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Aktuelle Zeit: Di Mai 26, 2026 18:32

Fragen zu einer Verladezange für Frontlader

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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7 Beiträge • Seite 1 von 1
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Fragen zu einer Verladezange für Frontlader

Beitragvon WE Holzer » Do Mai 27, 2021 20:55

Hallo,

bin am überlegen, mir eine Verladezange für den Frontlader anzuschaffen. Habe auch schon diverse Threads im Forum gelesen. Einsatzzweck: Verladen von Brennholz, Rückehilfe (Poltern, Langholz auf dem Lagerplatz wenden….).

Zwei Fragen sind offen geblieben.

1. Reicht ein 3to Rotator oder braucht es einen 4,5 to. Die beiden Größen werden meist optional angeboten.

2. Zangenöffnungsweite schwankt je nach Hersteller die ich angefragt habe zw. 1,2 m (0,19qm Fläche), 1,3 m bzw. 1,4m
Die 1,2 wäre eine Källefall FB90, die auch an vielen Källefall Rückewagen verbaut ist. Die würde mir gefallen. Will mir aber später nicht in den Hintern beißen, dass ich eine zu kleine Zange genommen habe. Der Holzdurchmesser dürfte dann so bei 60 cm liegen. Das könnte beim Brennholz grenzwertig werden.

Würde ein 3 to Rotator und eine 1,2m Zange reichen?

Uniforest 1300F oder ein Kön Anbaurahmen mit Källefall Zange gefallen mir.
WE Holzer
 
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Re: Fragen zu einer Verladezange für Frontlader

Beitragvon Englberger » Do Mai 27, 2021 21:12

Hallo,
hab ne 3to am kleinen Radlader, und schon geplagt, aber das geht für vieles. Rotator +Greifer war ca 650 Euro bei scantrax.
Hab ne grosse Zange von einem LangholzLkw; hat bisher alles überlebt was der Teleskopik hebt und zieht (80Ps 4,5to Hubkraft).
Kauf die grössere wenn du genug Geld hast.
Gruss Christian
Englberger
 
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Re: Fragen zu einer Verladezange für Frontlader

Beitragvon Mayer-hans » Fr Mai 28, 2021 4:53

Hallo!

Ich betreibe eine Rückezange mit 150cm Stepa Greifer und 4,5to Rotator am 100ps Schlepper.

Bin froh über die große Zange, da man nicht so genau rangieren muss beim Bündel oder auch Äste bewegen. Auch die Bloche erwischt man mit der großen Zange leichter! Eine 120er Zange wäre mir definitiv zu klein am Frontlader.
Den Rotator würde ich so groß wie möglich nehmen, die meisten sind immer verwundert beim ersten Einsatz "wie wenig" Kraft so ein Rotator eigentlich hat. Da ist der Größere nie schlecht.

Mfg
Mayer-hans
 
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Re: Fragen zu einer Verladezange für Frontlader

Beitragvon raga » Fr Mai 28, 2021 5:25

meine Zange hat "nur 110 cm" und 3 to. Rotator .. für meinen Traktor (EG ca. 2500kg) passt das aber ganz gut, natürlich sind dann grosse "Brennholzstämme" ein kleines Problem
ich finde das ist beinahe der wichtigste Punkt: Wo willst du die Zange anbauen, weil egal an welches Forstgerät ich denke - es wird im Endeffekt immer bis an sein maximum genutzt.

lg raga

PS; ich würde mir die Zange sofort wieder kaufen - allein was tu dir selbst Gutes und für deine Sicherheit machst
raga
 
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Re: Fragen zu einer Verladezange für Frontlader

Beitragvon WE Holzer » Fr Mai 28, 2021 6:10

Der Traktor wiegt mit Frontlader ca. 4 to. Die Verladezange sollte so um die 250kg wiegen. Die Binderberger RZ1400 ist mir mit ca. 350 kg z.b. zu schwer. Wobei mir das Gewicht keine so großen Sorgen mehr macht. Habe eine Perzl RZ 180 mit Euroaufnahme und Winde, die ich aktuell benutze. Es funktioniert mit Forstwinde als Ballast im Heck. Leider lässt sich das Gerät nicht auf Rotator umbauen. Da müsste ich einen neuen Anbaubock mit Konsolen für die Winde bestellen und zum Rücken einen großen Rotator (5to lt. Perzl Homepage). Dann wiegt das Gerät mE >400kg und die Zusatzkosten sind hoch. Außerdem habe ich nur 2DW Steuergeräte im Heck, mit Winde brauche ich aber dann 3. Also müßte ich noch einen Hahn zum Umschalten auf Winde, Zange verbauen oder ein Umschaltventil.

Also dachte ich mir eine kleine Verladezange wäre gut. Aber ob ich mit 1,2m Zange und 3to Rotator glücklich werde?
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass z.B die FB260 (Källefall mit 0,26qm oder 1,37 Öffnungsweite) Zange die bessere Wahl ist.
WE Holzer
 
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Re: Fragen zu einer Verladezange für Frontlader

Beitragvon topholzer » Fr Mai 28, 2021 6:39

Das Gerät muss zum Traktor/Frontlader und Aufgabengebiet passen.
Bei einem kleineren Traktor ist man um jedes Kilo froh das weniger vorne dran hängt, da das auch wieder die Hubkraft mindert.
Für ein bisschen Brennholzmachen und ein paar Fixlängen manipulieren, da kommt man mit der kleinen Zange/Rotator Kombi gut zurecht.
Wenn der Traktor/Frontlader entsprechend groß ist darf die Verladezange auch einer Nr. größer sein, die große Zange braucht auch entsprechend mehr Platz, man braucht also etwas mehr Hubhöhe.
Ich hab am 4 Tonnen Traktor+FL eine 120 cm Zange mit 3t Rotator, das hat immer gut gepasst.
Für Äste/Gestrüpp wäre eine große Zange besser, hab aber mal mit einer großen Zange kleinere Stämme sortiert, gefühlt ist das mit der kleinen Zange einfacher/schneller.
Am besten ist es immer wenn man sich so was für einen Tag leiht und testet, dann bekommt man schnell ein Gespür welche Größe man haben möchte.
topholzer
 
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Re: Fragen zu einer Verladezange für Frontlader

Beitragvon raga » Fr Mai 28, 2021 6:46

topholzer hat noch was (für einige) wichtiges angemerkt .. je nachdem wie eng es bei deinen Wegen zugeht (im Gebirge ist oft Straßenbreite = maximale Arbeitsbreite) durchaus mal gut überlegen ob das Traktor + Frontlader + Zange da noch gut zusammenpassen.
Solltest du dir überlegen ev. auch den Rückwagen mit einzusparen (also mit Frontlader Stämme auf den Anhänger zu verladen) .. bitte auch das schon vorher mit einplanen (fehlendes Heckgewicht usw.) (Schaut bei mir so aus dass ich echt nix mehr verändern darf .. da ist alles aufeinander abgestimmt),

lg raga
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