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Frage zu Fruchtfolge

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon Vincington » Mo Apr 15, 2019 10:19

Hallo zusammen,

Bei meiner Forschungsarbeit im Studium geht um die Adaption von Boden-Pflanze-Systemen auf extreme Dürreperioden (Schwerpunkt Adaption der Bodenbiologie - Resistenz und Resilienz von Mikroorganismen bei vorheriger Behandlung in einem Langzeitversuch zum Klimawandel). Mein bisheriger Fokus im Studium liegt auf der Bodenbiologie. Ich habe kaum Wissen im allg. Pflanzenbau und keine fachliche Praxiserfahrung. Deshalb hoffe ich, dass ihr mir mit eurer Erfahrung weiterhelfen könnt.

Wir haben vor einigen Tagen Sommergerste ausgesät. Geplant war ab Anfang Oktober Winterweizen als Folgefrucht auszusäen. Das entspricht wohl nicht der landwirtschaftlichen Praxis sagte man mir, da bestimmte Krankheiten auftreten können. Könnt ihr mir eine geeignete Folgefrucht empfehlen? Ich entnehme dem Internet, dass sich Winterroggen oder Hafer eignen würde?

Danke für eure Hilfe,
beste Grüße
Vincington
 
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon TomDeeh » Mo Apr 15, 2019 10:31

Hi ,

klassisch wäre eine Zwischenfrucht und im darauffolgenden Jahr eine Hackfrucht als Sommerung .
Gruß Tom
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon Vincington » Mo Apr 15, 2019 10:37

Was ich noch vergessen habe: Der Witz bei der Geschichte war, dass wir dieses Jahr im Juni eine eine Dürre setzen. Geplant war im Folgejahr eine Frühjahres-Dürre (ca. April) zu simmulieren. Deshalb sollte da dann die entsprechende Kultur schon ein gewisses Entwicklungsstadium erreicht haben, damit man am Bestand die Auswirkungen der Frühjahres-Dürre beobachten kann.
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon SHierling » Mo Apr 15, 2019 10:52

damit man am Bestand die Auswirkungen der Frühjahres-Dürre beobachten kann.

Die kannst Du ebenso beobachten wenn nichts auflaeuft. Soll doch realistisch sein, oder?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon Flo96 » Mo Apr 15, 2019 11:54

Als Winterfrucht eigenet sich in deinem Fall am besten Roggen oder Triticale. Ich habe auch schon nach Sommergerste Weizen angebaut, habe da eine recht gesunde und Ertragsstabile Sorte angebaut und doppelt mit Fungizid behandelt. Weizen war nicht schlechter wie der Weizen nach Hafer. Was ich damit sagen will die Richtige Weizensorte und ein bissel Fingerspitzengefühl muss nan haben. Es sollte aber nur die Ausnahme sein. Für deinen Versuch nimm Roggen oder Triticale sind sehr anspruchslos und machen nicht viel Arbeit.
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon County654 » Mo Apr 15, 2019 19:35

Ich finde es dermaßen traurig, dass meine Steuergelder in Forschungsprojekten mit kaum zu steigender Inkompetenz verbrannt werden.

Sorry für das "offtopic" aber manchmal muß auch mal Klartext gesprochen werden.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon Freakshow » Mo Apr 15, 2019 19:56

Winterweizen nach Sommergerste ist Schmarn. Entweder wie TomDeeh geschrieben hat oder Raps.
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon AEgro » Mo Apr 15, 2019 20:51

Auwei, gleich werde ich wieder gesteinigt.
Aber ich sags trotzdem.
W.Weizen nach Sommergerste bereitet genau so wenig oder genau so viel Probleme wie W.Weizen nach W.Weizen oder ander Fruchtfolgeteile mit Getreide nach Getreide.
Vorteil ist jedoch die Sommerung und damit verbunden die Möglichkeit Zw.frucht anzubauen.
Ich baue regelmäßig Weizen nach Sommergerste, ohne Schwierigkeiten.
Fruchtfolge dabei z. B. Z.Rübe-W.weizen.So.gerste-W.Weizen und dann wieder von vorn.
Diese 4-erFolge ist garantiert gesünder als die Weit verbreiteten Raps(Rüben)-Weizen-Wintergerste Fruchtfolgen.
Ich hab meine jeweils höchsten Erträge an A-Weizen bislang jeweils nach Sommergerste erzielt.
Wenn das ganze System passt spielt m. M. nach die Abfolge der einzelnen Kulturen eine untergeordnete Rolle.
Als passendes Systen sehe ich
- Förderung der Bodenaktivität durch ausreichend Bodenbeckung ( Mulchsaat, Zw.fr.anbau )
-Ausreichend org. Masse durch Verzicht auf Strohabfuhr, ansonsten ausreichend Zufuhr von langsam verottender Biomasse
-angepasste Bodenbearbeitung
-Sortenwahl
-Saatzeitpunkt nicht zu füh bei Wintergetreide
- mit dem Wetter arbeiten, nicht dagegen
etc.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon adefrankl » Mo Apr 15, 2019 21:02

AEgro hat geschrieben:Auwei, gleich werde ich wieder gesteinigt.
Aber ich sags trotzdem.
W.Weizen nach Sommergerste bereitet genau so wenig oder genau so viel Probleme wie W.Weizen nach W.Weizen oder ander Fruchtfolgeteile mit Getreide nach Getreide.
Vorteil ist jedoch die Sommerung und damit verbunden die Möglichkeit Zw.frucht anzubauen.
Ich baue regelmäßig Weizen nach Sommergerste, ohne Schwierigkeiten.
Fruchtfolge dabei z. B. Z.Rübe-W.weizen.So.gerste-W.Weizen und dann wieder von vorn.
Diese 4-erFolge ist garantiert gesünder als die Weit verbreiteten Raps(Rüben)-Weizen-Wintergerste Fruchtfolgen.
Ich hab meine jeweils höchsten Erträge an A-Weizen bislang jeweils nach Sommergerste erzielt.
Wenn das ganze System passt spielt m. M. nach die Abfolge der einzelnen Kulturen eine untergeordnete Rolle.
Als passendes Systen sehe ich
- Förderung der Bodenaktivität durch ausreichend Bodenbeckung ( Mulchsaat, Zw.fr.anbau )
-Ausreichend org. Masse durch Verzicht auf Strohabfuhr, ansonsten ausreichend Zufuhr von langsam verottender Biomasse
-angepasste Bodenbearbeitung
-Sortenwahl
-Saatzeitpunkt nicht zu füh bei Wintergetreide
- mit dem Wetter arbeiten, nicht dagegen
etc.
Gruß AEgro

Nun Sommergeste als Sommerung bietet sicherlich Vorteile bzgl. des Unkrautspektrum (Unterdrückung Herbstkeimer durch Bodenbearbeitung im Frühjahr). Aber bzgl. Zwischenfruchtanbau wäre doch Wintergerste eigentlich noch besser.
Hier fahre ich eine ähnliche Fruchtfolge aber eben mit Wintergerste. Hier ist Sommergerste aufgrund der häufigen Probleme mit Frühjahrstrockenheit keine erfolgversprechende Option. Früher hatte ich Zwischenfruvht nach Wintergerste ausgesät. Aber nachdem diese meist unter Wasser- und Stickstoffmangel litt, bin ich davon abgekommen. Aber bisher war Weizen nach Gerste eigentlich kein Problem.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon böser wolf » Di Apr 16, 2019 7:02

Vincington hat geschrieben:Hallo zusammen,

Bei meiner Forschungsarbeit im Studium geht um die Adaption von Boden-Pflanze-Systemen auf extreme Dürreperioden (Schwerpunkt Adaption der Bodenbiologie - Resistenz und Resilienz von Mikroorganismen bei vorheriger Behandlung in einem Langzeitversuch zum Klimawandel). Mein bisheriger Fokus im Studium liegt auf der Bodenbiologie. Ich habe kaum Wissen im allg. Pflanzenbau und keine fachliche Praxiserfahrung. Deshalb hoffe ich, dass ihr mir mit eurer Erfahrung weiterhelfen könnt.

Wir haben vor einigen Tagen Sommergerste ausgesät. Geplant war ab Anfang Oktober Winterweizen als Folgefrucht auszusäen. Das entspricht wohl nicht der landwirtschaftlichen Praxis sagte man mir, da bestimmte Krankheiten auftreten können. Könnt ihr mir eine geeignete Folgefrucht empfehlen? Ich entnehme dem Internet, dass sich Winterroggen oder Hafer eignen würde?

Danke für eure Hilfe,
beste Grüße


wenn ich das lese , dann frage ich mich allen ernstes was du studierst , ? agrarwissenschaften kann man bei solch einer gequirlten kacke ausschließen !
böser wolf
 
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon Vincington » Di Apr 16, 2019 7:46

County654 hat geschrieben:Ich finde es dermaßen traurig, dass meine Steuergelder in Forschungsprojekten mit kaum zu steigender Inkompetenz verbrannt werden.

Sorry für das "offtopic" aber manchmal muß auch mal Klartext gesprochen werden.


Ich freue mich über eine Erläuterung. Danke
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon Vincington » Di Apr 16, 2019 7:48

böser wolf hat geschrieben:
Vincington hat geschrieben:Hallo zusammen,

Bei meiner Forschungsarbeit im Studium geht um die Adaption von Boden-Pflanze-Systemen auf extreme Dürreperioden (Schwerpunkt Adaption der Bodenbiologie - Resistenz und Resilienz von Mikroorganismen bei vorheriger Behandlung in einem Langzeitversuch zum Klimawandel). Mein bisheriger Fokus im Studium liegt auf der Bodenbiologie. Ich habe kaum Wissen im allg. Pflanzenbau und keine fachliche Praxiserfahrung. Deshalb hoffe ich, dass ihr mir mit eurer Erfahrung weiterhelfen könnt.

Wir haben vor einigen Tagen Sommergerste ausgesät. Geplant war ab Anfang Oktober Winterweizen als Folgefrucht auszusäen. Das entspricht wohl nicht der landwirtschaftlichen Praxis sagte man mir, da bestimmte Krankheiten auftreten können. Könnt ihr mir eine geeignete Folgefrucht empfehlen? Ich entnehme dem Internet, dass sich Winterroggen oder Hafer eignen würde?

Danke für eure Hilfe,
beste Grüße


wenn ich das lese , dann frage ich mich allen ernstes was du studierst , ? agrarwissenschaften kann man bei solch einer gequirlten kacke ausschließen !


Ich studiere nicht Agrarwissenschaften und freue mich über eine Erläuterung zur gequirlten Kacke. Danke
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon böser wolf » Di Apr 16, 2019 10:07

Vincington hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:
Vincington hat geschrieben:Hallo zusammen,

Bei meiner Forschungsarbeit im Studium geht um die Adaption von Boden-Pflanze-Systemen auf extreme Dürreperioden (Schwerpunkt Adaption der Bodenbiologie - Resistenz und Resilienz von Mikroorganismen bei vorheriger Behandlung in einem Langzeitversuch zum Klimawandel). Mein bisheriger Fokus im Studium liegt auf der Bodenbiologie. Ich habe kaum Wissen im allg. Pflanzenbau und keine fachliche Praxiserfahrung. Deshalb hoffe ich, dass ihr mir mit eurer Erfahrung weiterhelfen könnt.

Wir haben vor einigen Tagen Sommergerste ausgesät. Geplant war ab Anfang Oktober Winterweizen als Folgefrucht auszusäen. Das entspricht wohl nicht der landwirtschaftlichen Praxis sagte man mir, da bestimmte Krankheiten auftreten können. Könnt ihr mir eine geeignete Folgefrucht empfehlen? Ich entnehme dem Internet, dass sich Winterroggen oder Hafer eignen würde?

Danke für eure Hilfe,
beste Grüße


wenn ich das lese , dann frage ich mich allen ernstes was du studierst , ? agrarwissenschaften kann man bei solch einer gequirlten kacke ausschließen !


Ich studiere nicht Agrarwissenschaften und freue mich über eine Erläuterung zur gequirlten Kacke. Danke


ko , keine landwirtschaft , dann rudere ich zurück und entschuldige mich :|
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon Vincington » Di Apr 16, 2019 10:27

Es interessiert mich wie du zu deiner Bewertung kommst. Ich studiere Bodenkunde Schwerpunkt Bodenbiologie und habe wie oben erwähnt zugegebenermaßen massive Lücken im Wissen zum Pflanzenbau. Zusätzlich keinerlei fachliche Praxiserfahrungen. Deshalb dachte ich mir ich frage hier Leute, die Experten sind. An der Universität finde ich genug Agrarwissenschaftler die mir diese Frage auch beantworten könnten. Aber hier bekomme ich eine Meinung von praktizierenden Landwirten. Dafür ist so ein Forum doch u.a. da oder? Wenn hier jemand nichts von der Forschung zu Bodenmikroorganismen im Klimawandel wissen will kann ich damit gut leben. Verstehen kann ich deine Reaktion nicht. Mich würde wirklich eine Erläuterung deines Urteils interessieren
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Re: Frage zu Fruchtfolge

Beitragvon County654 » Di Apr 16, 2019 13:39

Sorry, aber wenn Du so wenig Hintergrund und Zusammenhänge hast, wird deine Forschungsarbeit die Welt nicht voran bringen.
Das Thema Bodenbiologie ist hoch interessant, aber neues Wissen in dem Bereich wird nur generiert, wenn fachübergreifend zumindest Grundkennnisse vorhanden sind.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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