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Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Bison » So Jun 04, 2017 17:50

Servus,

heute beim Weizenrundgang immer wieder Pflanzen mit verdorrten Fahnblatt gesehen. Schätze so ca. 1 Prozent vom Bestand. Nur auf einem Acker teilweise mehr. Sorte Patras. Was mich falls es Kupfermangel sein sollte stutzig macht, es müsste dann doch mehr wie vereizelte Pflanzen sein, oder?
In EC 32-33 gabs 0,8 Input Classic, in 39 1,2 Adexar. Geplant ist noch eine Ährenbehandlung die nächsten Tage.
Wer weiß hier was?
Dateianhänge
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Bauerntrampel » So Jun 04, 2017 18:26

Sieht eher nach Stress aus. Beziehungsweise Verätzungen durch die Fungizidspritzung. Ist die letzten Jahre bei den hoch formulierten Produkten immer wieder zu sehen.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Bison » So Jun 04, 2017 18:51

an stress in verbindung mit dem fungi und der trockenheit hier habe ich auch schon gedacht. nach der behandlung mit 1,2 Adexar wurde es fast täglich 30 Grad, regen ist zu glück heute gekommen. was mich eben verwundert ist das es halt nicht mehr im bestand ist (zum Glück). Axioma (die 2 letzten Bilder)scheint auch empfindlicher zu reagieren wie patras
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon AEgro » So Jun 04, 2017 19:32

Vergiss denStress oder Verätzungen.
https://www.dsv-saaten.de/getreide/kran ... orium.html

https://www.dsv-saaten.de/getreide/kran ... uerre.html

Stess od. Verätzungen wären flächig über dden Bestand verteilt, und nicht einzelne Pflanzen punktuell.
Ich schätze Input classik war mit 0,8 l zu wenig. insbesondere wenn die Infektion schon einige Tage vor der Anwendung zurücklag.
Außerden gibt es auch gebietsweise schon deutliche Resistenzen gegen häufig eingesetzte Wikstoffe, die bei Mindermengen noch deutlich verstärkt werden.
Gruß Agro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Mad » So Jun 04, 2017 20:05

AEgro hat geschrieben:Stess od. Verätzungen wären flächig über dden Bestand verteilt, und nicht einzelne Pflanzen punktuell.
Ich schätze Input classik war mit 0,8 l zu wenig. insbesondere wenn die Infektion schon einige Tage vor der Anwendung zurücklag.
Außerden gibt es auch gebietsweise schon deutliche Resistenzen gegen häufig eingesetzte Wikstoffe, die bei Mindermengen noch deutlich verstärkt werden.
Gruß Agro


:lol:

Also man muss nicht unbedingt ein Profi sein, um zu erkennen, dass diese Pflanzen keinen Krankheitsbefall aufweisen.

Da war eindeutig das Adexar schuld. Die Stellen mit dem starkem Schaden waren noch vom Tau bedeckt und dann hat sich ein richtig schöner Lupen-Effekt während der starken Sonneneinstrahlung gebildet. Deshalb auch bei einigen Pflanzen die abgebrannten Spitzen oder gar ganzen Fahnenblätter, dort war es nämlich noch richtig tau-nass und hat sich dort gesammelt. Unter Umständen konnte der Wirkstoff auch nur besonders gut eindringen und ist schlagartig bis in die Blattspitzen transpiriert, wie es oft beim Fenpropidin der Fall ist, wonach die Blattspitzen auch braun werden können.

Ich sehe da einen gesunden, aber leider geschädigten Weizen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Bauerntrampel » So Jun 04, 2017 20:11

Mad hat geschrieben:
AEgro hat geschrieben:Stess od. Verätzungen wären flächig über dden Bestand verteilt, und nicht einzelne Pflanzen punktuell.
Ich schätze Input classik war mit 0,8 l zu wenig. insbesondere wenn die Infektion schon einige Tage vor der Anwendung zurücklag.
Außerden gibt es auch gebietsweise schon deutliche Resistenzen gegen häufig eingesetzte Wikstoffe, die bei Mindermengen noch deutlich verstärkt werden.
Gruß Agro


:lol:

Also man muss nicht unbedingt ein Profi sein, um zu erkennen, dass diese Pflanzen keinen Krankheitsbefall aufweisen.

Da war eindeutig das Adexar schuld. Die Stellen mit dem starkem Schaden waren noch vom Tau bedeckt und dann hat sich ein richtig schöner Lupen-Effekt während der starken Sonneneinstrahlung gebildet. Deshalb auch bei einigen Pflanzen die abgebrannten Spitzen oder gar ganzen Fahnenblätter, dort war es nämlich noch richtig tau-nass und hat sich dort gesammelt. Unter Umständen konnte der Wirkstoff auch nur besonders gut eindringen und ist schlagartig bis in die Blattspitzen transpiriert, wie es oft beim Fenpropidin der Fall ist, wonach die Blattspitzen auch braun werden können.

Ich sehe da einen gesunden, aber leider geschädigten Weizen.


Ich wollte gerade selbst schreiben, was für ein Schwachsinn die Antwort ist. Danke für das Zuvorkommen, mad^^
Ob es wirklich am Tau liegt ist fraglich, lässt sich hier auch bei Applikation auf absolut trockenen Beständen auftritt. Könnte auch sein, dass sich Spritzflüssigkeit einfach an der Blattspitze gesammelt hat oder durch die Wirkstoffverteilung dort aufsummiert hat.
Auf jeden Fall ist das keine DTR. Wenn nur 1% der Pflanzen betroffen ist, kann man Ertragsverluste auch ganz getrost vergessen.
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Mad » So Jun 04, 2017 20:24

Bauerntrampel hat geschrieben:Ich wollte gerade selbst schreiben, was für ein Schwachsinn die Antwort ist. Danke für das Zuvorkommen, mad^^


Danke für die Blumen! :D
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Bison » So Jun 04, 2017 20:25

also das mit dem tau schließe ich aus. ich habe an dem tag mittag begonnen die 3 gabe zu geben. Hab erst um 18.00 Uhr angefangen zu spritzen, da hatte es so 23 Grad. Die Bestände waren zu dem Zeitpunkt absolut trocken.
Allerdings habe ich bis 23.00 Uhr gespritzt, da wurde es dann schon feucht. Die Bestände die ich als es schon feuchter wurde gespritzt habe sehen auch nicht besser oder schlechter aus...
Was ich mir noch vorstellen könnte ist ein mix aus unverträglichlichkeit von kas mit anschließender fungibehandlung.
musste leider alles am selben tag machen, da ich am nächsten tag noch was drillen musste und danach ging es in den Urlaub...jetzt fällt mir gerade ein das ich ein kleines spritzfenster angelegt habe, das schau ich morgen vormittag gleich mal an. hätt ich fast vergessen :shock:
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon AEgro » So Jun 04, 2017 20:32

Mad,
man muss kein Profi sei um zu wissen, dass Adexar kein Fenpropidin enthält.
Man muss nur Lesen können.
https://www.agrar.basf.de/agroportal/de ... 43969.html
Ebenso, habe ich nicht geschrieben daß es HTR/DTR ist, sondern vermute eher Septoria tritici ( Blattspitzendürre ).
Eine mögliche Ursache wären trotz 2-maliger Fungizidbehandlung, die erneute Minderdosierung des Fungizids ( Adexar hat zugelassene und empfohlene Aufwandmenge von
2,0 l / ha )
Diese " Einsparmodelle" sind ja mit ein Grund für sich ausbreitenden Fungizidresistenzen.
Gruß AEgro
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Bauerntrampel » So Jun 04, 2017 20:40

Schließt du jetzt vom Namen Blattspitzendüre auf die Symptome?
Bei Septoria müssten längliche Nekrosen mit chlorotischem Rand sein. Und vor allem mit kleinen schwarzen Pyknidien darin. Aber bestimmt nicht eine einheitliche abgestorbene Fläche an der Blattspitze. Oder wie ein Prof mal sagte, keine Krankheit beginnt von der Blattspitze.
Und 1,2 Adexar sind immerhin noch 60 Prozent der AWM. In Spritzfolgen sehe ich das noch nicht als kritisch an.
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Caramba » So Jun 04, 2017 20:48

Da Wäs it do gsund.Dös it vereckd gprüdzd. Dös it/woa ois füa di Kadz.
Der Weizen ist doch gesund. Das ist kaputt gespritzt. Das ist/war alles für die Katz'.
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Bison » So Jun 04, 2017 20:49

veto:
die 0,8 Input Classic wurden vorgelegt weil so eh geplant war nach 2 Wochen nachzulegen mit Adexar 1,2. Dies wurde so gefahren weil ja noch ein Blütenbehandlung mit 1 L Prosaro geplant ist. Also grob gesagt alle 2 Wochen eine verminderte Behandlung. Dies ist auch mehr "vorsorglich" so gewählt worden, so richtiger Krankheitsdruck war optisch jedenfalls heuer noch nicht da. Meine Erfahrungen haben mich aber gelehrt, dass wenn man erst Behandelt wenn man was sieht, läuft man dem Bestand immer hinterher...also lieber mit verminderter Aufwandmenge, aber rechtzeitig nachlegen.Hab mich da auch entsprechend beim Berater informiert, der meinte das ist so ok. Im ganzen komme ich so ca. auf 2,3 Behandlungen, das sollte bei dem herrschenden Krankheitsdruck ausreichen
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Bison » So Jun 04, 2017 20:55

AEgro hat geschrieben:Mad,
man muss kein Profi sei um zu wissen, dass Adexar kein Fenpropidin enthält.
Man muss nur Lesen können.
https://www.agrar.basf.de/agroportal/de ... 43969.html
Ebenso, habe ich nicht geschrieben daß es HTR/DTR ist, sondern vermute eher Septoria tritici ( Blattspitzendürre ).
Eine mögliche Ursache wären trotz 2-maliger Fungizidbehandlung, die erneute Minderdosierung des Fungizids ( Adexar hat zugelassene und empfohlene Aufwandmenge von
2,0 l / ha )
Diese " Einsparmodelle" sind ja mit ein Grund für sich ausbreitenden Fungizidresistenzen.
Gruß AEgro


schließe ich aus, die unteren Blätter sind ja Gesund. Die Typischen Krankheitssymptome sind nicht vorhanden.
Ich könnte mir auch vorstellen das es hier sortenspezifisch unterschiede gibt. Der Axioma sieht um einiges schlimmer aus wie der Patras daneben. Aber wie schon geschrieben, morgen schau ich mir das Spritzfesnter noch genau an
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Mad » Mo Jun 05, 2017 9:02

AEgro hat geschrieben:Mad,
man muss kein Profi sei um zu wissen, dass Adexar kein Fenpropidin enthält.
Man muss nur Lesen können.


Wer hat das denn behauptet? :roll:
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Re: Fahnenblatt Weizen verdorrt-Kupfermangel???

Beitragvon Crazy Horse » Mo Jun 05, 2017 11:26

Bison hat geschrieben:also das mit dem tau schließe ich aus. ich habe an dem tag mittag begonnen die 3 gabe zu geben. Hab erst um 18.00 Uhr angefangen zu spritzen, da hatte es so 23 Grad. Die Bestände waren zu dem Zeitpunkt absolut trocken.
Allerdings habe ich bis 23.00 Uhr gespritzt, da wurde es dann schon feucht. Die Bestände die ich als es schon feuchter wurde gespritzt habe sehen auch nicht besser oder schlechter aus...
Was ich mir noch vorstellen könnte ist ein mix aus unverträglichlichkeit von kas mit anschließender fungibehandlung.
musste leider alles am selben tag machen, da ich am nächsten tag noch was drillen musste und danach ging es in den Urlaub...jetzt fällt mir gerade ein das ich ein kleines spritzfenster angelegt habe, das schau ich morgen vormittag gleich mal an. hätt ich fast vergessen :shock:



Ich glaub nicht, dass die KAS-Abschlussgabe in Verbindung mit einer anschließenden Fungizidbehandlung einen zusätzlichen Stressfaktor darstellt. Die phototoxische Wirkung kommt allein von diesen aggressiv formulierten Fungiziden bzw. Wachstumsreglern in Verbindung mit einer hohen Sonneneinstrahlung. Und wahrscheinlich war auch die Wachsschicht der Blätter noch nicht besonders ausgeprägt.

Ich weiß schon, warum ich in unserer sonnenreichen Region die Carboxamid-Triazol - Mittel (Adexar, Aviator) auf ein Minimum reduziere (50-60% der regulären Aufwandmenge) und stattdessen lieber noch ein billiges Amistar (0,4 - 0,5 l) dazumische. Die Strobis sind unter Stressbedingungen einfach verträglicher.

Diese Dreifachbehandlung im Weizen mit 3x Prothioconazol und 2x Bixafen (Input Classic zum T1-Termin, Aviator ab EC37 und ein Skyway in die Ähre) - frei von irgendwelchen Strobilurinen - wird zwar von Bayer propagiert, aber gerade auf Stressstandorten im süddt. Raum sehe ich klare Vorteile für Mischungen mit einem ausreichend hoch bemessenen Strobilurinanteil.

Ich hab vor fast 4 Wochen in EC37/39 eine Blattbehandlung mit 1,2l Adexar + 0,4l Amistar gemacht und der Weizen ist immer noch tadellos sauber, während in der Kontrolle schon 30% der Blattfläche zerstört sind. Gefahren ist damals jeder, weil wir die Woche zuvor reichlich Niederschläge hatten (über 60 mm), aber nun zeigt es sich, wer nur ein Azol bzw. ein Carbox-Azol (mit red. Aufwandmenge) gespritzt und zum Ährenschieben nichts mehr nachgelegt hat. Da reicht die Wirkungsdauer nicht mehr aus. Ich bin mir aber sicher, dass auch die hohen Temperaturen von bis zu 33°C und die hohe Sonneneinstrahlung die Wirkungsdauer der (an sich recht guten) Carboxamide begrenzen.
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