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Fungizidstrategie in Weizen und Triticale

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Fungizidstrategie in Weizen und Triticale

Beitragvon CarpeDiem » So Feb 15, 2009 19:17

Weiss zwar, dass es noch sehr früh im Jahr ist und man gar nicht genau weiss, ob und in welchem Zustand die Bestände durch den doch sehr harten Winter gekommen sind.

Trotzdem will ich mal die Frage nach der Fungizidstrategie in den Raum stellen. Aufgrund der bescheidenen Preise stellt sich die Frage, dass mit einer Spritzung eigentlich gut sein müsste. Aufgrund meines späten Saatermins werde ich bzgl. Halmbruch gar nichts unternehmen. Die Kosten sollten 5ß Taler/ha nicht überschreiten.

Was schlagt ihr vor??? Hauptschädiger ist bei uns Rost in allen Varianten.
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Beitragvon Desperado » Di Feb 17, 2009 13:22

Gegen Rost wirken Strobilurinpräparate immer noch am Besten, auch wenn diese aufgrund ihrer schwachen kurativen Wirkung auf Septoria heute kaum noch solo, sondern immer nur in Verbindung mit einem Azol ausgebracht werden.
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Beitragvon maexchen » Di Feb 17, 2009 16:26

Trotzdem will ich mal die Frage nach der Fungizidstrategie in den Raum stellen. Aufgrund der bescheidenen Preise stellt sich die Frage, dass mit einer Spritzung eigentlich gut sein müsste. Aufgrund meines späten Saatermins werde ich bzgl. Halmbruch gar nichts unternehmen. Die Kosten sollten 5ß Taler/ha nicht überschreiten.


stellt sich die Frage so überhaupt ?

würde mir eher die Frage nach der Intensität der N-Düngung stellen. Die Fungizidbehandlung erfolgt doch dann nach Bedarf.
Außerdem spielt das Wetter eine ganz entscheidende Rolle.
Und Halmbruch zB ist stark von der Vorfrucht/Sorte abhängig.

>50,-€ wirst Du im Normalfall nur mit einer reduzierten N-Düngung erreichen.
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Beitragvon dirkvtdi » Di Feb 17, 2009 18:53

Hi,

also wenn du viel Rosterkrankungen hast, wäre meiner Meinung nach Input optimal und dann legst du nochmal mit Fandango zu einem späteren Zeitpunkt nach. Aber da wird es warscheinlich mit den 50€ nichts.

Natürlich ist die Infektionsgefahr sehr vom Wetter abhängig.

Einfach erst einmal abwarten und die lokalen Empfehlungen checken, wenn es soweit ist.

MFG
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Beitragvon Desperado » Di Feb 17, 2009 20:45

dirkvtdi hat geschrieben:Hi,

also wenn du viel Rosterkrankungen hast, wäre meiner Meinung nach Input optimal und dann legst du nochmal mit Fandango zu einem späteren Zeitpunkt nach. Aber da wird es warscheinlich mit den 50€ nichts.

Natürlich ist die Infektionsgefahr sehr vom Wetter abhängig.

Einfach erst einmal abwarten und die lokalen Empfehlungen checken, wenn es soweit ist.

MFG



Also wenn der derzeit leistungsfähigste Azolwirkstoff Prothioconazole der BayerCropScience eine Schwäche hat, dann ist das die gegen Rost. Bei einem hohen Braunrostdruck kommst Du an einer Mischung mit einem Strobilurinwirkstoff nicht vorbei.
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Beitragvon dirkvtdi » Di Feb 17, 2009 20:58

Ich hatte input u.a. in der SG bei Sebastian verwendet und muß sagen, das die wirkung hervorragend war. Ich hatte ein spritzfenster angelegt und da war alles voll mit Braunrost. (einmalbehandlung).
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Re: Fungizidstrategie in Weizen und Triticale

Beitragvon Mr.T. » Di Feb 17, 2009 22:01

CarpeDiem hat geschrieben:Trotzdem will ich mal die Frage nach der Fungizidstrategie in den Raum stellen. Aufgrund der bescheidenen Preise stellt sich die Frage, dass mit einer Spritzung eigentlich gut sein müsste. Aufgrund meines späten Saatermins werde ich bzgl. Halmbruch gar nichts unternehmen. Die Kosten sollten 5ß Taler/ha nicht überschreiten.

Was schlagt ihr vor??? Hauptschädiger ist bei uns Rost in allen Varianten.

Bei Weizen fahr ich standart 2mal Fungizid. Bei Triticale 1mal.
Es sei denn es ist ein außergewöhnliches Jahr, dann evtl mehr oder weniger.
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Beitragvon maexchen » Di Feb 17, 2009 23:17

Desperado hat geschrieben:Also wenn der derzeit leistungsfähigste Azolwirkstoff Prothioconazole der BayerCropScience eine Schwäche hat, dann ist das die gegen Rost. Bei einem hohen Braunrostdruck kommst Du an einer Mischung mit einem Strobilurinwirkstoff nicht vorbei.


Relativ preisgünstige Mischung ohne Strobi, die auch gut wirksam ist gegen Rost (& Septoria & Fusarium) ist Taspa + Folicur
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Beitragvon CarpeDiem » Mi Feb 18, 2009 8:32

Zur Frage der N-Düngung, da werde ich die Intensität nicht zurückfahren, sondern nur anders düngen. D.h. die Hälfte mit Biogasgülle und nur der Rest mit AHL oder KAS, was gerade am billigsten ist.

Mir geht es darum, ob es Erfahrungen gibt mit einer Spritzung auszukommen. Dies halte ich bei den derzeitigen Erzeugerpreisen für absolut notwendig und geboten.
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Beitragvon schakschirak » Mi Feb 18, 2009 14:30

CarpeDiem hat geschrieben:Mir geht es darum, ob es Erfahrungen gibt mit einer Spritzung auszukommen. Dies halte ich bei den derzeitigen Erzeugerpreisen für absolut notwendig und geboten.


würde ich nicht empfehlen. Keiner kennt die Erzeugerpreise in einem halben Jahr. Selbst wenn sie niedrig sein sollten, rentieren sich die NÖTIGEN Fungizidbehandlungen fast immer,besonders bei Weizen.
Es sei denn Du hast eine sehr resistente Sorte gewählt und das Wetter spielt mit.
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Beitragvon Eddi » Mi Feb 18, 2009 16:46

input wids wieder werden denk ich, gefällt mir von der handhabung schon besser als Champion Diament und merk auch keine wirkungsunterschiede.
Ich hab Rücken Schätzelein....
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Beitragvon maexchen » Mi Feb 18, 2009 18:04

CarpeDiem hat geschrieben:... Dies halte ich bei den derzeitigen Erzeugerpreisen für absolut notwendig und geboten.


Da bist Du sicher nicht der einzige, nur was nützt Dir die Aussat und die Düngung, wenn im Mai zB nach 2 Tagen Regenwetter der Bestand nach einer Septoriainfektion zusammenbricht und eine Abschlußbehandlung in die Ähre nichts mehr retten kann.
Was in jedem Fall sinnvoll ist, ist ein guter Draht zum örtlichen PS-Berater, der Dich auf dem laufenden halten kann,ob Septoriadruck besteht und eine Behandlung nötig macht. Wenn das Wetter mitspielt, kannst Du auch Glück haben und um eine Behandlung herumkommen.
Aber wenn die Infektion gesetzt ist (tägl beobachten) würde ich umgehend behandeln !

Zur Frage der N-Düngung, da werde ich die Intensität nicht zurückfahren,


wie ist die N-Düngung - bei 180 N/ha macht es imho absolut keinen Sinn auf die Blattbehandlung zu verzichten.
Bei 120 N/ha würd ich mir wahrscheinlich auch keinen Kopp um eine Blattbehandlung machen ! Welche Strategie die richtige war, weißt Du dann, wenn die Ernte verkauft ist. 8)
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Beitragvon schakschirak » Mi Feb 18, 2009 23:47

maexchen hat geschrieben:[.
Aber wenn die Infektion gesetzt ist (tägl beobachten) würde ich umgehend behandeln !

8)


das mit dem täglichen Beobachten kann teurer kommen als gleich einmal mehr spritzen. Rechne mal die Benzinkosten, wenn du jeden Tag alle Flächen abfahren musst :lol: und die Zeit musst du auch haben
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Beitragvon Desperado » Do Feb 19, 2009 0:39

CarpeDiem hat geschrieben:Mir geht es darum, ob es Erfahrungen gibt mit einer Spritzung auszukommen. Dies halte ich bei den derzeitigen Erzeugerpreisen für absolut notwendig und geboten.



Ich hab letztes Jahr bei meinem Akteur nur eine Einmalbehandlung in EC 49/51 mit 1,8l Amistar Opti und 0,6l Folicur gemacht und konnte so die ertragsrelevanten obersten Blattetagen gesund erhalten. Der Greeningeffekt war recht gut, der Weizen ist schön gleichmäßig abgereift und hat mit rd. 90 dt/ha auch ganz ordentlich gedroschen (hohes TKG und hohes hl-Gewicht). Der Schutz vor Neuinfektionen war sehr gut, allerdings wurden bereits vorhandene Infektionen nicht ausreichend bekämpft.
Man sah jedenfalls ganz deutlich, in welchem Entwicklungsstadium die Blattbehandlung stattgefunden hat.

Ich werd dieses Jahr auf jeden Fall wieder vorab 1-1,5l Bravo500 mit der Wachstumsreglerbehandlung ausbringen. Dann hat die Pflanze schon mal nen guten Basisschutz vor Septoriainfektionen.

Input würde ich auch gerne mal ausprobieren (vorzugsweise in der Wintergerste), aber mir ist das Mittel noch etwas zu teuer. Außerdem muss ich meine Restbestände an Harvesan noch aufbrauchen, weil die Zulassung des Mittels Ende des Jahres ausläuft und der darin enthaltene Wirkstoff Carbendazim auf dem Index steht.
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Beitragvon Hammer|on » Do Feb 19, 2009 19:51

Input ist sehr gut, nach meiner Meinung eines der besten...
Werde den Weizen wieder mit Capalo und Input spritzen, sah im letztes Jahr richtig gut aus und der Weizen hat 109dt/ha gebracht
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