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Frage in die Runde: Hof mit Stall geerbt. Und nun??

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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22 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Frage in die Runde: Hof mit Stall geerbt. Und nun??

Beitragvon Blockbuster » Fr Mai 07, 2021 12:02

Selten, aber er ist zu finden!
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Mancher redet grosse Worte und gebraucht nur kleine Münzen
Blockbuster
 
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Re: Frage in die Runde: Hof mit Stall geerbt. Und nun??

Beitragvon 240236 » Fr Mai 07, 2021 12:09

agri10 hat geschrieben:ich komme auf 6960 € Jahrespacht ( Gebäude und Flächen ) sollten so 15000 € Jahrespacht sein. auf jeden fall sofort zum nächstmöglichen Temin kündigen und dann neu verhandeln . vielleicht ist ein kompletter verkauf am sinnvollsten.
Schön, daß du das aus der Ferne so sagen kannst. Ich könnte es nicht ohne die genauen Umstände zu kennen.
240236
 
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Re: Frage in die Runde: Hof mit Stall geerbt. Und nun??

Beitragvon 240236 » Fr Mai 07, 2021 12:19

Thomas2305 hat geschrieben:Vielen Dank für eure Antworten.

Was genau ist ein landwirtschaftlicher Berater? Wo findet man einen Guten?

Die Pacht ist pro Monat.

Ich finde in den Unterlagen aber nicht alle Verträge.

Nebenkosten die mein Vater hatte ist Strom jeden Monat, Versicherungen für die Gebäude, Betriebshaftpflicht und so weiter.

Was gibt es denn für Förderungen für eine andere Gebäudenutzung?

Ich stehe da grad wirklich auf dem Schlauch, tut mir leid.

Ist alles Neuland.
Ich bin zwar jetzt ganz provokativ, aber ich habe mir das schon gedacht, als ich den Eröffnungsthread gelesen habe:
Was ich nicht verstehen kann, wenn man 19 Jahre auf einem Betrieb aufgewachsen ist und gar nichts weiss, dann hatte man vorher auch kein Interesse. Du bist ja länger weggewesen, aber hast du deine Eltern nie besucht, daß man gar nichts weiß. Das einzige was du scheinbar weisst, das ist, daß dein "Erzeuger" jetzt gestorben ist. Gibt bei uns in der Gegend auch 2 solche Fälle, da haben sich die Kinder um die Eltern und den Hof nicht geschert, aber als die Eltern gestorben waren, da ging dann das große Interesse an, aber nur ums Geld und um sonst nichts. Weil ein jeder zu wenig bezahlte und die Flächen jeder falsch bewirtschaftete, hat er sich mit allen Nachbarn zerstritten und hat es dann an einen von weit weg verpachtet. Von dem hat er nie ein Geld (oder nicht das ganze vereinbarte) gesehen und im letzten Jahr hat er viel Betriebe abgeklappert, bis es doch einer wollte (obwohl bei uns Pachtflächen gesucht sind) und es geht wieder von vorne los.
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Re: Frage in die Runde: Hof mit Stall geerbt. Und nun??

Beitragvon DWEWT » Fr Mai 07, 2021 14:54

bauer hans hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Sachverständiger, ich lach mich kaputt! :lol:

ein RA mit landw.hintergrund ist selten zu finden und kostet 200€,der Sachverständige nur 100€ die stunde.


Dafür bekommst du beim RA eine rechtsverbindliche Auskunft. Beim Sachverständigen nicht!
Sollte es dann noch zu einer juristischen Auseinandersetzung kommen, war die Ausgabe für den Sachverständigen zwar nicht umsonst, aber vergeblich. :wink:
DWEWT
 
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Re: Frage in die Runde: Hof mit Stall geerbt. Und nun??

Beitragvon Thomas2305 » Mo Mai 10, 2021 8:52

240236 hat geschrieben:
Thomas2305 hat geschrieben:Vielen Dank für eure Antworten.

Was genau ist ein landwirtschaftlicher Berater? Wo findet man einen Guten?

Die Pacht ist pro Monat.

Ich finde in den Unterlagen aber nicht alle Verträge.

Nebenkosten die mein Vater hatte ist Strom jeden Monat, Versicherungen für die Gebäude, Betriebshaftpflicht und so weiter.

Was gibt es denn für Förderungen für eine andere Gebäudenutzung?

Ich stehe da grad wirklich auf dem Schlauch, tut mir leid.

Ist alles Neuland.
Ich bin zwar jetzt ganz provokativ, aber ich habe mir das schon gedacht, als ich den Eröffnungsthread gelesen habe:
Was ich nicht verstehen kann, wenn man 19 Jahre auf einem Betrieb aufgewachsen ist und gar nichts weiss, dann hatte man vorher auch kein Interesse. Du bist ja länger weggewesen, aber hast du deine Eltern nie besucht, daß man gar nichts weiß. Das einzige was du scheinbar weisst, das ist, daß dein "Erzeuger" jetzt gestorben ist. Gibt bei uns in der Gegend auch 2 solche Fälle, da haben sich die Kinder um die Eltern und den Hof nicht geschert, aber als die Eltern gestorben waren, da ging dann das große Interesse an, aber nur ums Geld und um sonst nichts. Weil ein jeder zu wenig bezahlte und die Flächen jeder falsch bewirtschaftete, hat er sich mit allen Nachbarn zerstritten und hat es dann an einen von weit weg verpachtet. Von dem hat er nie ein Geld (oder nicht das ganze vereinbarte) gesehen und im letzten Jahr hat er viel Betriebe abgeklappert, bis es doch einer wollte (obwohl bei uns Pachtflächen gesucht sind) und es geht wieder von vorne los.


....

Nanana.... Das ist nun mehr als unfair.

Ich bin jede Woche bei meinen Eltern bzw in den letzten Jahren bei meinem Vater gewesen.

Aber er hat sich nie in die Karten schauen lassen.

Oder gar helfen.

Behördengänge hat er immer alleine gemacht.

Wir mussten ewig suchen, bis wir die Ordner gefunden haben.

Zichmal habe ich ihn gebeten, dass wir die Verträge gemeinsam mal durchsehen.
Seine Reaktion darauf war immer eine aufbrausende Antwort aka Ob ich ihn für senil halte er schafft das auch alleine etcpp

Er hat daraus ein Staatsgeheimnis gemacht. Da war er extrem stur. Nur was den Hof betrifft.

Beim Arzt grad in den letzten Monaten vor seinem Tod durfte und sollte ich immer mit.

Etwas eigenbrödler war er immer schon.

Als Kind bzw Jugendlicher wollte ich immer Trecker fahren lernen.


Ich durfte nicht, weil das nicht nötig sei, er könne den Hof auch alleine bewirtschaften.

Damals hatten wir oft Streit, deswegen bin ich ausgezogen.

Aber das Verhältnis wurde im Lauf der Jahre immer besser.

Nur beim Hof war er stur bis zum Schluss :-(
Thomas2305
 
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Re: Frage in die Runde: Hof mit Stall geerbt. Und nun??

Beitragvon egnaz » Mo Mai 10, 2021 10:38

Du bekommst 9360€/Jahr vom Pächter, die muss der erst einmal erarbeiten. Davon müssten sich die Nebenkosten für Strom, Wasser und Versicherungen auch gut bezahlen lassen.
Die Landpacht ist mit 840€/ha schon im oberen Bereich. Zur Stallpacht kann man nichts sagen, weil der Zustand nicht bekannt ist und auch nicht wie viel der Pächter selbst eingebaut ist.
Wenn der Pächter alles gut bewirtschaftet und in Schuß hält, hat dein Vater schon gut verpachtet.
Wenn es menschlich zwischen dir und dem Pächter nicht passt hat das langfristig natürlich keine Zukunft.
Zuletzt geändert von egnaz am Mo Mai 10, 2021 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Eckhard
egnaz
 
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Re: Frage in die Runde: Hof mit Stall geerbt. Und nun??

Beitragvon Neo-LW » Mo Mai 10, 2021 10:46

Thomas2305 hat geschrieben:
Nur beim Hof war er stur bis zum Schluss :-(


Das hatten wir hier im Nachbardorf auch.

Er war schließlich 80 und hat sich für unfehlbar gehalten.
Seine beiden Söhne mussten bis Mitte 50 auf dem Hof als Melker arbeiten.
Nun ist der Chef tot.

Ergebnisse:
- 20 Jahre Altersgeld nicht bezogen.
- Die 25 Kühe abgeschafft.
- Ein Sohn als LKW-Fahrer abgeschoben.
- Beide Söhne unverheiratet.
- Keine Nichten / Neffen / Onkels / Tanten.
- Erbreihenfolge: Staat (In etwa 20 Jahren)

Eine Erfolgsstory sieht anders aus.


Olli
Chief Executive Officer of Agriculture
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