Hallo,
ich habe da mal eine Frage an wirklich fachkundige User hier im Forum:
Ein bekannter von mir, der im Nebenerwerb einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, musste aus privaten- und beruflichen Gründen für einige Jahre kürzer tretten, und hielt so in den letzten paar Jahren deutlich weniger Tiere, als es im vom Stallplatz und Weidefläche her möglich gewesen wäre. Da er nun wieder mehr Zeit in seinen Betrieb investieren kann, möchte er nun auch wieder mehr Tiere halten. Die Aufstockung des Tierbestandes soll jedoch kommplett aus der eigenen Nachzucht erfolgen. - Um diesen Protezess etwas zu beschleunigen und den Stall wieder voll zu bekommen, geht er nun auch dazu über, die Bullenkälber auf zu ziehen, die er dann später kastieren lassen will um somit Ochsenfleisch zu produzieren.
Bei den Tieren handelt es sich um Holstein-Kälber, die aus der verkleinerten MIlchviehherde stammen, die nun wieder aufgestockt werden soll.
Nun meine Frage, was halte ihr von dieser Idee?
Mir ist natürlich klar, dass die Tageszunahmen, das Endgewicht und evtl. auch die Fleichqualtitat nicht mit der von Fleichrinderrassen konkurrieren kann, aber lohnt sich die Mast doch?
Dieser Überlegeung ist vor dem Hintergund entstanden, das durch finanzielle Enpässe immer wieder Jungvieh (Belegte Rinder) verkauft werden mussten, da hierdruch aber auch langfristig aber nicht die Herde vergrößert werden kann, sollen an dierser Stelle zukünftig Ochsen verkauft werden! Hierbei handelt es sich dann um eine Extensive-Mast, in der Tiere schon früh auf die Weide sollen und mit eher schlechterem Grassilo gefüttert werden, da die Qualitätssilage natürlich für die Kühe bestimmt ist.
Ich bitte mal um eure Einschätzung
Iveco
