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Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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61 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon Rottweiler » Di Mai 21, 2013 8:05

tyr hat geschrieben:
rolf3358 hat geschrieben:@ Welfenprinz
Druck, Sanktionen und Psychoterror mehr nicht. Bei Nichtwirkung dieser Mittel- Knast! :shock:


Nichtmehr in den achzigern, jedenfalls nicht so wie siggeriert.
Als ob nun hinter jedem ein Stasimann stand, und aufgepaßt hat, das Du immer das richtige sagst, sonst Knast....
Dies betraf nur sehr wenige, wenn sie Dich allerdings einmal in der Mangel hatten, dann aber richtig, das stimmt.



Als vermutlich einer der Mitläufer, wird man wohl auch nie den Druck und die Ungerechtigkeiten so erleben, wie die die sich für eine bessere Sache eingesetzt haben...

Denn anders kann ich mir DEIN herunterspielen und verharmlosen der Tatsachen nicht erklären...
Gruß Mario - Der mit den Wölfen tanzt!

Zum Nachdenken ---> http://youtu.be/m65NkfHnfXs
Nur mal so ---------> http://youtu.be/z9u4a3ItyBA
Bauersbua ---------> http://youtu.be/9PVMqEKcDro
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon country » Mi Mai 22, 2013 7:07

tyr hat geschrieben:
rolf3358 hat geschrieben:@ Welfenprinz
Druck, Sanktionen und Psychoterror mehr nicht. Bei Nichtwirkung dieser Mittel- Knast! :shock:


Nichtmehr in den achzigern, jedenfalls nicht so wie siggeriert.
Als ob nun hinter jedem ein Stasimann stand, und aufgepaßt hat, das Du immer das richtige sagst, sonst Knast....
Dies betraf nur sehr wenige, wenn sie Dich allerdings einmal in der Mangel hatten, dann aber richtig, das stimmt.


Das Herunterspielen ist nicht ok, auch in den 80gern ging es von Stasi Seite noch hoch her. Leute wurden wegen Kleinigkeiten (zb Äuserungen zum Staat) abgeführt, gebrochen und kamen teils als geistige Wracks zurück.
Menschen wurden erpresst in die Stasi einzutreten, wurden unter Druck gesetzt Ergebnisse zu liefern sonst gehts in den Bau, ab von der Familie (wie Rottweiler selbst erlebt hat).
In Gefängnissen wurden die Menschen gefoltert, (auch in den 80gern noch)
Für die, die es nicht glauben, Schloss Hoheneck in Stollberg-Frauenknast für politisch Gefangene, Führungen werden angeboten.
http://www.hoheneck.com/
Das hat in Hoheneck erst 83 nachgelassen als die Un diesen Knast kontrolliert hat, sonst wäre es auch dort bis zur Wende so weitergegangen.

Zum eigentlichen Thema:
Merkel war damals ein Mitläufer ohne öffentlich eigene Meinung (was in ihr vorgeht sei dahingestellt, das wissen wir alle nicht) ansonsten wäre sie, wie schon richtig bemerkt, vom Dicken nicht herangezogen worden, er dultete nur Menschen um sich welche ja und Amen sagten.
Sie muss damals doch außerordentlich engagiert gewesen sein sonst hätte sie diese Posten nicht ausführen können.
Wie weit dies gegangen ist würde sich auch jetzt noch feststellen lassen.
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon country » Mi Mai 22, 2013 15:39

Desweiteren ist das Wort "politischer Häftling" sehr unspezifisch, der größte Teil der sogenannten "politischen Häftlinge" waren sogenannte Ausreisewillige( heute würde man Wirtschaftsflüchtlinge sagen), die erwischt wurden. Das kann man sehen wie man will, aber die kannten das Risiko.


Wohl kaum war der größte Teil Ausreisewillige.
Da reichte es schon ein falsches Wort zu sagen und du warst weg.
Ob dies nun zb 1979 war, als nach der gelungenen Flucht mittels Heißluftballon aus der DDR, als einer im Dorf leicht angeheitert lauthals verkündete "Hoch lebe die Ballonfahrt" oder jemand sich weigerte, nachdem er in seinem Wehrdienst mit einem NVA Fahrzeug nur kurz bei der Durchfahrt zu Hause angehalten hat und seine Frau und sein frisch geborenes Baby besuchte und von der Stasi verpetzt wurde, in die Stasi einzutreten und zukünftig Spitzel zu spielen usw.
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon rolf3358 » Mi Mai 22, 2013 17:40

@ Tyr
Die BRD wollte nicht die schwierigen Charaktere der Widerständler, sondern die angepaßten, die Funktionierenden(Funktionäre)..... von Tillig, über Merkel bis IM Larve....

Stanislaw Tillich - ist das Schlimmste was Sachsen je ertragen mußte :!:
Zitat Wiki:
1987 trat Tillich nach eigenen Angaben aus eigenem Entschluss in die CDU in der DDR ein, die als Blockpartei den Machtapparat der SED mitgestützt hat. Die CDU in der DDR wurde im Vergleich zur SED als das „kleinere Übel“ angesehen.[6] In Potsdam-Babelsberg hatte er vom 2. Januar bis zum 10. März 1989 an einem Lehrgang der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft – eine der bedeutendsten „Kaderschmieden“ der SED – teilgenommen. Im Nachhinein bezeichnete Tillich diesen Lehrgang jedoch als „einen der vielen M-L-Kurse“, der ihn „persönlich nicht innerlich überzeugt“ habe.[7] Tillich gestand zwei Kontakte mit der Staatssicherheit ein, nachdem er zuvor jeglichen Kontakt verneint hatte. :evil:
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon frank1973 » Mi Mai 22, 2013 23:09

tyr hat geschrieben:
Rottweiler hat geschrieben:Oder warum wir uns ständig vor den Westdeutschen entschuldigen müssen, und jedesmal betonen sollen, was für ein böses Land die DDR war. Das geht die schlicht nichts an, das war unser Staat, und damit unsere Probleme.
Bei allem Respekt,aber mich würde mal die höhe der Staatsverschuldung,der stand der Rentenkassen interessieren wenn es immer noch euer Staat und eure Probleme währe.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon Einhorn64 » Do Mai 23, 2013 8:03

Macht mal halblang!
Solange wir hier (und woanders) schreiben dürfen was für ein "Scheissstaat" die BRD ist, solange sind wir von der DDR 2.0 oder dem 4.Reich noch recht weit entfernt.
Eine wirklich objektive Sicht wie es in der DDR zugegangen ist kann weder einer ihrer EX- Bewohner noch ein Außenstehender wiedergeben,
jeder hat nur sein eigenes Leben geführt und nur 2 Augen und 2 Ohren.
Selbst Historiker werden in einigen Generationen noch ziemlichen Dünnpfiff verzapfen( bestes Beispiel die Bewertung von Karl dem Großen).

Zum Topic:
In jedem System werden Führungspersönlichkeiten gesucht und auch eingesetzt(gebraucht und auch missbraucht).
Anders funktioniert kein Laden- oft hilft es einem der Kritik übt einen Posten(Verantwortung) zu geben und schon ist er viel ruhiger.
Gute Leute muss man für sich arbeiten lassen, nicht gegen sich!
Was Frau Merkel auszeichnet ist ihre Geduld. Sie weiß den richtigen Zeitpunkt abzuwarten- dadurch war sie dem Dicken(Kohl) keine Konkurrentin
(natürlich spielte der Altersunterschied auch eine Rolle)
und wahre Meisterschaft bewies "Angie" als sie dem Stoiber als Kanzlerkandidat den vortritt ließ.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon Piraterie » Do Mai 23, 2013 8:48

Einhorn64 hat geschrieben:Macht mal halblang!
Solange wir hier (und woanders) schreiben dürfen was für ein "Scheissstaat" die BRD ist, solange sind wir von der DDR 2.0 oder dem 4.Reich noch recht weit entfernt.
Eine wirklich objektive Sicht wie es in der DDR zugegangen ist kann weder einer ihrer EX- Bewohner noch ein Außenstehender wiedergeben,
jeder hat nur sein eigenes Leben geführt und nur 2 Augen und 2 Ohren.
Selbst Historiker werden in einigen Generationen noch ziemlichen Dünnpfiff verzapfen( bestes Beispiel die Bewertung von Karl dem Großen).

Woher weiss man, wenn man in einem System steckt, wann der Punkt kommt wo es diktatorisch wird?

Meinem empfinden nach ist die "Abschaffung" der "freien" Meinungsäußerung einer der letzten Schritte.
Man kann heute zwar(noch) (fast) alles Schreiben, die Mechanismen der Abwertung von Meinungen und Gegenstimmen hat sich aber gewandelt. Das 3. Reich zb. hat ähnliche Methoden angewand um die in ihr lebenden Menschen die gewünschte "Meinung" näherzubringen.
Aus diesem Grund hat sich auch keiner gegen eben dieses gewehrt, sondern schön brav mitgemacht.


Als ich das hier las:
rolf3358 hat geschrieben:Druck, Sanktionen und Psychoterror mehr nicht. Bei Nichtwirkung dieser Mittel- Knast!

dachte ich nicht an die DDR, sondern an die aktuellen Zustände in der BRD.

Einhorn64 hat geschrieben:Zum Topic:
In jedem System werden Führungspersönlichkeiten gesucht und auch eingesetzt(gebraucht und auch missbraucht).
Anders funktioniert kein Laden- oft hilft es einem der Kritik übt einen Posten(Verantwortung) zu geben und schon ist er viel ruhiger.
Gute Leute muss man für sich arbeiten lassen, nicht gegen sich!
Was Frau Merkel auszeichnet ist ihre Geduld. Sie weiß den richtigen Zeitpunkt abzuwarten- dadurch war sie dem Dicken(Kohl) keine Konkurrentin
(natürlich spielte der Altersunterschied auch eine Rolle)
und wahre Meisterschaft bewies "Angie" als sie dem Stoiber als Kanzlerkandidat den vortritt ließ.


So steht das Bild auf dem Kopf. Politiker sind nicht die "Führungskräfte" sondern die Angestellten der Bürger.

Ich möchte keinen "Führer" haben, egal in welcher Form.
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
Dirk C. Fleck
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon Quattro » Do Mai 23, 2013 16:36

Wir haben aber "unsere Führer" und zwar die Banken oder die sgn. Finanzwirtschaft :mrgreen:
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon rolf3358 » Do Mai 23, 2013 17:04

Rottweiler hat geschrieben:
Oder warum wir uns ständig vor den Westdeutschen entschuldigen müssen, und jedesmal betonen sollen, was für ein böses Land die DDR war. Das geht die schlicht nichts an, das war unser Staat, und damit unsere Probleme.

Das war nicht unser Staat-ohne die Russen hätten die Roten schnell sehen müssen wie die Kacke am dampfen ist- dann wäre das ganze rote Gesocks schnell vom Fenster weg gewesen.
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Re: Frau Merkel und Honeckers Stalinismus

Beitragvon country » Do Mai 23, 2013 18:27

Ohne die Russen hätten die Bürger der DDR das ganz flink selbst erledigt. Nur leider ging das mit den Russen nicht, die haben irgendwie Panzer durch die Demonstranten geschickt. Aua
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