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Flurbereinigungsverfahren

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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26 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon zara » Mi Apr 14, 2010 0:20

frankenvieh hat geschrieben:... und die nette Frau von der Straßenbauverwaltung hat immer Tiernamen für mich, die aber alles andere als verniedlichen 8)


sowas --> := in schmutzig zum Beispiel?

Versteh ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht... :lol:
Mir würden da passendere Tiernamen einfallen... :twisted:
Schau in die Augen einer Kuh und Du weisst, wofür Du arbeitest!
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon amwald 51 » Mi Apr 14, 2010 13:49

servus mitanand
... sie spricht dann vom: Sturen Bock, auch Hammel genannt, wenns etwas handfester sein soll vom Hornochs und weniger bös gemeint vom Straßenköter. :D :) :evil: :twisted: :gewitter: :regen:
grüße vom alpenrand
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon Frankenbauer » Mi Apr 14, 2010 21:31

@ frankenvieh

Ich brauch sie auch (noch?) nicht, aber allein der Gedanke an langwierige Widerspruchsverfahren und das was danach kommt treibt den DLE Beamten Schweißperlen auf die Stirn und sind wir nicht alle ein bisschen Sadisten?

Gruß

Werner
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon amwald 51 » Mi Apr 14, 2010 22:49

servus mitanand
frankenvieh hat geschrieben:Sie nennt mich "die blöde Sau" und "das doofe Schwein". Da ich mich mit Schweinen sehr gut auskenne, weis ich das Schweine weder blöd noch doof sind, genausowenig wie es trockenes Wasser gibt. Ich nehms sportlich..... sie zahlt dann doch an die Bauern was ICH ausgerechnet habe.

... nun, das hatte ich mir jetzt nicht gerade getraut zu vermuten :D :D :D :gewitter: :gewitter:
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon Fluri » Do Apr 15, 2010 19:31

Frankenbauer hat geschrieben:...oder die,die zu allem Ja und Amen sagen, ein bisschen Drohkulisse schadet auf alle Fälle nicht, hier weiß z.B. jeder von der Erweiterung meiner Rechtschutzversicherung!

Gruß

Werner


Da muss ich Dich leider enttäuschen.
Es fällt mir eher schwer, Teilnehmer, die immer gleich mit dem Anwalt drohen oder auf ihre Rechtschutzversicherung aufmerksam machen wirklich ernst zu nehmen. ;-)
Ganz besonders dann, wenn sie bereits zur Widerspruchsverhandlung mit ihrem Anwalt aufkreuzen.
Das zeigt nur deutlich, dass der Teilnehmer seine Interessen nicht selber vertreten kann und sich selber über die Rechtslage unsicher ist.
Die Anwälte die meist auf einem für sie fremden Rechtsgebiet tätig werden, kannst Du zu 99 % in der Pfeife rauchen und verursachen den Teilnehmern nur zusätzliche Kosten, weil diese falsch beraten werden.
Und keine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten, wenn keine Aussicht auf Erfolg besteht.
Du kannst mir glauben, die Mitarbeiter der Flurneuordnungsbehörde können jeden Widerspruch unter dem rechtlichen Aspekt sehr gut einschätzen und wissen ganz genau, wenn ein Teilnehmer im Recht ist.
Und warum sollten diese begründeten Widersprüchen nicht abhelfen?
Was hätte der einzelne Mitarbeiter den davon?

Ich muss allerdings zu meiner Schande zugeben, dass es durchaus eine gewisse Freude macht, jenen ie meinen schlauer alle anderen zu sein ihre Grenzen aufzuzeigen. :mrgreen:
Fluri
 
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon Frankenbauer » So Apr 18, 2010 21:42

@fluri

In der Regel bin ich mir selbst der günstigste Anwalt, aber nachdem das Verfahren hier schon mit gezinkten Karten eröffnet wurde (Seminar in einem Kloster mit reichlich Alkohol) und das ganze Verfahren nur von der Gemeinde wirklich gewollt war musste am Anfang erst einmal Tacheles geredet werden und siehe da der neue beamtete Vorstand kann fair sein, lässt alle mitreden und fordert sehr oft, die örtliche Vorstandschaft, der ich jetzt selbst angehöre zur Vernunft auf .
Aus Seifenblasen (bei rd. 200ha Bereinigungsfläche und ca.40 Besitzern wurden Durchschnittsflächen von 3ha gefordert) wurde ein angemessenes Wege- und Wassernetz und wird hoffentlich, wenn denn die DLE endlich Wort halten würde eine geordnete Neuverteilung.
Im derzeitigen Pachtpoker aber haben die ehemaligen Befürworter, genau wie alle anderen örtlichen Landwirte allerdings das Nachsehen, die Filetstücke sind entweder nach auswärts verkauft oder langfristig verpachtet, wohl dem der nicht unbedingt auf Pachtflächen angewiesen ist.

Gruß

Werner
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon 2810 » Mo Apr 19, 2010 12:42

Frankenbauer hat geschrieben: ...... (Seminar in einem Kloster mit reichlich Alkohol) und das ganze Verfahren nur von der Gemeinde wirklich gewollt war musste am Anfang erst einmal Tacheles geredet werden und siehe da der neue beamtete Vorstand kann fair sein, lässt alle mitreden und fordert sehr oft, die örtliche Vorstandschaft, der ich jetzt selbst angehöre zur Vernunft auf .


Na na , hast auch mit getrunken ,oder wurdest sogar dazu gezwungen :wink:

Was ist ein "beamteter Vorstand "?
Bei uns gibts nur Vorstände , aber keine die das beamtet erledigen .

Ich gehe mal davon aus , dass Du der einzige in diesem Vorstand bist , der nicht "zur Vernunft aufgefordert werden muss " :?:
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon amwald 51 » Mo Apr 19, 2010 17:34

srvus mitanand
2810 hat geschrieben:
Frankenbauer hat geschrieben: ...... (Seminar in einem Kloster mit reichlich Alkohol) und das ganze Verfahren nur von der Gemeinde wirklich gewollt war musste am Anfang erst einmal Tacheles geredet werden und siehe da der neue beamtete Vorstand kann fair sein, lässt alle mitreden und fordert sehr oft, die örtliche Vorstandschaft, der ich jetzt selbst angehöre zur Vernunft auf .

Na na , hast auch mit getrunken ,oder wurdest sogar dazu gezwungen :wink:

... beim cia gibts beim boarding leider nur wasser, hier gabs vorzüglicheres >>> wahrscheilich wars champagner :D :D :prost: :prost: :prost:
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon Frankenbauer » Mo Apr 19, 2010 23:04

In Bayern ist der Vorstandsvorsitzende ein Beamter der DLE.
Beim Seminar wurde der Termin mehrmals verschoben, bis nur noch der auserwählte Kreis daran teilnehmen konnte, war aber nicht Verschulden der DLE sondern der örtlichen Wortführer.
Und ja manchmal träume auch ich von großen Äckern, aber im Gegensatz zu anderen und da gerade Verpächtern in dritter Generation kenne ich so ziemlich alle Ecken in der Flur um zu wissen, wo was geht und wo nicht. Außerdem gehöre ich schon von Berufs wegen nicht zu den Menschen, die vor einem Verhandlungstermin alle ihre Pläne ausposaunen, ich überlege mir eher mehrere Alternativen, wenn die beste Option zum Tragen kommt freue ich mich natürlich, bin aber auch so weit Realist, dass das in den wenigsten Fällen funktioniert.
@fluri
Verhandlungen mit Geschäftsleuten sind für mich Tagesgeschäft und wer um Zehntel Cent feilscht fürchtet sich auch vor Beamten nicht, die geben i.d.R. eher nach, weil es ja nicht ihr Eigenes ist. Unser Vorsitzender aber ist dermaßen korrekt, der gibt einen Kuli für 0,23 € zurück, dem traue ich zu, dass die ganze Geschichte sauber abläuft, die üblichen "Fraternierer" maulen zwar über den "sturen Hund", ich find ihn gut! Und das nicht, weil ich eine Bevorzugung erwarte, sondern, weil mir auch Kunden mit Ecken und Kanten besser liegen als die aalglatten, wenns vorher richtig zur Sache ging macht der Abschluss viel mehr Spass.

Gruß

Werner
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon CarpeDiem » Di Apr 20, 2010 9:35

Bei uns läuft auf etwa einem Drittel der Germarkung auch ein Flurbereinigung als Folge eines Strassenbaues. Die wurde zwar bereits 1998 begonnen, lag aber zwischendurch ein paar Jahre auf Eis und wird nun (hoffentlich) bald abgewickelt sein.

Vor zehn Jahren wären diese Dinge noch wesentlich emotionaler abgelaufen, aber heute werden da eigentlich lediglich noch Bewirtschaftungsstrukturen die sich im Laufe der Jahre durch freiwilligen Tausch herausgebildet haben, in rechtlich einwandfreie Formen gegossen.

Mit Mühe und Not konnte überhaupt eine Teilnehmergemeinschaft gebildet werden und mit noch grösserer Mühe fand man einen Vorstand, zu dem ich mich als stv. Mitglied noch breitschlagen liess.

Die Zusammenarbeit mit der Behörde ist eigentlich problemlos. Etwas kritischer sind die Einlassungen der Umweltverbände zu sehen. Hier haben wir aber das Glück, dass äusserst kostenintensive Wünsche vom Strassenbaulastträger, der das Ganze bezahlen muss, regelmässig abgelehnt werden und auf ein Mindestmass beschränkt sind. Diese "Bremse" ist ja im Normalfall nicht vorhanden, das kann dann für die Teilnehmer richtig Geld kosten.

Vier Landwirte sind betroffen, davon zwei Haupt- und drei im Nebenerwerb, dabei zeichnet sich klar ab, dass in den nächsten fünf Jahren nur ein Hauptlandwirt zugleich auch Biogaser, übrig bleiben wird.Interessant ist nun, dass gerade dort die Begeisterung nicht gross ist.

Denn wenn ich Schläge von 10 ha und mehr zugeteilt bekomme, dann sind die auch für auswärtige Landwirte interessent und fallen nicht automatisch dem Biogaser anheim. Das hat man bei ihm natürlich auch gemerkt. Aber insgesamt rate ich zur Gelassenheit. Sicher kann man sagen, das eine oder andere hätte anders kommen müssen, aber insgesamt werden die Vorteile überwiegen und das für jeden Einzelnen.
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Re: Flurbereinigungsverfahren

Beitragvon Paule1 » Di Jul 11, 2017 21:24

Wo gibst den sowas noch heute :?:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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