Griass eich, bin aus dem Ösiland und lese schon lange mit.
Möchte mir nen Rückewagen (Forstanhänger) für den privaten Gebrauch zulegen und schwanke zwischen der typischen Boogieachse oder eben der ein-achs Variante wie dem Forstner F6. Mir sind die Vor und Nachteile beider Varianten klar, wobei mir jeder Händler in unserer Umgebung die Boogieachse einreden will, wegen baumstumpfüberfahrung, wurzen, steine...etc.
Mein Haupteinsatzgebiet für den Kranwagen besteht im Brennholzmachen, Aufforstung, hin und wieder Stammholz für`n Sagler, nicht zu vergessen das Meterholz transportieren welches wieder für den Forstner spricht da geschlossener Boden.
Die Grössenordnung des Rückewagens bzw. Kran, ist beschl. Sache, es geht nur um die Befürchtung dass sich der Einachser bei voller Strassenfahrt, leer od. geladen, aufschaukeln könnte, welches bei meinem einachs-5 to. Kipper immer wieder vorkommt. Ist extrem nervig, wenn der Anhänger zu hüpfen beginnt. Hinzu kommt dass ich 50% auf Asphalt unterwegs bin wo die Boogieachse natürlich komplett ruhig läuft.
Also an alle Einachsrückewagen-Besitzer, bitte um Beiträge, gerne auch pn, denn dies ist das Kaufargument, ob er zu hüpfen beginnt oder nicht, wie gesagt auf Asphalt bei voller Fahrt.
Deichselllenkung ist für unsere Zwecke Nebensache bzw. nicht notwendig, da Seilwinde vorhanden.
Der F6 Forstner wäre mein Favorit, wenn das Fahrverhalten geklärt ist.
Bedanke mich im Voraus für eure Beiträge und wünsche noch schönes Forst-Wochenende.
Ich lehn mich jetzt mal weit aus dem Fenster! Das hüpfen von Kippern oder anderen Einachsanhängern,hängt zu 95% mit dem rechten Fuss des Fahrers zusammen! Dann noch zu 4% mit dem Luftdruck und den Reifen!
Die Erde dreht sich,weil der Wind gegen die Berge bläst
Also wenn du abseits der Straße im Wald unterwegs bist ganz klar nimm die Boogie-Achse! Diese bietet dir deutliche Vorteile durch eine bessere Stabilität, z.B. beim Überfahren von Baumstümpfen und durchfahren von Straßengräben macht der Anhänger nur halb so viel Bewegung da die Höhe des Baumstumpfs quasi halbiert wird. Sie ist dadurch auch deutlich leichtzügiger und der Hänger schaukelt viel weniger. Bei Böschungen und bei Querfahrten am Hang bieten vier Räder deutlich mehr Seitenführung wie zwei Räder.
Und auf der Straße ist eine Tandemachse immer laufruhiger wie die Einzelachse, vor allem beladen.
Zuletzt geändert von hirschtreiber am Sa Mär 01, 2014 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
Was hat die Deichsellenkung mit ner Seilwinde zu tun???? Würde die Lenkung am RW nie mehr hergeben!
Sägen, genug für den dritten Weltkrieg. Akku-Sägen, ein wink für die Grünen. wenn die Flut kommt, können wir das mit dem Baumklettern oder notfalls haben wir ja unsern Hubsteiger. Schlepper, genug um ihn nicht mit meiner Frau teilen zu müssen
Also das der hüpft glaub ich gar nicht so recht. Ich bin zwar noch nie mit einem einachser RW gefahren, die Verhältnisse sind aber doch anders als beim Kipper. Leergewicht dürfte höher sein, Schwerpunkt näher am Zugmaul, die Achse vermutlich auch weiter hinten. Dann kannst du beim leeren Wagen auch noch mit Kranablegen den Schwerpunkt verändern. Letztlich wird dir das aber nur jemand mit Erfahrung mit diesem Modell sagen können. Meiner hüpft zwar nicht an den Achsen, ist aber bei 40kmh auch unruhig, da er Schwingungen über das Zugmaul auf die Hinterachse bringt. Ich wollte vor 5 Jahren genau das gleiche wie du, bei ähnlichen Anforderungen. Dann ist es doch ein 10t geworden mit Boogie, mit Deichsellenkung mit Kranwinde mit DL. Ist zwar dann auch teurer gewesen, ich möchte aber nix anderes mehr und schon gar nicht kleiner! Und wichtig: Wenn Boogie, dann nur mit Deichsellenkung! Schon mal rückwärts mit einem Tandemkipper rangiert
Lass dich aber nicht abbringen, wenn du dir das überlegt hast, es muß nicht immer das große Teil sein! Bei mir sind die Anforderungen jetzt einfach so, dass der 10t auch wirklich sinn macht.
Intruder hat geschrieben: ... wie gesagt auf Asphalt bei voller Fahrt.
Was ist bei dir volle Fahrt? Ohne Straßenzulassung darfst du so einen Wagen in Ö. mit max. 10 km/h bewegen. Mit Straßenzulassung (Mehrkosten von ca. 500...1000 €) gehen dann 25 km/h - mit Druckluftbremse (oder auch hydraulisch?) dann 40 km/h ...
Hab einen RW5 von Binderberger, (1 Achser) kann von hüpfen überhaupt nichts bemerken bei Leerfahrt bzw. bei beladenem Zustand! Muss aber dazu schreiben, dass ich in der Regel nicht auf schlechten Straßen fahre, entweder daheim auf Feldweg (oder Wiese), oder auf einer guten Asphaltstraße. Daheim auf dem Feldweg kann ich ohnehin nicht so schnell fahren, da würde es den Trakt mehr beuteln, als den RW. Da ich nicht im Bestand fahre, geht mir die Knicklenkung auch nicht ab. (Wäre bei diesem Modell gar nicht erhältlich) Zurück schieben mit Einachser ist sicher einfacher, als mit Tandem. Bei Fahrten auf einer Forststraße mit Schlaglöchern wird eine Tandemachse natürlich weit ruhiger laufen, als ein Einachser.