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Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

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Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon julia.m » Di Feb 05, 2013 18:22

Hallo,
ich bräuchte bitte Eure ehrliche Einschätzung zu diesem Thema.

Ich lebe alleine mit meinem schulpflichtigen Sohn in einem Dorf in der Oberpflalz, ein kleines Anwesen zum Nebenerwerb.
Etwas Wald und eine Landwirtschaftliche Nutzfläche von ca 15 Hektar. Es handelt sich um grössere flurbereinigte Flächen.
Diese Fläche ist seit vielen Jahren verpachtet, die Verträge laufen aus, ab diesem Herbst könnte neu verpachtet werden.

Finanziell kommen wir gerade so über die Runden, da ich halbtags arbeiten kann.


Ich möchte das Erbe für meinen Sohn erhalten und nichts verkaufen.

Nun meine eigentliche Überlegung.
Ich habe gelesen dass ab nächstes Jahr die Zuschüsse - Zahlungsansprüche neu vergeben werden sollen.

Wenn ich diese Flächen 2014 nicht mehr verpachtet hätte, könnte ich diese Zahlungsansprüche beantragen?
Ich habe mir überlegt, die Fläche anbauen zu lassen und die Ernte an eine Biogasanlage zu verkaufen.

Welche behördlichen Hürden würden sich auftun wenn ich selbst Flächen "bewirtschafte"/bewirtschaften lasse?

Was soll ich Eurer Meinung nach machen?
Vielen Dank für Eure Ratschläge und Unterstützung.

Liebe Grüsse, Julia und Maximilian
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon Stoapfälzer » Di Feb 05, 2013 19:11

Glaubst du mit selbst anbauen lassen und die "fetten" Zahlungsansprüche dazu wirst du reich? Dann würden es doch alle so machen. Wenn du selbst machen willst kommt vieles auf dich zu vorallem Bürokratisch das fängt bei Beantragungen an und hört bei Düngerbilanz und Berufsgenossenschaft auf.
Außerdem ist nicht klar ob du die ZA überhaupt bekommst den bei Neuverteilung wird ein Stichjahr (meist einige Jahre zuvor) zugrunde gelegt und im dümmsten Fall hast du die Fläche und dein ehemaliger Pächter die ZA wenn er schon länger die Fläche hat gehören siue eh ihm also bekommst du sie meist nicht mit der Fläche zurück da ja auch seine ex Tierprämien darauf umgelegt wurden.

Meiner Meinung nach wenn du gut mit deinem Verpächter aus kommst einigt euch und lasst alles so wie es ist. Dieses neumodische Flächenhopping find ich total für den Ar... da kann doch niemand mehr kalkulieren. :x
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon angus25 » Di Feb 05, 2013 20:06

...kommt drauf an wieviel Pacht du bisher bekommst,wie sich die Preise weiter entwickeln,wem gehören die jetzt beanspruchbaren ZA.Selber bewirtschaften mit LU ist möglich,du hast aber auch das Risiko mit Null oder Minus zu enden abzuschliessen.Mir wurde angeboten BGA`ler macht alle anfaiienden Arbeiten und nach der ernte wird abgerechnet.ZA bleiben bei mir.
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon Nordhesse » Di Feb 05, 2013 20:21

wenn du zur Zeit keine Alterkasse bezahlst, dann kannst du das eig. vergessen. 224 e * 12 Monate = 2600 € / Jahr
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon angus25 » Di Feb 05, 2013 20:27

wenn du zur Zeit keine Alterkasse bezahlst, dann kannst du das eig. vergessen. 224 e * 12 Monate = 2600 € / Jahr
...alterskasse kann man sich befreien lassen.
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon ludwig94428 » Di Feb 05, 2013 21:07

Wenn der neue Pachtpreis hoch genug liegt, wird sich ein bewirtschaften lassen, wahrscheinlich nicht rechnen.
Ich würd den Biogasler, den Du ja beliefern willst, fragen was er an Pacht bezahlen würde.
Du könntest die Flächen auch öffentlich zur Pacht anbieten und schauen wie hoch die Gebote sind, damit bekommst Du zumindest einen realistischen Überblick wie hoch die Pacht sein sollte.
Auf keinen Fall würde ich die Flächen langfristig verpachten, immer nur für ein Jahr, Flächen sind dermassen gesucht, die gehen auch für ein Jahr weg wie warme Semmeln.

Beste Grüsse

ludwig94428
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon julia.m » Mi Feb 06, 2013 12:39

Hallo, zuerst vielen Dank für die Antworten!

Ich habe etwas nachgelesen, von der "Alterskasse" könnte ich mich befreien lassen, da ich mehr als 400 Euro selbst verdiene.

Aber ich habe überhaupt keinen Überblick ob sich "anbauen lassen" besser rechnet als verpachten.

Ich wäre mir auch nicht zu schade um nebenbei noch einige Stunden die Felder selbst zu bearbeiten.
In der Landwirtschaft aufgewachsen, kann ich Schlepper fahren. Ein paar Maschinen sind noch in der Scheune.
Brennholz für den Holzofen hole ich mir mit der Heckschüssel auch selbst aus dem Wald.
Ein einsatzfähiger Schlepper sowie ein Tiefengrubber wären noch vorhanden.

Ich möchte nochmals klarstellen,
es ist mir wichtig den Lebensunterhalt für meinen Sohn und mich zu sichern, verkaufen will ich nur im äussersten Notfall.

Julia
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Feb 06, 2013 12:50

Na dann kann ich dir nur raten mach es ein Jahr selbst und du wirst zukünftig deinen Pächter der die Flächen sauber bewirtschaftet und den Pacht pünktlich zahl wieder sehr schätzen :wink:
Ein Biogaser währ das letzte was was mir auf den Hof käm nur Monokulturen, Strukturschäden und deren Abfall auf den Flächen entsorgen (Berge von Substrat).
Und gegen einen langfristigen Vertrag könnt ich nichts sagen teilweise sind die Pachtpreise wieder am fallen da sie sich bei den Spritpreisen einfach niemand mehr leisten kann :wink:

Landwirt ist ein Lehrberuf und kein einfacher dazu, währ ja zu einfach wenns jeder sonst könnt :!:

Nicht falsch verstehen will dich net angreifen, aber ich finds irgendwie naive zu denken da kannst du selbst mehr raus holen und du hast auch eine Verantwortung gegenüber deinem Eigentum es sauber zu erhalten für deine Nachkommen.
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon julia.m » Mi Feb 06, 2013 12:55

julia.m hat geschrieben:
Ich möchte nochmals klarstellen,
es ist mir wichtig den Lebensunterhalt für meinen Sohn und mich zu sichern, verkaufen will ich nur im äussersten Notfall.

Julia


..wie gesagt,

Grüsse Julia
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon forenkobold » Mi Feb 06, 2013 13:20

Stoapfälzer hat geschrieben:Glaubst du mit selbst anbauen lassen und die "fetten" Zahlungsansprüche dazu wirst du reich? Dann würden es doch alle so machen. Wenn du selbst machen willst kommt vieles auf dich zu vorallem Bürokratisch das fängt bei Beantragungen an und hört bei Düngerbilanz und Berufsgenossenschaft auf.
Außerdem ist nicht klar ob du die ZA überhaupt bekommst den bei Neuverteilung wird ein Stichjahr (meist einige Jahre zuvor) zugrunde gelegt und im dümmsten Fall hast du die Fläche und dein ehemaliger Pächter die ZA wenn er schon länger die Fläche hat gehören siue eh ihm also bekommst du sie meist nicht mit der Fläche zurück da ja auch seine ex Tierprämien darauf umgelegt wurden.Meiner Meinung nach wenn du gut mit deinem Verpächter aus kommst einigt euch und lasst alles so wie es ist. Dieses neumodische Flächenhopping find ich total für den Ar... da kann doch niemand mehr kalkulieren. :x


Bibs sind nächstes Jahr abgeschmolzen
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon Fassi » Mi Feb 06, 2013 14:25

Naja, ZAs kannst so oder so vergessen. Das Referenzjahr soll 2011 sein, wer da einen Antrag gestellt hatte, bekommt dann auch Prämien zu geteilt. Wer nicht, muss sich in den Papierkrieg werfen.

Obs sich lohnt hängt von mehreren Faktoren ab. Da wäre zum einen der Pachtpreis. Liegt diese in Höhe der ZAs ode noch dadrüber, lohnt es sich nicht. Liegt er drunter lohnt es sich in meinen Augen nur, wenn man nichts bis wenig investieren muss. Alles mit LU könnte am Ende weniger ergeben als die Pacht.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon TobiDa » Mi Feb 06, 2013 15:32

Hi,
eine weitere Frage wäre ob du auch Pflanzenschutzmittel ausbringen darfst?
Bei den momentanen Weizenpreisen lohnt sich vielleicht eine Bewirtschaftung doch.
Vielleicht könntest du ja mit einer Kombination aus Weizen Raps und Mais arbeiten.

Schon mal über mehrjährige Energiepflanzen nachgedacht?
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon Hobbywaldbauer » Mi Feb 06, 2013 17:56

Ich würde verpachten. Ich habe eine ähnlich große Fläche und mir die Sache durchgerechnet. Wenn ich jetzt rechne, was ich alles bezahlen muss, dann lohnt sich die Bewirtschaftung nicht. Bendenke die Beiträge zur BG, die Maschiene usw. Was machst du bei hohen Reperaturkosten für Maschienen. Da sind schnell einige 1000 er fällig. Desahlb lohnt sich die Landwirtschaft im kleinen nicht mehr.

Mein Tipp: Den Pachtpreis anpassen und weiter verpachten.
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon Jungspund » Mi Feb 06, 2013 18:37

Hobbywaldbauer hat geschrieben:Ich würde verpachten. Ich habe eine ähnlich große Fläche und mir die Sache durchgerechnet. Wenn ich jetzt rechne, was ich alles bezahlen muss, dann lohnt sich die Bewirtschaftung nicht. Bendenke die Beiträge zur BG, die Maschiene usw. Was machst du bei hohen Reperaturkosten für Maschienen. Da sind schnell einige 1000 er fällig. Desahlb lohnt sich die Landwirtschaft im kleinen nicht mehr.

Mein Tipp: Den Pachtpreis anpassen und weiter verpachten.

Ah, ok. Es lohnt sich meiner Meinung nach schon noch, nur eben nicht ohne ein wenig Grundwissen und auch den Maschinen dazu. Da geht man schonmal in Vorleistung und hat nicht die Gewissheit, dass es etwas wird. Kenne einen alleinerziehenden Vater, der nach einem Unfall arbeitsunfähig ist, der Verursacher (bzw. dessen Versicherung) nicht zahlt und der sich mit ein paar Sauen und 10ha über Wasser hält.
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Re: Eure ehrliche Meinung bitte, verpachten oder bewirtschaften?

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Feb 06, 2013 21:13

Fassi hat geschrieben:Naja, ZAs kannst so oder so vergessen. Das Referenzjahr soll 2011 sein, wer da einen Antrag gestellt hatte, bekommt dann auch Prämien zu geteilt. Wer nicht, muss sich in den Papierkrieg werfen.


Gruß

Da hätt ich so nen Fall wir haben seit längeren die Äcker von nem Betrieb gepachtet incl ZA (werden jährlich neu übertragen) der Betrieb hat aber selbst noch 2-3ha Wiesen für deren Pferde (stellen auch Antrag). Wer bekommt zukünftig die ZA für die Äcker zugeschrieben wir oder der Besitzer?

Kniffelige Frage oder?
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