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Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon Biber0 » Di Apr 03, 2012 2:56

Hallo liebe Forstgemeinde,
Welche Gartenscheren in der Profiklasse könnt ihr empfehlen.
Sie sollten nachschärfbar, mit nachbestellbaren Ersatzteilen und ergonomisch sein. Grenze mal bewusst nicht auf Hersteller ein die ich mir bis jetzt angeschaut habe, weil ich ja eine Empfehlung mit Begründung haben möchte.
User mit 5Euro Aldischeren und die mit 200qm Garten und ein Bäumchen könnten sich vielleicht zurückhalten.
Wir haben einige Kirsch, Apfel, Birnenbäume; Nadelgehölze und ein wenig Kleinkram.
Kurzbeschreibung mit genauer Bezeichnung wäre sehr nett.
Vielen Dank schon mal
Grüße Biber0
Biber0
 
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon ruthar_m » Di Apr 03, 2012 3:21

Hallo

Habe drei von Gardena.
Eine "kleine" für Rosen, Sträucher etc.
Eine größere für den Obstbaumschnitt.
Und eine "größere" Astschere auf dem Teleskopstiel.
Bin absolut zufrieden mit Qualität und Verarbeitung.
Erstzteile bekommst auch.

Meine Meinung
ruthar_m
 
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon raga » Di Apr 03, 2012 6:05

..
raga
 
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon lupos » Di Apr 03, 2012 7:53

Ich benutze die Felco 8. Die sind kaum Stumpf zu kriegen. Mit Saftrille, damit sich nichts verklebt. Die Schneiden sind Austauschbar und in fast jedem gartenfachmarkt zu kaufen. Preislich liegen die zwischen 40 und 50€. Kann ich nur weiterempfehlen.
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon schlossapfel » Di Apr 03, 2012 8:30

Ich hatte vor Jahren mal ne Fiskars mit Rollgriff. Der Griff funktionierte gut, der Rest war Müll und nicht zu gebrauchen.
Seither nutze ich ausschließlich die Felco 13 und geb sie nicht wieder her. Allerdings ist die "13" nur bedingt "allgemein" empfehlenswert. Sie ist eine "zur Not auch Zweihändig" Schere und hat eine sehr große Öffnungsweite der Griffe und ist dadurch nicht für jede Hand geeignet. Ansonsten schneidet sie alles zuverlässig, vom Gänseblümchen über Ziergras bis zum 4cm Ast (dabei muss man aber schon ganz schön würgen, 3cm ist im bequemen Bereich). Zusätzlich hab ich noch ne Felco 600 in der Hosentasche falls es mal etwas dicker kommt. Aber bei der Japan-Säge würd ich nicht auf Felco schwören, gibt viele gute.
Gruß
Schlossapfel
"Tom"

....im "Forums-Urlaub"
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon Stefan74 » Di Apr 03, 2012 9:00

Benutze die Felco 2, kann ich nur empfehlen.

Gruß Stefan
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon steigerwälder » Di Apr 03, 2012 11:40

hab seit über 20 jahren eine felco 2 (allerdings schon mehrmals die klinge erneuert, rest aber noch top).
ergänzend dann vor jahren mal mit gardena probiert, fazit: nie wieder. beim winterschnitt nach 2 std. gleich mal die klinge gebrochen, also getauscht beim händler, nach 4 std. nächste klinge gebrochen. danke.
dann also ein paar euro mehr draufgezahlt und ne felco 7 gekauft. einfach hammer, wenn man sich mal an den rollgriff gewöhnt hat gibts nichts besseres.
mittlerweile ist noch ne felco 12 dazugekommen.
im keller lagern noch ne fiskars mit rollgriff und halt entsprechende astsägen diverser hersteller sowie astscheren und -sägen am stiel für größere höhen.

fazit: probier felco, du wirst es bei den scheren bzw. baumsägen (die ich mir auf jeden fall ebenfalls an deiner stelle zulegen würde bzw. du ja sogar mußt) nicht bereuhen.
ersatzteile sind bis zur letzten schraube erhältlich und leicht auszutauschen, und das noch für die ältesten modelle.

löwe scheren sind auch nicht schlecht, allerdings bei den meisten händlern von gartenbedarf nicht anzutreffen
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon holzer95 » Di Apr 03, 2012 16:39

Ich selber hab auch Felco was die allerdings gekostet hat weiß ich nicht, denn die habe ich (Wie so vieles) von meinem
Opa geerbt :wink: und ich find das spricht eigentlich für die Qualität dieser Scheren.

LG Jonathan
Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben!

Oh bitte Herr lass viel Gras wachsen, denn die Zahl der Rindviecher wird immer größer!
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon Supertrac » Di Apr 03, 2012 19:58

N´Abend zusammen,

ich hau auch noch in die Felco-Kerbe rein ! (Gründe wurden bereits genannt - primär Ersatzteile)
Hab seit vielen Jahren die Rollgriff-Ausfuehrung, die zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig ist (vor allem wenn häufig zwischen Schere und Säge gewechselt wird).
Ab einer Aststärke von ca. 25...30 mm empfiehlt sich m.M.n. ne Säge - es sei denn man will Krafttraining im Unterarm machen :oops:
... mal abgesehen davon sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Schere keine "Amboss"-Hälfte aufweist, weil dadurch Quetschungen (=schlechtere Wundheilung) am verbleibenden Holz verursacht werden.
Noch kurz zu den Sägen (obwohl das hier nicht die Frage war): neben der klassischen Baumsäge hab ich auch ne Hand-/Taschen-/keine Ahnung wie die genau heißen-Säge mit "Japan-Verzahnung". Laesst sich halt praktisch an den Gürtel hängen (=mehr Hände frei) und ist schmal, heisst, auch in engen Stellen einsetzbar. Sind aber problematisch/anfällig bei Stauchbelastung - war dieses Frühjahr nen Moment unkonzentriert und hab sie "beleidigt" - also verbogen. :gewitter: Geht zwar schon noch - aber man merkt, dass sie nicht mehr so leicht läuft.

Grüsse
Supertrac
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon Fleischi » Di Apr 03, 2012 20:38

Felco 7 mit Rollgriff, kostet aber 45 €
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon togra » Di Apr 03, 2012 23:57

Supertrac hat geschrieben:
... mal abgesehen davon sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Schere keine "Amboss"-Hälfte aufweist, weil dadurch Quetschungen (=schlechtere Wundheilung) am verbleibenden Holz verursacht werden.


Könntest Du diese alte, oft wiederholte, und doch nach wie vor falsche Weisheit etwas ausführlicher begründen?
Eine richtig gepflegte (geschärfte) Ambosschere schneidet vollkommen sauber ohne Quetschungen oder sonstwas.
Oder würdest Du einen Holzklotz beim Hacken nur halb auf den Hackeklotz auflegen???
Durch den fehlenden Drall, sich aus dem Schnitt "zu drehen", ist sie obendrein noch bequemer.
Auch der Verschleiß an der Verschraubung spielt für das Arbeitsergebnis keine Rolle, wo hingegen manche "Mondbeobachtungsscheren" trotz scharfer Klinge zur Qual werden.....

Alle meine den Bäumen zugefügten Wunden sind bisher sauber verheilt...sooo schlecht kann der Amboss wohl nicht sein.

Dem Loblied auf die Felcos kann ich allerdings zustimmen, aber auch nur, wenn man große Hände hat.

Ich, der nicht mit Bärentatzen gesegnet ist, vertraue hingegen auf WolfGarten und Gardena; und das seit Jahren ohne Probleme.

Für Höhenarbeiten nehme ich die Schneidgiraffe von Fiskars (Kein sich ewig verhädderndes Seil wie bei Wolf und unendlich stabil), dass das keine Ambosschere ist, nehme ich da gerne in Kauf :wink:

Als Säge kommt für mich hingegen nur die Wolf in Frage (in Kombination mit dem 4m Teleskopstiel oder mit Handgriff)
Bei Fiskars lässt die sich nur an die Schneidgiraffe montieren, wo immer die Schere im Weg ist; außerdem hat die keinen Abstoßer und keinen vernünftigen Haken, um hängengebliebene Äste herunter zu ziehen....

So bin ich bisher glücklich geworden.... :D
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon Biber0 » Mi Apr 04, 2012 3:29

Hallo und vielen Dank für die zahlreichen und schnellen Antworten.

Meine ersten Erfahrungen musste ich vor ca. 18 Jahren sammeln. Hatte meine Mutter zum Kauf einer 25DM Gardena Schere überredet damit ich sie unterstütze. War soweit ganz ok, wurde mit der Zeit etwas ausgeleiert und unscharf.
Vor ca. 3 Jahren hatte Fiskars eine Aktion "kaufe Gartengerät über 50 Eu und erhalte Gartenschere".Das Beste an dieser kleinen Schere mit Gelenksystem: sie ist superleicht und liegt gut in der Hand. Aber die Spannschraube hat sich von Anfang an immer selbstständig gelöst. Habe diese dann mit Loctide gesichert. Schnittleistung könnte besser sein und wackelt mittlerweile auch mehr als am Anfang, und sie verklemmt ab und zu. Und jedesmal muss ich mir dann Kritik anhören, hab sie aber nicht konstruiert!
Habe dann mal ne Weile im Grube gestöbert und hatte mich auf Felco eingeschossen bevor ich dieses Thema hier erstellt habe. Freue mich natürlich über die fast 90% Deckung.
Die Felco 7 mit Rollgriff steht ganz oben auf der Wunschliste und wahrscheinlich noch ne 2 Handschere ( bin mir aber noch nicht sicher ob mit Alu oder Carbongriffen ).
Meine Frau hat bei den Keiler Forst Handschuhen die Größe 9 und bei den Einweg die Größe 8.
Was meint ihr, kommt sie mit der normalen Griffweite klar oder doch noch zusätzlich die für kleinere Hände?
Für die dickeren Sachen nehme ich die MS 192T.
Die Scheren werde ich dann aber bei meinem Händler des Vertrauens
bestellen; er wird sich sicherlich über diesen Auftrag freuen.

Ich wünsche allen noch eine schöne Osterwoche und nochmal vielen Dank für eure Antworten
Grüße Biber0
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon steigerwälder » Mi Apr 04, 2012 6:18

für die frauenhände würd ich die felco 12 empfehlen, die felco 7 ist da auf dauer wohl etwas groß. am besten einfach mal probieren wie sie in der hand liegt.
falls du interesse an einer felco zweihandschere hast hätt ich noch von nem baumschnittkurs zwei felco- modelle hier günstig abzugeben. modelle müßte ich allerdings erstmal schauen. mit beiden wurde keine 5 !!! schnitte an wasserruten ausgeübt, also absolut neuwertig.
und bitte nicht mit der ms im obstbaum rumschnitzen, dafür wirklich ne zugsäge (baumsäge, schwertsäge) nehmen.
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon Supertrac » Mi Apr 04, 2012 19:47

@ togra, der geschrieben hat ...
Supertrac hat geschrieben:

... mal abgesehen davon sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Schere keine "Amboss"-Hälfte aufweist, weil dadurch Quetschungen (=schlechtere Wundheilung) am verbleibenden Holz verursacht werden.

Könntest Du diese alte, oft wiederholte, und doch nach wie vor falsche Weisheit etwas ausführlicher begründen?


... weil´s die Wahrheit ist klar - gern !
Der von der Hand erzeugte Schneiddruck wirkt auf beide Hälften der Schere, wobei eben nur die eine, geschärfte Schneidenseite ins Holz eindringt, während auf der anderen (Amboss-)Seite das Holz gegen die stumpfe Ambossfläche gedrückt wird. Dort erzeugt die auftretende Flächenpressung eine Schädigung der Rinde über die Breite der Ambossfläche. Die scharfe Schneide trifft theoretisch in der Mitte der Ambossbreite auf und schneidet das Holz. Die Schädigung der Rinde (über die halbe Ambossbreite) am verbleibenden Holz ist nicht wegzudiskutieren - lässt sich sogar durch genaue Beobachtung (mit dem Auge) feststellen (ich schwätz ja nicht nur so raus !) :klug:
Die beste Wundverheilung - also Überwallung des Stumpfes - wird durch eine ringsum glatte Schnittfläche mit unverletzter (=nicht gequetschter) Rinde erzielt.

Auch der Verschleiß an der Verschraubung spielt für das Arbeitsergebnis keine Rolle, ....

Ein ganz klarer Widerspruch meinerseits zu dieser Aussage ! ... weil dadurch die beiden Scherenhälften eben nicht mehr sauber geführt werden und bei Belastung (Schnitt) auseinandergedrückt werden. Dann findet eben kein Abscheren sondern ein Abrupfen statt !


mit wohlgemeintem Gruss und :prost: :prost:
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Re: Gartenscheren für Obstbaumverschnitt

Beitragvon Renault551.4 » Mi Apr 04, 2012 20:49

Hab die felco 2. Bis daumendicke kneift sie, obwohl sie für solche durchmesser nicht gedacht ist. Hab sie aber hauptsächlich für nen sauberen wurzelschnitt beim pflanzen.
Wer zuletzt lacht, hat's nicht eher kapiert . . .

Fällt der Baum beim ersten Streich, war bestimmt der Baumstamm weich.
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