Also die Sachlage bei mir stellt sich wie folgt dar...
Mein Vater hat c.a 32 ha Land und verpachtet dieses immer zu viel zu geringen konditionen... Gott sei dank ist der Pachtvertrag nun abgelaufen, und er gibt mir die Chance mal zu versuchen, selbst etwas auf seinen Acker anzubauen, da ich ihm beweisen will das dabei mehr rauskommen wird, als diese lumpigen 4000-5000 € Pacht im Jahr... Ich habe mir bereits Kostenvoranschläge von einigen Lohnunternehmen geben lassen, wobei das günstigste Angebot für die Bewirtschaftung der 32ha bei c.a 15000€ lag. Von der Aussaht bis zur Ernte und sogar den Abtransport zur Biogasanlage.
Ich weis auch das es diese Steuerlichen zuschüsse gibt, aber die haben wir leider nicht. Das wären glaube ich noch einmal 300€/ha gewesen wenn ich richtig liege... Schade ... Naja seis drum, ich denke da ist trotzdem noch etwas dabei zu verdienen...
Wir haben einen recht guten Wischeboden bei uns mit einer Ackerzahl von 50. Ist nicht besonders hoch, aber für Deutschland gesehen, doch ein guter Wert.
Jetzt aber zu den Fragen... :
1.) Wenn ich den Mais an einer Biogasanlage verkaufe, nehmen die dort nur den Maiskolben an sich, oder auch sammt Blatt und Stiel? Interessiert mich schon, da sich das ja auch den t/ha Ertrag auswirken würde, und somit den Gewinn beeinflusst.
2.) Brauche ich für Biogasanlagen einen Speziellen Mais? Als ich mich online informieren wollte, gab es da mehrere Maissorten, und nun bin ich mir nicht mehr ganz sicher, welchen Mais man da am besten nimmt.
3.) mit wie viel Ertrag t/ha oder auch €/ha kann ich da rechnen?
4.) Mit wie viel Steuern müsste ich rechnen? Soll heissen von Aussaat bis Ernte und Verkauf, was nimmt sich da der Staat ?
5.) gibt es sonst noch was zu beachten, oder vieleicht ein paar Tipps von den Erfahrenen Landwirten, damit ich mich nicht völlig auf die Nase lege?
Ich bin willens es mal zu versuchen, auch wenn es das erste mal für mich ist, das ich Acker bewirtschafte. Meine Befürchtung ist nur, das ich irgendetwas übersehe, was mir die Suppe versalzen könnte...
Danke schon einmal im vorraus, für eure Mühen, ich weis das wirklich zu schätzen
Mfg Robert
