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Fachwerkhaus (Rohbau) als Laie sanieren?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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22 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Fachwerkhaus (Rohbau) als Laie sanieren?

Beitragvon LUV » So Aug 02, 2015 11:40

egnaz hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Eichenholz trocknet ca. 1% pro Jahr

Für diese Behauptung würde ich gerne mal einen Beleg sehen.


Warum?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Fachwerkhaus (Rohbau) als Laie sanieren?

Beitragvon FRED222 » Do Aug 06, 2015 11:08

danke für die antworten. ich hatte jetzt einen bekannten da, der wohl ahnung hat. eine wand ist noch recht gut, bei den anderen ist die schwelle und die ständer unterhalb von ca. 75 cm wohl durch. im endeffekt rät er zu partiellen abstützen, absägen und anflicken. mir gefällt das nicht so richtig. zum einen die recht lange schwelle in kurze stücke unterteilen, zum anderen die ständer anflicken mit schrauben passt für mich auch nicht so richtig zu einem alten fachwerkbau (kein metall verwendet).
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Re: Fachwerkhaus (Rohbau) als Laie sanieren?

Beitragvon JoergMoeller » Do Aug 06, 2015 11:29

LUV hat geschrieben:
egnaz hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Eichenholz trocknet ca. 1% pro Jahr

Für diese Behauptung würde ich gerne mal einen Beleg sehen.


Warum?


Vermutlich weil diese pauschale Aussage, wie die meisten pauschalen Aussagen, einfach nur Unsinn ist.

Die Trocknungsdauer von Holz wird von vielen Parametern bestimmt: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftaustausch, Lagerung, ...

Ich trockne mein Eichenbrennholz innerhalb eines Jahres. Das verliert dabei deutlich mehr als 1% (soll natürlich auch kein Möbelholz werden). Das liegt in Meterspalten aufgesetzt auf einer Wiese neben dem Haus, die lange Seite in Hauptwindrichtung, der Wind zieht über 5km freien Acker (kein Baum, kein Strauch), den ganzen Tag direkte Sonneneinstrahlung. Das ist z.B. überhaupt nicht zu vergleichen mit der "üblichen" Trocknung in einer dunklen Ecke an einer Hausmauer.

Bau- oder Möbelholz verlagt natürlich etwas sorgfältigere Trocknung um zu großen Verzug zu vermeiden.
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Re: Fachwerkhaus (Rohbau) als Laie sanieren?

Beitragvon JoergMoeller » Do Aug 06, 2015 11:37

FRED222 hat geschrieben:danke für die antworten. ich hatte jetzt einen bekannten da, der wohl ahnung hat. eine wand ist noch recht gut, bei den anderen ist die schwelle und die ständer unterhalb von ca. 75 cm wohl durch. im endeffekt rät er zu partiellen abstützen, absägen und anflicken. mir gefällt das nicht so richtig. zum einen die recht lange schwelle in kurze stücke unterteilen, zum anderen die ständer anflicken mit schrauben passt für mich auch nicht so richtig zu einem alten fachwerkbau (kein metall verwendet).


Ich bewohne auch ein altes Fachwerkhaus und saniere nach bestem Wissen und Gewissen ;-) Das "Schlimme" daran ist, die Baustellen werden immer größer. Wenn Du die Schwellen erneuerst, wirst Du vermutlich feststellen, dass das Mauerwerk darunter feucht ist. Dann wirst Du das "Fundament" freilegen und feststellen, dass Dein Haus eigentlich einstürzen müßte, weil das Bruchsteinfundament, der Luftkalkmörtel und das umgebende Erdreich eher an eine archäologische Ausgrabungsstätte erinnern als an ein Fundament ... also fängst Du an, das Fundament zu sanieren ... jede Arbeit die an einem Neubau in ein paar Stunden/Tagen erledigt ist, zieht sich bei so einem alten Haus auf Wochen/Monate (dabei bin ich handwerklich nicht ganz unbeschlagen und werkzeugmäßig gut ausgestattet). Ich möchte den Charme des alten Hauses nicht missen, aber man braucht kein anderes Hobby mehr ;-)

Gruß
Jörg
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Re: Fachwerkhaus (Rohbau) als Laie sanieren?

Beitragvon LUV » Do Aug 06, 2015 11:43

JoergMoeller hat geschrieben:
Vermutlich weil diese pauschale Aussage, wie die meisten pauschalen Aussagen, einfach nur Unsinn ist.

Die Trocknungsdauer von Holz wird von vielen Parametern bestimmt: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftaustausch, Lagerung, ...

Ich trockne mein Eichenbrennholz innerhalb eines Jahres. Das verliert dabei deutlich mehr als 1% (soll natürlich auch kein Möbelholz werden). Das liegt in Meterspalten aufgesetzt auf einer Wiese neben dem Haus, die lange Seite in Hauptwindrichtung, der Wind zieht über 5km freien Acker (kein Baum, kein Strauch), den ganzen Tag direkte Sonneneinstrahlung. Das ist z.B. überhaupt nicht zu vergleichen mit der "üblichen" Trocknung in einer dunklen Ecke an einer Hausmauer.

Bau- oder Möbelholz verlagt natürlich etwas sorgfältigere Trocknung um zu großen Verzug zu vermeiden.


Wir reden hier von Fachwerk, nicht von Feuerholz. :roll: Ungeschnitten im Stamm, außen lagernd!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Fachwerkhaus (Rohbau) als Laie sanieren?

Beitragvon egnaz » Do Aug 06, 2015 14:03

FRED222 hat geschrieben:danke für die antworten. ich hatte jetzt einen bekannten da, der wohl ahnung hat. eine wand ist noch recht gut, bei den anderen ist die schwelle und die ständer unterhalb von ca. 75 cm wohl durch. im endeffekt rät er zu partiellen abstützen, absägen und anflicken. mir gefällt das nicht so richtig. zum einen die recht lange schwelle in kurze stücke unterteilen, zum anderen die ständer anflicken mit schrauben passt für mich auch nicht so richtig zu einem alten fachwerkbau (kein metall verwendet).

Natürlich kannst du auch die komplette Wand austauschen.
Dein Bekannter hat dich aber schon richtig beraten. Mit dem partiellen Abstützen meint er sicher nicht nur einen Ständer, sondern den Bereich für eine Schwelle. Die sind meist bis 5m lang. Länger wäre schön, doch ist es schwierig längeres Holz zu bekommen, was nicht krumm oder verdreht ist.
Beim anschuhen der Ständer verwendet man auch kein Eisen. Man schneidet ein Blatt an, bei dem die Stirnseiten leicht abgeschrägt sind, so dass die Stücke bei Druck sich von selbst verbinden. Zusätzlich noch Holznägel zur Lagesicherung.
Hier noch Bilder von einem Fachmann, die Zeigen was alles möglich ist:
http://www.zimmerei-reckmann.de/werksch ... flege#bild
Suche mal bei Google nach Bilder für Fachwerk Sanierung.
Ich stimme Jörg voll zu, bei Altbau ist man vor Überraschungen nie sicher :shock: :mrgreen:
Gruß Eckhard
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Re: Fachwerkhaus (Rohbau) als Laie sanieren?

Beitragvon JoergMoeller » Fr Aug 07, 2015 8:05

LUV hat geschrieben:
JoergMoeller hat geschrieben:
Vermutlich weil diese pauschale Aussage, wie die meisten pauschalen Aussagen, einfach nur Unsinn ist.

Die Trocknungsdauer von Holz wird von vielen Parametern bestimmt: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftaustausch, Lagerung, ...

Ich trockne mein Eichenbrennholz innerhalb eines Jahres. Das verliert dabei deutlich mehr als 1% (soll natürlich auch kein Möbelholz werden). Das liegt in Meterspalten aufgesetzt auf einer Wiese neben dem Haus, die lange Seite in Hauptwindrichtung, der Wind zieht über 5km freien Acker (kein Baum, kein Strauch), den ganzen Tag direkte Sonneneinstrahlung. Das ist z.B. überhaupt nicht zu vergleichen mit der "üblichen" Trocknung in einer dunklen Ecke an einer Hausmauer.

Bau- oder Möbelholz verlagt natürlich etwas sorgfältigere Trocknung um zu großen Verzug zu vermeiden.


Wir reden hier von Fachwerk, nicht von Feuerholz. :roll: Ungeschnitten im Stamm, außen lagernd!


...
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