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Getreidelagerung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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30 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Getreidelagerung

Beitragvon Toni 5493 » Di Dez 11, 2007 7:17

Hallo,
wir haben vor bei der nächsten Getreideernte einen Teil ein zu lagern.
Meine Frage an euch, wie muss so eine Lagerung aussehen, damit das Getreide nicht schimmelt usw.
Danke für eure Antworten!
Gruß Toni
Toni 5493
 
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Beitragvon automatix » Di Dez 11, 2007 7:41

kommt auf die Menge an - aber bei ebenerdiger lagerung (z.b) in einer Halle geht gar nichts ohne belüftung.
Hast du silos und die sind nicht zu groß gehts auch ohne, wenn die nicht direkt auf dem Boden stehen.
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Beitragvon CarpeDiem » Di Dez 11, 2007 11:23

Will hier auch meinen Senf dazugeben. Ich lagere meine gesamte Ernte seit mehr als 25 Jahren in einfachen Blech-Rundsilos die in einer Halle auf einer betonierten Fläche stehen. Dies war die beste und billigste Investition die ich je tätigen konnte.

Man muss sagen mit entscheidend ist was gelagert werden soll. Weizen lagert sich einfacher als Gerste. Von Raps würde ich generell die Finger lassen. Belüftung muss obligatorisch sein, u.z. um das Schwitzwasser aus dem Stapel zu bringen, denn oft wird das Gut bei Temparaturen von 36C eingelagert, während die normale Umgebungstemparatur nur ca 25C beträgt. Das ganze muss mit einem Thermometer kontrolliert werden.

Der zweite wichtige Punkt bei der Belüftung besteht darin im Stapel eine Termparatur von weniger als 15C zu erreichen. Bei dieser Temperatur ist die Population der lieben kleinen Schwarzen ziemlich eingeschränkt.

Wenn man dies beachtet und eine peinliche Desinfektion vor der Ernte durchführt hat man mit diesen Tierchen keine Probleme. Deshalb muss das Lager gut zugänglich sein.
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Beitragvon Meisteringenieur » Di Dez 11, 2007 12:36

Wir lagern seid ungefähr 30 jahren nur im Flachlager ohne Belüftung.
Einen teil auf Betonboden und einen Teil auf H-Pflaster. Unter das Pflaster wurde Silofolie ausgelegt vorm verlegen.
Wir hatten bis jetzt nur 1 mal ein Problem, da wir zu nass gedroschen haben. Mittlerweile haben wir ja selber wieder nen alten Drescher. Wir belüften nicht, dreschen aber auch nur trocken. Klappt wunderbar!! Reinfahren, abkippen, rausfahren. (nichts geht schneller und billiger). Ab und an wird dann mit Radlader oder Frontlader zusammengeschoben auf ca. 2 m Schütthöhe.

Gereinigt und desinfiziert wird penibelst.
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Beitragvon wallex » Di Dez 11, 2007 21:18

hallo.wir lagern unser getreide im flachlager ohne belüftung,aber mit säüre ein:die letzten jahre ohne probleme,dieses jahr mit leichten problemen direkt am boden,war einfach zu feucht (20 -22 %).sonst ist das getreide in sehr guter qualität.
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Beitragvon automatix » Mi Dez 12, 2007 7:03

wallex hat geschrieben:hallo.wir lagern unser getreide im flachlager ohne belüftung,aber mit säüre ein:die letzten jahre ohne probleme,dieses jahr mit leichten problemen direkt am boden,war einfach zu feucht (20 -22 %).sonst ist das getreide in sehr guter qualität.
mfg wallex


kann man das danach noch vermarkten oder ist es dann nur noch futterware nach der säurebehandlung?
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Beitragvon CarpeDiem » Mi Dez 12, 2007 10:31

1. Bei der genannten "Säure" handelt es sich wohl um Propionsäure, die in der Anschaffung auch nicht gerade billig ist. Um diese Form der Haltbarmachung anzuwenden braucht man ein Dosiergerät, das üblicherweise an einer Getreideschnecke angebracht wird.

2. Dieses Zeug greift wirklich alles an und ist auch sonst mit Vorsicht zu geniessen. Die Schnecke ist nach relativ kurzer Zeit im Eimer.

3. Bei der Anwendung im bewohnten Gebiet ist Vorsicht geboten, da ein fürchterlicher Gestank entsteht, der die lieben Nachbarn nicht nur auf die Palme bringt.

3. In der menschlichen Ernährung ist der Einsatz solcherart behandelten Getreiden verboten. Bei einem "In Verkehr bringen" für Futterzwecke sind auch einige Kautelen zu beachten, die ich im einzelnen nicht kenne.
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Beitragvon wallex » Mi Dez 12, 2007 18:23

hallo.
Klar ist die Säure mit Vorsicht zu genießen,aber so extrem wie du es schilderst ist sie auch nicht.Wenn die Säure im korn ist(ca24 std),merkt man es kaum noch,vermarkten geht nur an futtermittel hersteller,und man muss mit den mühlen in Verhandlung tretten wegen des Feuchtegehalt des Getreides.Machen dieses Verfahren seit 12 jahren,und unsere schnecke ist auch noch die erste.Wir lassen zum schluß der Ernte Sojaoel durchlaufen,kappt prima.
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Beitragvon CarpeDiem » Mi Dez 12, 2007 20:06

Mit welchen Kosten rechnest Du denn bei Propion???
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Beitragvon 714er » Mi Dez 12, 2007 21:13

Also ich kann das mal son bischen Abschwächen, wir machen das jetzt schon 5 oder 6 Jahre mit Säure und sind top zufrieden.
Die Schnecke läuft immer noch wie am ersten Tag, wir lassen zum Schluss unbehandeltes Getreide durchlaufen, da ist nicht mal Rost dran wenn man im nächsten Jahr anfängt. Auf den Beton kommt ne schmale shict trockenes Getreide, oder bereits vorher einkonserviertes Getreide, dann wird auch der nicht angegriffen. Mit dem Geruch stimmt, aber wenn kein Nachbar direkt neben der Halle ist, hilft auch ne Maske, oder Frischluftzufuhr durch Wind oder einen Ventilator.
Mit den Kosten ist schwer zu sagen, weil die Säure jedes Jahr einen anderen Preis hat, es liegt dran wie feucht dein Getreide ist und ob du die Technik selber kaufen musst, oder dir Schecke und dosierer leihen kannst.
Und verkaufen ist nicht ganz einfach, weil die Feuchte ja noch im Korn ist, aber die Qualität ist 1A!

Bild

Und noch zu der Schecke, die ist nicht nur bei uns im Einsatz, und selbst gebaut, das Dosiergerät hat auch kaum was gekostet, dann noch nen Feuchtemessgerät und und das wars von der Invetition.
Und zur säure ist noch zu saen, dass die auch einen großen Futterwert hat.
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Beitragvon Hammer|on » Do Dez 13, 2007 16:54

Ich Lager mein Getreide auch im Flachlager Gerste Weizen und ab und zu mal Raps, wenn alles trocken ist braucht man es noch nicht einmal belüften.
Nur dieses Jahr habe ich bis auf 2 Hänger schon alles verkauft wegen den Ratten das ist dieses Jahr eine richtige plage.
Mit Kornkäfer und co hatte ich zum glück bis jetzt noch keine Probleme.
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Beitragvon countryman » Fr Dez 14, 2007 17:26

ich lagere seit einigen Jahren Getreide in einer Halle, habe mir ein verlängertes Schild zum Aufschieben gebaut. Wird einfach in die Frontladerschaufel gestellt und oben mit 2 Ketten festgemacht, damit komme ich rund 3m hoch. Zur Belüftung habe ich mir eine Belüftungsrakete gekauft, damit habe ich auch schon einen Stapel Weizen der mit 16,5% eingelagert warm wurde beruhigt, er konnte dann bis zur Vermarktung liegen bleiben. Bei dieser Schütthöhe ohne jede Belüftung ist riskant und geht nur bei unter 14%, zusätzlich darf nicht zu warm eingelagert werden. Wie schon geschrieben wurde, Gerste und Raps sind am kritischsten. Bei letzterem zieht sich der Besatz (Klettensamen...) in den Ecken zusammen und von da aus kann der Muff losgehen.
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Beitragvon wallex » Fr Dez 14, 2007 22:47

hallo 714,kann dir nur beipflichten,sind ebenfalls sehr zufrieden mit der einlagerung des getreides mit säure.
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Beitragvon Meisteringenieur » Sa Dez 15, 2007 11:53

Raps lager wir eigentlich nicht ein. Man sollte das Getreide nicht zu hoch schütten und nicht zu schnell. Sprich wenn es Platzmäßig geht verstreuen wir es einzeln erst mal im Flachlager, also nur reinkippen. Hochgeschoben wir dann erst wenn nötig ist. Dadurch kriegt es auch wieder Luft.
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Beitragvon Rudi 81 » Di Dez 18, 2007 13:53

Hi
Hat hier einer erfahrung mit Teleskopbelüftungen? wir haben ein Flachlager und wollen das gerne besser Belüften als mit Drainageschläuchen. Probleme beim Verladen und zuwenig Luftdurchlässig.
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