Hai, kann mir jemand bitte tipps zu dem Fendt Baumuster 4s, BJ. 68, Allrad geben. Ich möchte von euch die näheren Technischen Daten wissen und welche Macken der Typ hat. Auf Wickipedia war leider nix...
z.B.
Abmessungen?
Motortyp / Zylinder?
Turbokupplung?
...
Hallo
Ich gehe davon aus,daß Du den Fendt mit 4 eckiger Haube meinst.Es gab
nämlich noch ein paar Rundhuber mit 68er Zulassung.
Motor: MWM 4 Zylinder,Wasserkühlung, Direkteinspritzer,2976 ccm Hubraum mit 55 PS bei 2400 U/min.
Getriebe: 13 V und 4 R,vollsynchr. Gruppenschaltgetriebe,auf Wunsch mit
Wendegetriebe.
Normalerweise Hinterradbremse auf Wunsch Allradbremse.Den Schlepper
gab es als Hinterrad- oder Allradschlepper.Beim Allradschlepper war die
Hydrauliklenkung serienmäßig.Die Zapfwelle hatte 540 U/min.Die Höchst-
geschwindigkeit ging bis 30 Km/h.
Leergewicht je nach Ausstattung HR 2460 Kg,Allrad 2695 Kg.
Lx B x H ohne Anbaugeräte 3808 x 1868 x 1797 mm.
Spurweite v/h 1500 mm
Ich hoffe die Angaben reichen.
gruß Ralph
Ab 1966 gab es den Favorit 4 / 4A mit 80 PS und 6 Zylinder MWM Motor . Ab 1967 gab es den 4S / SA mit 90 PS . 1970 kam der Favorit 10 11 und 12 S / SA und ab 1972 wurden diese äbgelöst von den 600er Favoriten . Der 4 SA und der 10 SA hatten die ZF Allradachse . Der 610 hatte die Bergische Allradachse . Der erste Favorit 4 hatte noch die runde Haube . Wie viele davon gebaut und verkauft worden sind weiß ich leider nicht , würde mich allerdings interessieren .
was behautet ihr denn wider alles...
Der Favorit 4S (S wie Turbomatik) hat den 6-Zyl.-Motor und 16/8 Gänge. Nicht zu verwechseln mit dem Farmer 4S!
Der 10S wird übrigens noch von demselbe 5,1l-Motor angetrieben. Getriebe: 12/6.
Die ZF Getriebe die in den Favoriten verbaut waren hatten alle eine 12/6 Grundschaltung welche durch Kriechgänge um 4 Gänge vorwärts und 2 rückwärts erweitert wurden . Bei den 600ern war der 6. R Gang gesperrt . Dadurch nur 12/5 oder 16/7 .
Keine von beiden Kategorien, sondern Walterscheid Schnellkuppler erster Stunde mit T- förmigen Aufsätzen in Kat 1+2.
Wir haben 3S und 5S gefahren, beide mit Getriebeschäden ausgemustert, die Motoren sind unverwüstlich, nur bei den Getrieben gab es mehrere Rückrufe, wenn bei Deinem die Ölförderräder getauscht sind alles o.k. aber wenn nicht, laß die Finger weg, den Tip bekam ich aber auch erst nach dem zweiten Schaden.
Der Favorit 4 S hat mit dem 3S und dem 5S Getriebemäßig nichts gemeinsam . Das ZF Getriebe ist eigentlich unverwüstlich . Bei Stundenleistungen über 10-12 Tsd kommt es schon mal vor das sich die Verzahnung der Getriebeeingangswelle langsam verabschiedet . (ZF Krankheit) Bei Probefahrt drauf achten ob keine Gänge und Gruppen rausfliegen . Bremsen prüfen ob keine Bremsflüssigkeit aus dem Achstrichter tropft. Wenn du so ein geiles Teil besitzt , dann stell mal ein paar Bilder rein . Ich habe früher etliche Stunden auf nem Favorit 4 S verbracht . Ich hätte wohl Interesse an so nem Fendt . Aber die Dinger sind rar .
Mal kurz nach oben scrollen und lesen, es ist ein FARMER 4S und als solcher außer der Einstellung der Einspritzpumpe baugleich mit 3S und 5S.
Daß die Maschinen klasse waren steht außer Zweifel,aber er wollte eben ihre Macken wissen.
das stimmt nicht ganz.
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Der 3 S/103 S ist mit 3 Zylindern ausgestattet.
Aber die Doppel-H-Schaltung und das Getriebe sind wirklich kaum verwüstlich.
Von der Stundenzahl her wäre noch zu beachten, wie die Zylinderkopfdichtungen aussehen.
Farmer 3S war nicht mit 3, sondern mit 4 Zylindern ausgestattet!
(Motor D208.4) Baugleich nur mit 4S welcher höhere Enddrehzahl von 2400rpm hat.
Farmer 5S hat einen größeren Motor, sprich mehr Hubraum als 3S und 4S bei gleicher Zylinderzahl. Das Baumuster jedoch ist weitgehend identisch von 2S bis 5S und auch noch in den 100er Serien ähnlich verbaut.
MfG
De Sünn de schient - de Muschi grient - dat Ding dat steit - ick glöv dat geit !!!