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Frost und seine Folgen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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131 Beiträge • Seite 2 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 9
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon Kormoran2 » Mo Mai 01, 2017 0:40

Interessant wird es jetzt im Fall Edeka/Mars.
Der Weltkonzern Mars (Pringels, Snickers, Mars, etc. etc.) hat sich mit der Edeka zerstritten. Mars hatte Schokoriegel mit Resten von Kunststoffteilen geliefert, die aufwendig aus den Regalen genommen werden mußten. Über die Kosten dieser Rücknahme sind sich die beiden Konzerne nun in die Haare geraten. Edeka hat alle Marsprodukte aus den Regalen genommen!
In der Regel ist sowas ein Konflikt zwischen einem übermächtigen Handelsriesen und einem RELATIV kleinen Hersteller, wie er sich hundert- und tausenfach ergibt. In der Regel geht das dann immer zum Nachteil der Hersteller aus, weil der Handelskonzern mit seiner riesigen Abnahme quasi über die Existenz des relativ kleinen Herstellers bestimmen kann.
Nun hat sich die Edeka aber mit einem Weltkonzern angelegt, demgegenüber wiederum die Edeka eine kleine Nummer ist. Das ist ein Kampf der Diadochen. Ein Handelsriese gegen einen Produzentengiganten.
Wer wird auf der Strecke bleiben? Im Zweifel auf jeden Fall die Hersteller der Rohstoffe (Kakao-Produzenten etc. ), denn der Krieg um die Regalmeter wird letztlich nach unten weitergereicht.
Sorry, paßt nicht ganz zum Frostthema. Aber auch hier werden die Rohstoffproduzenten letztlich die Suppe auslöffeln dürfen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon 108fendt » Mo Mai 01, 2017 5:18

Lethermann hat geschrieben:[

hy

selten so eine scheisse gelesen ......dümmer gehts nimmer

gruss L.


Sag ich doch, dekadente Gesellschaft ! Dümmer gehts nimmer !
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon 108fendt » Mo Mai 01, 2017 5:23

Fassi hat geschrieben: Also abwarten und keine Panik machen.


Eben, keine Panik machen die Ernte kommt erst noch.
Wenn ich bei uns schaue, könnte es nicht der Frost gewesen sein, sondern die Trockenheit !
Ein Totalausfall wird es defenitiv nicht geben !
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon Eicher1950 » Mo Mai 01, 2017 6:19

108fendt hat geschrieben:
Lethermann hat geschrieben:[

hy

selten so eine scheisse gelesen ......dümmer gehts nimmer

gruss L.


Sag ich doch, dekadente Gesellschaft ! Dümmer gehts nimmer !




Oh man... :roll:
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon 108fendt » Mo Mai 01, 2017 6:45

x
Zuletzt geändert von 108fendt am Mo Mai 01, 2017 6:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon 108fendt » Mo Mai 01, 2017 6:46

Eicher1950 hat geschrieben:
Oh man... :roll:


Du gehöhrst auch dazu !

Warum habe ich das geschrieben ?
Welcher User ist das ?
Hat der User überhaupt alles gelesen ? Nein, nur das was er wollte !
Mitdenken !
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon Pinzgauer56 » Mo Mai 01, 2017 7:17

108fendt hat geschrieben:Mitdenken !

:lol: :lol: :lol: :lol: :regen:
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon Unimog406 » Mo Mai 01, 2017 7:28

@ 108fendt du bist auf nicht 1cent Landwirtschaftliche Einkünfte Angwiesen. Ich bezweifle das du Überhaupt welche Hast! Sonst würdest du nicht so ein Schwachsinn schreiben.
Bei solchen Trollen sagen ich nur n8
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon AEgro » Mo Mai 01, 2017 13:18

Hallo LUV, hallo Forum
Ich überlege schon seit gestern ob ich etwas zu dem heiklen Thema ( es geht ja um Solidarität inerhlb der Landwirtschaft ) schreiben soll.
Ich hab einen Nebenerwerbsbetrieb - ich bin trotzdem auf den Gewinn aus der LW angewiesen - in einem Landkreis/ in einer Gegend mit hohem Anteil Weinbau/Sonderkulturanbau. In dem Heimatkreis unserer Herren Bauernpräsident und Wenbaupräsident.
Ich hab jetzt nur noch Ackerbau. Früher als Vollerwerbler Milchvieh.
Die Sollidarität unserer Einkommensspitzenbetriebe mit Wein/Obstbau mit uns normalen Landwirten hat sich in den letzten 20 Jahren, darauf beschränkt, ihre teils immensen
Gewinne in Grunstückskäufe und Pachtungen, auch in immer weiter entfernte Ortschaften ohne Sonderkulturanbau, zu tragen. Und damit Grundstücks und Pachtpreise auch in diesen Gebieten enorm hochzuschrauben.
Ich kann mich auch nicht daran erinnern, wie diese Kollegen sich solidarisch zeigten als die Veredlungs und Milchviehbetriebe in den letzten 20 Jahren oft vor dem Abgrund standen, oder aufgeben mußten.
Ich erinnere hier an
- die BSE-Kriese
-die MKS-Welle
-die immer noch anhaltende Preiskrise bei Milch, Fleisch und Getreide.
Ich bin nicht schadenfroh.
Ich habe auch im wahrsten Sinne des Wortes gezittert, ob meine Rüben die Nachtfröste überstehen.
Aber wenn du die extrem unterschiedliche Einkommensituation in unserem Landkreis kennen würdest, dann kannst du villeicht annähernd verstehen, daß bei manchem sich das Bedauern für die Sonderkulturbetriebe in Grenzen hält.
Ein weiterer Grund für das Fehlen des Mitgefühls oder der Solidarität ( Frage, wie soll ich solidaisch sein, als weiterhin Regionalen Wein od. Produkte zu kaufen ),
ist auch die Pressearbeit der Verbände od. die Berichterstattung der Medien, vor allem der regionalen Zeitung.
Jeden Winter, jedes Frühjahr, jedem Sommer ist es zu heiß, zu kalt, zu trocken, zu nass, und trotzden kommt jeden 2. Herbst ein Jahrhunderjahrgang ins Fass. Die Verkaufspreise erhöhen sich moderat, aber sie erhöhen sich. Wer will da überhaupt noch als Nichtbetroffenen oder Verbraucher überhaupt noch an das " Gejammer " glauben.
Wenn dann in unserem reichen Landkreis die Nichtwinzer blaß werden, über die " Betriebs-PKW " ( früher Daimler, heute Riesen-SUV ), die alle 2 Jahre oder bei Modellwechsel ausgetauscht werden, verschwindet schnell jedes Verständniss über das Klagen über einen " Totalausfall ".
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon LUV » Mo Mai 01, 2017 13:50

Aegro, eigentlich hatte ich nicht die Absicht, Neid und Missgunst Tür und Tor zu öffnen. Ich dachte nur, dass es in diesem Jahr eine ungewöhnliche Flächendeckende Schädigung im Bereich des Obstbaus, des Spargelanbaus, der Erdbeeren, der Kartoffeln etc. gibt, die es so nach meinem Wissen bisher nicht gegeben hat. Weinbau kann ich nicht beurteilen, dafür gibt es hier zu wenig davon. :mrgreen:
Im Grunde sind schlechte Ernten immer auch gut zur Bereinigung der Mitbewerberschaft.....insofern normal. Aber es wird hier ja auch über Hagelschäden diskutiert, deshalb wunderte ich mich, warum gerade dieses Thema hier und jetzt ein Rohrkrepierer ist.
Die Verbraucher werden nichts merken, es werden sich nur etliche über etwas höhere Preise mokieren und der Landwirtschaft wieder vorhalten, dass sie nur abzocken wollen. Die Solidarität hat nämlich auch beim Verbraucher seine Grenzen. :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon kruemel » Mo Mai 01, 2017 14:25

Das keiner hier richtig jammert liegt wohl an der Einstellung der Obstbauern. Zumal das gekammere das Problem auch nicht löst

Wenn ich als Direktvermarkter jetzt sage, ich habe einen Schaden von 90% kommt im Herbst kein Kunde mehr, da er davon ausgeht das es keine Äpfel bei mir gibt.
Das tut dann noch mehr weh, dann musst du auch noch die Kundschaft im kommenden Jahr erst mal wieder zurückgewinnen was meist schwiergig ist wenn ein Kunde
erst mal weg ist.
Auch die Rufe nach Hilfen sehe ich kritisch wegen der Außenwirkung. Sind dann Streuerstundungen oder verbilligte Kredite. Nacher heißt es wieder die Bauern haben
Hilfen erhalten und die Ware ist trotdem teurer geworden.
Ein Milchbauer oder Ackerbauer der alles an eine Genossenschaft oder so liefert bracht sich über solche Dinge keine Gedanken machen.
Was jetzt nicht heißen soll dass diese keine Probleme haben.
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon Sottenmolch » Mo Mai 01, 2017 14:36

@Aegro

Du kannst doch Obst- und Weinbau nicht mit konventioneller Landwirtschaft vergleichen. Hier wird durch reduzieren der Blüten oder der Früchte ganz bewußt die Erntemenge in Grenzen gehalten, was sich dann natürlich auf den Preis auswirkt. In der konventionellen LW gehts doch nur um Masse und durch diese Marktübersättigung sind die Preise eben auch dementsprechend.
P.S. Solidarität ist doch selbst zwischen den konventionellen Landwirten zum Fremdwort geworden.

Gruß
Sottenmolch
 
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon Terreblanche » Mo Mai 01, 2017 15:22

Hier in Südbaden war es bis neulich so trocken wie nie, Sommergetreide ist nicht hundertprozentig aufgelaufen, weil es nie geregnet hat.
Ich weiß nicht, ob das nur hier so ist, jedenfalls scheint es auch kein Thema in Medien oder der Öffentlichkeit zu sein.

Heute kannst du auf der Straße verecken, ohne daß es jemand juckt.
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon LUV » Mo Mai 01, 2017 15:56

Sottenmolch hat geschrieben:@Aegro

Du kannst doch Obst- und Weinbau nicht mit konventioneller Landwirtschaft vergleichen. Hier wird durch reduzieren der Blüten oder der Früchte ganz bewußt die Erntemenge in Grenzen gehalten, was sich dann natürlich auf den Preis auswirkt. In der konventionellen LW gehts doch nur um Masse und durch diese Marktübersättigung sind die Preise eben auch dementsprechend.
P.S. Solidarität ist doch selbst zwischen den konventionellen Landwirten zum Fremdwort geworden.

Gruß


Dass im Obstbau die Erntemenge reduziert wird, hab ich noch nicht gehört.....ich höre nur immer, dass Holland und Polen die Preise drücken.....letztes Jahr blieben tausende Tonnen am Baum hängen, weil es sich nicht lohnte, sie zu pflücken, nicht um die Menge zu reduzieren.
Ich habe einen der größten Bioobsterzeuger als Kunden, erkenne keinen Unterschied zu anderen Erzeugern, was "Masse" angeht sowohl bei der Ernte, wie auch beim Gewinnstreben nicht. :prost: :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Frost und seine Folgen

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mo Mai 01, 2017 16:40

Werden hier wieder künstliche Keile zwischen die unterschiedlichen Produzenten getrieben, oder was soll das hier werden ?
Es ist doch wohl so, daß unter der momentanen Situation mit extremer Trockenheit und Frost alle Bereiche der Landwirtschaft zu leiden haben.
Sicherlich in unterschiedlicher Heftigkeit. Den Getreidebauern kommt das auch nicht unbedingt entgegen. Die Gerste ist seit drei Wochen stehengeblieben.
Von Sommergetreide gar nicht zu reden.
Und die Milchbauern, die das Jammern ja angeblich erfunden haben.. :?:
Auf dem Grünland sieht es teilweise trostlos aus und ob der Mais gut kommt, ist auch noch nicht unterschrieben.
Verstehe echt nicht so ganz wohin die Richtung dieser Diskussion gehen soll.
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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