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Für den Fendt 500er - Kritiker

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Für den Fendt 500er - Kritiker

Beitragvon HL1937 » Do Mai 17, 2007 11:21

Erkläre uns bitte mal, warum die 500er bei Fendt der größte Fehlentwurf war und was Dein Bruder für Probleme hatte.
Bin ja gespannt was da kommt, und viele andere bestimmt auch, denn sonst würden sie nicht so gefragt sein.
Zuletzt geändert von HL1937 am Do Mai 17, 2007 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon lagavulin » Do Mai 17, 2007 11:46

Es ehrt mich ja, dass ich gleich namentlich in einem eigenen Thread erwähnt werde.

Zu der Aussage 500er Reihe und Fehlentwurf:

Mein Bruder fuhr einen 509C un hatte in den zwei Jahren folgende Reparaturen:
Frontzapfwelle, da waren die Verschraubungen unterdimensioniert, wurde in einer Rückrufaktion kostenlos ausgetauscht.
Zweimal war Zylinderkopfdichtung defekt.
Simmering in den hinteren Achstrichtern war undicht.
Zahllose Elektronikprobleme, wie oft bei dem das Gepiepse losging und man mit Gepiepse zur Werkstatt fahren musste, das weiß ich nicht mehr aber mehrmals.
Als er dann aufgrund der vielen Probleme u.a. auch bei Fendt nach einem neuen gefragt hatte und dann mal auf den hohen Preis hinwies, kam von dem "arroganten" Fendt Werksvertreter (nicht vom lokalen Händler) die Aussage: "Das juckt die große Firma Fendt nicht, wenn er jetzt keinen kauft!"

Ein ehemaliger Lehrling hat oder hatte einen 514C ich weiß da nicht alles darüber aber mit Sicherheit hatte der auch Elektronikprobleme und die Zylinderkopfdichtung. Der hatte aber einen Getriebeschaden, wollte den da auch hergeben, hatte den aber wenn ich mich nicht täusche doch noch repariert.

Die Zylinderkopfdichtungen sind bei mehreren 500ern getauscht worden (ich kenne da insgeamt 5 Traktoren verschiedener Typen), Elektronikprobleme kenne ich auch zuhauf.

Die Aussage, dass die 500er Reihe der größte Fehlentwurf ist, kam vom Onkel des aktuellen Lehrlings, der arbeitet als Werkstattmeister bei der "grünen Mafia". Da werde ich aber den Namen nicht nennen, ich möchte nicht, dass der Probleme bekommt.
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Beitragvon IHC1255XL » Do Mai 17, 2007 11:51

Wenn jemand mal den Threadtitel ändern könnte...für die Suchfunktion falls einer Infos zum 500er Fendt statt zu lagavulin sucht... :roll:
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Beitragvon HL1937 » Do Mai 17, 2007 12:01

Jim........ist es jetzt besser? :wink:
Und nun zum 500er Kritiker.......
wenn Dein Bruder die Betriebsanleitung gelesen haben sollte, da steht nämlich drin daß die Frontzapfwelle nicht mit der vollen Motorleistung belastet werden soll. Aber wenn der mit 95 PS gleich Gewaltakte machen will, dann ist es der falsche Schlepper. Wa hat er denn hinten an der Hydraulik hängen wenn die Simmerringe undicht waren?
Undichte Zylinderkopfdichtungen kommen meist daher, daß der Motor im kalten Zustand hochgejubelt wird, was so jungen Hüpfern meist Spaß macht wenns vorne ordentlich dröhnt.
Ich glaube aber auch, daß andere Fabrikate auch schon neue Z.kopfdichtungen bekommen haben.
Und Elektronikprobleme gibts auch bei anderen.
Ich kann jedenfalls nur eins sagen, mein 512er hat nun die 5000 Stunden-Marke überschritten, und was ich an dem reparieren habe lassen war das, daß bei 2000 Stunden die Heckzapfwelle von selber abgeschalten hat. War aber kein großes Problem.
Im Übrigen fahre ich seit 1984 Fendt (mittlerweile hab ich 5 verschiedene Modelle laufen) und habe weder Motor-, Getriebe- oder Kupplungsprobleme gehabt.
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Beitragvon IHC1255XL » Do Mai 17, 2007 12:05

Jim........ist es jetzt besser?


Geht so... :? :wink:
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Beitragvon sKarle » Do Mai 17, 2007 12:11

Was soll man denn mit einer Zapfwelle anfangen die nicht die volle Motorleistung übertragen kann? Das ist doch schon von vorne weg eine Fehlkonstruktion.
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Beitragvon lagavulin » Do Mai 17, 2007 12:15

@ HL1937,
dann erfreue dich, ich habe nur meine Erfahrungen weitergegeben und einen Werkstattmann zitiert.

Außderdem fuhren auf dem Hof bis zum 509C nur Fendt!
Seit den 1950er Jahren, aber der letzte Fendt hat zusammen mit dem Werksvertreter bewirkt, dass kein neuer grüner mit roten Felgen mehr da laufen wird.

Ich möchte auch keinen Streit hervorrufen und auch keinen überzeugen!
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Beitragvon automatix » Do Mai 17, 2007 12:29

s'Karle hat geschrieben:Was soll man denn mit einer Zapfwelle anfangen die nicht die volle Motorleistung übertragen kann? Das ist doch schon von vorne weg eine Fehlkonstruktion.


gute frage - noch dazu ist ja ein 509er nicht grad das ps monster und wenn die zapfwelle nichtmal die ps von dem aushält - und fendt das auch noch in die anleitung schreiben muß.....
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Beitragvon HL1937 » Do Mai 17, 2007 12:37

nur zu gut daß alle andere Hersteller perfekte Maschinen bauen...........
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Beitragvon 820Vario » Do Mai 17, 2007 12:40

Hallo

Hatte bevor ich meinen 818 gekauft habe einen 515er der hatte 3500h runter als ich den verkauft habe .Er läuft ganz in der nähe hat jetzt so um die 7000 Stunden ist ein guter bekannter.
Reparaturen bei mir ein Undichtes Steuergerät (wurde jedoch späternachgerüstet)
1 Kaputte E-Box (kosten 400euro)
Reparaturen beim jetzigen Besitzer
bei 6500h Zylinderkopfdichtung (gabs aber jetzt was stärkeres)
Lenkzylinder undicht.
Die anfänglichen Getriebeprobleme kann man aber nicht nur Fendt anlasten das Getriebe war eine Komplette Neuentwicklung von ZF es wird jetzt ja bei Valtra,Deutz,CS mit Lastschaltbarer Wendeschaltung ohne Probleme eingebaut.
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Beitragvon lagavulin » Do Mai 17, 2007 13:03

HL1937 hat geschrieben:nur zu gut daß alle andere Hersteller perfekte Maschinen bauen...........


Habe ich nicht gesagt, aber bei dem Mehrpreis vom Fendt müssen bei den anderen extrem hohe Reparaturkosten kommen!

Wenn ich mir einen Zetor kaufe, dann kann man sagen, selbst Schuld, was kaufst du dir auch den billigsten, aber beim Fendt?

820Vario hat geschrieben:Hallo
...
Die anfänglichen Getriebeprobleme kann man aber nicht nur Fendt anlasten das Getriebe war eine Komplette Neuentwicklung von ZF es wird jetzt ja bei Valtra,Deutz,CS mit Lastschaltbarer Wendeschaltung ohne Probleme eingebaut.


Mag schon sein, dass Fendt nicht alleine Schuld ist, aber wer schimpft schon über einen Zulieferer?
Da muss der Hersteller den Kopf hinhalten, ist nunmal so!
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Beitragvon HL1937 » Do Mai 17, 2007 13:13

........und wer kauft Dir den Zetor nach 10 Jahren ab? Und was kostet der dann noch??
Freilig sind die Fendt sehr teuer, aber wenn ich mir die Bedienung des Schleppers anderer Hersteller anschaue, da geb ich lieber etwas mehr aus. Ich denke da nur an den von Hand geschalteten John Deere, da muß man ja mit dem Ganghebel herumfuhrwerken so wie in einem Kochtopf mit 1 Meter Durchmesser, und die Gänge mußt auch noch mit den Füßen reintreten damit sich der Hebel bewegt. Soll mir jetzt keiner kommen und sagen das stimmt nicht und die Gänge gehen von selber rein.
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Beitragvon Powershifter » Do Mai 17, 2007 13:14

die kopfdichtung und die laufbuchsen sind eine allgemein bekannte schwachsteller der 500er öfters mal das kühlwasser wchseln hilft da ware wunder das der länger dicht is
IHC 1466 Power!
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Beitragvon automatix » Do Mai 17, 2007 13:35

HL1937 hat geschrieben:........und wer kauft Dir den Zetor nach 10 Jahren ab? Und was kostet der dann noch??
Freilig sind die Fendt sehr teuer, aber wenn ich mir die Bedienung des Schleppers anderer Hersteller anschaue, da geb ich lieber etwas mehr aus. Ich denke da nur an den von Hand geschalteten John Deere, da muß man ja mit dem Ganghebel herumfuhrwerken so wie in einem Kochtopf mit 1 Meter Durchmesser, und die Gänge mußt auch noch mit den Füßen reintreten damit sich der Hebel bewegt. Soll mir jetzt keiner kommen und sagen das stimmt nicht und die Gänge gehen von selber rein.


was spielts denn für ne Rolle - das, was du in 10 Jahren für den Fendt mehr bekommst mußt du ja erstmal dick heute draufzahlen. (und den Zinsansatz für das Kapital, daß der Fendt mehr kostet und das dann 10 Jahre gebunden ist sollte man lieber ganz ignorieren.
Ein befreundeter LU hats letztens schön gesagt - bei denen, die 5 nagelneue Fendt auf dem Hof stehen haben wächst auch nicht mehr auf den Feldern....
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Beitragvon Favorit » Do Mai 17, 2007 15:02

Hi,

Kaufe nie den Kleinsten einer Serie!
Außerdem: Montagsmaschinen und arrogante Gebietsleiter gibts überall (gehören gefeuert, vor allem, wenn sie langjährige Kunden so behandeln). Kann auch sein, daß dem gerade das Weib abgehauen ist, oder so was...
Was man aber einräumen muß: Die Entwicklung des 500C und übrigens auch des Xylon wurde nach dem Erscheinen des JD 6000 übers Knie gebrochen und mußte zu schnell durchgepeitscht werden. Man hat sich ganz offensichtlich zu lange auf den Erfolgen des Favorit 600LSA ausgeruht. Ohnehin war die Existenz des Favorit 500C als 4-Zylinder auch nicht gerechtfertigt, da ein Mittelklasse-Fahrzeug schon damals über 100PS haben mußte und die kleinen Fahrzeuge voll in den Margen des Farmer 300 lagen.
Probleme gab es auch mit der kleinen Kabine/Tank und den Stutzen auf der Haube. Hätte man beim Favorit von Anfang an besser machen können!
Abgesehen: Elektronikprobleme gibt es überall in neueren Serien! Sie sind nervig, wegen der Ausfallzeiten, kosten aber meist nicht die Welt. Durch die Lapto-Diagnose bei den ´93er-Fendts ist das übrigens noch einfacher, als früher. Es kommt hier auch auf die Kompetenz der werkstatt an. Zu wissen, wann man eine EHR-Box austauschen und wegschmeißen muß, anstelle von sinnlosen Vertröstungen mit "wir können keinen Fehler entdecken".
Wer übrigens wegen eines Dichtringes ne persönliche Krise bekommt, sollte nicht Schlepper fahren. :lol:
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