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Es gibt wieder einmal ein Label.

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon Südbaden Bauer » So Sep 25, 2016 20:41

Schmid hat einen nationalen Label Plan. Hot oder not?
http://www.badische-zeitung.de/warum-bundeslandwirtschaftsminister-schmidt-ein-neues-fleischsiegel-will
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon Ferengi » So Sep 25, 2016 20:47

Und wieder wird es genug Deppen geben die mitmachen, in Vorleistung gehen, und am Ende nichts bekommen.
Aber maja, selber schuld.
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon eichbaum18 » So Sep 25, 2016 20:52

Moin
ich halte das für "Symptom-Politik" und vor Allem für Augenwischerei
früher konnte nen Minister durchaus mal fragwürdige Betriebe still legen....will er jetzt,wenn das nicht mehr so einfach zu sein scheint,über Labels reagieren?
Gruss
Christian

Südbaden Bauer hat geschrieben:Schmid hat einen nationalen Label Plan. Hot oder not?
http://www.badische-zeitung.de/warum-bundeslandwirtschaftsminister-schmidt-ein-neues-fleischsiegel-will
eichbaum18
 
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon bauer hans » Mo Sep 26, 2016 6:59

Ferengi hat geschrieben:Und wieder wird es genug Deppen geben die mitmachen, in Vorleistung gehen, und am Ende nichts bekommen.
Aber maja, selber schuld.

wer in den betriebszweig tierhaltung viel investiert hat,kann gar nicht anders :!:
selber schuld ist der,der nie rechnet und nur hofft :?
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon LUV » Mo Sep 26, 2016 7:38

Wie soll er dem zunehmenden Druck der Medien und der NGOs denn in euren Augen entgegentreten, ohne sein Amt zu gefährden und den Bauern eine Brücke zu bauen?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon Birlbauer » Mo Sep 26, 2016 10:01

Auf dem Heimweg vom Ausliefern habe ich ein Plakat gesehen, auf dem die Bayerische Landesregierung ein Bayerisches Biosiegel präsentiert. Sehr einfallsreich, der Bio-Schriftzug mit einem blaue-weißen Rautenmuster umrahmt.
Was soll auf den Etiketten nicht noch alles drauf?
Stand heute bei mir (Bio):
- eigenes Logo (das einzige, das ich persönlich wirklich will)
- Verbandslogo (für mich verpflichtend)
- EU-Bio-Logo (für mich verpflichtend)

Zusätzlich:
- vegan-Logo (z.B. bei Erdbeeren ;-) ) ?
- Bio-Logo-Bayern ?
- Regional-Logo?

Und ist in Franken eine Hessische Milch nicht evtl. regionaler als eine Milch aus den bayerischen Alpen?

Kürbisse ab 1,5 kg wären groß genug, dass man alle Logos drauf bekommt - kennt jemand einen Farbdrucker mit lebensmittelechten Farben, der unebene Flächen mit 300 dpi bedruckt? Im Ernst: Wenn auf einer Verpackung 5 Logos drauf sind, wer kennt sich da noch aus? Wo bleibt die Leit-Funktion dann noch für den Kunden?
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon LUV » Mo Sep 26, 2016 10:09

Der Verbraucherschutz fordert weitere Kennzeichnungen, so dass ein Beipackzettel wohl Standard werden wird..... :?
Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon Südbaden Bauer » Mo Sep 26, 2016 14:09

Soweit ich das verstanden habe beim schnellen Überfliegen, ist das verpflichtend. Also wie das Tierwohl nur verpflichtend. Das ist dann der erste Stern. Halt nur verpflichtend. Im Grunde genommen finde ich das gar nicht so schlecht, als lauter einzelne Labels. Aber warum macht man es nicht so? Ein Stern ist die Einhaltung der Standards und die anderen zwei sind darüber. Dann könnte jeder Verbraucher ganz klar abstimmen was er will.
Was ich komisch "find".
Verhandlungen sind oder waren am laufen zur Initiative Tierwohl:
Dann kommen auf einmal wieder zwei Horrorsendungen im Abstand von vier Wochen. Komischerweise bei denen die auch am Verhandlungstisch sitzen.
Zudem steigt zeitgleich der Tierschutz aus.
Verstehe ich da was falsch oder ist es so.
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon LUV » Mo Sep 26, 2016 14:17

Trotzdem müssten die Sterne ja offen deklariert und für den Verbraucher nachlesbar sein, transparent eben. Wenn man sich aber nicht einmal über den Status quo einig ist, und dem anderen nicht einmal zutraut, die ihm eigene Tierhaltung entsprechend umzusetzen, dann wäre für mich das Tischtuch auch durchschnitten. Evtl. hat man ja auf diese Berichte gewartet, um den Druck zu erhöhen?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon Lonar » Fr Sep 30, 2016 19:52

Die Itw ist im Schweinebereich ne Witznummer zur Gewissensberuhigung der "aufgeklärten" Bürger.
Wenn wir wirklich in jedem Betrieb so eine Tierwohl Nummer durchziehen sollen muss es wie bei Biogas laufen. 20 Jahre fester Preis für jeden der das macht und dann können wir überlegen ob man damit Geld verdienen kann oder nicht.
Von mir aus kann man dann auch einen Flatscreen fürs Flatdeck in den Katalog nehmen, Hauptsache er wird bezahlt
Aber Fenster einbauen, Klimabereiche anlegen, Rauhfutter vorlegen, dann eine Abnahme Audit bezahlen für den Fall das man eventuell ausgelost wird ist für mich nicht wirtschaftlich darstellbar.
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon marius » Fr Sep 30, 2016 20:31

Ferengi hat geschrieben:Und wieder wird es genug Deppen geben die mitmachen, in Vorleistung gehen, und am Ende nichts bekommen.
Aber maja, selber schuld.


Eben, selber Schuld kann man da nur sagen. Die ersten Dummköpfe machens freiwillig, die letzten Landwirte werden erpresst und gezwungen mitzumachen. Habens dann alle abgeschlossen wird sofort die nächstschärfere Runde eingeläutet.
Egal ob bei Milch oder Fleisch.
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon Freakshow » So Okt 02, 2016 19:11

marius hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Und wieder wird es genug Deppen geben die mitmachen, in Vorleistung gehen, und am Ende nichts bekommen.
Aber maja, selber schuld.


Eben, selber Schuld kann man da nur sagen. Die ersten Dummköpfe machens freiwillig, die letzten Landwirte werden erpresst und gezwungen mitzumachen. Habens dann alle abgeschlossen wird sofort die nächstschärfere Runde eingeläutet.
Egal ob bei Milch oder Fleisch.


Richtig. Ein "Genug" kann es gar nicht geben. In dem Moment, in dem NGO´s mit dem Status quo zufrieden wären, würden sie sich ihre eigene Existenzberechtigung entziehen.

Jeder der da bereitwillig aufspringt schiebt das Karussell nur noch schneller an, und jede Runde wird ungemütlicher werden weil sich alle Beteiligten erstens noch angreifbarer und zweitens noch abhängiger machen.

Mit etwas journalistischem Enthusiasmus kann man jederzeit jedes beliebige Label zerstören. Bio-Siegel haben momentan nur Schonfrist weil es ja auch eine "gute Seite" geben muss, so lässt sich leichter Stimmung machen. Ist aber nur eine Frage der Zeit bis dieses rote Tuch auch fallen wird.
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon elchtestversagt » Mo Okt 03, 2016 7:21

Genau so ist das,Freakshow.
Allerdings wollen P...und Co. die Tierhaltung ganz verbieten, das schafft auch kein noch so tolles Label...

Zudem bringt es dem kritischen Deutschen Verbraucher garnicht, niemals.
Seit den eineinhalb Jahren, wo ich nun Deutsche Ferkel mäste, werden die an einen Schlachthof verkauft, der fast 80% der Waren exportiert, sei es in die EU als auch nach Asien.
Sprich von "meinen" Verbesserungen im Tierwohl, in der Antibiotikaminimierung und dem QS Wahn kommt nichts in Deutschland an, die wollen das auch nicht wirklich. Diese ganzen Dinge "erhöhen" nur unsere Wettbewerbschancen im Ausland, denn wenn Schweinefleisch aus Brasilien, den USA und von uns Preisgleich ist, dann nimmt man bevorzugt die "German-Angst-Ware", mit all den Siegeln, ohne Hormone und GVO -Hauptbestandsteil-Futter....

Für den LEH ist das reine "Werbung", auch wenn der "Label-Anteil" max 1% beträgt...
Ich hab diesen Sommer mal drauf geachtet, in unseren drei Lidl-Märkten gab es bis Anfang des Sommers das abgepackte Grillgut fast alles von CT-Fleischwerken in Rheda, und dort werden noch recht viele Deutsche Herkünfte geschlachtet. Ab mitte des Sommers kam das abgepackte von DC, und dort werden überwiegend Tiere geboren in DK, geschlachtet ( die Qualität war auch lange nicht so gut), also sind die garantiert nicht 5 mal D...
Wenn die wirklich ehrlich sein würden, auch der Politik gegenüber, dann würde uns das sehr helfen und vielen NGOs den Wind aus den Segeln nehmen.
Das wird aber erst kommen, wenn 50% des Deutschen Schweinefleisches exportiert werden.
Solange aber kann der Landwirt nur Vorteile aus den ganzen Labeln und Zertifizierungen haben, wenn er das Fleisch selbst vermarktet.
Sprich wenn auf den Verpackungen wirklich 5 mal D Pflicht werden müsste, dann würde das Fleisch nicht lange ausreichen. In NL ( Beter leven) ist das anders, denn die haben schon lange einen SVG von 400%, das geht das für den Inlandsverbrauch, hier ( bei ohne Zukauf 100% SVG) geht das bei der Exportmenge nicht.

Fazit: Das was vom BM geplant ist wird uns irgendwann wie die "Diesel-Gate" Affäre auf die Füsse fallen müssen...
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon LUV » Di Okt 04, 2016 13:43

https://deutschlandsiegel.de/

CSR, das ultimative Siegel für alle Patrioten und Weltenretter, Sozialromantiker und Umweltfreaks! Die Welt hat auf dieses Siegel gewartet und die deutsche Hausfrau sowieso!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Es gibt wieder einmal ein Label.

Beitragvon Ferengi » Di Okt 04, 2016 17:31

Die ganzen Siegel der Privatwirtschaft gehören verboten!
Da hat eh kein Verbraucher mehr einen Überblick drüber.

Biosiegel, und ende!
Verdienen tun an den ganzen Siegeln doch nur die Zetifizierer. :roll: :roll:
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