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Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

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22 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon Die Jedde » Fr Aug 14, 2009 17:52

Heyho,

danke erstmal für die Hilfe. (gerichtet an alle, die meine Zeit nicht mit den üblichen "Bio ist scheiße"-Sprüchen verschwendet haben)

Zur näheren Erklärung: Also ich hab mein Praktikum nicht am Stück gemacht. Im Gegenteil, vor 2 Jahren 4 Wochen auf dem selben Betrieb, jetzt nochmal 8 und dann fehlen mir immer noch 6 Wochen. Die sollten aber, sollte ich den Job denn annehmen können, mit der Tätigkeit als Herdenmanagerin erledigt sein.

Dass mein Chef seine Leute nicht richtig bezahlen kann hab ich doch gar nicht gesagt. Das mit der halben Stelle war meine eigene Idee, weil ich einen Vollzeitjob neben dem Studium nicht ausüben kann. Wieviel ich im Endeffekt bekommen kann hängt auch nicht von ihm ab, da der Betrieb zu einer Stiftung gehört. Die Verwalter dieser Stiftung haben die letztendliche Entscheidungsgewalt und werden auch festsetzen, wie viel ich bekommen kann. Trotzdem soll ich vorher über mein gewünschtes Gehalt nachdenken.

Die Tätigkeit wird Anwesenheit erfordern. Dass sich das Ganze zu 100 Prozent nicht mit einer halben Stelle abdecken lässt ist mir bewusst, allerdings kümmert sich zurzeit eigentlich keiner richtig um die Tiere. Die Schweine werden gefüttert und ausgemistet, wenn ein Wurf Ferkel abgesetzt wurde kommt die Sau eben direkt wieder zum Eber, mal gucken ob sie trächtig wird...
Die Rinder stehen in 7 Herden unterteilt auf den Koppeln, wenn Futter knapp wird wird was hingebracht, mehr eigentlich auch nicht.
Es geht auch gar nicht besser, weil zu wenige Angestellte und zu wenig Technik mit zu viel Arbeit kämpfen, für die Tiere hat keiner Zeit.
Da könnte ich vielleicht auch in nur 4-5 Stunden am Tag schon was verbessern.

Mit 500 Euro im Monat wär ich auch schon glücklich. Bis jetzt lebe ich von 200, 500 könnte ich vermutlich gar nicht ausgeben. Werd ich ja eh auch gar keine Zeit für haben. ;-)

Zumal ich bis auf die Praktika keinerlei landwirtschaftliche Erfahrung habe. Niemand in meiner Familie interessiert sich dafür, wir haben keinen Betrieb und ich habe auch keine Freunde mit Betrieb. Die Stelle wäre ne großartige Ergänzung zur theoretischen Ausbildung an der Hochschule für mich.

Noch sind die Würfel eh nicht gefallen. Der Stiftungsvorsitzende verlangt 2 Aufsätze über Endmast und über Kälberverluste auf Biobetrieben von mir, als Einstellungstest sozusagen. Herrje....

P.S.:Kennt ihr vielleicht ein gutes Buch über Herdenmanagement?
P.P.S. @SHierling: Jaja, auch Minischweine wollen gemanaged werden. ;-)
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon schaukelpferd » Fr Aug 14, 2009 18:19

Schau doch mal hier nach,vielleicht findest du ,was du suchst:

http://www.dlg-verlag.de
Zuletzt geändert von schaukelpferd am So Aug 16, 2009 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon Die Jedde » So Aug 16, 2009 13:11

Danke, echt guter Verlag. Ich liebäugel schon mit zwei Büchern von da. :-)

Ich halt euch auf dem Laufenden, wie sich die Sache weiterentwickelt. N bisschen aufgeregt bin ich ja schon, hätte den Job echt gerne. Der erste der beiden Aufsätze ist schon fertig, nur ist mein Chef jetzt erstmal im Urlaub und er will die Dinger durchlesen, bevor ich sie an die Geschäftführer schicke. Wird also wohl noch ein bisschen dauern das alles.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon schaukelpferd » So Aug 16, 2009 13:29

Bitte Jedde,gern geschehen. :D
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon SHierling » So Aug 16, 2009 13:44

Wenn das da so abläuft, wie Du beschreibst (was ich mir gut vorstellen kann), bist Du mit einem Buch ja glatt überqualifiziert ;)

Erstmal besorgst Dir aus Deinen Unterlagen, der UB oder wo auch immer die üblichen Leistungsdaten für die Ammenkühe und die Sauen,
dann guckst Du nach und schreibst daneben, was die Zielvorstellung sein sollte ("wirtschaftlichkeit" wäre trotz Stiftung auch nicht schlecht ;) )
dann machst Du erstmal ne Bestandsaufnahme (in der Hoffnung, daß irgendjemand die Zahlen der letzten Jahre irgendwo herumfliegen hat)

Und dann gehst Du halt auf "Fehlersuche", die haben Dich ja nicht eingestellt, weils so gut läuft ....
Anzahl Ferkel/Sau ok? Wenn nein, warum nicht?
Anzahl Würfe je Sau & Jahr ok? Wenn nein, warum nicht?
Zwischenkalbezeiten ok? Wenn nein, warum nicht?

Und wenn die von Dir schon n Aufsatz über Kälberverluste und Endmast haben wollen, dann wirds halt da "haken", wo die meisten "Bios" Probleme haben - bei den Schweinen paßt die Genetik nicht zu den Vorstellungen von Futter und Fleischqualität, und bei den Rindern die Haltung nicht zur angemessenen Tierkontrolle.... das wirst Du aber auch nicht ändern können, denn das sind nun mal die Probleme, die an der Wirtschaftsform und an den Vorstellungen der Betreiber liegen und nicht am Betriebsablauf. :regen:
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon Die Jedde » Mi Sep 09, 2009 14:06

Danke, SHierling! Hatte deine Antwort eben erst gelesen. Die Tipps helfen mir sicherlich weiter.
Mein Aufsatz über die Endmast hat die Chefs in der Verwaltung wohl sehr beeindruckt, zumindest hat mein Chef mir das gesagt. Die Verwalter wollten das Ding direkt als fertiges Konzept behandeln und sofort loslegen. :-)
Mittlerweile bin ich also dabei eine ricthige offizielle Bewerbung zu schreiben, so langsam gehts also ans Eingemachte. :-)
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon estrell » Mi Sep 09, 2009 21:34

denn das sind nun mal die Probleme, die an der Wirtschaftsform und an den Vorstellungen der Betreiber liegen und nicht am Betriebsablauf


schade, das solche Verallgemeinerungen immer noch zu Bio gehören... dabei geht es ganz anders! Und die Betriebsrealität der allermeisten Biobetriebe ist eben auch eine andere. Aber ich vermute das das einfach nicht zum Immage passt... n8
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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