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Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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33 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon harry-haller » Mi Jan 06, 2016 21:34

Hallo,

aber hier (>6000er) ist ein echter druckloser Rücklauf möglich - bei den alten Serien (bei mir 4440) gibt es entweder Power-Beyond-Anschlüsse oder einen Anschluß auf dem Getriebefilterdeckel (auch T-Stück) in die Leitung zur Kolbenpumpe möglich).
Aber hier liegt immer ein gewisser Gegendruck (ca. 10 bar) an. Das gibt mit einigen Ölmotoren Probleme!

Gruß Arne
harry-haller
 
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon Epxylon » Mi Jan 06, 2016 21:51

Hab es geändert. :wink:
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Apr 23, 2025 11:19

Ich häng mich mal hier dran.
An meinem Agrotron ist ein druckloser Rücklauf der Baugröße BG3 montiert.
Nun benötige ich für einen Hydraulikmotor eines Kleinsamenstreuers einen Rücklauf der Größe BG4.
Betreiben möchte ich diesen mit ca. 80-100bar. Der Agrotron liefert mit der Open Center mit Zahnradpumpe Ausführung B = 75 l/min. bei 200 bar.

Wäre es möglich hier ein Adapterstück zu bauen um einen BG4 Anschluss querschnitssmindernd auf den BG3 aufzustecken?
Thema wird sein dass Öl zu heiss wird oder zuviel Druck aufgebaut wird. Wieviel Querschnittsminderung kann man noch in Kauf nehmen, wieviel passt durch den BG3 Anschluss?
Steigt die Ölmenge linear zum Druck? Wären dann bei 80bar rund 30l/min.
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon deutz450 » Mi Apr 23, 2025 12:39

Es gibt mehrere Möglichkeiten.
1. Ein T Stück zum vorhanden Rücklauf setzen und dort eine BG 4 Kupplung montieren, somit verfügt der Schlepper dann über beide Baugrößen.
2. Den Anschluß schlepperseitig auf BG4 umbauen und dort den Streuer anschließen, zudem einen Adapter auf BG3 bauen falls dort noch andere Geräte angeschlossen werden müssen welche über den normalen BG3 Stecker verfügen.
3. Das ist was ich machen würde, dafür wird es aber von einigen gleich ein "du du du" geben. Am Streuer einen BG3 Stecker montieren.

Und Nein, Druck und Fördermenge sind nicht voneinander abhängig. Der Druck ist halt soch hoch wie er sein muss.
Zuletzt geändert von deutz450 am Mi Apr 23, 2025 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
Unterschätze nie einen Mann der einen Schritt zurück geht, es könnte sein dass er gerade Anlauf nimmt...
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon Schwabenjung26 » Mi Apr 23, 2025 12:46

Okay, deine Argumentation gefällt mir, danke.
Der Streuer wird leider nur geliehen, daher fällts mir schwer da was umzustricken.
Ich muss mal den Querschnitt der dahinterliegenden Leitungen messen, wenn da schon nur nen kleiner Durchmesser vorhanden ist bringt mich der große Anschluss über T-Stück ggf. gar nicht weiter.
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon deutz450 » Mi Apr 23, 2025 12:50

Theoretisch kann man natürlich auch ein Adapterstück bauen das von BG4 auf BG3 runter adaptiert, aber da wäre ich dann auch nicht mehr so sicher, da werden dann aus einer Steckverbindung schon zwei usw.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon langer711 » Mi Apr 23, 2025 14:39

Meines Erachtens geht es nicht um den Gegendruck im Rücklauf bei laufendem Betrieb.
Damit reduziert man zwar die Leistung und ab einem gewissen Druck platzt auch mancher Motor, das ist richtig.

Aber der wird nicht erreicht, weil statt BG4 ein BG3 verbaut wird, oder gar noch kleiner.

Doch was passiert, wenn ein kleiner Ölmotor mit hoher Drehzahl eine mittelschwere Schwungmasse antreibt, und der Rücklauf übers Steuerventil läuft?

Steuerventil schaltet auf
180bar liegen am Motor an
Es dauert aufgrund der Schwungmasse 2sek, bis der Motor die geplante Drehzahl erreicht.
Das Druckbegrenzungsventil (DBV) lässt das überschüssige Öl auf Druckseite während der Beschleunigung ab.
Bei normalem Lauf strömt das Öl im Rücklauf übers Ventil ab, Gegendruck vielleicht 10bar am Ventil.
Durch die lange Schlauchleitung sind es direkt am Motor vielleicht 30bat, je nach Ölmenge.

Abschaltung
Vorlauf und Rücklauf werden gleichzeitig gesperrt.
Die Schwungmasse am Motor dreht nun weiter.
Im Rücklauf kann das Öl nicht weg, weil kein DBV vorhanden.
Der Druck im Rücklauf erreicht kurzfristig deutlich mehr, als 200 bar!
Je nach Schwungmasse, Drehzahl und Motor können da schnell 500 bar und mehr entstehen.

Darum sollen Ölmotoren am Drucklosen Rücklauf betrieben werden.
Hier strömt das Öl locker weg, bis der Motor lose durchdreht und langsam ausläuft, OHNE Druckspitzen.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon Lenkfix » Do Apr 24, 2025 6:33

langer711 hat geschrieben:Abschaltung
Vorlauf und Rücklauf werden gleichzeitig gesperrt.
Die Schwungmasse am Motor dreht nun weiter.
Im Rücklauf kann das Öl nicht weg, weil kein DBV vorhanden.
Der Druck im Rücklauf erreicht kurzfristig deutlich mehr, als 200 bar!
Je nach Schwungmasse, Drehzahl und Motor können da schnell 500 bar und mehr entstehen.

Alles richtig, diese Problematik kann aber mit einem DW-Steuergerät mit zusätzlicher Funktion "Schwimmstellung einrastend" etwas entschärft werden.
Ersetzt aber nicht den drucklosen Rücklauf.
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Apr 24, 2025 9:01

Ich habe es nun gestern nachgemessen und kann einfach die BG3 Kupplung durch eine BG4 ersetzen.
Das ist ja schnell gemacht und kann jederzeit wieder abgeändert werden.
Beide haben das Anschlussgewinde in M26x1,5 und Rohraußendurchmesser beträgt 18mm.

Bei BG 3 beträgt die Durchflussmenge rund 45l/min
Bei BG 4 beträgt die Durchflussmenge rund 100l/min
Zuletzt geändert von Schwabenjung26 am Do Apr 24, 2025 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon Lenkfix » Do Apr 24, 2025 11:54

Schwabenjung26 hat geschrieben:Bei BG 4 beträgt die Durchflussmenge rund 45l/min
Bei BG 3 beträgt die Durchflussmenge rund 100l/min

Denke eher umgekehrt; BG 3 bis rund 45 L/min
BG 4 bis rund 75 L/min
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Apr 24, 2025 12:51

Ähm ja klar. :oops: Danke für die Berichtigung.
Habs geändert
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon Vollmeissel » Fr Apr 25, 2025 12:48

Zwischen Vor-und Rücklauf beim Oelmotor eine Verbindung einbauen mit Rückschlagventil, welches den Vorlauf gegen den Rücklauf
absperrt.Lässt den Oelmotor auslaufen auch wenn der Rücklauf plötzlich geschlossen wird. Meine Akkord-Sämaschine läuft so seit Jahren problemlos.
Gruss VM
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon ASK22 » Mo Mai 25, 2026 15:13

resources/image/116504

Servus,

ich möchte ein Doppelmessermähwerk mit Hydromotor über die Traktorhydraulik betreiben. Mein Claas Atos hat allerdings keinen Mengenregler am Steuergerät verbaut (denke Wini hatte das gleiche Problem)

Die Hydraulikpumpe des Traktors liefert 55 l/min, das Mähwerk benötigt jedoch max. 33 l/min. Wenn ich einen Hydraulikblock mit Regelventil, wie auf dem Bild, in die Leitung einbaue, könnte ich damit die Fördermenge begrenzen. Würde das so hinhauen wie ich mir das vorstelle? Unter welcher Bezeichnung finde ich so einen Hydraulikblock mit Regelventil?

Mit freundlichen Grüßen
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon MikeW » Mo Mai 25, 2026 17:10

Ist die Fördermenge beim Atos nicht Drehzahlabhängig ?

Einfach mit weniger Motordrehzahl fahren ... spart auch gleichzeitig noch Diesel :wink:
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Frage zu drucklosem Hydraulikrücklauf

Beitragvon ASK22 » Mo Mai 25, 2026 18:08

Danke für die Antwort, eigentlich könnte man sich das schon so denken.

Allerdings hat der mit Standgas schon so viel Fördermenge. Das Mähwerk geht damit ab wie die Post, aber schon im ungesunden Bereich.
Habe erst ein Drosselrückschlagventil verbaut, aber das wird nach kurzer Fahrt schon heiß.
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