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Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » So Nov 11, 2012 14:41

Schöne Grüße aus Sachsen Anhalt, an all die Landwirte, Großbauern und wer mir sonst noch helfen kann :)

Also die Sachlage bei mir stellt sich wie folgt dar...

Mein Vater hat c.a 32 ha Land und verpachtet dieses immer zu viel zu geringen konditionen... Gott sei dank ist der Pachtvertrag nun abgelaufen, und er gibt mir die Chance mal zu versuchen, selbst etwas auf seinen Acker anzubauen, da ich ihm beweisen will das dabei mehr rauskommen wird, als diese lumpigen 4000-5000 € Pacht im Jahr... Ich habe mir bereits Kostenvoranschläge von einigen Lohnunternehmen geben lassen, wobei das günstigste Angebot für die Bewirtschaftung der 32ha bei c.a 15000€ lag. Von der Aussaht bis zur Ernte und sogar den Abtransport zur Biogasanlage.

Ich weis auch das es diese Steuerlichen zuschüsse gibt, aber die haben wir leider nicht. Das wären glaube ich noch einmal 300€/ha gewesen wenn ich richtig liege... Schade ... Naja seis drum, ich denke da ist trotzdem noch etwas dabei zu verdienen...

Wir haben einen recht guten Wischeboden bei uns mit einer Ackerzahl von 50. Ist nicht besonders hoch, aber für Deutschland gesehen, doch ein guter Wert.

Jetzt aber zu den Fragen... :

1.) Wenn ich den Mais an einer Biogasanlage verkaufe, nehmen die dort nur den Maiskolben an sich, oder auch sammt Blatt und Stiel? Interessiert mich schon, da sich das ja auch den t/ha Ertrag auswirken würde, und somit den Gewinn beeinflusst. :?:

2.) Brauche ich für Biogasanlagen einen Speziellen Mais? Als ich mich online informieren wollte, gab es da mehrere Maissorten, und nun bin ich mir nicht mehr ganz sicher, welchen Mais man da am besten nimmt. :?:

3.) mit wie viel Ertrag t/ha oder auch €/ha kann ich da rechnen? :?:

4.) Mit wie viel Steuern müsste ich rechnen? Soll heissen von Aussaat bis Ernte und Verkauf, was nimmt sich da der Staat ? :?:

5.) gibt es sonst noch was zu beachten, oder vieleicht ein paar Tipps von den Erfahrenen Landwirten, damit ich mich nicht völlig auf die Nase lege? :?:

Ich bin willens es mal zu versuchen, auch wenn es das erste mal für mich ist, das ich Acker bewirtschafte. Meine Befürchtung ist nur, das ich irgendetwas übersehe, was mir die Suppe versalzen könnte... :? :? :?

Danke schon einmal im vorraus, für eure Mühen, ich weis das wirklich zu schätzen

Mfg Robert
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Jochens Bruder » So Nov 11, 2012 15:07

Guckst du mal hier:

https://www.stmelf.bayern.de/idb/silomais.html
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » So Nov 11, 2012 15:24

@Jochens Bruder
Danke dir für den Link, danach habe ich schon eine Weile gesucht...

Da fällt mir aber gleich auf, wenn ich den Betrachtungszeitraum 2012 eingebe, komme ich aufeinen Deckungsbeitrag (inkl. MwSt.) von c.a 1000€/ha
Im Betrachtungszeitraum 2013 gehe , komme ich aufeinen Deckungsbeitrag (inkl. MwSt.) von c.a 430€/ha

Wie kommt das denn zu stande? Die Preise können doch unmöglich so stark variieren inerhalb eines Jahres?!
Da wäre ja der Grossbauer der bei uns in der Region immer Pachtet ja schon längst Pleite...

Aber ansonsten schon einmal eine recht interessante übersicht, was alles beachtet werden muss, danke dafür!
Gibt es sonst noch irgend welche versteckten Kosten?

@Jupp1303

Danke danke :mrgreen:
Ein Freund meines Vaters meinte zu mir, das da nichts bei rumkommt, aber der ist selbst kein Landwirt oder dergleichen, und hat da sicher nicht so die ahnung...
Ausserdemglaube ich es einfach nicht, das mit 32 Hektar Wischeboden kein Gled zu verdienen ist.
Ich meine das sind weit über 1 km² Land! Da mus doch was gehen
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » So Nov 11, 2012 16:36

Gibt es da sonst noch jemanden der mir die Fragen etwas genauer beantworten kann?

Ich meine nur der Kalkulator alleine reicht mir da nicht so ganz
Gibt es noch wem der vieleicht ahnung hat mit Maisanbau / Verkauf an Biogas oder andere...

-Was für Probleme so zustande gekommen sind,
-was derjenige so in etwa raus bekommen hat, nach allen abzügen
-Lohnt sichs/ ja nein?
-Wenn nein, Alternatien?
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Applegetz » So Nov 11, 2012 17:11

[quote=

Danke danke :mrgreen:
Ein Freund meines Vaters meinte zu mir, das da nichts bei rumkommt, aber der ist selbst kein Landwirt oder dergleichen, und hat da sicher nicht so die ahnung...
Ausserdemglaube ich es einfach nicht, das mit 32 Hektar Wischeboden kein Gled zu verdienen ist.
Ich meine das sind weit über 1 km² Land! Da mus doch was gehen[/quote]


diese rechnung solltest du nochmal überdenken :roll:
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon automatix » So Nov 11, 2012 17:20

Naja, ich weiß nicht, ob ich mir den ganze Ärger mit LBG, LKK, LAK etc antun würde, nur um meinen Alten zu zeigen, daß zu billig verpachtet hat....

Frag doch einfach mal den Biogasler, den du deinen Mais verkaufen willst, ob er nicht 32 ha Pachten will
Badaboom
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » So Nov 11, 2012 20:49

@Applegetz
Na super, und ich kanns nicht mehr löschen schade...
1 ha sind 100 X 100 Meter, und von daher ist meine Rechnung völlig falsch,keine ahnung was ich mir da vorhin in meinen Kopf zusammen gerechnet habe...


@automatix
Ich mach das nicht um meinen alten was zu beweisen.
Ich bin neugierig was sich vom eigenen Acker verdienen lässt, und wenn die Eltern vielleicht nochn schönen Urlaub dabei rausbekommen,
wäre es umso besser. :)
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Jochens Bruder » So Nov 11, 2012 21:21

automatix hat geschrieben:Naja, ich weiß nicht, ob ich mir den ganze Ärger mit LBG, LKK, LAK etc antun würde, nur um meinen Alten zu zeigen, daß zu billig verpachtet hat....

Frag doch einfach mal den Biogasler, den du deinen Mais verkaufen willst, ob er nicht 32 ha Pachten will


Ich weiß nicht wie das in Deutschland ist aber hier auf den Philippinen gibt es 2 Modalitäten bei der Verpachtung: Einmal wie in Deutschland, also ein fester Geldbetrag pro Hektar. Und dann gibt es die Variante mit der Gewinn- bzw. Umsatzbeteiligung.

Angenommen der TE findet einen Pächter für ein Jahr auf Basis Umsatzbeteiligung. Dann kann der TE genau beobachten was der Pächter auf seinem Acker macht und hat Einblick in die Kalkulation. Dann hat er eine Kalkulationsgrundlage für das Folgejahr, also entweder weiterhin verpachten oder selber bewirtschaften.
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Frankenbauer » So Nov 11, 2012 22:56

Die Frage sollte nicht heißen Maisanbau allgemein, sondern eher landwirtschaftliches Grundwissen allgemein.
Bevor über 32ha Mais auf vergleichsweise schwachem Boden diskutiert wird, sollte man sich erst einmal die Frage nach der Fruchtfolge in den kommenden Jahren stellen.
Mais auf Mais geht wie lange?
Welche Kosten entstehen durch den Versuch einer Monokultur?
Welche Resistenzen beim Pflanzenschutz fängt man sich beim Verzicht auf eine geregelte Fruchtfolge ein?

Nicht dass ich Dir Dein Vorhaben ausreden will, aber Du solltest Dich erstmal etwas besser informieren, was auf Dich zukommt. Berufsgenossenschaft, Betriebshaftpflicht, Deine Sozialversicherungen, Steuerberater, Buchstelle das alles bekommst Du nicht umsonst.
Außerdem brauchst Du mindestens einen Pflanzenbauberater, denn sonst rollt Dich der LU.
Sind die Absatzwege geklärt, daher kommt nämlich der schlechte DB in 2012, es war zu viel Mais auf dem Markt, stellenweise steht er hier immer noch draußen, weil als BG Mais zu viel und zum Dreschen die Technik fehlt.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » Mo Nov 12, 2012 16:51

Nun genau aus em Grund bin ich ja hier ins Forum gegangen, um mit Landwirten darüber zu reden (schreiben)
Ich war bereits im Amt für Landwirtschaft, wo ich natürlich auch die Frage gestellt habe, was ich, auf Behördengänge bezogen, alles beachten muss, wenn ich jetzt Mais anbauen und verkaufen will.
Dort wurde mir klipp und klar gesagt, das ich mich nur Steuerlich anmelden müsste, wenn ich den Mais verkaufen will.
Dann hat sie mir noch einige kleine Broschüren mitgegeben, aber die gaben nicht wirklich was her.

Daher bin ich ja hier, weil ich mir dachte, das da noch was kommt.
Der Teufel ist ein Eichhörnchen, wie man so schön sagt, und gerade im Paragraphenwald Deutschland übersieht man schnell mal etwas...
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon mf4255 » Mo Nov 12, 2012 17:07

Hallo,

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob du dir im klaren bist was du da vor hast.
Das geht mal alles nicht so ganz einfach wie du dir das glaube ich vorstellst.
1. Du kannst nicht jedes Jahr Mais anbauen
2. Deine Bodenart ist nicht bestens für den Maisanbau geeignet, da Mais im Herbst geerntet wird und es im Herbst häufig nass ist.
Du könntest dir Schwerwiegende Verdichtungen in deinen Acker fahren, die auf dauer z.B. zu Staunässe führen könnten.
Kann aber auch tragfähiger Lehm sein, dann ist das nicht so das Problem.
3. Auf dauer musst du auch mal andere Fruchtarten wie z.B. Weizen anbauen, mit denen Nicht zwangsläufig so viel eingenommen wird wie
mit Mais.
Landwirt ist nicht ohne Grund ein Ausbildungsberuf mit über 3 Jahren Lehrzeit, das kann man sich nicht alles mal eben so nebenbei aneignen.

Mfg MF4255
Immer weiter.
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Applegetz » Mo Nov 12, 2012 17:15

Schwierig dürfte auch der kauf von dünger und psm sein ohne titel
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Kleiner Landwirt » Mo Nov 12, 2012 17:24

@mf4255
Danke aber mein Schwager ist gelernter Landwirt, der das noch mit regelt.
Der hat auch gute Ahnung vom Ackerbau, aber leider nicht von den Behördengängen , da er keinen eigenen Acker besitzt...
Aber das mit der Fruchtfolge weis ich durch ihm bereits, da achtet er mit drauf.

@Applegetz

Pflanzenschutzmittel hat der Großbauer bei uns auch nicht auf seinen Mais/Weizen gebracht, in all den Jahren nicht (12 oder mehr)
Das hätte ich mitbekommen, wir wohnen ja auf unseren Hof umgeben von unseren Acker ^.^

Problem beim kauf von Düngermittel?
kannst du mir das kurz genauer erklären?
Was genau ist denn das Problem dabei und weshalb?
Das habe ich bis jetzt noch von niemanden gehört.
Zuletzt geändert von Kleiner Landwirt am Do Nov 15, 2012 17:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon Puma155 » Mo Nov 12, 2012 19:33

So,wahrscheinlich schreien jetzt alles,der hat doch keine Ahnung!

Natürlich kannst du jedes Jahr Mais anbauen(solange die das nicht gestzlich regeln),wenn man mit Gründüngung arbeitet!
Aber deine Rechnung 15000€ für 32ha,das sind 468,75€/ha für den Lohner,plus 150€ Saat,50€ dünger,plus 70 € PSM(ohne geht fast nicht) plus MWST. sind ca.861,11€!
So,hast du Mist oder Gülle? Wenn nein,was koster die?

Bei uns wird nach Tonnen abgerechnet,dieses Jahr gab es 32,50 plus MWST.,bei 50 Tonnen ertrag sind das 1625€+MWST!

1798,88-861,11=937,77€ minus Gülle/Mist, Minus Finanzamt!

Ich hoffe das hilft!
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Re: Fragen zum Thema Maisanbau allgemein ...

Beitragvon GtFahrer » Mo Nov 12, 2012 20:21

Ich an deiner Stelle würde mal das Gespräch mit dem alten Pächter eurer Flächen aufsuchen ob man da nicht etwas an Pacht aufschlagen kann. Nach meiner Rechnung habt ihr ungefähr 150€ pro ha Pacht erhalten, hier bei uns in Südbaden würdest du Momentan von 350€ bis xxxx bekommen. Ich bin mal realist und sage wenn mir einer 32ha, so wie sich das dann anhörte am Stück, anbieten würde würde ich ihm, auch wenn es nicht der beste ackerboden Deutschlands ist, 400€/Ha. Dann hättest du 12800€ ohne dass du dir bei Trockenheit, Sturm, schlechten Preisen oder oder oder irgendwie Sorgen machen müsstest.
Geschweige denn am End vom Jahr noch BG, Alterskasse usw bezahlen musst und das ist mittlerweile nicht mehr wenig.
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