Hallo, wir wollen uns ( 4-5 Personen) einen Rückewagen anschaffen. Um Streitigkeiten vorzubeugen soll eine schriftliche Vereinbarung getroffen werden (Nutzung, Pflege, Instandhaltung usw.) Ich kann mich erinnern,dass dieses Thema und sogar Vertragsvorschläge hier schon diskutiert wurden, leider finde ich diese Beiträge nicht mehr. Kann hier jemand weiterhelfen? Ideal wäre natürlich eine Art Mustervertrag... Danke
Hallo ValMora Mach es nicht,aus eigener Erfahrung. Hab ein RW Eigenbau mit Freund gebaut nach zwei Jahren gab es nur Ärger. Heute hab ich ihn alleine,meine Nerven danken es mir. Wenn ich Holz fahre,und das ist oft lass ich mir das bezahlen.Ist was Defekt war ich es selbst. Gruß Herbert
PS:Der Chiemgau ist mein Urlaubs Ort Nummer eins,bin jedes Jahr in Feldwies mit dem Wohnwagen
Seit ich den RW habe fahre ich auch für andere im Lohn, da ist auch noch nie die Frage aufgekommen, ob sie in leihen dürfen.
Klar ist das ne Stange Geld, aber dann gibts hinterher keinen Ärger.
Sägen, genug für den dritten Weltkrieg. Akku-Sägen, ein wink für die Grünen. wenn die Flut kommt, können wir das mit dem Baumklettern oder notfalls haben wir ja unsern Hubsteiger. Schlepper, genug um ihn nicht mit meiner Frau teilen zu müssen
Gemeinsame Maschinen sind immer ein Risiko. Je wartungsanfälliger oder aber auch je Gefährlicher die "Einsätze" desto mehr. Wie hatten damals schon ein riesen Problem mit einem Grubber, vom Güllefass (das wurde allerdings dann anderweitig geregelt) ganz zu schweigen. So können selbst gute Bekannte zu "Feinden" werden, wenn dann auch noch andere Familienmitglieder meinen ihren Senf dazugeben zu müssen da irgend jemand glaubt ungerecht behandelt worden zu sein kannst gleich nen guten Rechtsanwalt beschäftigen...
Da wäre es vernünftiger einer kauft das Ding und macht im Vorvertrag einen guten Preis für die anderen, die sich im Gegenzug verpflichten diese Arbeiten von ihm ausführen zu lassen.
Willst du Bäume sägen viel, nimm Husqvarna, Dolmar, Stihl...
Bin kein Feind von Maschinengemeinschaften, aber einen Rückewagen würde ich nicht in Gemeinschaft kaufen! Schon ein empfindlicheres Gerät. Vertrag hin, Vertrag her, ändert nichts an der Tatsache, dass du in der Regel erst mal allerhand am Traktor ändern mußt, bis du den anhängen kannst. Bei min. 5 verschiedenen Traktoren muss da ein Kompromiss sein, wie die Deichsel des RW angeschraubt wird. Und wennst heute nicht fertig wirst, kannst den Wagen zurückstellen, weil ihn der Nachbar auch braucht. Wennst den Wagen selbst hast, dann kannst ihn dann nehmen, wenn DU ihn brauchst! Und denn wirst öfters zur Hand nehmen, wenn er schnell zum anhängen ist! Der kann da ruhig kleiner sein, wenn die Zeit weniger Rolle spielt. Und wegen des holens vom Einstellplatz, Schneeketten runter auf der Strasse, Schneeketten wieder rauf womöglich. Abgeputzt gehört er auch noch, wenn er zurück gestellt wird. Und der Einsteller muss ja auch was bekommen für einstellen und warten. und solltest mal aussteigen wollen aus einem bestimmten Grund, wird es dann nicht so einfach sein. Wennst ihn alleine hast, darfst du auch anderwärtig damit arbeiten, ohne jemand fragen zu müssen. und vor allem wieder verkaufen können, wenn du glaubst, ihn nicht mehr zu benötigen. Als Alleinbesitzer wirst wahrscheinlich einen besseren Preis erzielen, als für eine Gemeinschaftsmaschine!
Ich würde dir auch raten entweder alleine zu kaufen oder die Arbeiten im Lohn machen lassen wenn der RüWa für dich alleine nicht lohnt. Vergiss die Gemeinschaft zum Maschinenkauf, das gibt nur Ärger. Und selbst wenn du einen Vertrag hast, wer sagt dass sich alle dran halten - oder willst dann gleich jeden verklagen? Außerdem: Recht haben und Recht bekommen ist immer noch ein sehr großer Unterschied.
ich finde es kommt darauf an. wenn sich die mitglieder fair verhalten (korrekte angabe der stunden, angemessener umgang, schäden melden usw) und die gruppe überschaubar bleibt und man vor allem vorher wirklich alles genau klärt kann es klappen. ich würde es nicht mit jedem x beliebigen machen, aber wenn man sich vorher kennt und von der nutzung zusammenpaßt kann es auch klappen. wenn es allerdings so ist, dass einer die maschine intensiv nutzt und die anderen nur gelegentlich, würde ich auch eher zum einzelkauf und dann wenn nötig arbeiten gegen lohn tendieren.
Hallo, danke für die vielen, gut gemeinten Ratschläge, aber ich denke wir ziehen das jetzt durch. Die genauen Modalitäten sind jedoch noch nicht abschließend geklärt.
Jetzt noch eine Frage, auf die ich bei meinen Internetrecherchen gestoßen bin: Gibt es eine Förderung für die Anschaffung eines Rückewagens? Ich habe da z. B. gelesen, er wird mit 35% (!!) gefördert (von wem?) muss aber mind 800 Std/Jahr nachweislich laufen(??) Das kann ich mir nicht vorstellen.
sei so nett und lass uns bitte dran teilhaben wie die sache von einsatz zu einsatz des RW eskaliert danke im voraus .... (meine einschätzung: die rungen werden als erstes verbogen sein - und keiner wars^^)
ist es aber nicht so das grad im winter (bodenfrost) genau jeder den RW benötigt? und wenns tage lang wie aus eimern runterschüttet keiner mit dem im Bestand rum fahren möchte! und wenn 5 leute auf der warteliste stehn dauerts lange bis man wieder dran ist!!!