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Frontpacker

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Frontpacker

Beitragvon kikifendt » Do Jan 10, 2008 20:34

Hallo!

Ich wollte mal fragen, welche Frontpacker (3 Meter) ihr empfehlen könnt. Er soll vor einem Fendt 412 Vario laufen und soll ein lenkbarer Ringpacker sein. Viel Wert lege ich auf eine gute Lenkbarkeit, da wir teilweise am Seitenhang arbeiten.

Danke für Antworten!
kikifendt
 
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Beitragvon Saelmer » Do Jan 10, 2008 21:10

Hallo!

Ich würde sagen, wichtigre als das Modell ist, daß die Ringe groß sind, dann läuft er schön ruhig. Und wo anscheinend immer weniger drauf geachtet wird, jedenfalls habe ich mir auf der Agritechnica einige angesehen und gestaunt, ist das Profil der Ringe für den entsprechenden Boden. Bei Tigges habe ich einen interessanten gesehen: Der war wohl nurfür leichte Böden. Vor den Ringen war ne Doppelreihe starke Kultizinken. Der trend geht immer mehr zu Kombigeräten, aber das finde ich hier schon etwas übertrieben....
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Beitragvon ropa_eurotiger » Fr Jan 11, 2008 0:28

Hallo,
ich selber habe einen Güttler Duplex mit 3-reihihem Zinkenvorsatz. Echt genial das Teil. Hat aber keinen Lenkbock, außerdem sehr teuer :!:
Schau mal unter http://www.kerner-maschinenbau.de
In meiner gegend laufen hier viele davon, die meisten mit der Messeregge als Zusatz.
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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ropa_eurotiger
 
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Beitragvon kikifendt » Fr Jan 11, 2008 10:04

Saelmer hat geschrieben:Hallo!

Ich würde sagen, wichtigre als das Modell ist, daß die Ringe groß sind, dann läuft er schön ruhig. Und wo anscheinend immer weniger drauf geachtet wird, jedenfalls habe ich mir auf der Agritechnica einige angesehen und gestaunt, ist das Profil der Ringe für den entsprechenden Boden. Bei Tigges habe ich einen interessanten gesehen: Der war wohl nurfür leichte Böden. Vor den Ringen war ne Doppelreihe starke Kultizinken. Der trend geht immer mehr zu Kombigeräten, aber das finde ich hier schon etwas übertrieben....


Ja das stimmt. Auf die Ausführung der Ringe sollte man schon achten. Der Tigges ist auch schon in der engeren Auswahl. Gefällt mir auch sehr gut. Und welcher mir noch sehr gefällt ist der Dal-Bo.
kikifendt
 
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Beitragvon 820Vario » Fr Jan 11, 2008 10:24

Hallo

Denke ein Packer muss zu den jeweiligen Bodenverhältnissen Passen.
Ich selbst arbeite mit einem 3m Ringpacker von Kverneland mit Lenkbock und 90er Ringen wobei hier der 412er vom Gewicht an die grenzen kommen dürfte.
Zur Lenkung wenn der Packer erst mal im Boden ist macht das nicht viel unterschied ob offen oder gesperrt den enge Kurven kannst eh nicht fahren. Am Hang fahr ich immer gesperrt da dich der Packer sonst hangabwärts zieht.
Vorteil vom Lenkbock sehe ich darin das er die stösse auf die FH abfängt.
820Vario
 
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Beitragvon kikifendt » Fr Jan 11, 2008 12:08

820Vario hat geschrieben:Hallo

Denke ein Packer muss zu den jeweiligen Bodenverhältnissen Passen.
Ich selbst arbeite mit einem 3m Ringpacker von Kverneland mit Lenkbock und 90er Ringen wobei hier der 412er vom Gewicht an die grenzen kommen dürfte.
Zur Lenkung wenn der Packer erst mal im Boden ist macht das nicht viel unterschied ob offen oder gesperrt den enge Kurven kannst eh nicht fahren. Am Hang fahr ich immer gesperrt da dich der Packer sonst hangabwärts zieht.
Vorteil vom Lenkbock sehe ich darin das er die stösse auf die FH abfängt.


Interessant! Wie schwer ist dein Packer denn? Ich tendiere auch zu größeren Ringen, sprich 80-90, weil sich meiner Meinung nach dadurch der Rollwiderstand verringert. Der 80er Dal-Bo wiegt 1350 kg. Das ist reichlich für den 412er.
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Beitragvon 820Vario » Fr Jan 11, 2008 13:29

Hallo

Gewicht laut Typenschild 1580kg das ist jedoch nicht das Problem du musst die Anlenkung berücksichtigen die ja etwa 1,5m vor den unterlenkern liegt.
Rollwiederstand hängt auch mehr davon ob der Packer gezogen oder geschoben wird.
Würde dir zu 80-90cm raten ohne Pendelbock da geschoben.
Oder 60-70cm mit Pendelbock dieser wird dann gezogen und du kommst mit dem Gewicht runter.

Ich hätte damals auch auf den Pendelbock verzichtet aber er war zu leicht als Kontergewicht.
820Vario
 
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Beitragvon Fendt412 » Fr Jan 11, 2008 15:30

Eine Lenkung ist meiner Meinung nach unbedingt erforderlich, selbst schon bei leichten Kurven zieht der Frontpacker sonst gerne geradeaus.Außerdem schont man das Material, wenn es nicht "Mit Gewalt um die Kurve gedrückt" wird.
Wir haben einen Fliegl Frontpacker (2 Sternwalzen hintereinander) ohne Lenkung wäre der unfahrbar, da er immer stur geradeaus zieht. Denke, bei einem Ringpacker wirds nicht recht viel anders sein?!

Auch am Hang sperren wir die Lenkung nicht, da wir manchmal leichte Bögen drin haben und so nicht sauber rumkommen würden. Teils wenn wir nicht genügend nach oben lenken können, heben wir den Frontpacker etwas an um mehr Gewicht auf die Vorderachse zu bringen.
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Beitragvon kikifendt » Fr Jan 11, 2008 16:29

Fendt412 hat geschrieben:Eine Lenkung ist meiner Meinung nach unbedingt erforderlich, selbst schon bei leichten Kurven zieht der Frontpacker sonst gerne geradeaus.Außerdem schont man das Material, wenn es nicht "Mit Gewalt um die Kurve gedrückt" wird.
Wir haben einen Fliegl Frontpacker (2 Sternwalzen hintereinander) ohne Lenkung wäre der unfahrbar, da er immer stur geradeaus zieht. Denke, bei einem Ringpacker wirds nicht recht viel anders sein?!

Auch am Hang sperren wir die Lenkung nicht, da wir manchmal leichte Bögen drin haben und so nicht sauber rumkommen würden. Teils wenn wir nicht genügend nach oben lenken können, heben wir den Frontpacker etwas an um mehr Gewicht auf die Vorderachse zu bringen.


So vermute ich das eigentlich auch. schade, dass es nicht die Möglichkeit gibt, eine Vorführmaschine zu bekommen. Die Händler machen sowas nicht mehr. Nur noch Kauf auf Feldprobe. Das bringt mir jedoch nichts. Dann kann ich ihn auch gleich kaufen, um ihn dann hinterher auszuprobieren.

Fahrt ihr eure Packer eigentlich in Schwimmstellung oder gebt ihr noch zusätzlich Druck? Die Frage ist, ob das Eigengewicht bei 3 m Arbeitsbreite ausreicht, um den Boden ausreichend rückzuverfestigen.
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Beitragvon Casedriver » Fr Jan 11, 2008 17:49

Hallo,

also ich denke schon das man den Packer in Schwimmstellung fahren muß sonst hat man keinen Grip mehr auf der Vorderachse. Ich bau mir meinen Frontpacker selbst mit ner übriggebliebenen Nockenringwalze und zwei Reihen von nen Kultivator. Hab nur Sandboden und brauch`n Frontgewicht zum Säen.

M F G
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Beitragvon kalumet » Fr Jan 11, 2008 18:14

Hallo,
einen Lenkbock muß ein Ringpacker auf jeden Fall haben, sonst kann man nicht einmal kleinste Korrekturen beim Säen (Anschlußfahren)vornehmen, ohne den Packer an der Front kurz auszuheben. Ich kann das mit gutem Gewissen sagen, da ich früher einen Packer mit Dreipunktbock, der aber normalerweise hinter dem Pflug herläuft, gelegentlich in der Fronthydraulik gefahren habe.(im Heck dann Kreiselegge + Drille).
Ich fahre meinen Packer in Schwimmstellung.
Auf einen Lenkbock kann nur dann verzichtet werden, wenn in der FH ein walzenähnliches Gerät läuft, das nicht in den Boden eindringt.
Was vielleicht nicht alle wissen und die wenigsten vermuten wäre noch, daß ein Ringpacker, auch wenn er bei 3m Breite 1300 kg wiegt, praktisch kaum noch in den Boden eindringt, wenn nach dem Pflügen noch 2 Tage die Sonne auf die Schollen scheint.
ALso für gute Rückverfestigung meiner Meinung nach beachten: Heute pflügen, morgen säen(mit dem Ringpacker in der FH).

Gruß
Hans
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kerner ist der beste

Beitragvon bio6410 » Fr Jan 11, 2008 18:18

also ich fahre jetzt schon 5 jahre mit einen kerner ringparkerbin voll zufrieden
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Beitragvon Saelmer » Fr Jan 11, 2008 20:41

Der Packer hat die Aufgabe, Hohlräume nach dem Pflügen im Untergrund zu verdichten. Das schafft eine Güttlerwalze - so toll die auch zur Saatbettbereitung ist - nicht, jedenfalls nur auf leichten Standorten. Da braucht man dann keinen Packer.
Wie schon gesagt: Die Wirksamkeit hängt nicht nur vom Gewicht, sondern vom Ringprofil ab. Wenn du mit einem stumpfen Profil auf schwerem Boden unterwegs bist, dringt der Ring nicht tief genug in den Boden ein um die gewünscht Wirkung im Unterboden zu vollbringen, auch nicht, wenn´s frisch gepfügt ist. Da brauchts ein steiles Ringprofil. Habe ich das verkehrte Profil für den Boden, nützt es wenig noch zusätzlich Druck über die FH zu geben. Du verdichtes nur den Oberboden.
Bei uns ist der Boden so schwer, daß es nur Sinn macht, direkt den Packer am Pflug zu haben, auch wenn´s rentabler ist, lieber etwas schneller zu pflügen und separat zu packern. Oder zweiten Schlepper..hab ich aber nicht. Ein Tag nach dem Pflügen ist´s bei uns gerade im August, Anf. September schon zu spät.
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Beitragvon kikifendt » Fr Jan 11, 2008 23:24

Saelmer hat geschrieben:Der Packer hat die Aufgabe, Hohlräume nach dem Pflügen im Untergrund zu verdichten. Das schafft eine Güttlerwalze - so toll die auch zur Saatbettbereitung ist - nicht, jedenfalls nur auf leichten Standorten. Da braucht man dann keinen Packer.
Wie schon gesagt: Die Wirksamkeit hängt nicht nur vom Gewicht, sondern vom Ringprofil ab. Wenn du mit einem stumpfen Profil auf schwerem Boden unterwegs bist, dringt der Ring nicht tief genug in den Boden ein um die gewünscht Wirkung im Unterboden zu vollbringen, auch nicht, wenn´s frisch gepfügt ist. Da brauchts ein steiles Ringprofil. Habe ich das verkehrte Profil für den Boden, nützt es wenig noch zusätzlich Druck über die FH zu geben. Du verdichtes nur den Oberboden.
Bei uns ist der Boden so schwer, daß es nur Sinn macht, direkt den Packer am Pflug zu haben, auch wenn´s rentabler ist, lieber etwas schneller zu pflügen und separat zu packern. Oder zweiten Schlepper..hab ich aber nicht. Ein Tag nach dem Pflügen ist´s bei uns gerade im August, Anf. September schon zu spät.


Ja, das sind wichtige Aspekte. Schonmal danke an alle, die geantwortet haben!
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Beitragvon Saelmer » Sa Jan 12, 2008 9:53

Ach ja, und dann gibt´s ja noch die frage des Gussmaterials. Lass dir bloß nicht aus Kostengründen irgendeinen Billigguss andrehen. Die Unterschiede im Preis sind enorm, aber auch in der Festigkeit. Ich hab vor 2 Jahren ne neue Cambridgewalze gekauft. Da habe ich die Ringe von Tigges aus Shäroguss genommen, ich kenne keine besseren. Den Rahmen habe ich dann aus Kostengründen hier beim Händler schweißen lassen, was den Mehrpreis dann ausgeglichen hat...zu Lasten der Lackqualität, aber wen juckt das schon bei sochen Geräten!
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