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Fendt 412

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Fendt 412

Beitragvon A.Czech » Mo Feb 20, 2017 18:32

Hallo Community,
ich würde gerne eure Meinungen zum Fendt 412 Vario hören. Wir haben zurzeit ein Angebot vorliegen und würden gerne wissen wie der Schlepper sich bei euch schlägt.
Der Trecker ist von Baujahr 2004 und hat seit dem ca 7800 Stunden gelaufen, sieht von außen Tiptop aus und fährt sich vernünftig.
Bekanntlich kann man mit Gebrauchten Getrieben Glück oder Pech haben, aber wie schlagen sich die Getriebe bei euch so auf den Höfen :?:
Was kann man allgemein über die Elektronik sagen?
Gibt es bekannte Schwachstellen oder Fehler die sich durch die Baureihe ziehen ?
Würden uns sehr über Erfahrungsberichte freuen. :wink:
A.Czech
 
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Re: Fendt 412

Beitragvon tj » Mo Feb 20, 2017 18:46

Ein Kumpel hat einen 411er mit ca. 10000 BS.
Getriebe ist immer noch das erste drin. Außer selbst verursachten Schäden waren bis dato nur ein paar Schalter, Hydraulikkupplungen und der Joystick defekt. Der Schlepper ist sehr wendig u. hat eine enorme Hubkraft.

mfg tj
Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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Re: Fendt 412

Beitragvon jungbaur97 » Mo Feb 20, 2017 19:39

Wir haben ein 410er , Motor und Getriebe alles das erste ohne Probleme . Bei 12.000 Stunden ist uns mal die Kraftstoffpumpe weg geflogen uns ansonsten nur diverse Heizgebläse die den Staub vom Winterdienst nicht überlebt haben, desweiteren halten die alten Joysticks nur ca 2000 Stunden.. Hat jetzt 12500Stunden und bisher steht ein Neukauf auch nie zur Debatte
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Re: Fendt 412

Beitragvon IHC Liebhaber » Di Feb 21, 2017 7:37

Naja 7800 Std sind auch schon eine Menge für einen Fendt Vario, auch wenn er Top gepflegt ist würde ich den nicht nehmen, außer natürlich wenn der sehr günstig ist. Man weiß ja auch nie wie der Vorbesitzer mit dem Vario Getriebe umgegangen ist.Wofür möchtest du den Schlepper einsetzten?
MfG
IHC Liebhaber
 
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Re: Fendt 412

Beitragvon 714er » Di Feb 21, 2017 8:04

Demnch darf man sich auch keinen Schlepper mit Synchrongetriebe kaufen, die sind auch oft bei +- 10.000 Stunden dran, manche auch bei der Hälfte.
Wenn das Getriebe neu muss kommts neu und es ist wieder Ruhe wenn man vernünftig damit umgeht.
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Re: Fendt 412

Beitragvon Hürli -Power » Di Feb 21, 2017 8:28

Nur ein Vario Fahrer glaubt das Märchen, das der Austausch des Getriebes bei ungefähr 6000 Stunden völlig normal sei....
Allen ist Denken gegeben ..... aber leider nicht allen möglich .....
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Re: Fendt 412

Beitragvon Justice » Di Feb 21, 2017 8:38

..und nur NICHT- Vario - Fahrer verbreiten das Gerücht, das es nach 6000 getauscht werden muß.

Das ein Schlepper (relativ) problemlos 12 000 und mehr an Stunden erreicht ist bei einen damals neu gekauften Schlepper höher als bei einem,der erst mit 7000h gekauft wurde.

Wartung und Pflege macht da sehr viel aus. Ebenso der Umgang mit der Maschine.
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Re: Fendt 412

Beitragvon Hürli -Power » Di Feb 21, 2017 8:45

Solange es Jungbauern gibt, die gnadenlos mit dem Vario Stick abbremsen, werden diese Gerüchte nicht aussterben. Ansonsten stimmt es natürlich, das Wartung und Pflege sehr viel ausmachen. Aber wer kauft denn schon einen Vario mit ersten Triebsatz und 6000 Stunden, wenn er nicht grade günstig angeboten wird, ohne Bauchschmerzen? Selbst altgediente Vario Fahrer werden sich dort wohl schon ihre Gedanken machen...
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Re: Fendt 412

Beitragvon A.Czech » Di Feb 21, 2017 10:12

Danke schonmal für die Antworten.
Er soll alle anfallenden Arbeiten bei der Bodenbearbeitung übernehmen, für die Pflegearbeiten haben wir noch einen anderen Schlepper, also pflügen, säen, Stoppelbearbeitung usw.

Kann man allgemein sagen, dass die Vario-Getriebe eher repariert werden müssen als z.B. die Lastschaltgetriebe im 312er in der Baureihe um 99 :?:
Und ja der Fahrer hat mit Sicherheit den größten Anteil, mit den allgemeinen Arbeiten die der Schlepper macht, wie lange so ein Getriebe hält :prost:
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Re: Fendt 412

Beitragvon f.mannecke » Di Feb 21, 2017 10:24

Hallo.

Du wirst bei jedem Schlepper Beispiele finden, wo das Triebwerk nach 6000Bh hin ist.
Genauso Beispiele wo es über 15000Bh hält.

Das kann man also pauschal nicht sagen.

Der entscheidende Faktor sitzt oben in der Kabine.


Mal n Beispiel:
Beim 312 LSA gibt es Aussagen, das die Getriebe zu schwach sind.

Sind die das wirklich?
Oder wurde es falsch bedient und am Schalthebel herrumgewürgt?
Oder ist sogar das falsche Öl gefahren worden. Da gehört nämlich ein API GL5 Öl rein.
Alle anderen Modelle GL4.
Wurde mal nach dem Filter und dem Öldruck gesehen wie vorgegeben?
etc.

Mein 312 hat über 9000Bh.
Außer ne Hydraulikpumpe, der Wasserpumpe, dem Kompressor, den hinteren Kabinenlagerungen und einem undichten Steuergerät ist garnienich irgendetwas gewesen.

Gruß
Friedhelm
f.mannecke
 
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Re: Fendt 412

Beitragvon fendt schrauber » Di Feb 21, 2017 10:33

Hallo,

Es gibt keinen 312er mit Lastschaltung.

Wegen den Getrieben, wenn man nicht drauf aufpasst kann man jedes Getriebe, egal ob Vario oder sonst was innerhalb kürzester Zeit schrotten.

Im übrigen gibt es beim Variogetriebe eine Druckprüfung, anhand derer kann man den Zustand in etwa abschätzen.

Grüße aus Mittelfranken
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Re: Fendt 412

Beitragvon Motwin » Di Feb 21, 2017 10:38

Zur Druckprüfung:
820 Vario mit 1700h gekauft, Druckprüfung ergab keine Auffälligkeiten, bei 2000 Stunden gab es erste Probleme beim Anfahren. Bei 2500h wurde dann der Triebsatz gewechselt...
Viel Vertrauen würde ich auf die Druckprüfung nicht geben.
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Re: Fendt 412

Beitragvon langer711 » Di Feb 21, 2017 11:16

Fendt Vario ohne TMS: da kommts (fast) allein auf den Fahrer an...

Fend Vario TMS: Hier verleitet das TMS den Fahrer dazu, die Regelung dem TMS zu überlassen.
Und Dieses regelt bergab die Übersetzung runter, als ob man den Joystick nach hinten zieht.

Hier kann man dem Fahrer noch nicht mal direkt nen Vorwurf machen, weil ja die Elektronik selbst dies so regelt.
Als aufmerksamer Beobachter wundert man sich aber, warum bergab de Motor aufheult...

Übrigens geben nicht nur Vario Triebsätze im Fendt den Löffel ab.
Auch andere Hersteller sind betroffen.
Lastschaltgetriebe werden auch oft im Austausch verkauft, warum ??

Der Lange
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Re: Fendt 412

Beitragvon Holder A55 » Di Feb 21, 2017 12:01

Wie schon geschrieben wurde, hängt das sehr viel vom Fahrer ab, wie lange Getriebe, gleich welcher Bauart, ohne Probleme laufen. Wenn ein Lastschaltgetriebe den Geist aufgibt und komplett überholt werden muss, fällt erstens der Trecker für mehr als einen Tag aus und die Kosten für die Überholung und den Maschinenausfall liegen dann auch sehr schnell im fünfstelligen Bereich. Ein stinknormales Schaltgetriebe muss nicht unbedingt so teuer werden, kann aber auch einiges an Geld verschlingen und die Maschine fällt für die Zeit trotzdem aus.
Beim Vario kostet so ein Triebsatz auch um die 12.000 €, je nach Modell natürlich. Aber der Schlepper steht maximal einen Tag, danach läuft der wieder und man hat alles komplett neu, und braucht sich da auch erstmal keine Sorgen mehr zu machen.

Ein Landwirt hier im Dorf hat sich im vergangenen Jahr auch einen Favorit 716 Vario von 2002 mit 7.000 Betriebsstunden zugelegt. Er kann auch nicht ins Getriebe sehen, hat beim Kauf aber gleich die "Rücklage" für einen eventuellen Triebsatztausch mit eingeplant. Und diese Kosten sind bereits im Voraus kalkulierbar, bei herkömmlichen Schalt- und Lastschaltgetrieben ist es das keinesfalls.

Bei einem Probeeinsatz würde ich dennoch auf jeden Fall die Getriebedrücke und vor allem die Getriebetemperatur im Auge behalten. Wenn diese bei starker Beanspruchung (pflügen, Mais schieben, etc.) zu stark ansteigt, dann ist da was im Argen.

Gruß
Henning
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Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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:D seit über 19 Jahren im Landtreff :D
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Re: Fendt 412

Beitragvon Badener » Di Feb 21, 2017 12:15

Und ich dachte immer, dass der Triebsatzwechsel bei 5000h zum Standard-Procedure gehört.....
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
Wilhelm Busch
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