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Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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44 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Gundo » Fr Mär 09, 2012 14:46

Je nach Art und Qualität des verwendeten Zweitaktöls kann es tatsächlich vorkommen, dass sich Teile des Öls, das ja nur im Benzin gelöst wurde, nach einigen Monaten absetzen.
Man kann das recht gut beobachten, wenn man verschiedene Zweitaktgemische (also mit verschiedenen Ölen) jeweils in ein Reagenzglas füllt, die Gläser verschließt, und einfach nebeneinander im Keller ins Regal stellt.
Besonders bei stark gefärbten Zweitaktölen (ich hatte ein 30 Jahre altes tiefblaues OMC-Öl von Castrol dabei) kann man nach einigen Monaten sehen, wie das Gemisch im unteren Bereich des Reagenzglases dunkler wird, und sich zumindest die blaue Farbe unten abzusetzen beginnt.
Wenn man das Reagenzglas einmal kurz schüttelt ist aber sofort wieder alles vollständig gelöst und die Flüssigkeit erscheint wieder vollständig homogen.
Wenn man eine Säge mit gefülltem Kraftstofftank aus dem Regal nimmt, passiert eigentlich das gleiche: Der Tankinhalt wird bewegt, das ergibt sich von ganz alleine. Bis man die Säge irgendwo hinbewegt hat und anfängt sie starten, ist also alles was sich eventuell am Boden abgesetzt hat schon wieder schön gleichmäßig verteilt.
Deshalb ist die theoretisch mögliche (teilweise) Entmischung in der Praxis überhaupt kein Problem.
Anders wäre das höchstens bei stationären Zweitakmotoren. Die findet man heute aber nur noch äußerst selten...
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Husqyman » Fr Mär 09, 2012 14:51

Na,dann mischt mal weiter schön selber und wundert Euch nicht über abendliche Kopfschmerzen oder das Kratzen im Hals.
Wegen 1 Euro pro Liter sich sowas antun...........NEIN Danke.
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon robs97 » Fr Mär 09, 2012 15:23

Husqyman hat geschrieben:Na,dann mischt mal weiter schön selber und wundert Euch nicht über abendliche Kopfschmerzen oder das Kratzen im Hals.
Wegen 1 Euro pro Liter sich sowas antun...........NEIN Danke.


@ Husqyman

bist Du ein Missionar, welcher die Leute bekehren will und von seiner eigenen Meinung unbedingt überzeugen ??

Wenn einer Kopfschmerzen bekommt von Selbstgemischten muss er halt damit leben, genauso wie derjenige, welcher einen Kater nach zu viel Alk hat.
Es kann jeder seine Meinung kundtun, aber seine Erfahrung muss doch wohl noch jeder selbst machen dürfen.
Deswegen muss man ja Gegenteilige Meinung nicht einfach nur so anzweifeln.

Wie oft wurde geschrieben, das ältere Sägen die dann mit SK betrieben werden kaputt gehen wegen der gelösten Ablagerungen. Meine läuft seit gut 1 Jahr immer noch 8) 8) trotz SK. Leergefahren und einfach SK getankt :D

Just my 2 Cent
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Husqyman » Fr Mär 09, 2012 16:08

Ein Glück fliegt hier im Forst jeder mit dem selbstgemischten Scheissdreck hochkant raus und bekommt Waldverbot.
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Fadinger » Fr Mär 09, 2012 16:27

Hallo!
Husqyman hat geschrieben:Ein Glück fliegt hier im Forst jeder mit dem selbstgemischten Scheissdreck hochkant raus und bekommt Waldverbot.

Episode 7 von "Der Märchenonkel" ??? ... :mrgreen:

Gruß F
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon dappschaaf » Fr Mär 09, 2012 16:48

Husqyman hat geschrieben:Ein Glück fliegt hier im Forst jeder mit dem selbstgemischten Scheissdreck hochkant raus und bekommt Waldverbot.


Hallo,

und wieder ein Grund mehr froh zu sein nicht im benachbarten Hessen zu wohnen :mrgreen:

Gruß aus Bayern
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Fassi » Fr Mär 09, 2012 17:32

Komisch, ich hab nur Gemisch und bin gelegentlich auch im Forst unterwegs. Allerdings nur kleine Arbeiten. Wäre aber ein Grund nicht mehr zum Hessenforst zu gehen (man hat ja auch eigenen Wald) und bei den Revierpflegearbeiten den Förster anzuhauen statt es nach Absprache selber zu machen.

Der SK würde bei mir vermutlich faul werden, ich brauch im Schnitt max. 5l Sprit im Jahr (im Sommer und Winter 0l, eigentlich nur im Frühjahr oder Herbst) und soweit ich weiß, bekomm ich das Zeug ja nicht in 1 Litergebinden. Und das Gemisch hat da noch nie Probleme gemacht, Kanister und Säge werden vorm Einsatz geschüttelt und gut. Ich halte das auch für ein Ammenmärchen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Piet » Fr Mär 09, 2012 18:36

Husqyman hat geschrieben:Na,dann mischt mal weiter schön selber und wundert Euch nicht über abendliche Kopfschmerzen oder das Kratzen im Hals.
Wegen 1 Euro pro Liter sich sowas antun...........NEIN Danke.


Was hat das mit Entmischung zu tun :?:
Du scheinst mir mehr ein trotziger Bengel zu sein, als jemand mit Ahnung :lol:
http://www.jagtnorden.de
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Piet » Fr Mär 09, 2012 18:45

Husqyman hat geschrieben:z.B Motorsaegen-portal.de

Da gehts fachlich dann schon etwas besser zu als hier.


Was suchst du denn hier schon so lange, wenn alle doof sind :?:
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon rima0900 » Fr Mär 09, 2012 19:25

Moin,

ich hab mich bei dem thema lange zurückgehalten, weil ich mir nicht 100%ig sicher war, obwohl ich als student im moment in der kraftstoffforschung aktiv bin.

deswegen hab ich heute mal meinen prof gefragt, der einer der größten in der freien kraftstoffforschung in D ist.

Zitat: "Wenn man ein dafür vorgesehenes Öl verwendet, also keine additive enthält, die eine entmischnung hervorrufen könnten, kann es mit der zeit lediglich zu einer entmischung durch schwerkraft kommen. D.h das öl sinkt zu boden, was aber durch kurzes schütteln problemlos wieder rückgängig gemacht werden kann."

=> Damit sollte das thema nun entgültig erledigt sein...

grüßle
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Max

Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila ;)

Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser!
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon robs97 » Fr Mär 09, 2012 19:28

Piet hat geschrieben:Was suchst du denn hier schon so lange, wenn alle doof sind :?:


Das lernen fängt ja nicht im Gymnasium an. Er arbeitet sich hoch.Wenn er hier mit den Doofen auf Augenhöhe diskutieren kann, dann gehts weiter zum nöchsten Portal :lol: :lol:
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Bergodor » Sa Mär 10, 2012 21:05

Jetzt will ich auch mal meinen Senf dazugeben.

4 Sägen mit Kolbenfresser innerhalb von 1nem Jahr.

Dolmar 115i
Stihl MS 026
Stihl MS 260
Stihl MS 192T

Aber:
Gefahren wurden die Dinger mit einem Gemisch aus ARAL-Ultima 102 (glaub ich zumindest das das Zeug so heißt) und Stihl Markenöl in der praktischen Dosierflasche. Damals wollte ich meinen Sägen was gutes tun und hab das teure Ultima gekauft. Der Fresser kam aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Sprit, nicht vom Öl.
Seitdem nur noch SK. Die ca. 50 Cent Mehrpreis sind es mir wert. Ich kauf das Zeug, kippe es in meine Kanister und gut. Keine "Entmischung" (wenn's sowas überhaupt gibt) und keine "pritschlerei" beim Mischen. Ich mach's also eigentlich nur aus Bequemlichkeit ;-)
Willst du Bäume sägen viel,
nimm Husqvarna, Dolmar, Stihl...
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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Falke » Sa Mär 10, 2012 22:11

@Bergodor
Wann hast du auf die ARAL-Plörre umgestellt ? Kurz vor dem ersten Kolbenfresser ? Wie alt waren die Sägen ?

Eine besondere "Pritschlerei" sehe ich beim Anmischen von "Selbstgemischtem" nicht - aus der Dosierflasche in den Kanister, schütteln, fertig.

Wenn überhaupt, pritschelt (oder tropft) es beim Umfüllen vom "Gemischkanister" in den Motorsägen-Kombikanister ...

Ich habe für mich folgenden Trick zum sicheren Kennzeichnen vom "Gemischkanister" eingeführt :
Das Benzin hole ich in alten Aspen 5 l Behältern von der Tanke. Der Behälter, und nur der, der mit dem Zweitaktöl angemischt ist,
bekommt unter die Verschlusskappe diesen Abreissring, der beim erstmaligen Öffnen eines Original-Verschlusses abgetrennt wird.

Ich denke nach wie vor, dass kapitale Kolbenfresser (fast) nur passieren, wenn Benzin gänzlich ohne Zweitaktöl getankt worden ist.

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Re: Frage zum Entmischen von "Selbstgemischtem"

Beitragvon Bergodor » So Mär 11, 2012 0:03

Falke hat geschrieben:@Bergodor
Wann hast du auf die ARAL-Plörre umgestellt ? Kurz vor dem ersten Kolbenfresser ? Wie alt waren die Sägen ?

Eine besondere "Pritschlerei" sehe ich beim Anmischen von "Selbstgemischtem" nicht - aus der Dosierflasche in den Kanister, schütteln, fertig.

Wenn überhaupt, pritschelt (oder tropft) es beim Umfüllen vom "Gemischkanister" in den Motorsägen-Kombikanister ...

Ich habe für mich folgenden Trick zum sicheren Kennzeichnen vom "Gemischkanister" eingeführt :
Das Benzin hole ich in alten Aspen 5 l Behältern von der Tanke. Der Behälter, und nur der, der mit dem Zweitaktöl angemischt ist,
bekommt unter die Verschlusskappe diesen Abreissring, der beim erstmaligen Öffnen eines Original-Verschlusses abgetrennt wird.

Ich denke nach wie vor, dass kapitale Kolbenfresser (fast) nur passieren, wenn Benzin gänzlich ohne Zweitaktöl getankt worden ist.

Adi


Nach ca. 10 bis 25 Tankfüllungen ging nichts mehr. Die Kolben und Zylinder hatten Riefen von ca 1-2 mm, da ging nichts mehr.
Ich hole mir große Kanister bzw. Fässer und fülle dann in 5 Liter Kanister um. Hab ja jetzt genug davon. Mit dem Kombikanister hab ich aufgehört, jeweils zwei 5 Liter für SK und 3 Liter für Kettenöl reicht für einen Tag gut aus.
Mit dem Kolbenfresser... Leute, selbst gemischt ist in Ordnung, bloß nehmt nur Benzin, alles andere ist pures Gift für die Säge...
(verbessert mich wenn ich mich Irre, ich bin lernfähig und aufgeschlossen für neues)
Willst du Bäume sägen viel,
nimm Husqvarna, Dolmar, Stihl...
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