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Feuerwehrpumpen Tuning für TS8/8

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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26 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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TS 8 Tuning

Beitragvon quell15 » Mo Sep 22, 2008 10:35

Hallo wer kann mir helfen bei einer TS 8 etwas mehr raus zuholen ohne den Drehzalmesser zu beeinflussen, sprich Pumpenräder , Zündung ...
MfG Maik :? :?:
quell15
 
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Beitragvon Elsaer » Mo Sep 22, 2008 12:40

Da hast du ja einen uralten Thread ausgegraben :)

Kommt drauf an, was für eine TS du hast:
- Hersteller
- Baujahr
- Entlüftungseinrichtung (Kolbenentlüfungspumpe, Membrampumpe, Gastrahler, Wasserringpumpe, Trockenringpumpe, ....)
- Motor (4-Takter, 2-Takt)
- Starter (Kurbel, elektrisch))

Werd bitte mal genauer.

Gruß
Elsaer
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Beitragvon Hausi » Mo Sep 22, 2008 19:39

Die alte TS-8 mit 2-Zyl. DKW-2-Takter (DDR) erfordert Fingerspitzengefühl und ein gutes Gehör beim Ansaugen. Das Ansaugmanometer sollte "weich" funktionieren und beim Ansaugen beobachtet werden.

Beim Ansaugen kannst du zwar mit dem Finger den Dz-Begrenzer (rhytmisch) wegziehen, solltest aber wenn das Wasser die Pumpenräder beginnt zu erreichen kurz das Gas drosseln und den Dz-Begrenzer wieder freigeben, wenn du wieder Vollgas gibst.
Bei vielen TS-8-Wettkampfpumpen kamen wegen dem Übertouren des Motors beim Ansaugen schon die Pleule aus dem Kurbelgehäuse, weil sie das schlagartige Auftreffen des Wassers auf die Pumpe bei Vollgas/Übertouren und dem damit verbundenen schlagartigen Abbremsen des Motors nicht auf Dauer verkraftet haben...
Also Füße weg beim Ansaugen! Lieber etwas seitlich stellen!

Wichtig für eine gute Saugleistung sind dichte Simmeringe der Pumpe, eine dichte Saugleitung (weiche, nicht poröse Dichtungen) und dicht schließende Ventilteller. (diese Punkte werden bei der Wartung/Wettkampfvorbereitung gerne vernachlässigt)
Es empfiehl sich auch, dass sämtliche wichtigen Dichtungen der Saugseite (Ventilteller und Saugleitungskupplungen) vorab zusätzlich mit einem Dichtungsfett behandelt werden.

Der alte 2T-DKW-Motor verlangt nur einen sauberen Vergaser und eine sicher funktionierende Zündung.

Mehr als "Übertouren" ist leider bei der TS-8 mit DKW-2T-Motor kaum rauszuholen... (2T-Tuning)

Gruß Frank
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Beitragvon David1508 » Mo Sep 22, 2008 20:20

Ich wusste gar nicht das hier so viele in der Feuerwehr sind! Da kann ich ja demnächst auch hier fragen wenn ich was habe;)
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Beitragvon Hausi » Mo Sep 22, 2008 23:25

Früher genug DDR-TS-8 repariert! :wink:
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Beitragvon Elsaer » Di Sep 23, 2008 10:19

Moin,
Ohne jetzt den Spass am sportlichen Teil der Feuerwehr (in manchen Teilen der Republik) vermiesen zu wollen..... (Wir nehmen selbst am Erwachsenenleistungsmarsch teil (Bayern)):

Was ich von diesen Super-Schnell-Wettkämpfen halte steht vorne im Thread :roll:
Die Pumpen werden letztenendes vom Geld der Bevölkerung gekauft und sollen im Ernstfall deren Schutz sicherstellen. Hier geht Funktion vor Tuning!


Aber wie Hausi schon sagt: Gute Wartung und Pflege des Geräts bringen sicherlich mehr Erfolg als "Pimp-my-TS8"-Aktionen....

Elsaer (Ziegler UltraPower-Maschininst ) :wink:
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Beitragvon Limo198 » Di Sep 23, 2008 11:45

Moin.

Also mal zu dem Thema Einsatzpumpen und Wettkampfpumpen. Glaub keine FFW nimmt die Wettkampfpumpe auch im Einsatz. Zumindest die nicht die ne TS8 zum Wettkampf nehmen.

Zum Tunning. Alles richtig dicht haben und im Wettkampf auf Stufe 2 Stellen und ohne Ansaugen indem man den Begrenzer festhält auf Vollgas laufen lassen. Wenn sie richtig dicht ist, habt Ihr verdammt schnell Wasser im Schlauch.
Einige bei uns hier haben aus der Vorbaupumpe vom Elo das Schaufelrad eingebaut. Dat geht gut. Ist ja ne 8/16. Natürlich muß man dann auch was am Motor machen. Unsere läuft mit super+ und Crossöl. Die rennt verdammt gut. Bringt nur nichts wenn die Leute nicht schnell genug vorn sind.

Und zum Thema Wettkampfgeist. Ich bin Wehrleiter in unserer Wehr und unterstütze die Jungs gern. Allerdings hab ich ihnen eine TS gestellt mit der sie machen könne was sie wollen. So lernen sie die Technik kennen und wenn sie kaputt ist, tja, dann müßen sie wohl mit der superlahmen Jöstadt los. ;-)


LG
Steffen
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Beitragvon Hausi » Di Sep 23, 2008 12:02

Was mir noch einfällt:

Beim Saugen sollten die Ventile zugedreht sein und erst dann geöffnet werden, wenn das Wasser die Pumpe erreicht hat.

Grund: Bei geschlossenen Ventilen ist der "Wasserschlag" auf die KW nicht so hart, als wenn das Wasser gleich transportiert wird. Bei einer Kreiselpumpe (Turbine) wird die meiste Kraft dann benötigt, wenn sie fördern muß. "Verstopft" erfordert deutlich weniger Kraft, weil fast gleichzusetzen mit freidrehend.

Das könnt ihr mit einem Staubsauger vergleichen: Haltet mal die Saugseite und dann mal die Ausblasseite zu und achtet auf die Motordrehzahlen... (steigen "verstopft" an)

Theoretisch werden also drei Hände an der Pumpe benötigt:
eine für den Vergaser/Dz-Begrenzer, eine für den Pumpenhebel und eine für die Ventile. :lol:

Gruß Frank
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Beitragvon Elsaer » Di Sep 23, 2008 13:42

Hi ihr Wettkämpfer :wink:
letztenendes lässt sich doch festhalten: So Spielereien lassen sich ohnehin nur mit einer 2-Takt-TS machen, oder?
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Beitragvon Limo198 » Di Sep 23, 2008 15:14

Elsaer hat geschrieben:Hi ihr Wettkämpfer :wink:
letztenendes lässt sich doch festhalten: So Spielereien lassen sich ohnehin nur mit einer 2-Takt-TS machen, oder?


RICHTIG. Mit den neuen geht das nicht. Was meinst warum die meisten die gute alte DDR Ts 8/8 nehmen.
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Beitragvon Hausi » Di Sep 23, 2008 19:11

Sagen wir mal so:

Die neuen Pumpen sind mit Sicherheit wesentlich schwerer zu manipolieren, als die 2-Takt TS-8, wo alles frei liegt. :wink:

Bei der DDR-TS-8 brauchst du nur den Dz-Begrenzer wegziehen und schon macht der Motor Übertouren.
Wie willst du das bei den modernen Pumpen erreichen? (Ich kenne die neue Technik nicht. Aber ich denke mal, dass die Neuen zu sehr verkapselt und/oder elektronisch geregelt sind...

Bedenke auch den Unterschied des Reparaturaufwandes und der Reparaturkosten im Schadensfalle!

Gruß Frank
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