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Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Feb 22, 2012 13:23

Mal schauen ob DMAX ne spektakuläre Doku über das versenken des größten Betonklotzes ever drehen darf. Dadurch könnte man ja dann einen kleinen Teil der Kosten wieder einspielen. Mit etwas Kreativität lässt sich das ein oder andere von Fukushima bestimmt gewinnbringend verkaufen und am ende sind alles glücklich..... Ähnlich wie man es heute mit Stücken der Berliner Mauer macht....
Ich warte schon darauf, das im Ebay-Esotherikshop "Ein stück strahlender Stein aus Fukushima" angeboten wird. Dieser soll z.B. bei den Sorgen mit dem Ehepartner lagfristig helfen, wenn dieser ihn immer bei sich trägt.....
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Franzis1 » Mi Feb 22, 2012 13:54

Wie gehts den Menschen in dem Gebiet wie hoch ist die Region in welchem Umkreis kontaminiert ?
Hab da mal eine Werbung gesehen über Lebensmittel aus der Region die man anscheinend ohne bedenken essen kann ?
Die freiwilligen im Reaktor werden wohl früher oder später erkranken nehme ich an weil sie länger als der vorgeschrieben Grenzwert am arbeiten waren oder noch sind ?
Wurde der rest Japans auch teilweise je nach Wetter über den Grenzwerten verseucht ?
Achja in wenigen Monaten soll ja in Japan kein AKW mehr am Netz sein woher kommt die Energie dann ?
LG Franz
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon SHierling » Mi Feb 22, 2012 14:46

Ich gehe schon mal davon aus, das die Barieren haben. So Doof sind die nun auch wieder nicht

Nur mal zu Deiner Info: die sind sogar "so doof", daß sie die Reaktoren extra dicht am Meer gebaut haben, weil sie sie mit Meerwasser kühlen. Und nur notorische RosaBrillenTräger wie Du glauben allen ernstes, daß sie das jetzt nicht mehr tun, nur weil die Leitungen kaputt sind. Was stellst Du Dir vor? Das die maroden Dinger mit Tankwagen beliefert werden, und dann kommt so eine Art Atomgüllewagen und karrt die Reste wieder weg? (wohin?)
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Justice » Mi Feb 22, 2012 15:15

SHierling hat geschrieben:
Ich gehe schon mal davon aus, das die Barieren haben. So Doof sind die nun auch wieder nicht

Nur mal zu Deiner Info: die sind sogar "so doof", daß sie die Reaktoren extra dicht am Meer gebaut haben, weil sie sie mir Meerwasser kühlen. Und nur notorische RosaBrillenTräger wie Du glauben allen ernstes, daß sie das jetzt nicht mehr tun, nur weil die Leitungen kaputt sind. Was stellst Du Dir vor? Das die maroden Dinger mit Tankwagen beliefert werden, und dann kommt so eine Art Atomgüllewagen und karrt die Reste wieder weg? (wohin?)


Ach. Jetzt auf einmal kein Restrisiko, sonder Doofheit?? Du hast dich auch schon mal anders angehöhrt.

Kühlkreislauf. Das Meer ersetzt bei den Japanern den Kühlturm. Und in dem wird idr der 3. Kreislauf gekühlt.
Und ja, wenn aus dem 1. und 2. Kühlkreislauf Wasser entweicht, muß das aufgefangen werden und mit einem "Atomgüllewagen" in eine Aufbereitungsanlage.
Wenn die einfach Wasser aus dem Meer über die kaputten Reaktoren Pumpen würden, das dann anschliesend einfach wieder ins Meer läuft so wie sie es direkt nach dem Beben gemacht haben, hätten doch schon längst sämtliche Umweltaktivisten Alarm geschlagen. Die hätten das zu ihrem Vorteil ausgeschlachtet. Darauf ist Verlass.
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon SHierling » Mi Feb 22, 2012 15:36

Jetzt auf einmal kein Restrisiko, sonder Doofheit?? Du hast dich auch schon mal anders angehöhrt.

Höh? :roll:

Und was Deine 1., 2. und 3. "Kühlkreisläufe" angeht, davon steht nichts mehr, schon mal bemerkt? Es gibt keinen ersten, zweiten, dritten oder sonstirgendeinen "Kühlkreislauf" mehr, schon seit einem Jahr nicht.
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Schrat » Mi Feb 22, 2012 15:37

Franzis1 hat geschrieben:Achja in wenigen Monaten soll ja in Japan kein AKW mehr am Netz sein woher kommt die Energie dann ?


Laut Wikipedia sollen jetzt nur noch 2 von 55 Kernkraftwerken ( Stand November 2010) am Netz sein. Sollte man sich eher fragen wohin ging vorher die ganze Energie?! Kann natürlich sein, dass ein paar Gaskraftwerke eher in Reserve gehalten wurden, aber trotzdem niemand hält so eine riesige Leistung von fast 50 Gigawatt in Reserve. Ging da alles für die üppige Leuchtreklame drauf?
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Schrat » Mi Feb 22, 2012 15:39

SHierling hat geschrieben:Und was Deine 1., 2. und 3. "Kühlkreisläufe" angeht, davon steht nichts mehr, schon mal bemerkt? Es gibt keinen ersten, zweiten, dritten oder sonstirgendeinen "Kühlkreislauf" mehr, schon seit einem Jahr nicht.


Naja wenn man oben Wasser reinkippt und unten läuft es wieder raus hat man schon so etwas wie einen Kühlkreislauf... :mrgreen:
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Justice » Mi Feb 22, 2012 16:25

SHierling hat geschrieben:
Jetzt auf einmal kein Restrisiko, sonder Doofheit?? Du hast dich auch schon mal anders angehöhrt.

Höh? :roll:

Und was Deine 1., 2. und 3. "Kühlkreisläufe" angeht, davon steht nichts mehr, schon mal bemerkt? Es gibt keinen ersten, zweiten, dritten oder sonstirgendeinen "Kühlkreislauf" mehr, schon seit einem Jahr nicht.



Welche Rohre bersten dann da bei Frost, wenn da angeblich keine mehr sind?
Wo läuft da Wasser aus wenn nichts mehr steht, was Wasser hält?



In einem anderen Thread habe ich erwähnt, das es kein Restrisiko ist ein AKW in einer Erdbeben- und Tsunamiregion direkt ans Meer zu bauen, sondern russisch Roulett. Auf den Hinweis, das unsere auch nicht am Meer stehen hin hast du mich mit dem Hinweis auf Ebbe und Flut einen Klapkali genannt. Außer dir hat damals wohl jeder verstanden, was gemeint war. Man braucht kein Meer zum Betrieb eines AKW´s.
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon SHierling » Mi Feb 22, 2012 18:21

Auf den Hinweis, das unsere auch nicht am Meer stehen hin hast du mich mit dem Hinweis auf Ebbe und Flut einen Klapkali genannt.


Ja, das würde ich auch jederzeit wieder tun. Allerdings schreibt sich Klapskalli mit doppel-L und "s" (Anzahl der "p" ist variabel).

Also nochmal:

das man AKW auch weitab von der Küste bauen KANN, heißt nicht, daß diejenigen, die an der Küste gebaut werden, *nicht* mit Meerwasser gekühlt werden. Du Klapskalli.
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Justice » Mi Feb 22, 2012 22:32

SHierling hat geschrieben:
Auf den Hinweis, das unsere auch nicht am Meer stehen hin hast du mich mit dem Hinweis auf Ebbe und Flut einen Klapkali genannt.


Ja, das würde ich auch jederzeit wieder tun. Allerdings schreibt sich Klapskalli mit doppel-L und "s" (Anzahl der "p" ist variabel).

Also nochmal:

das man AKW auch weitab von der Küste bauen KANN, heißt nicht, daß diejenigen, die an der Küste gebaut werden, *nicht* mit Meerwasser gekühlt werden. Du Klapskalli.


Bist du mit deinen Argumenten schon wieder soweit am Ende, das du auf Tippfehler herumreiten mußt? Und wo habe ich geschrieben, das AKW`s ander Küste nich mit Meerwasser gekühlt werden? Ich habe sogar extra erwähnt, das man sich dadurch die Kühltürme spart und somit eben auch die Kosten dafür.

Klapskalli ist nunmal kein gängiger Begriff in Franken. War ja schon froh, das du mich in diesem Thread bisher nur "Fliese" genannt hast. Geht das bei dir auch ohne Kosenamen?
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Schrat » Do Mär 01, 2012 14:05

Wer immer noch daran glaubt, dass Kernkraftwerke nur von Leuten betrieben werden die sich den Gefahren bewusst und dementsprechend verantwortungsvoll damit umgehen, den sollten zumindest folgende Meldung ins Grübeln bringen. Aus den Daten der US-Atomüberwachungsbehörde NRC geht u. a. hervor, dass erst im vergangenen Jahr entdeckt wurde, dass in der Anlage von Oconee im Bundesstaat South Carolina ein Notkühlsystem in den 1983 gebauten Reaktoren nie funktionsfähig war.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 98,00.html
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Mär 08, 2012 16:23

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... shima.html

Am 11. März 2011 blickte die Welt fassungslos auf Japan. Besonders in den deutschen Medien war die Bestürzung groß. Nicht so sehr über die 20.000 Toten, die das Erdbeben und der darauffolgende Tsunami gefordert hatte, sondern wegen der Strahlengefahr.


Kurz nach dem Reaktorunfall in Fukushima wurden in Apotheken von Flensburg bis Oberammergau die Jodtabletten knapp, Geigerzähler fanden reißenden Absatz. Mein Nachbar klebte demonstrativ einen „Atomkraft Nein Danke“ Button auf seinen Porsche Cayenne und überlegte sogar, ein Elektroauto zu kaufen – als Zweitwagen für seine Frau.

In den folgenden Tagen erklärten in sämtlichen Talkshows fundierte Nuklearexperten wie Charlotte Roche, warum die Gefahren der Kernenergie nicht akzeptabel seien. Schauspieler, Philosophen und Theaterintendanten erläuterten, wie genau die Energiewende vonstatten gehen solle. Zahllose Menschen gingen auf die Straße und demonstrierten gegen die Atomlobby.

In einer aktuellen Umfrage befürwortete eine absolute Mehrheit von 105 Prozent den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie. Das muss man akzeptieren, wir leben schließlich in einer Demokratie. Allerdings boykottiert eben diese Mehrheit auch den neuen Biosprit, schert sich kein bisschen um Ökostrom und mutiert zu einem cholerischen Irren mit Schnappatmung, wenn die jährliche Heizkostenabrechnung 20 Euro teurer ist. Seltsames Völkchen, diese Mehrheit.


Wir importieren heimlich unseren Atomstrom aus Osteuropa

Und auch die Regierung reagierte umgehend. Unter der Leitung des Umweltpolitikers Dr. Klaus Töpfer wurde eine Ethikkommission ins Leben gerufen, in der naturwissenschaftliche Koryphäen wie Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Ulrich Fischer und der Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken Alois Glück beschließen, dass dieses Atom... dings... also, das mit den Strahlen... irgendwie... unethisch ist.

Kurz darauf beugte sich die promovierte Physikerin Angela Merkel dem Urteil der Energie-Experten und folgte dem Wunsch der Masse. Sie ließ sieben deutsche Kernkraftwerke mit sofortiger Wirkung abschalten. Was gestern noch ungefährlich war, wurde zur großen Bedrohung – für die Kanzlerin.

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und alle fiebern der versprochenen Energiewende entgegen. Seit am 6. August 2011 Krümmel und Biblis, Neckarwestheim und Brunsbüttel, Isar und Phillippsburg für immer abgeschaltet wurden, importieren wir heimlich, still und leise unseren Atomstrom aus Osteuropa. Sozusagen Strom aus der Tschechdose. Und natürlich von unseren Nachbarn aus Frankreich.

Für den Fall, dass in Zukunft ein grenznahes französisches AKW hochgehen sollte, wird derzeit ein Gesetz verabschiedet, das es dem radioaktiven Fallout verbietet, die Grenze zu überqueren. Etwa so sinnvoll, wie ein Schwimmbecken in Pinkler- und Nichtpinkler zu unterteilen.


Strom ist Strom. Merkt ja sowieso keiner

Im Grunde genommen läuft also alles wie am Schnürchen. Wir sind fein raus und lassen uns weltweit als Vorreiter und Nachhaltigkeits-Pioniere abfeiern. Eng wird's eigentlich nur, wenn die Temperaturen dauerhaft unter Null Grad sinken. Dann nämlich benötigen Franzosen und Tschechen ihren Strom selbst. Aber ganz ehrlich: Wann passiert das schon mal? Immerhin wurde uns der Klimawandel per EU-Verordnung fest zugesichert. So gesehen war die massive Kältewelle, die sich im Februar zwei Wochen lang über Deutschland legte, illegal. Aber eine sibirische Hochdruckfront lässt sich eben von Erneuerbarer Energiepolitik nicht groß einschüchtern!

Glücklicherweise reagierte die Bundesnetzagentur und warf wieder unsere bekannt umweltschonenden Braunkohlekraftwerke an, damit in unseren ökostrombetriebenen Altbauwohnungen auch weiterhin die Energiesparlampen leuchten konnten. Strom ist Strom. Merkt ja sowieso keiner.

Inzwischen sieht es so aus, als ob die große Energiewende von der Realität eingeholt wird. Konnte schließlich keiner ahnen, dass Windkraftwerke nur dann Strom liefern, wenn der Wind weht. Auch die allseits beliebte Solarenergie kommt in einem Land, das etwa die gleiche Sonneneinstrahlung hat wie Alaska, absurderweise nicht so recht in die Gänge. Die Bundesregierung jedenfalls kürzt seit neuestem drastisch die Solarförderung, weil die Kosten deutlich über den Erträgen liegen. Obwohl man sie inzwischen mit etwa 100 Milliarden Euro subventioniert hat, macht Photovoltaik nur mickrige zwei Prozent des deutschen Energiemixes aus.

Rein von der Ökobilanz wäre es folglich effektiver gewesen, Langzeitarbeitslosen 100.000 Euro pro Jahr zu zahlen, damit sie ein, zwei Stündchen am Tag auf Ergometern für den deutschen Energiehaushalt strampeln. Ob es uns gefällt oder nicht, Photovoltaik ist und bleibt die ineffizienteste Art der Energieerzeugung. Und mit dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann man nun mal nicht verhandeln. Wenn Sie ein mittleres Kohlekraftwerk durch Sonnenkollektoren ersetzen wollen, brauchen Sie dafür etwa die Fläche von Düsseldorf. Zugegeben, der Kölner würde sagen: „Dat iss es mir wert...“
Jede Art von Energiesicherheit hat ihren Preis

Doch all das ficht uns nicht an. Entgegen aller Fakten berauschen wir uns an der Vorstellung von billiger, sauberer und unendlich vorhandener Energie. Und dabei vergessen wir, dass jede Art von Energiesicherheit ihren Preis hat. Einen Preis, den wir partout nicht zahlen wollen. Deswegen fordern wir Off-Shore-Windparks und gründen im Gegenzug eine Bürgerinitiative, wenn die Starkstromtrasse vor unserem Haus entlangläuft.

Wir wollen Exportweltmeister bleiben, jeden Morgen warm duschen und Strom aus der Steckdose – doch wenn E.ON ein neues Kohlekraftwerk plant – no way! Plutonium, Elektrosmog und Feinstaub sind die Pest, aber ein Tempolimit von 130 km/h kommt natürlich nicht in die Tüte. Schließlich gehört es zum Grundrecht eines jeden Deutschen, den Familienausflug im Opel Zafira mit der Geschwindigkeit einer Mittelstreckenwaffe zu absolvieren.

Wir wollen Party feiern, aber danach keinen Kater haben. Und vor allem wollen wir nicht schuld sein. Noch vor 70 Jahren haben wir die rassistische Überlegenheit in Anspruch genommen. Heute haben wir die moralische Überlegenheit für uns entdeckt. Wir alle möchten so gerne die Welt retten, aber wenn Mutti zum Müllruntertragen ruft, ist keiner da.





:mrgreen:
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Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon westfale2030 » Do Mär 08, 2012 18:51

Die aktuelle Lage ist nach wie vor katastrophal. Auch wenn Tepco und die Regierung Beruhigungspillen verteilen. Die größte potentielle Gefahr geht von Reaktor 4 aus.
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Re: Fukuschima Wie ist die aktuelle Lage?

Beitragvon Franzis1 » Di Mär 13, 2012 12:40

Auf Arte 7 ist noch 7 h eine Doku über den Unfall zu sehen
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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