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Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Frankenbauer » Mo Nov 12, 2012 21:41

Puma155 hat geschrieben:So,wahrscheinlich schreien jetzt alles,der hat doch keine Ahnung!

Natürlich kannst du jedes Jahr Mais anbauen(solange die das nicht gestzlich regeln),wenn man mit Gründüngung arbeitet! Mais wird im Oktober gehäckselt, welche Zwischenfrucht bringt dann noch genug Masse?
Aber deine Rechnung 15000€ für 32ha,das sind 468,75€/ha für den Lohner,plus 150€ Saat eher 200,50€ dünger trägst Du den am Acker vorbei, eher auch 200,plus 70 € PSM muss billiger geworden sein, seit ich den Maisanbau aufgegeben habe(ohne geht gar nicht) plus MWST. sind ca.861,11€!
So,hast du Mist oder Gülle? Wenn nein,was koster die?

Bei uns wird nach Tonnen abgerechnet,dieses Jahr gab es 32,50 plus MWST.,bei 50 Tonnen ertrag sind das 1625€+MWST!

1798,88-861,11=937,77€ minus Gülle/Mist, Minus Finanzamt! Minus Berufsgenossenschaft, Betriebshaftpflicht und evtl. Sozialabgaben

Ich hoffe das hilft!


@gt fahrer
Baden ist nicht Sachsen- Anhalt, wo bei uns "Wessis" Konkurrenz um die Fläche herrscht, ist in östlichen Bundesländern oft eine Agrar GmbH vor Ort. Da wirds mit dem Nachverhandeln oft schwierig.

Gruß

Werner
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Puma155 » Di Nov 13, 2012 5:17

@ Frankenbauer Grünroggen oder Winterraps!Ich lege 100kg unterfuß,hat dieses Jahr bei mir 47,50€ gekostet und PSM habe ich 68,70€ bezahlt,ohne PSM geht auch,aber da will ich jetzt nicht drüber diskutieren!

Und den Rest hatte ich vergessen,danke für die ergänzung!
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Keschicher » Di Nov 13, 2012 12:26

Kleiner Landwirt hat geschrieben:
1.) Wenn ich den Mais an einer Biogasanlage verkaufe, nehmen die dort nur den Maiskolben an sich, oder auch sammt Blatt und Stiel? Interessiert mich schon, da sich das ja auch den t/ha Ertrag auswirken würde, und somit den Gewinn beeinflusst. :?: gibt verschiedene Möglichkeiten, die wahrscheinlichste ist dass die ganze Pflanze gehäckselt wird, 15cm vom Boden weg

2.) Brauche ich für Biogasanlagen einen Speziellen Mais? Als ich mich online informieren wollte, gab es da mehrere Maissorten, und nun bin ich mir nicht mehr ganz sicher, welchen Mais man da am besten nimmt. :?: die Standorteignung ist die wichtigste Frage zur Sorte, Trockenheit?!, Wärmesumme...

3.) mit wie viel Ertrag t/ha oder auch €/ha kann ich da rechnen? :?: ist wieder Standortbezogen, 17to TM (Trockenmasse) sind aber sicher bei dir in einem durchschnittlichen Jahr möglich
was sagt dir denn die Biogsanlage , nehmen die dir die Ware ab ? Haste da schon über Konditionen geredet ? - Wie setzt der Lohnunternehmer seine Kosten zusammen ?
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » Do Nov 15, 2012 16:34

@Puma155

Ja danke, das hilft mir :)

Habe versucht mal den Steuersatz auf Mais zu finden, frage mich ob das die 19% sind?

Leider hat das Finanzamt affengeile Arbeitszeiten ... Mo,Di,Do,Fr von 08:00-12:00 und am Dienstag auch 14:00-18:00 Uhr...

komme leider heut ned mehr durch.

Das sind Arbeitszeiten die sich wahrscheinlich jeder wünscht...schweinerei

@Keschicher

Danke für die Denkanstöße. ich habe bereits mit den Lohnunternehmen geredet, und wie schon erwähnt, bekomme ich von Saat, bis hin zur Ernte und sogar den abtransport dafür
vom Lohnunternehmen, für insgesammt c.a 15000 €

Die einzige Frage, die es dabei noch zu klären gillt,ist, ob dabei auch Samen und Gülle/Dünger mit inbegriffen sind.
Das muss ich erst noch einmal prüfen.
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon forenkobold » Do Nov 15, 2012 17:52

OMG...

Hier will einer in einem crashkurs im Forum innerhalb ein paar Tagen einen Beruf erlernen, für den andere eine mehrjährige Ausbildung absoviert haben.
Dass ausgebildete Landwirte drauf eingehen und dem noch Hoffnung machen, ist beschämend.

Ich wered emal in ein Medizinforum FOLGENDES schreiben:

Hallo, ich habe in meinem Haus eine Zahnarztpraxis. Leider zahlt der Zahnarzt zu wenig. Jetzt habe ich mir überlegt, selber als Zahnarzt tätig zu werden. Ich habe eine kleine Bohrmaschine und eine Wasserpumpenzange.
Was ich damit sagen möchte:
Wer hier ais lauter Freude über das an sich lobenswere Vorhaben so tut, als ob Hinz und kunz erfolgreich Ackerbau betreiben könnten, stellt seine eigene Branche als einen Deppenjob dar.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Puma155 » Do Nov 15, 2012 19:51

@forenkobold
Ich bin selber kein gerlernter Landwirt,habe trotzdem einen Ackerbaubetrieb mit Hähnchenmast,Baumschule und Lohnunternehmen,bis vor einem Jahr auch noch Schweinemast!

Was ich damit sagen will ist:du weißt doch gar nicht was der gute Mann vor hat,wenn es reines Hobby und Spaß an der Freude ist und er da nicht hinter steht wird er es auch schnell wieder sein lassen!!!!

Hast du schon mal selber ne Pflanze in deinem Garten gepflanzt?
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » Do Nov 15, 2012 20:20

@forenkobold

Du schlitterst da gerade ein wenig am Thema vorbei, ich baue das ja nicht selber an, sondern ich finanziere den anbau und alles weitere (via Lohnunternehmen) bis hin zum Verkauf.

Mein Schwager (Gelernter Landwirt) überschaut derweil, daß das Lohnunternehmen auch alles macht wie vereinbart und nichts schief läuft.

Ich wollte in erster Linie nur wissen, wie das ganze Bürokratische gedöns gestrickt ist, also was ein Landwirt der Mais anbauen will alles beantragen muss,beachten muss ect, damit er keine Richtlinien oder Gesetze verletzt und Strafe zahlt oder sonst was.
Und nebenbei noch ein paar Tipps von anderen Landwirten zum Thema Maisanbau hören
von denen mein Schwager vielleicht noch Profitieren kann,man lernt ja nie aus :)

Um auf das Beispiel mit dem Zahnarzt zu kommen...
Da kommt es mir so vor als wenn du denken würdest, das ich der ansicht wäre, das jeder ein auf Landwirt machen könnte der gerade Bock hat, ohne den Beruf gelernt zu haben.
Ich bin ein Gelernter Tischler und bin jetzt seid 4 Jahren bem Bund und habe noch weitere 8 vor mir...
Gerlernter Landwirt bin ich daher leider nicht, und es ist mir schon klar, das man ne ganze Menge wissen muss als Landwirt, wo selbst 3 Lehrjahre bei weitem nicht reichen.
Ich für mich finde den gedanken einfach schön, auf einer (für eure Maßstäbe wahrscheinlich eher kleinen,für mich aber doch recht großen )Fläche etwas wachsen zu lassen, und das Ergebnis zu sehen.Je größer umso besser.
Und der Großbauer der unser Land gepachtet hat hat immer satte Ernten eingefahren.
Ich will einmal sehen, was wir mit unseren Acker eigentlich selber an Nettogewinn erwirtschften können.
Und ohne meinen Schwager hätte ich mich da auch gar nicht so weit vorgewagt, da mir in der Praxis, bis auf ein paar Grundlegenste Sachen, leider das Grundwissen fehlt.
Den Eindruck euren Beruf als Kinderspiel darzustellen wollte ich mit diesen Theard ganz sicher nicht vermitteln!
Kleiner Landwirt
 
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Frankenbauer » Do Nov 15, 2012 23:27

Kleiner Landwirt hat geschrieben:@forenkobold

Du schlitterst da gerade ein wenig am Thema vorbei, ich baue das ja nicht selber an, sondern ich finanziere den anbau und alles weitere (via Lohnunternehmen) bis hin zum Verkauf.
Mein Schwager (Gelernter Landwirt) überschaut derweil, daß das Lohnunternehmen auch alles macht wie vereinbart und nichts schief läuft.

Ich wollte in erster Linie nur wissen, wie das ganze Bürokratische gedöns gestrickt ist, also was ein Landwirt der Mais anbauen will alles beantragen muss,beachten muss ect, damit er keine Richtlinien oder Gesetze verletzt und Strafe zahlt oder sonst was.
Und nebenbei noch ein paar Tipps von anderen Landwirten zum Thema Maisanbau hören
von denen mein Schwager vielleicht noch Profitieren kann,man lernt ja nie aus :)

Um auf das Beispiel mit dem Zahnarzt zu kommen...
Da kommt es mir so vor als wenn du denken würdest, das ich der ansicht wäre, das jeder ein auf Landwirt machen könnte der gerade Bock hat, ohne den Beruf gelernt zu haben.
Ich bin ein Gelernter Tischler und bin jetzt seid 4 Jahren bem Bund und habe noch weitere 8 vor mir...
Gerlernter Landwirt bin ich daher leider nicht, und es ist mir schon klar, das man ne ganze Menge wissen muss als Landwirt, wo selbst 3 Lehrjahre bei weitem nicht reichen.
Ich für mich finde den gedanken einfach schön, auf einer (für eure Maßstäbe wahrscheinlich eher kleinen,für mich aber doch recht großen )Fläche etwas wachsen zu lassen, und das Ergebnis zu sehen.Je größer umso besser.
Und der Großbauer der unser Land gepachtet hat hat immer satte Ernten eingefahren.
Ich will einmal sehen, was wir mit unseren Acker eigentlich selber an Nettogewinn erwirtschften können.
Und ohne meinen Schwager hätte ich mich da auch gar nicht so weit vorgewagt, da mir in der Praxis, bis auf ein paar Grundlegenste Sachen, leider das Grundwissen fehlt.
Den Eindruck euren Beruf als Kinderspiel darzustellen wollte ich mit diesen Theard ganz sicher nicht vermitteln!


Den Eindruck hatte ich bei Deinem Eingangsthread eher nicht, einige recht blauäugige "Berechnungen" von "Profis" liesen dann aber schon die Vermutung zu, dass jeder loslegen kann.
Du siehst den Ertrag des Pächters, aber nicht seinen Aufwand, so geht es hier momentan auch einigen "Jungbauern", die sitzen beim Lohner auf dem Bock, gröhlen jeden Abend die Supererträge der Kunden durch die Kneipe ohne zu wissen, was dort eingesetzt wurde.
Die nächsten hauen Pachtpreise durch den Raum, von denen jeder "Insider" weiß, dass dort die pure Flächennot im Genehmigungsverfahren für den neuen Stall den Landwirt bewogen hat, Pachtflächen aus seinem Milchgeld querzusubventionieren. Obs Sinn macht muss der Landwirt selbst wissen, dass aber sein Beispiel jetzt Schule macht und der erste "Bulldogfahrer" für bis zu 500% der vorherigen Pachtpreise gepachtet hat macht schon Angst. Nach einer in die Hose gegangenen Ernte steht dem jetzt das Wasser bis zum Hals, aber die Preise sind aufgerufen und kein Verpächter rudert freiwillig zurück. Jetzt ist mit nachgesätem Weizen eingesät, mal sehen was dabei raus kommt und obs im Frühjahr noch für Dünger und Pflanzenschutz reicht, oder obs wieder so ausgeht wie heuer.

Gruß

Werner
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Puma155 » Fr Nov 16, 2012 5:49

@ kleiner Landwirt

Wenn du Landwirtschaft anmedest hast du nen Steuersatz von 10,7%!
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » Fr Nov 16, 2012 15:14

@Frankenbauer

Dann tuts mir aufrichtig Leid.
Da hätte ich die Fragen vielleicht etwas anders Formulieren sollen.

@Puma155

Danke für die Info :)
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon GtFahrer » Fr Nov 16, 2012 19:34

Ich bin immer noch der Meinung dass die Nebenerwerbslandwirtschaft so besteuert bzw gegängelt gehört dass die das lieber bleiben lassen. Entweder Landwirt oder nicht aber nur so zum Hobby??
Ich baue schließlich auch nicht noch nebenher Autos, wobei das gar nicht so uninteressant wäre!!!
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Frankenbauer » Fr Nov 16, 2012 22:59

GtFahrer hat geschrieben:Ich bin immer noch der Meinung dass die Nebenerwerbslandwirtschaft so besteuert bzw gegängelt gehört dass die das lieber bleiben lassen. Entweder Landwirt oder nicht aber nur so zum Hobby??
Ich baue schließlich auch nicht noch nebenher Autos, wobei das gar nicht so uninteressant wäre!!!


Dann sind hier auf einen Schlag alle liquiden Betriebe vom Markt! Jeder kann sich einen Nebenjob, bzw. ein Nebengewerbe suchen,wenn er nicht zu faul dafür ist. Bau halt Autos wenn Dus drauf hast. Gäbe es keinen Nebenerwerb, lägen die ganzen Flächen brach, die den Komabauern zu klein, zu schlecht zugeschnitten usw. sind. Schöne DDR, obwohl, auch dort waren die "Eigenversorger" eine tragende Stütze des Versorgungssystems.

Gruß

Werner
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Frankenbauer » Fr Nov 16, 2012 23:01

Kleiner Landwirt hat geschrieben:@Frankenbauer

Dann tuts mir aufrichtig Leid.
Da hätte ich die Fragen vielleicht etwas anders Formulieren sollen.
Deine Frage war in Ordnung, manche Antworten waren etwas blauäugig.

@Puma155

Danke für die Info :)
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