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Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon Haertsfelder » Sa Nov 17, 2018 19:42

Hallo zusammen
gerad hab ich meinen Ab abgehört.
Da kündigt das Landwirtschaftsamt für Montag eine Flächenkontrolle an .
Hab ich noch nie gehabt auf was sollte ich da achten ?
Hat da jemand erfahrung damit ??
Gruß Haertsfälder
Haertsfelder
 
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon Verdampfer » So Nov 18, 2018 0:13

Papierkram muss stimmen
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon Palmerston » So Nov 18, 2018 2:04

Ja Papierkram, Düngebilanzen werden gerne genau überprüft.
Das wird eine Invekos Kontrolle sein, da messen die dir vor Ort alle Flächen nach :D
Palmerston
 
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon CarpeDiem » So Nov 18, 2018 8:30

Immer öfter glaube ich, dass in Bayern die Uhren irgendwie anders gehen. Von angekündigten Flächenkontrollen kann man hier in RLP nur träumen. Die kommen unangemeldet zur Kontrolle, mindestens jedes zweite Jahr, kontrollieren ohne dass man informiert wird. Man bekommt lediglich das Ergebnis mitgeteilt.
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon vansan » So Nov 18, 2018 10:15

hatte ende september auch ein flächenkontrolle.standen unangekündigt aufm hof.hatten sich auf dem weg zu mir schon die zwischenfrüchte angeschaut.dann wurde noch kurz die hoftankstelle abgenommen und die siloplatten überprüft ob auch genug gullis gesetzt setzt sind.pflanzenschutzlager hab ich nicht,da nie reste überbleiben.nachdem alles top in ordnung war ging es an das protokoll (rechnung für die greeningmischung,perso usw.) und das wars.recht harmlos,hätte schlimmer kommen können
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon HL1937 » So Nov 18, 2018 21:05

Die Flächenkontrollen sind doch die reinste Schikane und Kasperlestheater.
Auf den Äckern wird jedes Jahr gleich geackert, und die Wiesen mit Zaun drumrum sind auch jedes Jahr gleich.
Also was soll der ganze Schmarrn überhaupt?
Was diese Leute kosten die das kontrollieren, diese Kosten rauf auf die Erzeugerpreise und fertig.
So eine Schweinerei braucht niemand.

Wenn die N..ger nur annähernd so kontrolliert würden wie die Bauern, das wäre auch mal was.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Mo Nov 19, 2018 10:48

Wie der Vorredner schon sagte, eine Flächenkontrolle ist nicht zu verwechseln mit der Cross-Compliance Kontrolle.
Die Flächenkontrolle läuft großteils über Fernerkundung, das heißt es werden nicht mehr alle Flächen vor Ort angeschaut, sondern nur noch die, wo man am Luft- oder Satellitenbild nicht klären kann, oder wo Auflagen zu prüfen sind (z.B. Schnittzeitpunkt, Bühflächen, Greening-Zwischenfrucht, etc.) Hier geht es in erster Linie um die Größe und die Nuztung, Papierkram sind evtl. Saatgutbelege.
Bei der Flächenkontrolle sind pro Jahr 5% der Antragsteller zu prüfen, d.h. eine relativ geringe Zahl. Flächenkontrollen sind harmlos. Beim Großteil der Antragsteller gibt es keine Beanstandungen, somit ist es oft gut möglich, dass sich niemand ankündigt und nur ein Schreiben des Amtes mit dem Ergebnis in der Post ist.
Ich kann hier nur von Bayern berichten.
Ab der neuen GAP Periode ändert sich das dahingehend, dass die EU-Kommission 100% Flächenkontrolle pro Jahr vorschreiben wird. Es gibt jetzt EU eigene Satelliten, die alle 6 Tage eine Aufnahme machen und alle Behörden sollen verpflichtet werden für ihre Aufagebengebiete diese Fotos zu nutzen. Darunter fällt auch die Landwirtschaftsverwaltung und somit die Flächenkontrolle. Dass das bei den Landwirten einen Begeisterungssturm auslöst ist klar :roll:
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Mo Nov 19, 2018 12:01

Aha, aber um unsere Lieblinge zu überwachen fehlt leider das Personal :roll: Klar, Bauern abzocken ist natürlich auch einfacher...
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon marius » Mo Nov 19, 2018 13:13

Hofer_Pörndorf hat geschrieben:Ab der neuen GAP Periode ändert sich das dahingehend, dass die EU-Kommission 100% Flächenkontrolle pro Jahr vorschreiben wird. Es gibt jetzt EU eigene Satelliten, die alle 6 Tage eine Aufnahme machen und alle Behörden sollen verpflichtet werden für ihre Aufagebengebiete diese Fotos zu nutzen. Darunter fällt auch die Landwirtschaftsverwaltung und somit die Flächenkontrolle. Dass das bei den Landwirten einen Begeisterungssturm auslöst ist klar :roll:


Da hatte doch kürzlich Herr Öttinger angekündigt die Landwirte müssen ab 2021 bei der neuen GAP mit Kürzungen bei der Flächenprämie rechnen weil das Geld in der EU knapp wäre. U.a wegen dem Brexit

https://blog.gruuna.com/oettinger-will- ... n-kuerzen/

Naja.
So wie es aussieht ist, war das Geld nicht knapp sondern wird vom Landwirt abgezogen und wandert stattdessen in die Verwaltung zur noch genaueren Überwachung.

Ich glaub in Kürze muss sich als Standart jeder Betrieb auf mehrere verschiedene Kontrollen pro Jahr einstellen. Teilweise noch angemeldet, teilweise nicht.

Eigentlich wollte man doch seit 15 Jahren die Bürokratie abbauen ?

Ich glaub es wird langsam Zeit, dass ich meinen restlichen Hobbybetrieb verpachte. 8)

Bei der ganzen Flut an EU + nationalen Verordnungen und Gesetzen im Tier.-, Umwelt.- und auch noch im Strassenverkehr, die sich auch noch ständig ändern, ist das alles vom Otto Normallandwirt langsam nicht mehr überschaubar und einzualten.
Denn das muss alles nebenher zur Arbeit erledigt werden.

Wobei bei Kleinbetrieben seltener eine Kontrolle anstehen dürfte, besonders was CC angeht, denn da muss, soweit ich weiss jährlich eine bestimmte Fläche kontrolliert werden, und das wird bei Großbetrieben schneller erreicht.
Und wer bereits ab 2018 eine Stoffstrombilanz erstellen muss, könnte auch eher kontrolliert werden.
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon stamo » Mo Nov 19, 2018 15:32

Nein, in der Summe werden mehr Kleinbetriebe geprüft, eben weil es davon mehr gibt und die großen oft durch das Suchraster fallen. Ich meine, bei der letzten CC-Prüfung meinte die Dame, dass sie auf die Art jährlich 1% der Betriebe besuchen. Also ist man einmal in Hundert Jahren dran. Bei mir war die gleiche Frau drei Jahre vorher auch schon einmal zu Besuch. Da lief der Hof zwar noch auf einen anderen Namen, war aber der gleiche wie jetzt.
Da müssen sich viele Lücken im System auftun, wenn die einen kleinen Hobbyhof dauernd prüfen.
Der Grund für den ersten Besuch war das Suchkriterium "Hof mit vielen Tierarten", der zweite Besuch wurde durch "Hof mit Blühflächen" ausgelöst.
Sinniger wäre "Hof mit mehr als tausend Sauen" etc, aber so?
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon Family Guy » Mo Nov 19, 2018 17:01

stamo hat geschrieben:Der Grund für den ersten Besuch war das Suchkriterium "Hof mit vielen Tierarten", der zweite Besuch wurde durch "Hof mit Blühflächen" ausgelöst.


Darüber muss man sich, zumindest in Niedersachsen, im Klaren sein, bei einem 5 jährigem Blühstreifenprgramm wird man garantiert im 3. Jahr in einer Vorortkontrolle überprüft, ist einfach so.

Ich finde es auch sehr unangenehm, dass man die Prüfung oftmals unangemeldet nekommt, gibt es sonst nur bei gefahr im Verzug.
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon marius » Mo Nov 19, 2018 17:02

Apro´po Kleinbetriebe.
Man muss auch den Sinn hinterfragen. Wenn 2 Prüfer fast einen Tag einen Kleinbetrieb mit 5000 Euro Prämie komplett über CC durchprüfen und 10 % Prämie kürzen bringt das gerade mal 500 Euro in die Staatskasse.
Da kostet ja die Kontrolle mehr als was an Prämie eingespart wurde und die 500 Euro werden den Betriebsleiter auch nicht groß interessieren.

Bei einem Großbetrieb mit 100 000 Euro EU Prämie wären 10 % Kürzung schon mal 10 000 Euro.
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Re: Flächenkontrolle vom Landwirtschaftsamt

Beitragvon stamo » Mo Nov 19, 2018 17:22

Family Guy hat geschrieben:
stamo hat geschrieben:Der Grund für den ersten Besuch war das Suchkriterium "Hof mit vielen Tierarten", der zweite Besuch wurde durch "Hof mit Blühflächen" ausgelöst.


Darüber muss man sich, zumindest in Niedersachsen, im Klaren sein, bei einem 5 jährigem Blühstreifenprgramm wird man garantiert im 3. Jahr in einer Vorortkontrolle überprüft, ist einfach so.

Ich finde es auch sehr unangenehm, dass man die Prüfung oftmals unangemeldet nekommt, gibt es sonst nur bei gefahr im Verzug.


Nee! Es wurde überhaupt nicht auf die Blühflächen, deren Dokumentation oder die Blüh-Belege geguckt, es ging rein um CC. Die Blühkontrolle wird noch kommen, da rechne ich fest mit und das gehört ja auch dazu.
Der Auslöser der Kontrolle war das Kriterium "Blühhof", aber es ging rein um CC:
-haben Sie ein Pflanzenschutzlager?
-ich bin Bio
-haben sie eine Hoftankstelle
-Nein, natürlich nicht
-Düngebilanz?
-Muss ich nicht machen.
-Rattengift?
-Darf ich nicht
-warum?
-hab keine Pflanzenschutzsachkunde. Mein Vermieter bekämpft die Tiere aber.
-Wer ist der Vermieter?
-Mein Vater.
-aha.

später:
-oh, so schöne Schafe, und die haben ja auch alle Ohrmarken
-ja, beides richtig, aber das sind die abgesetzten Bocklämmer, die bräuchten noch überhaupt keine Ohrmarken
-Bestandsregister?
-Natürlich, ich mache Herdbuchzucht


Eine sinnlose Überprüfung von Hobbybauern, während im ganzen Ort der Mist unabgedeckt liegt, das Wort Sperrfrist nicht allen bekannt ist, die Brachen nicht in der Frist gemulcht werden, einige durch zwielichtige Bewirtschaftungsverträge riesen EU-Summen erhalten...
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