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FIAT 70-90 neu aufbauen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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46 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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FIAT 70-90 neu aufbauen

Beitragvon JonnyD2250 » Mi Aug 29, 2007 15:29

Ich mach jetzt mal für unser Restaurationsobjekt n neuen Thread auf, weil sich scheinbar kein Mensch dafür interessiert, was unter dem Thread "schräge Haube nachrüsten" steht...


Es geht um Folgendes:

Restaurationsobjekt: FIAT 70-90 DT

grundlegendes Problem: Wasserschaden am Motor (Schlepper stand ein paar Jahre draußen -stillgelegt-, dabei muss Regenwasser durch den Auspuff in den Motor gelangt sein).

Also, hab den Motor ausgebaut und komplett zerlegt.

--> Ventilsitze angegammelt, 2 Kolben festgerostet
(mit viel Müh und Not -und Öl- rausbekommen :twisted: )

Also, hab den Motor ausgebaut und komplett zerlegt.


Ich habe jetzt folgendes vor:

Motorblock und Zylinderkopf planschleifen (macht mein Vater). Dabei folgende Frage: Wieviel kann man vom Block oben abschleifen, ohne dass die Kolben am Zylinderkopf anschlagen ??? Es müssten so ca. 5 Zehntel vom Block weggeschliffen werden. Es sind nämlich teilweise ganz schön tiefe (relativ) Riefen im Block. Wahrscheinlich durch Rostbildung verursacht...

Ventilsitze nachfräsen lassen. Hab bereits mit einer Firma gesprochen, die wollen pro Sitz 15€ haben.

Ventile nachschleifen (macht mein Vater).

Alle 4 Laufbuchsen aufbohren und hohnen lassen (bei Firma 60€ pro Zylinder); "größere" Kolbenringe einbauen.

Kurbelwelle: 1 Sitz hat ein wenig Rost angesetzt --> mir wurde empfohlen, dass mit Läppmittel sauber zu machen

Nockenwelle: total verdreckt (wie so schwarzer Ruß), Sitze sind sauber. Wie krieg ich die am einfachsten sauber?

Einspritzdüsen: Prüfen lassen

Kopf abdrücken lassen


Meint ihr das haut alles so hin, wie ich das vor hab???

Bin für jeden Ratschlag dankbar! --> Schreiben !!! :wink:

Danke für eure Mithilfe!!!
Zuletzt geändert von JonnyD2250 am Do Nov 22, 2007 16:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon pacini » Mi Aug 29, 2007 15:47

Hallo,

:shock: 5/10 vom Block abschleifen ... und wieviel dann nochmal vom Kopf ???

Is a bissl heftig oder !?

Das Abschleifen ist aber nicht das Problem, Du mußt dann eben eine höhere Zylinderkopfdichtung verwenden, ob es die aber für den Fiat gibt, weis ich nicht !?

Du veränderst durch das Abschleifen die Verdichtung, was sich kräftemäßig direkt auf die Pleuel, Ventile, Kurbelwelle und das übrige Material auswirkt.

In bestimmten Fach-Firmen, wird das auch als " TUNIG " bezeichnet ! :wink:

Ich würde solche Verdichtungserhöhung mit Vorsicht genießen !!

8)

Gruß Pacini
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Beitragvon JonnyD2250 » Mi Aug 29, 2007 15:52

Ok, wenn 5/10 zuviel sind, wieviel ist denn überhaupt maximal möglich?
Vom Kopf muss eigentlich nicht viel runter. Will nur, dass der sauber ist (paar "Rostbläschen). Also höchstens 1/10 insgesamt...

Geht dass so einfach, mit den Laufbuchsen und den größeren Kolbenringen??? Wieviel kann man da max. wegnehmen???
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Beitragvon Schauerschrauber » Mi Aug 29, 2007 16:31

Hallo

5/10 kannste vergessen , schleif nur soviel ab das du um die brennräume sowie öl und wasser bohrungen eine saubere auflagefläche hast ! der motorblock muß nicht blitzblank sein ! das gleiche gilt für den zylinderkopf ! idealerweise sollte die neue kopfdichtung um das maß dicker sein was an block und kopf abgenommen wurde ! 2/10 weniger als vorher kann man noch als tuning durchgehen lassen !
für größere kolbenringe braucht man selbstverständlich auch größere kolben :wink: man nennt sie übermaßkolben je nach hersteller in 0,25 oder 0,5er schritten erhältlich :!:
60 euro für Zylinder aufbohren ist ein fairer preis !
die nockenwelle über nacht in waschbenzin/bremsenreiniger einlegen :idea:


mfg
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Beitragvon JonnyD2250 » Mi Aug 29, 2007 16:40

Danke bis hier her!

Also, die "versifften" Stellen am Block sind um 4 Wasser-Bohrungen herum (außen). Um Brennräume und Öl-Bohrungen ist eigentlich alles schön sauber.

Hab halt nur Angst, das die ganze Sache nicht dicht wird...

Am Freitag fahr ich zu der Firma, die die V-Sitze und Buchsen herrichten soll. Die werden mich ja wohl auch noch mal beraten können...
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Beitragvon JonnyD2250 » Mi Aug 29, 2007 16:43

Wenn ich größere Kolben brauche, da kann ich ja auch gleich neue Laufbuchsen reinmachen.Die "alten"Kolben würd ich dann behalten (nur neue Ringe)...

Info: Der Motor hat nur 2000 Std. gelaufen.

Ist das nicht irgendwo schlauer oder ist das zu heikel??? Was sagt ihr dazu?
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Beitragvon zt303 » Mi Aug 29, 2007 18:21

nimm die größeren Kolben, hast mehr Hubraum ;-)
Nee im Ernst, wenn das alles so lange stand, dann mach das mal schön neu! (Buchsen ausschleifen lassen + neue Kolben)
Stell doch mal ein, zwei Bilder von deinem Block und Kopf hier ein!
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Beitragvon pacini » Mi Aug 29, 2007 18:30

Wie groß ist denn das Maß in den abgenutzten Laufbuchsenflächen, gegenüber des Originalmaßes !?

Brauchst Du überhaupt andere Kolben, Buchsen und Ringe !?

Nach 2000 Std. sollte das doch noch alles i.O. sein und das bischen Rost, kann man das nicht einfach wegpolieren !? Kolben is eh Alu-Legierung und die Buchse kann ja wohl keine " Rostlöcher " haben !?

Stell doch mal Bilder ein, dann sieht man doch gleich mehr .

Pacini
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Beitragvon Schauerschrauber » Mi Aug 29, 2007 20:09

Hallo

wenn die Zylinder bearbeitet werden müssen dann auf jeden Fall auf Übermaß aufbohren !
( 4 neue trockene Laufbuchsen ein und auspressen verursacht deutlich höhere Kosten - und nicht jeder Motorenbauer traut sich da dran )

Aber bei nur 2000 Stunden Laufleistung kann man die Zylinderwand vielleicht selbst kostengünstig mit einer Flexhone / Honbesen aufpeppen :idea:

Diese Flexhonen für die Bohrmaschine gibts bei www.scheuerlein.de

nach Bearbeitung damit genügen dir neue Kolbenringe !

Allerdings können diese Bürsten keine tiefen Riefen entfernen , nur optiche leichte Riefen und Flugrost entfernt der neu entstehende Honschliff !

mfg
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Beitragvon JonnyD2250 » Do Sep 06, 2007 17:57

Hallo Leute!

Sry, hat ein wenig andere Arbeit (Pflug verrissen :( ) und in meiner Heimat kein Internet (hab grad Semesterferien).

Bin jetzt wieder beim GROSSPROJEKT

Also: Am Freitag (morgen) kommt erst mal sämtliches Zeug in die "Waschmaschine", Block und Kopf werden mit Flächenschleifmaschine n bissl abgezogen.

Dann fahr ich sehr wahrscheinlich am Montag zur Motorinstandsetzung (arbeitet ein Kumpel von mir).

Folgendes wird gemacht:

Buchsen sollen nur ausgehont werden. Nachdem ich alles schon mal vorgereinigt habe, sieht die Ganze Schose gar nicht mehr so schlecht aus.
Mein Kumpel hat gesagt, die machen im Betrieb höchstens 1-2/100 raus, so dass die alten Kolben mit neuen oder anderen (hab selber nicht soviel Ahnung, was die da rein machen wollen) Ringen wieder eingebaut werden können.

Die Düsen werden abgedrückt.

Ventile kommten neue rein, genauso wie die Lager für die Kurbelwelle (da kostet ein Ventil/ Lager 9€)

Ventilsitze werden nachgefräst, die sind vollkommen vergammelt :evil:

Danke für eure Tipss bis hierher! Ich mach am WE erst mal Bilder, musste mir erstmal eine Kamera organisieren....
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Beitragvon JonnyD2250 » Do Sep 13, 2007 19:28

k, Leute, irgendwie geht das alles net so recht voran... Der Motor wurd heut erst in die "Wäscherei" gefahren. Denk mal, dass die Teile spätestens Montag zur Instandsetzung kommen.

Versuch grad die Bilder hochzuladen, haut aber irgendwie net so recht hin

Neuer Statusbericht:

Der Schlepper ist mittlerweile fast vollkommen in Einzelteile zerlegt, Getriebeschaden hab ich beseitigt (Hohlspannstift von Schaltklaue abgerissen, zwischen Zahnräder gefallen --> :evil: --> konnte keinen Gang mehr einlegen...)

Immerhin schon ein Rad neu lackiert

Vorderachse (Allrad) komplett zerlegt, hab nur noch das leere Vorderachs-Gehäuse vor mir liegen...saubermachen --> lackieren (wie fast überall an dem Ding). Neue Buchsen für Vorderachs-Lagerung gedreht. Lenkungszylinder (Augen) auseinander --> wird neu gelagert.
Vorderachsgehäuse komplett neu abgedichtet.

Frage: ein Kreuzgelenk hat etwas Luft, d.h. die Gabel ist ausgeschlagen, man kann die Nadellager-Büchsen vom Kreuzgelenk mit Leichtigkeit "durchwerfen", wackeln tun sie aber nicht (sie schieben sich halt leicht hin und her). Ein Bekannter (Meister-Landmaschinenmech.) meinte, ich soll dass durch Passscheiben hinter den Seegerringen so fest wie möglich fixieren und weiterfahren, bis alles auseinanderfällt...
MMmmh, also das kann ja irgendwie nicht Sinn der Sache sein... Festkleben wäre eine Möglichkeit, wenn schnell genug zusammenkommt...
Was meint ihr??? Preis für die bei Austausch benötigten Teile: 800€

Wegen dieser Sache hab ich auch die Komplette Achse zerlegt, weil mein Bekannter meinte, das "Differenzial" könnte was abbekommen haben. Dem ist zum Glück nicht so.


Weitere Frage: Hat evtl. jemand Unterlagen zu diesem Motor, bezüglich Anzugsmomente usw.??? Motor-Nr.: 8045.06, Typ: IVECO (Fiat)

Außerdem: Vllt. weiß jemand, wo man günstige und gute E-Teile für den Motor herbekommt (Dichtsätze), in meinem E-Teil-Katalog sind nämlich nicht alle Teile drin... :(
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Beitragvon Fendt 610 LSA » Do Sep 13, 2007 21:59

Guten Tag, ich schaff bei ner IVECO Vertragswerkstatt, gib mir mal Hubraum Baujahr, Leistung usw. vll. find ich ja was über dein Motörchen, was für Dichtsätze und welche Anzugsdrehmomente brauchst du?

Gruß ....
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Beitragvon JonnyD2250 » Do Sep 13, 2007 22:19

Hier ein paar Fotos/ Impressionen:
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selbstgebauter Auszieher für Hydraulik-Zylinder-Augen
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Beitragvon JonnyD2250 » Do Sep 13, 2007 22:24

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Beitragvon JonnyD2250 » Do Sep 13, 2007 22:42

Jetzt kann vllt. nochmal jemand seine Meinung zu dem Abschleifen des Motors,usw. geben.
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