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Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

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Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon Die Jedde » Di Aug 11, 2009 17:48

Hey ihr,

ich mache zurzeit ein Praktikum (studienbegleitend) auf einem Biobetrieb. Der Betriebsleiter hat nun signalisiert, dass er mich gerne schon jetzt, neben dem Studium, als Herdenmanagerin einstellen würde. Natürlich nur als halbe Stelle, weil ich ja nebenbei auch noch ein paar Vorlesungen besuchen möchte. ;-)
Er hat mich darum gebeten mir Gedanken über mein angestrebtes Gehalt zu machen. Damit hab ich nun absolut keine Erfahrung... :?:
Wie kriege ich raus, was ich verlangen kann oder habt ihr vielleicht ein paar Vergleichswerte? Wie gesagt, also der Job wäre Herdenmanagerin (67 Schweine, um die 250 Rinder extensiv draußen gehalten), das Bundesland ist Meck-Pomm, ich stecke noch im Studium und es wäre eine halbe Stelle.

Danke schonmal für eure Hilfe

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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon Die Jedde » Di Aug 11, 2009 18:15

Also bei ner Festanstellung ist ja wohl mehr als Kost und Logis drin... Ich rede hier nicht von Ferienarbeit auf dem Bauernhof...
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon hans g » Di Aug 11, 2009 18:18

Die Jedde hat geschrieben:Wie kriege ich raus, was ich verlangen kann oder habt ihr vielleicht ein paar Vergleichswerte?

wieviel stunden pro monat im schnitt umfasst denn die arbeit---und dann am landarbeitertarif orientieren :idea:
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon Meini » Di Aug 11, 2009 18:42

Klingt jetzt fies, aber Azubi job 2 Lehrjahr und mehr würde ich dir dafür auch nicht zahlen :oops:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon SHierling » Di Aug 11, 2009 18:53

Ich würd das von der Arbeit abhängig machen - so eine Art "Herdenmanager von weitem", per Telefon aus der Uni mal eben sagen, hier kalbt diese Woche was, da muß was besamt werden, heute umstallen etc pp wäre mir auch nicht mehr wert als ein Lehrling, dafür gibts Computer, und da draufgucken kann jeder.

Für "richtige Arbeit", d.h. Selber Gucken, Anwesenheit, Selber Machen, Verantwortung dafür übernehmen, daß das Ganze auch klappt (kann ich mir - mit Verlaub - als "Nebenjob" absolut nicht vorstellen, da bekommst Du nie im Leben genug mit) - gäbs dann eher mehr.

Das sind aber grundsätzlich solche halbseidenen Sachen - tatsächliche Arbeit ist vielleicht weniger, da reicht ne halbe Stelle - aber eigentlich mußt Du rund um die Uhr parat sein, um dann Deine halbe Stelle aus dem Tag passend (sozusagen "auf Abruf") rauszusortieren ... und dafür ist ne halbe Stelle sowieso nie gut genug bezahlt.

PS: ich wußte gar nicht, das man für Minischweine jetzt auch schon HerdenmanagerInnen braucht ... ;)
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon CarpeDiem » Di Aug 11, 2009 19:25

Dabei dachte ich immer in den Bio Betrieben sind nur ÜberzeugstäterInnen am werkeln. Nun kommen Lohnfragen auf. Bin da einigermassen erschüttert!!!
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon SHierling » Di Aug 11, 2009 19:31

Stellenangebote in der Art sind gar nicht mehr so selten, gerade bei Bios. Die haben so viel (Hand)Arbeit, daß die Zeit zur anständigen Tierbeobachtung fehlt, viele sind ja auch Quereinsteiger und können zwar "das Treckerfahren, Füttern und Ausmisten" nach Anleitung des Bioland-Beraters, aber der (Fach-)Blick fürs Tier fehlt eben. Und nach einer Weile sehen sie diese "Lücke" meist auch ein, dauernd wird irgendwas nicht tragend, rauscht um, die Zunahmen lassen nach, oder die Kalbungen ziehen sich ewig hin, der TA kommt auch immer öfter, kann aber "nichts richtiges finden", die ganzen "fiesen Kleinigkeiten" halt. Und dann suchen sie einen, der genau das "wegbekommt" und "sich 'nur' um die Tiere kümmert".

Andererseits gilt "hingucken" eben auch nicht als "richtige Arbeitszeit", und bezahlen wollen sie dann immer nur ne halbe Stunde am Tag oder am liebsten noch Stundenweise auf Abruf....
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon maexchen » Di Aug 11, 2009 19:35

Ein guter Melker, Bio hin oder her, der genau die Arbeit macht, kostet in der Regel auch gutes Geld.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon SHierling » Di Aug 11, 2009 19:40

Jahaaaaa - aber genau DAS sollst Du ja eben oftmals gerade nicht *g*, wenns zB um Milchvieh geht bei solchen Anzeigen. Du sollst das, was ein guter Melker "nebenbei" mitbekommt und beim "durch den Stall laufen" mehr aus dem Bauch raus als mit Zahlen und Daten "sieht", DAS sollst Du als "Nettoarbeit" machen, "sind ja nur ein paar Minuten am Tag". Melkzeug ansetzen und abnehmen macht dann ein (billigerer) anderer; wahlweise auch dier Quereinsteiger-Chef selber weil das ja "die wichtige Arbeit" ist oder er sich keinen "richtigen" Melker leisten kann.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon maexchen » Di Aug 11, 2009 21:19

Das sind aber die "aufwendigsten" Minuten am Tag. Immer wieder präsent sein und kontrollieren. Und im 100 Kuhbetrieb (& mehr) sind das auch nicht mehr nur Minuten & nebenbei & ohne Zahlen & Daten zu machen.
Und das die Arbeit unwichtiger als das Melken sein soll, wäre dann auch nur eine reine Schutzbehauptung.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon SHierling » Di Aug 11, 2009 21:36

Vor allem sind das "Minuten", die man meiner Ansicht nach nicht "netto" machen kann, weder bei Milchvieh noch bei Sauen, bei Mutterkühen nicht und bei Mastschweinen auch nicht. Wenn Du nicht täglich mit den Tieren umgehst, hast Du keine Chance, wirklich GUT zu sein, erst recht nicht beim Bio-Betrieb, zB wenn dann mal das passende homöopathische Mittel rauszusuchen ist, wo es auch mal auf Charakter ankommt, oder Tageszeiten, oder wenn es um FRÜHerkennung geht, eben die "Kleinigkeiten" im Verhalten, die man nur dann bemerkt, wenn man seine Tiere "in und auswendig" kennt.

Ne halbe Stelle als "Herdenmanager" für den Papierkrieg dagegen kann ich mir noch eher vorstellen (bloß: DAS Theater hab ich mal erlebt: wo sind denn die ganzen Zettel von der letzten Woche?, und dann rennst Du stunden hinter irgendwelchen Leuten her, die sich an letzten Montag sowieso nicht mehr erinnern...oder grade die Ohrmarke nicht erkannt haben oder oder oder)

Mag ja vielleicht ne etwas pingelige Ansicht sein, aber Tiere sind ein Vollzeit-Job. Und je weiter sie weg sind (zB auf riesigen Bio-Mutterkuhweiden oder bei Freiland-Sauen), desto mehr übersieht man.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon maexchen » Di Aug 11, 2009 21:50

Gegen die Zettelwirtschaft gibts ja heutzutage PC's. Sogar solche für die Westentasche.
Ansonsten sehe ich ganz genauso. Auch die Erfahrung aus fast 10 Jahren Eigenbestandsbesamung ist die , was der Tierarzt durch viel häufigere Routine (Untersuchungen usw) kann, kann man "nur" - das aber sehr effizient - durch häufiges beobachten, mehr als wettmachen. Das eigentlich wichtige dabei ist die Veränderungen als solche wahrzunehmen. Und das kann man nur wenn man ständig present ist. Und wenn dafür mehr als eine Person zuständig ist, hat man schon verloren, bevor man überhaupt angefangen hat.
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon hans g » Di Aug 11, 2009 22:01

muss euch beiden, maexchen und brigitta, doch mal sagen,dass ihr DIE JEDDE jetzt aber ziemlich verschreckt mit euren überlegungen,WAS ALLES GAR NICHT GEHT :roll:
die ist doch erst am anfang und will doch was lernen,hat aber offensichtlich den chef des praktikumsbetriebes beeindruckt :!:
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon SHierling » Di Aug 11, 2009 22:07

die ist doch erst am anfang und will doch was lernen,hat aber offensichtlich den chef des praktikumsbetriebes beeindruckt

EBEN!
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Re: Gehaltsvorstellungen als Herdenmanagerin

Beitragvon maexchen » Di Aug 11, 2009 22:17

hans g hat geschrieben:muss euch beiden, maexchen und brigitta, doch mal sagen,dass ihr DIE JEDDE jetzt aber ziemlich verschreckt mit euren überlegungen,WAS ALLES GAR NICHT GEHT :roll:
die ist doch erst am anfang und will doch was lernen,hat aber offensichtlich den chef des praktikumsbetriebes beeindruckt :!:

Vermutlich hat sie ihr Praktikum "am Stück" gemacht, das machts als halbe Stelle nicht einfacher. Aber offensichtlich hat sie schon "Flüstererpotential", das käme ihr ja zugute.
Verschreckt sollte aber eigentlich ihr Chef sein. Wenn der gute Mann 300 Stück Vieh halten will und seine Leute nicht richtig bezahlen kann, soll er am besten überlegen, ob er alles richtig gemacht hat. *g* :wink:
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