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Fragen zum Beruf des Agraringenieurs

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Fragen zum Beruf des Agraringenieurs

Beitragvon Kapo » Di Aug 07, 2007 18:10

Hallo,
ich frage mich zur Zeit (mal wieder) wie ich meine Berufliche Zukunft gestallten soll.

Mein Urwunsch war es eigentlich Landwirt zu werden,
da ich schon als kleiner Wicht bei meinen Großeltern,
auf dem für heutige Verhältnisse wohl doch eher kleinen Hof,
mitgeholfen hab, doch nachdem mir immer "abgeraten wurde"
(nach dem Motto Junge lern was gescheits, des hat doch keine Zukunft)
hab ich mich um meine Schulische Laufbahn gekümmert ursprünglisch
Hauptschüler nach den Sommerferien beginne ich allesdings mit dem Fachabitur.
Jetzt hab ich mir gedacht nach dem abi könnt ich ja au Agraringenieur werden,
zur auswahl stehen auch noch andere Berufe wie Maschinenbau Ingenieur
aber um die geht es ja hier nicht.

Nun wollte ich wissen was man während des studiums genau lernt,
und wo später die Aufgabenfälder liegen, im Internet finde ich nicht wirklich das was ich suche
und jemand der es lernt oder gelernt hat wird am besten darüber
bescheit wissen denn ich will sicher gehen ob es auch meinen Vorstellungen entspricht.
Ich hab jetzt zwar noch ein wenig Zeit aber lieber ein bischen zu früh
informiert wie später jeden tag darüber ärgern das man den ganzen Tag im Büro hockt
Kapo
 
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Beitragvon Fendt-Fahrer02 » Di Aug 07, 2007 18:24

Vieleicht hilft dir ja www.Berufenet.de ? =)
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Beitragvon Kapo » Di Aug 07, 2007 18:37

ja gut, vielleicht hab ich die Frage en bissel blöd gestellt, neuer Versuch.
Arbeitet man da überhaupt noch was, ich mein im Stall aufem Acker mit nem Schlepper un so.
Hört sich für mich doch eher an wie wenn es nur Ein- und Verkauft währe.
Hoffe ich konnte es diesmal richtig rüberbringen aber ich weis nicht so recht wie ich die Frage stellen soll.

Wenn ich schon in diese Berufliche Sparte gehe würde ich gerne auch mit den Maschinen Arbeite und sie nicht nur Verwalten, versteht ihr was ich meine?
Kapo
 
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Beitragvon Fendt-Fahrer02 » Di Aug 07, 2007 18:41

Mit Schlepper und Stall hast du dabei weniger zu tun. Du bist eher für die Beratung von Landwirten zuständig. Oder für die Leitung von Landwirtschaftlichen Betrieben.
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Beitragvon H.B. » Di Aug 07, 2007 20:15

Fendt-Fahrer02 hat geschrieben: Du bist eher für die Beratung von Landwirten zuständig. Oder für die Leitung von Landwirtschaftlichen Betrieben.



:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon Brock » Di Aug 07, 2007 22:28

die studierten sind doch immer die, die den arbeitenden Landwirten auf den Zeiger gehn und immer zu Zweit zum Hof "Schlecht" machen kommen!
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
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Beitragvon SHierling » Di Aug 07, 2007 23:01

Na, nu macht mal halblang!
Ohne "Studierte" gäbe es keine Grundlagenforschung, keine Neuentwicklungen, keinen Test - egal ob bei Tier, Verfahrenstechnik oder Pflanzenbau. Oder wolltet ihr das alles noch nebenbei machen? Ohne "Studierte" gäbe es ja nicht mal euer Wochenblatt, oder was dachtet ihr, woher die Artikel da kommen - die allermeisten sind schlicht zusammengefaßte Diplomarbeiten oder DISSen.

Da wärt ihr schön dran, jedes Spritzmittel selber zu entwickeln, jedes Medikament selber zu testen, und mit jedem neuen Pulsator erst mal selber 10 Euterentzündungen einzufahren, bis er mal besser wird. Wenn jeder Learning by doing machte, würden dann alle Fehler 300.000 mal gemacht, bis es auch der letzte begriffen hat? Oder habt ihr noch nicht genug eigenen Schreibkram, daß ihr selber noch Zeitungen machen wollt "nebenbei"?

Kapo: wenn Du später überwiegend praktisch arbeiten willst (die Stellen heißen dann immer "mithelfender Betriebsleiter" - gemeint ist meist mitleitender Betriebshelfer ;-) ), dann solltest Du in jedem Fall vorweg mal eine praktische Ausbildung machen, Lehre + Fachklasse, oder anschließend gleich noch ein Praktikum im Maschinenbereich, z.B. beim LU, und Dir dann nochmal den Stellenmarkt anschauen - evtl bist Du dann besser mit einem Meisterkurs, einer Fortbildung in Sachen Erntetechnik oder als Teamler in einem Großbetrieb aufgehoben als an einer Uni.

im Studium bekommst Du - je nach Bereich - wenig Praxis (am wenigsten haben die WiSo-Leute), da kriegst Du Grundlagen um dann für die Praxis zu arbeiten, so im Sinne von "Zuarbeiter", nicht in der Praxis. Das kann in der Forschung sein, oder bei Firmen, oder "ganz nah dran" - wenn ich jetzt meinen Ex so seh, der macht Berater für Saatguthersteller - der hoppt seit Wochen nur von einem Mähdrescher zum anderen und stellt hier dran rum, pustet da mal gegen, nimmt dort noch ne Probe -. der ist jedenfalls abends auch nicht sauberer als die Drescherfahrer und hat so viele vergleichende Infos wie ein einzelner Bauer halt nie bekommen kann - im Grunde "trägt er die hin und her" - grob beschrieben; ein Bekannter von mir hat mal in der Landtechnik angefangen mit Bodendruckmessungen, DAS sind Klamotten zum fahren :-) :-) - aber andere hocken nachher bei der Kammer oder so - da gibts dann wirklich welche, die ein Taschentuch für die Schuhe mitnehmen, wenn sie auf einen Betrieb müssen.
Was man in einem Studium so lernt, findest Du auf den Webseiten der einzelnen Unis, bei den meisten kannst Du auch einfach mal die Fachschaft anschreiben oder mal hinfahren, die helfen eigentlich gern.
Und was man dann werden kann, wenn Du mal fertig bist - das kann heut noch gar keiner sagen. Guck einfach mal bei den Stellenanzeigen :-)

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Gast » Mi Aug 08, 2007 8:50

In Bayern stellt das Landwirtschaftsamt für den höheren Dienst (mit Studium) eigentlich fast gar keinen mehr ein. Also die kommode Beamtenlaufbahn mit Wahnsinnskohle für egal wieviel Leistung fällt leider weg, ausser dein Onkel ist Landwirtschaftsminister...
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Beitragvon Kapo » Mi Aug 08, 2007 12:36

Gibt es eigentlich noch andere Berufe in der Landwirtschaft, für diese "Berufs findungs Tests" gibt es die Landwirtschaft ja praktisch nicht, sie verweisen immer nur aufs Gärtnern.

Und noch eine Frage, habt ihr auf eurem Betrieb einen Ingenieur, ich denke mal das man als solcher nur auf größeren betrieben gebraucht wird.
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Beitragvon Ernstfried » Mi Aug 08, 2007 13:29

Mit oder ohne Studium: Etwas mehr angewandte Rechtschreibkenntnisse sind immer von Vorteil.

Studium der Landwirtschaft ist sehr vielseitig und bietet naturwissenschaftliche Aspekte ebenso wie wirtschafts- und sozialwissenschaftliche.

Würde grundsätzlich zu einem Studium raten, wo Dir das Studium Spass macht, und nicht schon bei Studienauswahl überlegen, ob Du mit diesem Studium auch berufliche Chancen hast. Das kann Dir nämlich sowieso heute keiner sagen, ob Du mit dem x-Studium in dem y-Beruf in 30, 40 Jahren beruflich tätig sein kannst. Dafür ist das allgemeine Tempo der Veränderungen und der Berufswelten viel zu hoch. Lebenslanges Lernen ist angesagt.

Mit den Studieninhalte kann man sich auch auf den Internet-seiten der Universitäten vertraut machen. In Göttingen gibt es (gab es jedenfalls) auch mal "Schnuppertage" für Interessenten.
Mir sind Leute lieber, die "mir" und "mich" verwechseln, als "mein" und "dein"
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Beitragvon Georg Keckl » Fr Aug 10, 2007 6:17

Ein für diese Altersgruppe oft unwichtiges Detail: Ein FH-Agraringenieur fängt auch in der Wirtschaft mit ca. 1550 Euro Brutto (25 Jahre) an, wenn er überhaupt auf der Festangestellten-Schiene landet und nicht ein paar Runden über die Zeitverträge drehen muß. Das sind 1000 Euro ca. netto. Spätestens in dem Alter, in dem man Kinder hat, spielen diese Details ein große Rolle. Die Aussichten im Maschinenbau sind viel besser. Da liegen Welten zwischen, auch in den Entwicklungsmöglichkeiten.
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Beitragvon Kapo » Fr Aug 10, 2007 12:54

Uf, 1000€ im Monat im Maschinenbau sieht das schon anderst aus.
Die nächsten jahre muss ich miich ja noch nicht entscheiden,
als altenative bleibt ja noch der nebenerwerbs Landwirt.

Wenn ich grad schon dabei bin, bald werde ich 18
und bekomme mit dem B auch den T Führerschein, dann wollte ich in den Feien bei einem Lohnunternehmer arbeiten, geht das einfach so,
oder muss man da schon irgenwie Verwante haben?
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Beitragvon Coleman » Fr Aug 10, 2007 15:23

Da du aus BW kommst, würde ich mal die Studienfachtage der Uni Hohenheim besuchen http://www.uni-hohenheim.de/agrar/de/ak ... stalt.html
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Beitragvon Kapo » Mi Aug 15, 2007 9:08

Danke für die Infos werd mich mal ordentlich informieren.

Aber noch mal zurück zum den Lohunternehmern, braucht man da eine extra Ausbildung oder kann man da einfach so fahren?
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Beitragvon H.B. » Do Aug 16, 2007 19:25

kommt sich darauf an, für was er dich braucht. Wenn du nur für Erntearbeiten eingestzt wirst reicht ein Führerschein. Möchtest du aber auch im Ackerbau (Säen, Pflanzenschutz, etc...), solltest du das auch verstehen!
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