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Frage an die Körnermaisexperten

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon Family Guy » So Jun 03, 2018 22:09

Die Ernte ist ja noch ein wenig hin, trotzdem meine Frage, wie lange kann man Körnermais mit 35-38% Feuchtigkeit vor der Trocknung zwischenlagern?
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon lama-bauer » Mo Jun 04, 2018 6:16

Servus,
bei der hohen Feuchte nur ein bis zwei Tage,da sonst durch Eigenerwärmung und Feuchte der Mais zu keimen beginnt.
Außer du schüttest max. 30 cm hoch auf und belüftest,dann gehen auch mehrere Tage.
Mein Lagerhaus jammert schon wenn ich erst am dritten Tag nach dem dreschen anliefere,wollten schon mal die Annahme verweigern und das bei ca.30%.
Die Mehlkörper im Korn können sich durch die Ankeimung reduzieren,heißt weniger Ertrag und schlechtere Qualität.
Der Mais darf einfach selbst nicht warm werden,egal wie du das anstellst
Ist aber auch von der Kornform abhängig,Zahnmais ist etwas unempfindlicher.
Ich weiß Fälle,die haben ihren Feuchtmais eine Woche auf dem 18tonner stehen gelassen,war dann nur noch was für den Biogaser.
Da rieselte nichts mehr runter,hatte 10 cm lange Triebe !
Warum willst du so naß dreschen ?
Bei so hoher Feuchte ist bei manchen Sorten die Druschfähigkeit von den Spindeln schlecht.
Ich dresche grundsätzlich erst ab 30% und weniger.
MFG
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon wastl90 » Mo Jun 04, 2018 6:56

Bei solch hohen Feuchtigkeitsgehalt würde ich auf alle Fälle schauen, dass der Mais nach spätestens 1,5 Tage im Trockner ist.
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon elchtestversagt » Mo Jun 04, 2018 7:13

In Süd-Oldenburg ist das eine ganz normale Druschfeuchte.
Ich hab in meinem Leben noch nie unter 30% gedroschen.
30-31% war das beste, vor zwei Jahren, als wir einen Super-Herbst hatten, und das auch nur bei den ganz frühen ( FAO 210) Sorten.
Da ist es eher wahrscheinlicher, mit 40% und mehr ( vor drei Jahren nach einer Frostnacht ende Sept.) zu dreschen.

Deshalb, "lange" lagern ohne Trocknung geht so wie schon geschrieben nicht, es sei denn Luftdicht ( Silo/Schlauch).
So zumindest macht des die Genossenschaft in der Nähe, die haben sich vor drei Jahren eine Schlauchpresse gekauft, weil die MD-Kapazitäten dreimal so stark steigen wie die Trocknungsmöglichkeiten.
Bei anderen Landhändlern geht das Dreschen nur mit Anmeldung..( schon seit Jahren so).
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon Family Guy » Mo Jun 04, 2018 8:15

lama-bauer hat geschrieben:
Warum willst du so naß dreschen ?
Bei so hoher Feuchte ist bei manchen Sorten die Druschfähigkeit von den Spindeln schlecht.
Ich dresche grundsätzlich erst ab 30% und weniger.
MFG


Ist nur so ein Gedankenspiel von mir, um Beregnungskapazität besser auszunutzen, eine eigene Trocknung ist vorhanden und Raps passt nicht soo gut in meine Fruchtfolge, habe ehrlich geagt keine Ahnung, welche Druschfeuchten bei uns möglich sind.
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon wastl90 » Mo Jun 04, 2018 8:21

Woher kommst du denn? Auf alle hier rund um München kann man auch noch 180er oder 190er Sorten recht spät bestellen und es wird zum Trocknen trotzdem was. Wir haben in nassen Jahren auch schon mit 38% geerntet und bei der Ernte war es kein größeres Problem.
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon wastl90 » Mo Jun 04, 2018 8:30

Welche Trocknerkapazität hast du denn? Wie viel Hektar sollen es werden?
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon Family Guy » Mo Jun 04, 2018 21:02

Die Region ist das östliche Niedersachsen, dachte so an 10 bis max 15ha, habe einen Stelatrockner, MUF 45, soll laut Hertseller Tagesleistungen von 40 Tonnen im Mais bringen.
Für welche Flächengröße kann man den Lohnmähdrescher wie oft antanzen lassen?
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon wastl90 » Di Jun 05, 2018 5:38

Family Guy hat geschrieben:Die Region ist das östliche Niedersachsen, dachte so an 10 bis max 15ha, habe einen Stelatrockner, MUF 45, soll laut Hertseller Tagesleistungen von 40 Tonnen im Mais bringen.
Für welche Flächengröße kann man den Lohnmähdrescher wie oft antanzen lassen?

Dann kannst du irgendwo mit 60 - max. 80 to rechnen - sind also gerade mal, bei guten Erträgen, 3 Tage Drusch und 6 Tage trocknen.
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon Family Guy » Di Jun 05, 2018 6:07

Aber es funktioniert eben nicht, den Mais in eins zu dreschen und vor die Trocknung zu kippen, weil er dann hochgeht bzw schlecht wird, oder habe ich das falsch verstanden?
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon Nick » Di Jun 05, 2018 8:44

Genau. Bei uns läuft das so ab das der Lohner seine Kundschaften kennt und nach den jeweiligen Trocknungskapazitäten erst in der einen Richtung durchfährt und dann wieder zurück nach ein paar Tagen.
Die nächste Möglichkeit wäre die Vermarktung als Naßware zum schroten und einsilieren.
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon lama-bauer » Di Jun 05, 2018 8:48

Servus,
ist doch ganz einfach.
Du brauchst vier 18to. Kipper,die läßt du vom Lohner voll machen,sind so 60 to.
Wenn der erste Hänger voll ist,fängst du schon mit dem Trocknen an.
Die ersten zwei Kipper mit 30 to. schaffst du ja leicht an einem Tag,am zweiten Tag die anderen 30 to.
Am dritten Tag kommt der Lohner wieder( hoffentlich )und drischt den Rest.
Natürlich kannst du die Menge auch wo hinkippen,was ist wenn es aber am nächsten Tag in strömen Regnet?
Bei euren niedrigen Erträgen von nur 6 to/ha könntest du auch 20ha sähen.
Hier würde ich mich mal in der Umgebung umhören,wieviel to. die anderen Dreschen.
Bei uns nähe Donaugebiet sind 15 to./ha standard,und das bei Feuchten von 30-35% !
MFG
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon wastl90 » Di Jun 05, 2018 9:14

Family Guy hat geschrieben:Aber es funktioniert eben nicht, den Mais in eins zu dreschen und vor die Trocknung zu kippen, weil er dann hochgeht bzw schlecht wird, oder habe ich das falsch verstanden?

Du brauchst theoretisch 5-6 Tage zum Trocknen der Ware. Das ist sicherlich zu viel. In der Regel wissen das auch die Jungs mit Maisvorsatz, dass man nicht alles bei Kunden auf einmal weg hauen kann.
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon wastl90 » Di Jun 05, 2018 9:15

lama-bauer hat geschrieben:Servus,

Bei uns nähe Donaugebiet sind 15 to./ha standard,und das bei Feuchten von 30-35% !
MFG

Davon bin ich jetzt auch ausgegangen bei meiner "Berechnung"
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Re: Frage an die Körnermaisexperten

Beitragvon heico » Di Jun 05, 2018 11:38

Bei uns hat die Aufnehmende Hand den Mais druschfrisch 14 Tage lang umgeschaufelt, weil die Trocknung defekt war und sie keine Lust hatten eine 2. Trocknung in Betrieb zu nehmen. Ich hab das gesehen. Die Ware wird dann ins Fertigfutter gemischt.
Fällt doch gar nicht auf. Es hat schon seinen Grund, warum die Leute selber mahlen und mischen für die Tierhaltung, ohne dass man den wirtschaftlichen Effekt vorher ausrechnen kann. Wenn die Körner getrocknet nicht mehr glänzen, würde ich die Finger davon lassen.
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