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Galloways besamen - wer hat Erfahrung

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Galloways besamen - wer hat Erfahrung

Beitragvon evita152 » Di Jan 15, 2008 20:03

Hallo,

ich habe mal eine Frage an die Galloway - Halter. Hat schon jemand Erfahrung mit der Besamung von Galloways gesammelt? Unser Problem ist, daß rings um unserer Weide Milchkühe weiden. Aus diesem Grund können wir keinen Bullen mitlaufen lassen. Die Bauern wären warscheinlich nicht erfreut, wenn dann bei uns ein Bulle rumläuft und eventuell mal die Zaunseite wechselt. Wir haben auch nur zwei Kühe, da wäre der Bulle warscheinlich sehr schnell unterfordert. Für jeden Tip oder Hinweis wäre ich Euch dankbar. Die zwei Kühe haben wir erst seit Oktober 2007 und wir würden sie gerne einmal belegen lassen.
Vielen Dank schon mal.

MfG Carmen
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Beitragvon estrell » Di Jan 15, 2008 20:16

Mein Bulle läuft auch neben Weiden mit Milchvieh - die Weiden sind gut eingezäunt und ich hab, wenn die Milchrinder gleich nebenan sind, noch eine Litze mit Strom am Zaun.
Er bleibt lieb bei seinen Damen - man sollte sich aber einen Bullen besorgen, der wirklich gt zu handhaben ist!

Besamen hab ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht - die Tiere sind es nicht gewohnt angebunden zu sein und die Besamerei war sehr stressig - so das ich es nach dem zweiten misslungenen Versuch bleiben gelassen habe.
Man kann aber mit manchen Gallowayhaltern einen "Leihvertrag für den Bullen" machen - hier läuft das unter "Weidepension" - dann stellt er seinen Bullen und eure Kühe kurzfristig mal für 45 Tage auf eine separate Weide und ihr holt die Tiere danach gedeckt zurück.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon evita152 » Di Jan 15, 2008 20:23

Hallo estrell,

danke für Deine schnelle Antwort. Unser Zaun ist überwiegend mit 4-litzigem Stromzaun eingezäunt wegen der Schafe. Strom kommt von einem stationärem Netzgerät, würde das einen Bullen beeindrucken? Man kann ja nicht immer sehen ob der Bulle den man sich anschaut auch ein braver ist. Die Kühe zu einem Bullen bringen, da müßte ich mich mal umhören bei uns, wäre auch eine Möglichkeit. Allerdings ist das in den Hänger treiben ja auch keine streßfreie Angelegenheit.

MfG Carmen
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Beitragvon estrell » Di Jan 15, 2008 22:15

8) Rinder sind nie eine "Stressfreie Angelegenheit" - besonders, wenn sie mal Kälber haben :wink:
Da gibt es die Varianten - Kalb geht dauernd durch den Zaun... Kalb geht nicht mit von der Weide, Mama dreht durch, walzt alles platt... oder - Mama lässt es nicht trinken... gerne genommen wird die Variante "Huch, wie bekomme ich die Ohrmarken drann" und - Rinderfußpflege....
Wahlweise gibts weitere Möglichkeiten...

Willst du es gerne "stressfrei", sammel Briefmarken 8)

Zur Einzäunung ist Strom klasse - davor haben die langhaarigen Rassen deutlich mehr Angst, als vor zB Stacheldraht. Der Zaun muss nur gut geerdet sein.
Wenn zwischen dem Zaun der Milchkühe und dem mit "deinem" Stier drauf ca 1m Distanz ist - so das die Milchkühe nicht am Bullen schnuppern und der nicht an denen, sind die Galloways "eigentlich" sehr umgänglich. Ich betone eigentlich - vergiss nicht es sind Rindertiere, größer und schwerer als du.
Manchmal kann man mit seinem Weidenachbarn reden und der stellt dann nur "Trockensteher" daneben - das wäre dann das allerbeste.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon evita152 » Di Jan 15, 2008 22:57

Hallo estrell,

mir ist schon klar daß Robustrinderhaltung nichts mit Kuscheltierhaltung zu tun hat. Deshalb ist mir auch bewußt, daß gerade mit einem männlichen Tier nicht zu spaßen ist. Danke für Deinen Tip mit dem Zaunabstand zur Nachbarweide. Das mit den Trockenstehern wird nicht möglich sein, da die Nachbarn Ihre Kuhherde mit Sicherheit nicht trennen bei 12 - 15 Stck. Wir werden uns jetzt überlegen was wir machen. Vielen Dank nochmal für Deine Antworten.

MfG Carmen
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Beitragvon Manfred » Mi Jan 16, 2008 19:31

Für die Besamung sollten die Tiere daran gewöhnt sein, regelmäßig gefangen zu werden. Heuraufe mit Fangfressgitter, Fressgitter am Unterstand oder ähnliches. Stess ist für den Erfolg einfach abträglich.
Wenn du keine Bio-Auflagen erfüllen musst, kannst die die beiden vom Tierarzt anspritzen lassen, um die Brunst gezielt einzuleiten.
Ich kenne einige Mutterkuhhalter, die wegen des schnelleren Zuchtfortschritts einige ihrer Kühe besamen lassen. Ist eigentlich kein großes Thema, wenn die Kühe das Fangen gewöhnt sind.
Falls nicht, würde ich sie eher zum Bullen bringen oder einen Bullen ausleihen.
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Beitragvon evita152 » Mi Jan 16, 2008 20:01

Hallo Manfred,

danke für Deine Antwort. Wir haben uns einen Fang- und Behandlungsstand bestellt, der müßte in den nächsten zwei Wochen eintreffen. Da beide Kühe sich jeweils eine Ohrmarke ausgerissen haben und wir eine Neue einziehen müssen (sie könnten ja auch krank werden), müssen wir die Kühe ja fangen können. Die eine Kuh läßt sich zwar manchmal streicheln aber mehr geht nicht und die andere läßt sich noch gar nicht anfassen. Da wo wir sie her haben kennen sie das fangen nur, wenn sie im Sommer auf die Weide, zum Bullen oder im Winter in den Stall geholt wurden. Ich hoffe ja, wenn die Kühe mal länger bei uns sind, daß man auch näher an sie rankommt. Fortschritte machen wir auf jeden Fall schon. Ich bin mindestens 3x am Tag bei ihnen. Dieses Jahr werden wir erstmal auf uns zukommen lassen und mehr Vertrauen aufbauen, ich wollte mich aber schon frühzeitig über das Belegen informieren. Danke für Deinen hilfreichen Beitrag.

MfG Carmen
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Beitragvon Frankenbauer » Mi Jan 16, 2008 22:12

Vor allem Aufwand erst mal eine Frage, wie alt sind denn die beiden Damen?
Wir haben bis dato immer nach 15 Monaten belegt, werden jetzt aber wegen eines Totalausfalls und mehrerer Schwergeburten auf Anraten des Tierarztes mindestens 18 Monate warten, er rät eigentlich zu 21 Monaten.
Mit 15 Monaten waren aber Milchkühe entsprechend intensiv gefüttert, Rasse ist Fleckvieh.

Gruß

Werner
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Beitragvon evita152 » Mi Jan 16, 2008 22:16

Hallo Werner,

momentan ist es eine 11 Jahre alte Kuh mit 9 Monate altem Kalb. Im März kommt allerdings die ältere Kuh weg und es kommt eine 3-jährige dazu. Da es nicht zu kompliziert machen wollte, habe ich nur von 2 Kühen berichtet.

MfG Carmen
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Beitragvon tatti » Mi Jan 16, 2008 22:23

Hallo Carmen
Wir haben auch Galloways gekauft die waren so wild, dass der Tierarzt sich geweigert hat im Fressfanggitter die jährliche Blutprobe zu entnehmen.
Ich bin dann einfach ständig mit dem Striegel hinter ihnen hergelaufen. Am Anfang sind sie auch immer weggelaufen und ich habe es gerade mal geschafft den Striegel ein oder zweimal an die Kuh zu bringen, aber irgendwann bleiben sie stehen und wollen nur noch gestriegelt werden.
Heute sind sie super zahm und selbst die Blutabnahme klappt super.
Bei zwei von meinen Kühen fehlt auch eine Ohrmarke und ich habe mich bis jetzt noch nicht getraut, die Ersatzmarken reinzumachen. Ich hab sie hier liegen und wenn mal jemand vom Amt kommt, werde ich sie wohl reinmachen müssen.
Das wird wohl jemand übernehmen, der nicht so oft mit meinen Kühen zu tun hat.
Ich glaube, dass würden sie mir nie verzeihen und ich müßte wieder von vorne anfangen.
Wir leihen uns im Frühjahr immer einen Bullen und hatten dabei noch nie Probleme.
Er bleibt dann für etwa drei Monate und wird dann wieder zurück gegeben
Wir haben nur zwei Drähte mit Strom und das hat unseren Kühen und dem Bullen immer gereicht.
Wir müßen zwar auch mal hinter den frisch geborenen Kälbern herlaufen, aber wenn sie es einmal begriffen haben ist der Zaun einfach tabu. Bulle zum Nachbarn weggelaufen hatten wir bis jetzt noch nie. Absetzermädels vom Nachbar zugelaufen aber schon öfter. :D
Ich wollte im vorletzten Jahr auch mal besamen lassen und habe dann festgestellt, es gibt zB für weiße Galloways keinen Samen.
Was hast du denn für eine Farbe?
Liebe Grüße von tatti
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Beitragvon evita152 » Mi Jan 16, 2008 22:52

Hallo Tatti,

so eine Zutraulichkeit ist mein Ziel, aber das muß wachsen. Braucht warscheinlich noch eine Zeit, aber bei allen anderen scheuen Tieren die wir hatten hat es nach nem halben bis zu einem Jahr auch funktioniert. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, die Tiere kommen schon, man muß ihnen nur Zeit geben. Allerdings muß ich bis dahin an sie ran und deshalb haben wir uns diesen Behandlungsstand gekauft.

MfG Carmen
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Beitragvon Panic » Do Jan 17, 2008 8:24

Bei der Überlegung Bulle oder KB würde ich event. auch einbeziehen,
das man selten von Landwirten hört, die vom Besamungstechniker getötet wurden.
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Beitragvon evita152 » Do Jan 17, 2008 8:54

Hallo Panic,

das mit der Unfallträchtigkeit ist ja bei der Sache auch meine Sorge. Zumal sich bei uns ab und zu die Nachbarskinder auf die Weide schleichen - :evil: sie wissen daß sie das nicht dürfen, aber Du weißt ja wie das ist. Wo wir die Kühe gekauft haben, da ist die Frau wohl auch des öfteren über den Zaun gesprungen, damit ihr nichts passiert :shock: . Meine größte Sorge wäre allerdings daß der Stier Kinder angeht oder durch den Zaun rennt und die ganze Ortschaft aufmischt. Da ich mir dieses Jahr noch Zeit nehmen möchte um die Kühe besser kennenzulernen (und sie mich), denke ich mal daß ich mich für eine Besamung entscheiden werde.

MfG Carmen
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Beitragvon Starbuck » Do Jan 17, 2008 11:00

Hi Carmen,

gute Tips zum Thema "Galloway" gibts auf der Seite von Galloway.de, http://www.galloway.de/data/fundsuch.htm- da kannst du direkt Kontakt mit den Bullenbesitzern von weißen Galloways aufnehmen!
"Geniess das Leben mit der Frau, die du liebst, solange du dein vergängliches Leben führst, das Gott dir auf dieser Welt gegeben hat. Geniesse jeden flüchtigen Tag, denn das ist der einzige Lohn für deine Mühen." (Prediger 9, Vers 9)
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Beitragvon evita152 » Do Jan 17, 2008 11:05

Hallo Starbuck,

wir haben zwar schwarze Galloways aber Danke, werde gleich mal nachschauen.

MfG Carmen
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