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Fichtenwald nutzen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon Waldhäusler » Do Jun 30, 2011 21:13

neulinghatfrage hat geschrieben:Hallo ,

zum thema arbeitsscheu: Finde es nicht wirklich ok wenn über Leute geurteilt wird die man nicht kennt. Ich habe eine 70 stunden Woche und verdiene mein Geld als selbstständiger. Ich kann mir nicht die Zeit nehmen und den Wald intensiv zu durchforsten. Das würde nicht funktionieren.
Die Abschnittsweise Fällung hingegen schon da ich dann in auftragsschwächeren Zeiten paar Arbeiter mitnehmen könnte die mit anpacken.

Käferbäume usw haben das Waldstück richtig mitgenommen.

Ich denke ich werde mal einen Termin mit dem Förster machen und eventuell mit einem Lohnunternehmer der fällt und vermarkten soll.


Hallo,
also zunächst zu dem Arbeitsscheu, habe nur bemerkt das was Du schreibst so wirkt!
Verständlich ist mir nicht warum man zum Wald abholzen Zeit hat aber zum Durchforsten nicht, es ist wohl eine Durchforstung mehr Arbeit (ist halt so) hat aber eine völlig andere wirtschaftliche Auswirkung. Der Wald gewinnt dadurch an Wert (wertige Bäume mit mehr Zuwachs und der Nutzen vom entnommenen Holz zusätzlich).
Übrigens wenn ich nur von Käferbäumen lese die im Bestand ich weis nicht wie lange liegen, dann kräuseln sich bei mir die Nackenhaare!
Es gibt hierzu ein Gesetzt das besagt, wer solche Bäume im Bestand hat ist verpflichtet diese schnellstmöglich aufzuarbeiten, wenn man dies nicht selber erledigen kann muss man das machen lassen. Bei uns bekommt man vom Förster nen Anruf und ein Schreiben, dann hat man 14 Tage Zeit die Bäume zu entnehmen, danach schicken die jemand vorbei der das macht uns anschl. die Rechnung!

Und als Waldnachbar würd ich mal sagen, so was ist schlicht und ergreifend ne ausgemachte Sauerei (wissentlich Käferbäume im Bestand zu haben und nix dagegen zu unternehmen, denn wer alte Käferbäume im Bestand hat der hat auch irgendwo Käfer auf der Lauer)!

Übrigens es freut mich das es Leute gibt die so viel arbeiten dürfen, es soll ja Menschen bei uns in BRD geben die keine Arbeit haben!

Aber mit der Erkenntnis zum Förstertermin bist Du wohl am richtigen Weg!

Schönen Abend (die deutschen Mädels führen 1:0)noch.
Grüße,
Waldhäusler
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon neulinghatfrage » Do Jun 30, 2011 21:44

Ich denke das ich mit 4-5 Mann und einigen Maschinen in 2 Tagen den Abschnitt durchhaben müsste. Die Zeit kann ich ohne größere Probleme in den beruflichen Arbeitsablauf integrieren. Eine Durchforstung würde meinen zeitrahmen sprengen . Ich kann ja schlecht 4-5 Leute in den Wald schicken und sagen mach mal. Aber die Bäume fällen und dann von meinen Jungs beiseilen , entasten , ablängen und poltern lassen schon eher.

Eine Durchforstung nimmt doch viel mehr Zeit in Anspruch als eine Rodung. Alleine bis die Bäume makiert sind die rausmüssen ist doch der erste Tag schon vorbei. Dann bleiben die in den anderen hängen und ich muss die rausziehen usw. Die Schäden die an den verbleibenden Bäumen verursacht werden sind ja auch nicht zu verachten.

Was würde ungefähr eine Neubepflanzung kosten? Incl. der pflanzen , dem einpflanzen und des Zaums drumherum? Vielleicht , falls es im 4 stelligen Bereich bleibt wäre das ja eine Alternative. Alles wegmachen und neu pflanzen. Mit Wegen wie ich sie möchte , ein bißchen Ordnung was die Pflanzabstände angeht. Alleine die Wurzeln der umgestürzten Bäume liegen alle so kreuz und quer rum das es keinen Spaß macht den Wald anzuschauen.
Könnte dann am Wochenende durch den Wald fahren und hier und dam mal nach dem rechten sehen.

Gruß Heiko
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon neulinghatfrage » Do Jun 30, 2011 21:46

Waldhäusler hat geschrieben:Der Wald gewinnt dadurch an Wert (wertige Bäume mit mehr Zuwachs und der Nutzen vom entnommenen Holz zusätzlich).



Habe das mal rauszitiert.

Werden die Bäume die ich stehen lassen wurde bei einer Durchforstung noch an zuwachs gewinnen oder ist aufgrund des relativ hohen Alters eine Zunahme der Dicke unwahrscheinlich? Die Bäume sind auf jeden Fall mehr wie 50 Jahre ...
neulinghatfrage
 
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon Waldhäusler » Do Jun 30, 2011 22:23

Hallo,
Durchforstung dauert länger weil man eben die Schäden bei den stehen bleibenden Stämmen gering halten muss (ohne gehts zwar selten, aber das ist das Ziel)

Also zum Thema Zuwachs bei 50 jährigem Bestand, die Bäume (ich gehe von den besagten Fichten aus) sind keineswegs im Kreisenalter und haben noch einmal 50 Jahre bis diese völlig ausgewachsen wären!
Hatte nen Bestand der etwa 90 Jahre alt war, kannte den Bestand schon seit ich ein Kind war und dachte aufgrund des optischen Eindrucks, es gäbe hier keinen Zuwachs mehr. Im Jahre 2003 musste der Bestand leider kpl. entfernt werden (Käferbefall). An einem der Bäume wurde 10 Jahre vor dem Fällzeitpunkt eine Vogelnistkasten angebracht, diesen musste ich entfernen, als der Baum lag machte ich das und wunderte mich sehr als ich den Nagel mit dem Stemmeisen freilegen musste (dieser war kpl. mit dem Drahtbügel eingewachsen). Wenn ich also die 10cm Zuwachs auf der eine Seite hab, dann hatte der Baum in den 10Jahren 20cm Zuwachs in einer Höhe von ca. 4m und das kann sich doch sehen lassen.

Noch zwei Fragen welche Farbe haben die Stämme, eher bräunlich oder schon mehr grau???
Und lange bist Du schon Holzer mit eigenem Wald??


Noch eine Erfahrung von mir, wenn Du den Wald platt machst (aufforsten ist ja Pflicht) dann müssen die Folgejahre Pflegejahre sein bis die "Kleinen" aus dem Gröbsten raus sind. Macht man das nicht, wirst auch keine Freude damit haben. Bei dem Zeitmangel den du hast könnt das eng werden, denn den Zeitaufwand dazu sollten man nicht unterschätzen.
Grüße,
Waldhäusler
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon Kormoran2 » Fr Jul 01, 2011 0:50

Hallo NeulingmitFrage, denke nicht, daß das Aufforsten damit getan ist, die Pflanzen in die Erde zu stecken. U.U. ist etwa über 5 Jahre hinweg jährliches Ausmähen angesagt, ansonsten bekommst du eine Brombeerwüste. Da kommst du dann nur noch mit einem Panzer durch.
Darüber hinaus in der ersten Phase womöglich kräftiges Gießen wie in diesem trockenen Frühjahr mit anschließendem Nachpflanzen der vertrockneten Pflanzen (bei mir dieses Jahr 80 %). Darüber hinaus muß ein Gatter regelmäßig gepflegt werden, heißt: repariert. Die Sauen ruinieren dir deinen schönen Zaun.
Und die Fichten wachsen doch ab 50 Jahren Alter erst richtig ins Geld, wenn sie denn freigestellt werden. Die Endnutzung liegt etwa bei 80 bis 100 Jahren. Wenn sie älter werden gibt es oft Verluste durch Fäule.
Also ich würde auch anders entscheiden. Vom Fachmann die Durchforstung erklären lassen und Reihe für Reihe abarbeiten. Wenn du selbst keine Zeit hast, beschäftige einen Lohnunternehmer mit einem Harvester, der dir das macht. Wenn du Glück hast, kommst du mit einer schwarzen Null davon, hast aber anschließend einen Wald, der gewaltige Sprünge im Wachstum machen wird und sich in 20 Jahren mit Gewinn vermarkten läßt.

Wir hatten hier im Forum schon oft Fotos von Baumscheiben, wo man anhand der Jahresringe genau feststellen konnte, wann durchforstet wurde. Bis zur Durchforstung 3 Ringe pro Millimeter, danach Ringe von 5mm pro Jahr und mehr.

Ich finde, du solltest den verantwortungslosen Umgang mit dem Wald nicht fortsetzen sondern mit der (schweißtreibenden) ordentlichen Bewirtschaftung anfangen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon amwald 51 » Fr Jul 01, 2011 16:13

servus mitanand
Kormoran2 hat geschrieben:... Wir hatten hier im Forum schon oft Fotos von Baumscheiben, wo man anhand der Jahresringe genau feststellen konnte, wann durchforstet wurde. Bis zur Durchforstung 3 Ringe pro Millimeter, danach Ringe von 5mm pro Jahr und mehr.Ich finde, du solltest den verantwortungslosen Umgang mit dem Wald nicht fortsetzen sondern mit der (schweißtreibenden) ordentlichen Bewirtschaftung anfangen.

... die qualität des nutzholzes ist aber beim stamm mit den dichteren jahresringen >>> d.h. dem langsameren wachstum eindeutig der bessere !! :!: :!: :!:
grüße vom alpenrand
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon rummi » Sa Jul 02, 2011 2:06

Guten Morgen.
Also war ja schon lange nicht mehr hier im Forum unterwegs, aber die Antworten zu dem Thema sind durchweg unprofessionel und wenig hilfreich. Um eine vernünftige Beratung zu machen muss man die ganze Sache sehen und dann schaun was zu tun ist. Also wenn du Lust hast mach mal ein paar Fotos und stell sie hier rein. Ich kann dir dann ne fundierte fachliche Meinung geben. Mache sowas tag täglich und denke ich kann dir da besser weiterhelfen als die Brennholzwerber die hier ein Schreckensgespenst nach dem anderen an die Wand malen.
Zum Thema Genehmigungspflicht bei Abtrieben. Jeder Waldbesitzer darf pro Jahr 2 ha seines Waldes kahschlagen wenn er das für richtig hält, alles was darüber hinausgeht musss abgesprochen werden. Wir haben schon Flächen abgeholzt die bis zu 14 ha hatten( am Stück)
Was die Wiederanpflanzung angeht so bist du auch hier zu nichts verpflichtet. Das Gesetz zur Wiederaufforstung besteht in der Form wie früher nicht mehr(NRW). Wenn die Möglichkeit besteht mit Naturverjüngung zu arbeiten ist dies eine günstige und auch effektive Alternative zur teuren Pflanzung.
Alles andere kann ich dir gerne sagen wenn ich was gesehen habe und mir ein Bild machen konnte.
Lg
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon kellex » Sa Jul 02, 2011 16:20

rummi hat geschrieben:Zum Thema Genehmigungspflicht bei Abtrieben. Jeder Waldbesitzer darf pro Jahr 2 ha seines Waldes kahschlagen

Je nach Bundesland - hier sind es z.B. max. 0,5ha.

cu,
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon Waldhäusler » Sa Jul 02, 2011 21:02

rummi hat geschrieben:Guten Morgen.
Antworten zu dem Thema sind durchweg unprofessionel und wenig hilfreich.
Ich kann fundierte fachliche Meinung geben. Mache sowas tag täglich und denke ich kann dir da besser weiterhelfen als die Brennholzwerber die hier ein Schreckensgespenst nach dem anderen an die Wand malen.
pro Jahr 2 ha seines Waldes kahschlagen wenn er das für richtig hält, alles was darüber hinausgeht musss abgesprochen werden. Wir haben schon Flächen abgeholzt die bis zu 14 ha hatten( am Stück)
Was die Wiederanpflanzung angeht so bist du auch hier zu nichts verpflichtet. Das Gesetz zur Wiederaufforstung besteht in der Form wie früher nicht mehr(NRW). Wenn die Möglichkeit besteht mit Naturverjüngung zu arbeiten ist dies eine günstige und auch effektive .
Lg


Hallo rummi,
habe bisher keinen Beitrag gesehen der sich als Profi ausgegeben hat und dem Threadersteller nen anderen Tip gegeben hat als, geh zum Fachmann und holz nicht einfach sofort ab.


Übrigens nicht jeder hier im Forum ist Brennholzwerber, ich würde mal sagen ich bin Waldbesitzer und wenns um Waldwirtschaft geht so ist das wirklich Profisache, also bin ich bei ner WBV und geh zum Förster wenn´s um Aktionen im Wald geht.

Wie gut das es auch im Forum solche Spezialisten wie Dich gibt :lol: :lol:
Grüße,
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon Kormoran2 » So Jul 03, 2011 1:19

Gottseidank, der Profi Rummi ist da. Endlich Jemand, der mit dem dummen Gelaber hier aufräumt.

Komisch nur, daß solche selbsternannten Profis sich immer erst melden wenn schon seitenlang versucht wird, dem Fragesteller zu helfen.Und dann aber erst mal mit einem Rundumschlag. :x
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon rummi » So Jul 03, 2011 9:02

Guten Morgen
Wenn sich hier jemand durch meine Aussage beleidigt gefühlt hat tut mir das leid! War nicht mein Ziel.
Habe in der Vergangenheit auch ein paar unpassende Sachen in diesem Forum geschrieben. Auch das tut mir leid.
Wie gesagt ich war schon lange nicht mehr hier aktiv.
Meine Absicht war es lediglich dem Fragensteller zu helfen.
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon Waldhäusler » So Jul 03, 2011 10:25

Hallo,
zunächst mal einen Dank an Kormoran 2, für die Klaren Worte :)

Und nun mal noch zu rummi, es ist nicht verwunderlich das sich bei deinem Beitrag jemand auf die Füße getreten fühlt.
Lies Deine Beitrag ruhig noch einmal durch und dann wirst schon sehen ob der nicht so wirken muss!

Übrigens auf dieser Welt gibt´s eigentlich genung Besserwisser :klug:
Könntest ja evtl. mal überlegen ob man nicht einfach wie viele andere Forenteilnehmer an der Sache orientieren könnetst und eben nur Deinen Teil zu den Themen beitragen könntest.

Die Konversation hier im Forum macht Spaß, angenehme Nebenwirkung man erfährt viel wissenswertes, neue Meinungen, kann dazulernen (durch positive und evtl. auch negative Beiträge) und noch einiges mehr.

Den Spaß vermiesen :klug: und :x die manchmal versuchen die lockere Konversation zu stören (als wenn ihnen das Papier ausgehen würd, wenn einen nicht nur zur Sache was beitragen würde), lasst doch die Leute sich unterhalten, ist doch gut so! :!: :)

Gruß und schönen Sonntag (bei uns regnets :( )
Grüße,
Waldhäusler
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon Forstmike » So Jul 03, 2011 11:24

Hallo Heiko. Du sagst der Wald wäre 40m tief und 200m lang. Wenn es mein Wald wäre würde ich alle 40m eine Rückegasse einlegen. Das heisst. in deinem Falle wären es 5 Gassen. Dadurch ist die Fläche begehbar und strukturiert. Du kannst dann die "Felder" zwischen den Gassen systematisch bearbeiten. Vllt. zuerst nur das Dürrholz entnehmen. Zu deinem angelieferten Brennholz (nehme an Laubholz) kannst du auch trockenes Nadelholz dazu verfeuern. Dadurch sparst du ein teil von dem Laubholz ein. Tipp: Habe schon im Privatwald LKW-weise Stammholz geschlagen und verkauft. Du musst den Wald nicht auf einmal durchforsten sondern Stückweise. Nur ein Vorschlag von mir. Gruß Mike
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Re: Fichtenwald nutzen

Beitragvon Kormoran2 » So Jul 03, 2011 21:57

Vielleicht kann Rummi mir noch ganz schnell sagen, welche meiner Antworten hier wenig hilfreich und unprofessionell war.
die Antworten zu dem Thema sind durchweg unprofessionel und wenig hilfreich

Sorry, das ist eine arrogante Einstellung. Ich bin hauptberuflich Waldbauer und nebenberuflich Waldbauer und hobbymäßig Brennholzer. Ich habe viele Kenntnisse und ich habe Wissenslücken. Wie Rummi auch. Noch Fragen? Dann stellen!

@ Amwald: Mit den Jahresringen, da hast du Recht. Das Holz wird umso besser, je enger die Ringe liegen. Aber leider wird ja nicht nach Holzfestigkeit bezahlt sondern nach Volumen.
Wir haben hier im Revier durch eine gewisse Mißwirtschaft viel zu wenig durchforstet. Folge sind überall sehr geringe jährliche Zuwächse. Als in 2007 durch Kyrill bedingt große Teile unseres Waldes am Boden lagen, wollten alle Holzeinkäufer unbedingt unser Holz haben. Klar - sie sahen die Holzqualität anhand der Jahresringe. Aber als es zu den Preisverhandlungen ging, wollten sie natürlich nur nach Volumen bezahlen.

"You get, what you want". Wollten die Säger maximal festes Holz, so sollten sie nach Härtegrad bezahlen. Dann hätten sie auch entsprechendes Holz auf dem Markt.

@ NeulinghatFrage: Man sagt allgemein, daß nach einer fachgerechten Durchforstung die Holzentnahme nach 6 Jahren durch verstärktes Dickenwachstum wieder reingeholt wird. Kannst also alle 6 Jahre durchforsten (wenn du Spaß dran hast) ohne die aufstehende Holzmenge zu verringern.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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