscheinlich nicht so überwuchern.
claine
 
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Staffelsteiner » Sa Sep 05, 2015 12:17

Das ist ja alles interessant für mich!
Ich danke Euch erst mal für Eure Tipps und Hilfe.

Ich habe gestern mit einem Bauern aus unserer Gegend gesprochen. Dieser hatte dieses Jahr auch Wintererbsen angebaut.
Er sagte, dass er sie in Reinsaat gesät hatte, und dass sie sehr schwierig zu dreschen waren, weil sie so kurz blieben.

Auch waren die Körner recht klein???

Stimmt das, dass die so kleine Körner haben?

Wie ist denn das, wenn sie so klein, bzw. kurzwüchsig sind? Kann man die dann überhaupt gemeinsam mit Raggen aussäen, oder werden die dann vom Roggen erstickt??

Wer hat da schon Erfahrungen gemacht???

Ich danke Euch für eine Antwort.
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Lorch » Sa Sep 05, 2015 19:13

Hallo Staffelsteiner,
ich habe auch mal Wintererbsen angebaut, Sorte EFB33. Dass die kurz sind, kann ich nicht sagen, das Gegenteil ist der Fall. Ich habe sie in Reinsaat zum Dreschen damals angebaut. Optisch, wie schon geschrieben, haben sie gut ausgesehen. Doch das lange Stroh hat sich beim Dreschen ein paar mal um den Endabscheider gewickelt u. hat ihn zum stehen gebracht. Mein Drescher hat gemeint, ich soll blos keine mehr anbauen. Der Ertrag war im einen Jahr gar nichtmal schlecht, knapp 29 dt/ha, im zweiten mau. Der Anbau erfolgte ohne Chemie, da Bio. Dass die so kleine Körner haben, kann ich nicht sagen. Sie sind etwas kleiner als normale Körnererbsern, vergleichbar etwa mit Futtererbsen. Im Mischanbau mit W.Weizen kann vielleicht die unterschiedliche Abreife ein Problem werden. Die W.Erbsen werden so um den 20.7. reif, bis der Weizen soweit ist, könnten vielleicht die Schoten aufplatzen.

Gruß
Lorch
Zuletzt geändert von Lorch am So Sep 06, 2015 18:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon angusy » Sa Sep 05, 2015 20:25

@Staffel

Dann will ich auch mal was zum Thema sagen:

Ich bin Dir genau ein Jahr voraus. All Deine Überlegungen fanden bei mir letzten Herbst statt und mündeten in einem 0,3ha Versuch.
Wie heißt es so schön: Versuch macht kluch! Egal was hier alle schreiben (ich eingeschlossen), nimm eine kleines Stück und probiere!

Ich habe Anfang Oktober Wintererbsen James mit Wintergerste Untersaat gedrillt. Wintererbsen so wie empfohlen, Wintergerste halbe "normale" Saatstärke.
Herbizid: nix; den Vorauflauftermin hatte ich in Unwissenheit verpasst und nachher gibt es fast nichts Brauchbares mehr, was auch eine Zulassung hätte. Im Nachhinein war das gar kein Problem. Nur ein wenig Erdrauch.
Düngung: sowieso nix
Insektizid: wieder nix

Die Erbsen nutzen die Wintergerste sehr schön. Sind halt Rankpflanzen; artgerechte Haltung also. Nur sie blieben extrem klein. 30cm war das absolute Maximum. Zudem waren es zu wenig Erbsen und zuviel Wintergerste.

Die Idee dahinter war, dass bis zur Reife der Erbsen die Wintergerste so überreif sein müsste, dass die Ähren weitestgehend abfallen. Es blieb bei der Idee. Tatsache war, dass die Erbsen, warum auch immer, zwei, beinahe drei Wochen vor der Wintergerste reif waren. Also habe ich gleich nach der Wintergerstenernte das Gemisch gedroschen. In Zeitlupe und Schneidwerk so tief es geht.

Das Gemisch lies sich dann leider nicht trennen, da durch die weite Korbeinstellung die Grannen der Gerste nicht abgingen. Zum Glück hatte mein Landhändler Verwendung für das Gemisch. Ertrag war so rd. 2 to, also beinahe 6 t/ha. Gar nicht so schlecht für Null-Input (außer Saatgut).

Fazit: Mit Untersaat mache ich das nicht mehr. Vielleicht mal Reinsaat, wenn ich Anfang Oktober wieder Langeweile habe (habe noch Saatgut übrig). Damals war ja auch ein Versuch hinsichtlich des hiesigen Förderprogramms. Da wir nicht aufgenommen wurden, hat sich der Legu-Anbau ohnehin erledigt.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Schwabenjung26 » So Sep 06, 2015 18:18

Könnte man Erbsen eigentlich auch silieren?
Wie sieht das mit dem Mähen aus und schwaden, geht das überhaupt?
Kennt sich jemand aus?
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon kruemel » So Sep 06, 2015 18:31

Warum sähst du keine Sommererbsen das machen hier alle Erträge ca. 3t/ha. Gesäht wird ohne Untersaat
das klappt in der Regel wunderbar mann muss halt am Anfang das Unkraut im Griff haben danach ist
alles kein Problem. Keine Düngnung keine PSM außer Unkraut.
Die Erbsen kommen dann auch sauber aus dem Mähdrescher und müssen nicht gereinigt werden.
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon angusy » So Sep 06, 2015 18:50

3 t/ha nenne ich eine Missernte - zumindest finanziell!
Da hast Du noch keine 600 EUR am Hektar!

Die Sommerungen waren doch dieses Jahr ohnehin ein Reinfall und auf Flächen, die mit der Wasserversorgung Probleme haben, erst recht. Der Test mit den Wintererbsen hätte zeigen sollen, ob hier ein besserer Ertrag bzw. ein sicherer Ertrag durch das Ausnutzen der Winterfeuchte möglich ist. Da es bei James mit der Standfestigkeit Probleme geben kann, wählte ich die Stützfrucht.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Ferengi » So Sep 06, 2015 19:29

Schwabenjung26 hat geschrieben:Könnte man Erbsen eigentlich auch silieren?
Wie sieht das mit dem Mähen aus und schwaden, geht das überhaupt?
Kennt sich jemand aus?


Stell ich mir nicht ganz einfach vor.
Weil Erbsen ja doch recht stark "verfilzen".
Ich könnte mir vorstellen das die Bergung mittels Häcksler und Direktschneidwerk mit Seitenmessern besser geht.
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Re: Erfahrungen mit Wintererbsen?

Beitragvon Frankenbauer » So Sep 06, 2015 22:21

Schwabenjung26 hat geschrieben:Könnte man Erbsen eigentlich auch silieren?
Wie sieht das mit dem Mähen aus und schwaden, geht das überhaupt?
Kennt sich jemand aus?


Ja, allerdings gibts in Reinkultur wirklich die Probleme, die Ferengi beschreibt. Ich hab die, wie bereits mehrfach beschrieben als Gemenge nach Wintergerste stehen und klappt einwandfrei. Allerdings sollte man ein paar schöne Herbsttage erwischen, damit die Silage gut anwelken kann, pressen mit Messern ist ebenfalls Pflicht. Ich mähe die auch nur breit hin und lass antrocknen, dann schwaden und die fertigen Schwaden nochmal trocknen lassen.

Gruß

Werner
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