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Aktuelle Zeit: So Mär 15, 2026 13:41

Frage zur Dosierung bei Düngerstreuern

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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21 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Frage zur Dosierung bei Düngerstreuern

Beitragvon AEgro » Fr Mär 13, 2026 19:07

Unser örtlicher Sonderkultur und Weihnachtsbaumanbauer düngt seine Nordmann mit
Ruchsack-düngerdossierern bzw. läßt von seinen Saisonarbeitern düngen.
Das geht erstaunlich schnell.
Da machen 2 Mann 1 ha Nordmann bei geschätzt 1,2 bis 1,5 m Reihenweite in 1 bis 1 1/2Stunde.
Billigvariante
https://www.ebay.de/itm/358181687277?sr ... b7ZtYaZ2my
Deutsches Markenfabrikat
https://www.meyer-shop.com/685765-dueng ... bSGWaDWKws
( ich glaub mein kollege nutz diese Variante ).
Dazwischen gibt unzählige andere Varianten.
Wenn ich seh, wie schnell und punktgenau das seine Rumänen machen, versteh ich, warum er das nicht weiter mechanisiert.
Und baut auf 40 bis 45 ha Nordmanntannen an.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Frage zur Dosierung bei Düngerstreuern

Beitragvon Einhorn64 » Fr Mär 13, 2026 21:01

Das sind ja eigentlich keine Reihenstreuer sondern Punktstreuer, was bei größeren abständen von pflanze zu pflanze sinnvoller ist!
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Frage zur Dosierung bei Düngerstreuern

Beitragvon rockyy » Sa Mär 14, 2026 16:32

Also Punktuell oder Reihe, ist ziemlich egal. Die Pflanzen haben einen Abstand von 110-120cm Was dazwischen liegt, holen sich die Wurzeln schon.
Diesen Rucksack kenne ich von Messen. Aber ich hab ne Fahrbare Maschine, da kann ich ein Düngerstreuer anbauen. Das ist für mich eher Zweckmäßig. Keine schwere Schlepperei und ich kann direkt 200kg mitnehmen.
Bei Weihnachtsbäumen kommt ja auch ab einem gewissen Jahrgang ne richtig hohe menge drauf.
Und da ich ziemlich Ein-Mann-Betrieb bin. Sehe ich das nicht Zweckmäßig das ich da Tagelang mit dem Rucksack durch die Bäume laufe. und die Fahrbare Maschine zuhause steht und das Öl hart wird.
Den Tank bekomme ich für 40€ vom Kumpel geschweißt. Er sagte so Bleche liegen immer im Schrot. alles unter 1m geht bei denen in schrott.

Habe mir jetzt die Dosierer alle mal angesehen.
Ja, alles hat Vor und Nachteile.
Elektrisch:
+ Du brauchst kein Antriebsrad.
+ An/Aus ruckzuck über eine Taste geregelt
- Spannung muss überwacht werden - Hier müssen Erfahrungen gesammelt werden (ob und ab wann der langsamer dreht), oder eine Lichtmaschine nachrüsten.
Mechanisch:
+ Du brauchst keine Autobatterie, falls diese mal plötzlich Defekt ist.
+ Motor kann nicht kaputt gehen (Wer weiß wie lange die halten?)
- Antriebsrad notwendig.

So Ich hab mir die Profiteile auch zu hauf schon angesehen. Der ein oder andere machts auch schon elektrisch (weil der Kasten halt im 3 Punkt hängt, und nicht mehr auf Achse hinterher läuft)
Die Dosierer sind aber relativ robust von denen. Schwarzes Plastik, Dick. und häufig verschraubt. Die Mengeneinstellung ist auch ein Feingewinde.
Beim Asiaten ist das ein Ganz grobes Gewinde. Da muss man auch bedenken, dass sich das evtl durch die vibrationen verstellt.

Ich will mal 1-2 Hersteller/Händler anschreiben und anfragen was das Teil als Ersatz kostet. Aber ich sehe mich da schon bei ~350€ - Und das bin ich einfach nicht bereit zu zahlen. Dann bestelle ich mir lieber 4x und hab in 5 Jahren ersatz.
rockyy
 
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Re: Frage zur Dosierung bei Düngerstreuern

Beitragvon Fendt 308 ci » Sa Mär 14, 2026 21:10

Auch wenn der offiziell nicht für Dünger empfohlen wird würde ich für deine Anwendung sowas empfehlen:
https://www.apv.at/produkte/saeen-streu ... mdp-100-m1
Alles was mit dem Streugut in Berührung kommt ist Edelstahl oder Kunststoff, was soll da passieren, waschen schadet natürlich nicht.
Fendt 308 ci
 
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Re: Frage zur Dosierung bei Düngerstreuern

Beitragvon AEgro » Sa Mär 14, 2026 21:37

rockyy hat geschrieben:.........
Diesen Rucksack kenne ich von Messen. Aber ich hab ne Fahrbare Maschine, da kann ich ein Düngerstreuer anbauen. Das ist für mich eher Zweckmäßig. Keine schwere Schlepperei und ich kann direkt 200kg mitnehmen.
Bei Weihnachtsbäumen kommt ja auch ab einem gewissen Jahrgang ne richtig hohe menge drauf.
Und da ich ziemlich Ein-Mann-Betrieb bin. Sehe ich das nicht Zweckmäßig das ich da Tagelang mit dem Rucksack durch die Bäume laufe........

Ich weiß nicht, was du unter erheblichen Mengen verstehst und wieviele zig Hektar du anbaust ?
Hier mal ein Düngerempfehlung eines Düngerherstellers. Und die haben ja eher interesse daran große Mengen zu verkaufen.
https://www.effizientduengen.de/sonderk ... htsbaeume/
Gruß AEgro - der eigentlich auch möglichst alles vom Schleppersitz aus macht, aber weiß, wann sich eine motorische Lösung nicht rentiert -
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Frage zur Dosierung bei Düngerstreuern

Beitragvon rockyy » So Mär 15, 2026 10:11

Moin. Also was die da schreiben ist eher verwirrend als förderlich.
1. Standjahr, 30-40Kg N geht. Dann aber zu schreiben "150-200Kg/ha" ist falsch. Denn das bezieht sich auf den Satz oben drüber "1. Gabe 2/3 N bedarf"
Also mit 200Kg/Ha habe ich 22/30Kg N erreicht. Da muss noch ne 2. Gabe im Juni kommen.
Falls das nun gesplitted werden soll mit "200Kg april, 100Kg juni" hätten wir den N bedarf evtl gedeckt. (33Kg)
Aber Kali ist weit hintendran. 54Kg ist komplett zu wenig. da brauchen wir 80. Also nochmal 100Kg Patentkali drauf.
ab dem 5. Standjahr siehts dann anders aus. Hier ist ein SOLL von 80KG N und 150-240KG K
Das macht für mich dann 500Kg complex als 1. Gabe und dann nochmal 250Kg Complex. Dazu brauchen wir dann noch unseren Kali, sagen wir mal 200Kg K Also wären es nochmal 200Kg Patentkali. Dazu jährlich im Wechsel 100Kg Excello Basis und 100Kg Excello 331.
Jetzt ist fraglich ob das mit dem Magnesium und Phosphor auch passt.

1050Kg pro hektar sind das pro Jahr. Finde ich schon ordentlich das mit Rucksack zu machen. Diese Düngung bezieht sich auf Optimalen Boden Richtwert:C Aktuell liege ich bei Stickstoff bei B und Kali bei A. (Für mich heißt das jezt: Statt 200Kg Patentkali muss ich 400kg nehmen, und nochmal 100Kg ASS extra, Magnesium, Mikronährstoffe habe ich alle ziemlich im griff.
Wäre dann dieses Jahr 1350kg pro Hektar. was ich an Gewicht verteilen muss.

Das nächste wäre. Es ist ja nicht 1Ha was ich ablaufe. Ich laufe 1ha mit Complex ab, 1ha mit Patentkali und 1ha mit Excello. in der 1. Gabe. 1Ha Complex 2. Gabe. Das macht aus einem hektar 4!
Ich könnte excello wohl auch mit complex mischen. Dann sind wir bei 3...

Man muss jetzt auch die Zeit bedenken. Ich gehe vermutlich 4kmh in den tannen, mache aber nur eine reihe. oder ich mache 2. und gehe langsamer, weil ich immer schwenken muss. Dann muss ich den Rucksack immer wieder auftanken. wenns schlecht läuft: zurück gehen, absetzen, voll machen, was trinken, aufsetzen, wieder zurück wo ich aufgehört habe, oder die folge reihe mitnehmen und dann doppelt gehen.
Da schaffst du NIE 1ha in 2std. Das ist eher die ZEit die ich mit der Maschine benötige. Wenn ich 200kg laden kann. muss ich im normallfall 4x nachtanken. ich fahre 4kmh und mache 2 reihen. Kann natürlich auch den 2. gang mit 6kmh nehmen.
Ich kann mir das persönlich nicht vorstellen, dass jemand der 45ha hat. Mit einem Rucksack streut. Da ist er tatsächlich einer von 100. - Wie bereits erwähnt. ab 10ha haben die meisten schon 4 oder 6 reihige streuer. Oder mehrere 2reiher. - Vermute eher, dass er damit nur die mikronährstoffe düngt. Das sind 100kg pro hektar... Vll hat er auch guten boden, und benötigt weniger. dass er nur 60 braucht.. dann sind das 3 ruckscäcke... (ich gehe jetzt einfach von 20kg aus)
- Darüber muss man jetzt aber auch nicht diskutieren.

Ich finde den Rucksackstreuer dennoch gar nicht so schlecht. Wir pflanzen viel Bäume im Wald. Z.B. auch Maronen, Nuss, usw. Da wir starken unkrautdruck haben ist das da von vorteil wenn man denen die ersten 3-4 Jahre etwas starthilfe gibt. Und mit som Rucksack kann man ganz gut ne 2-3ha fläche ablaufen. Da man hier ja dann nur punktuell düngt.
Hatte bisher immer nur die teuren ausführungen im Katalog gesehen. Und mich dann damit auch nicht mehr weiter beschäftigt, weil mir ~480eur dann doch zu viel waren.
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