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Feldwegesatzung Gemeinde

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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon bauer hans » Di Mai 18, 2021 19:54

hier hatten sie vor 25 jahren bäume mitten in den feldweg gepflanzt.
jetzt wollen sie feldwege zu fahrradwegen umbauen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon T5060 » Di Mai 18, 2021 20:25

Mir hatten hier eine Unternehmensflurbereinigung Autobahn und da ist es mir gelungen, dass in dem Zuge alle Feldwegebrücken neugebaut wurden.
Das war ein richtig großer Kostenbrocken, der uns erst mal erspart bleibt und die Durchgängigkeit mit zukunftsorientierten Achslasten und Breiten in den Gemarkungen erhält.
Mir haben hier eine durchsetzungsstarke Ortsbauernkonferenz und ich fertige die Schriftsätze. Man muss da schon gut dagegen halten und wenn die Gemeinde nicht weiterhelfen will,
muss man sich bei übergelagerten Behörden Partner suchen, wobei die Naturschutzbehörden aus Bauernsicht am zuverlässigsten funktionieren.
Die Naturschützer und die Landwirtschaft haben mit der Freizeit einen gemeinsamen Freund, den wir kurz halten müssen.
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Re: Wegesatzung Gemeinde

Beitragvon DWEWT » Di Mai 18, 2021 20:35

Schoofseggl hat geschrieben:Also ich kenne das anders, die Gemeinden widmen jeden verfügbaren Meter Feldweg als Wanderweg aber für die Instandhaltung sind dann doch wieder die Landwirte zuständig.


Wenn der Feldweg gewidmet ist, also öffentlich ist, dann obliegt die Verkehrssicherheit und damit auch die Instandhaltung des Weges der Gemeinde, in deren Gemarkung der Weg liegt. Bis an die Gemarkungsgrenze!
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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon Frankenbauer » Di Mai 18, 2021 21:05

Graue Theorie! Bei uns könnte die Gemeinde auch eine Umlagensatzung erlassen, ist aber ein Bürokratiemonster ohne Gleichen.
Die Lösung ist die örtliche Jagdgenossenschaft, die übernimmt aus dem Jagdpachtschilling unterstützt durch die Gemeinde durch die Stellung von Maschinen und Personal die Pflege der Wege. Mulchen und Feischneiden passiert im Stundenlohn mit den Maschinen der Gemeinde, den Fahrer zahlen wir. Baggerarbeiten zum Wegeausbau übernahm die Gemeinde, die Abfuhr des Materials die JG, desgleichen jetzt das Neuschottern. Wann immer eine Maßnahme eher der breiten Öffentlichkeit als der Landwirtschaft, wie Radwegsanierung oder die einzige Zufahrt zum Gemeindewald dient stellen wir einen Antrag auf Förderung, der bis jetzt eigentlich immer durchlief.
Die Gemeinde ist froh hier ein Regulativ zu haben und sich nicht um alles selbst kümmern zu müssen.

Gruß

Werner

Ach so, ein Nachtrag noch: Damit die JG das leisten kann muss natürlich der komplette Pachtschilling bei ihr bleiben.
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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon T5060 » Di Mai 18, 2021 21:08

Frankenbauer hat geschrieben:Graue Theorie! Bei uns könnte die Gemeinde auch eine Umlagensatzung erlassen, ist aber ein Bürokratiemonster ohne Gleichen.
Die Lösung ist die örtliche Jagdgenossenschaft, die übernimmt aus dem Jagdpachtschilling unterstützt durch die Gemeinde durch die Stellung von Maschinen und Personal die Pflege der Wege. Mulchen und Feischneiden passiert im Stundenlohn mit den Maschinen der Gemeinde, den Fahrer zahlen wir. Baggerarbeiten zum Wegeausbau übernahm die Gemeinde, die Abfuhr des Materials die JG, desgleichen jetzt das Neuschottern. Wann immer eine Maßnahme eher der breiten Öffentlichkeit als der Landwirtschaft, wie Radwegsanierung oder die einzige Zufahrt zum Gemeindewald dient stellen wir einen Antrag auf Förderung, der bis jetzt eigentlich immer durchlief.
Die Gemeinde ist froh hier ein Regulativ zu haben und sich nicht um alles selbst kümmern zu müssen.

Gruß

Werner

Ach so, ein Nachtrag noch: Damit die JG das leisten kann muss natürlich der komplette Pachtschilling bei ihr bleiben.


Bei euch ist es ja was anders, da gehört oft der Weg den seitig anliegenden Landwirten und die Gemeinde hat gar kein Eigentum an den Wegen, können also z.B. auch nicht zum Radweg mitverwendet werden.
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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon Frankenbauer » Di Mai 18, 2021 21:14

Neuverteilung Flurbereinigung 2012, von wegen, jeder Zipfel gehört eben der Gemeinde.
ABER ich hab mir als Jagdgenossenschaftsvorsitzender sogar das Pufferkapital, was nach Beendigung der FB noch bei der Direktion bleibt durch Gemeindratsbeschluß gesichert, wenn die Wartezeit abgelaufen ist und daas Geld ausbezahlt wird können wir noch einmal ein paar Kilometer neu überziehen.

Gruß

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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon Botaniker » Di Mai 18, 2021 22:05

Ich weiß ja nicht was ihr für Jagdpachterlöse habt, wir könnten damit kaum die Kosten für den Heckenschnitt decken. Gibt hier keine Hirsche.
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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon Fassi » Di Mai 18, 2021 22:17

Könnten schon, dank Hirschen. Aber da die Pacht seit jeher ausgezahlt wird und die wenigsten Jagdgenossen die Wege mit Fahrzeugen (abgesehen Fahrräder) nutzen, dürfte es schwer, das zu ändern. Dass die Wege gerne gleichzeitig zu Fahrrad- oder Wanderwege werden, hat mit der EU zu tun. Für die genannten gibt's Fördermittel, für reine Feldwege nicht. Das Spiel kennen doch nun die meisten Landwirte :wink: .

Bei uns wird wohl auch so eine Satzung kommen, ich hab den Entwurf zur Stellungnahme (als Ortslandwirt) bekommen, und bis auf ein paar Korrekturen für durchaus brauchbar erachtet. Da ja leider viele Stücke an ortsfremde Landwirte verpachtet und viele auch meinen, alles was nicht grau ist, kann man ackern, Vorgewende auf dem Weg ist besser als auf dem Feld und alles was nicht in den eigenen Schlag wächst, kann wachsen wie es will, ist so eine Satzung mittlerweile auch nötig. Übrigens entscheidet kein Stadtrat über die Satzung, sondern das Stadtparlament. Und die beiden letzten Landwirte dadrinne fallen unter die o.g. genannte Kategorie.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon ChrisB » Mi Mai 19, 2021 7:51

Hallo,
wo lebt Ihr?
Bei uns in den Gemeinden (Unterfranken)
Werden die geschotterten Feldwege,
mit Förderung zu geteerten Fahrradwegen ausgebaut :(
Beschildert waren die "Fahrradwege" schon einige Jahre zuvor.
Nicht erst seit Corona, ist hier auch was los, sondern jetzt viel mehr.
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Re: Feldwegesatzung Gemeinde

Beitragvon DWEWT » Mi Mai 19, 2021 11:37

Ausbau und Instandhaltung ist nur die eine Seite der Medaille! In wessen Verantwortung (Verkehrssicherungspflicht) liegt der Weg, ist im Schadensfall viel wichtiger! Ist so ein Weg erstmal freigegeben, passiert auch schnell mal was. Bei Personenschäden oder auch nur bei Sachschäden, wird da schnell mal eine erkleckliche Summe aufgerufen. Im Zweifel haftet dann evtl. jeder Wegmiteigentümer anteilig!
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