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Getriebegehäuse gerissen - was nun?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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31 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Getriebegehäuse gerissen - was nun?

Beitragvon Sepp » Fr Sep 21, 2007 16:58

Hallo Forum,

bei unserem Deutz D 6206 ist heute das Gehäuse des Getriebes gerissen, Öl läuft nun ziemlich schnell aus dem Riss. Der Riss ist an der Unterseite des Getriebes.

Weiß jemand, wie man das reparieren kann oder was möglicherweise ein Austauschgetriebe kostet?

Bin für jede Antwort dankbar!

Gruß Sepp
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Beitragvon ferguson-power » Fr Sep 21, 2007 22:46

Ist das Getriebe durch äußerliche Einflüsse gerissen ? Oder ist im Getriebe was kaputt gegangen und hat das Gehäuse zerrissen ?
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Beitragvon Holzfan+ » Sa Sep 22, 2007 4:45

Das kenne ich :roll: an dem großem getrieberad ist zu 100 % eine schraube abgeriessen, die kommt dann unter das Rad und durchhaut den Deckel.
Muss los schreibe dir heute Abend mehr.
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Beitragvon Sepp » Sa Sep 22, 2007 15:37

Danke für die Antworten!

Nein, das Gehäuse ist ohne äußere Einflüsse gebrochen. Deutz war unterwegs in einem kleinen Obstgarten mit einem Schwader (2,70m). Also auch keine große Belastung...

Spricht für die abgefallene Schraube, wie Holzfan+ schreibt :-(
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Beitragvon ihcpower » Sa Sep 22, 2007 18:53

Hallo Sepp

Das Getriebgehäuse ist aus Grauguß und da ist schweißen sehr schwierig, zumal sich der Guß an dem Riß jetzt auch mit Öl vollgesogen hat.
Da ist ein anderes Gehäuse notwendig, da ist es günstiger wenn du dir einen Schlepper mit Motorschaden zu schlachten besorgst, ein neues Gehäuse kostet über 1000 Euro falls es noch noch erhältlich sit.

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Beitragvon Holzfan+ » Sa Sep 22, 2007 19:05

ihcpower hat geschrieben:Hallo Sepp

Das Getriebgehäuse ist aus Grauguß und da ist schweißen sehr schwierig, zumal sich der Guß an dem Riß jetzt auch mit Öl vollgesogen hat.
Da ist ein anderes Gehäuse notwendig, da ist es günstiger wenn du dir einen Schlepper mit Motorschaden zu schlachten besorgst, ein neues Gehäuse kostet über 1000 Euro falls es noch noch erhältlich sit.

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Allso wir haten das gleiche, bei uns wurde einfach von innen ein Blech drüber geklebt - hält schon ca 6-7 jahre und auf keinemfall die defekte Schraube ersetzten :wink:
Das hatten wir am anfang gemacht und nach 2 monate war die gleiche schraube wieder ab und deutz sagt so lassen :roll:
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Beitragvon Sepp » Sa Sep 22, 2007 19:59

Das hört sich aber gar nicht mal so schlecht an, wenn man da tatsächlich ein Blech drüber machen kann... Sonderlich schwierige Arbeiten hat er nicht mehr. Da wär das eine ganz passable Lösung.

1000 Euro für ein neues Gehäuse sind zu teuer, das würde sich nicht mehr rentieren...

Danke für die Tipps!
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Beitragvon Buddy » Sa Sep 22, 2007 20:51

Mach aber an beiden enden des risses ein Loch mit nem Bohrer rein, dann wird der riss im wachstum gehindert. ansonsten wird er immer größer.
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Beitragvon Sepp » Sa Sep 22, 2007 20:54

Danke für den Hinweis!

Klingt zwar sehr logisch, aber ich wär nicht darauf gekommen, da Löcher zu bohren... :roll:
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Beitragvon -FELIX- » Sa Sep 22, 2007 21:24

wenn die lösung mit dem blech nicht 100% dicht ist. tausche das öl gegen fliessfett aus. dann sifft es nicht so.

mfg
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Beitragvon Buddy » Sa Sep 22, 2007 21:46

Mach die Löcher aber nicht zu klein, da der Riss ja schief sein kann, auf die Wandung betrachtet.
Alles wo scharfe Kanten, Absätze, Übergänge, Risse etc sind, entstehen Kerbwirkungen. Also Spannungsspitzen, die Ähnlich wie Baustellen auf Autobahnen für jede menge Ärger sorgen. Also immer Rund und weiche Übergänge schaffen, wie in deinem Fall ein Loch. So werden die Kerbwirkungen auf ein Minimum reduziert und bestehende Risse können nicht weiter Wandern, da das Loch ja da ist.

Das mit dem Fließfett würde ich lassen. Wenn du die Löcher bohrst, mußt du eh die Späne aus dem inneren herausholen. Dann kannste auch gleich ein paar mehr bohren, gewinde schneiden und die Platte mit hilfe einer dichtung da ranschrauben. Das ist eine vernünftige und keine gepfuschte Lösung.
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Beitragvon MF-133 » So Sep 23, 2007 0:07

Kleine Anmerkung noch zum Loch bohren: Der Bohrer muss irrsinnig scharf sein, am besten Du kauft einen neuen. Mit nem stumpfen Glumpp gibts nämlich wieder Kerbwirkung. Falls das noch keiner geschrieben hat: Das Ende des Risses sollte ziemlich genau der Mittelpunkt des Bohrloches sein.
Ach ja: das war nicht zufällig ein Frontladerschlepper?! MFG
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Beitragvon Sepp » So Sep 23, 2007 16:39

Ja doch, kleiner Stoll Frontlader seit etwa 15 Jahren.

Hab mir auch schon gedacht, dass dadurch die Risse entstehen hätten können... Allerdings wirkt es so, als wäre das Gehäuse von innen nach außen gedrückt worden. Spricht also für die Schraubenthese...

Vielen Dank für die vielen Ratschläge!

Aber eine Frage: Ist es sehr kompliziert mit den Bohrungen? Ich muss ja das ganze Getriebe zerlegen, um da ran zu kommen, oder? Mechaniker bin ich leider nicht :-(
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Beitragvon Buddy » So Sep 23, 2007 18:00

Besser ist das. Evtl kannst du es ja mit Spülöl oder anderem billigen Zeugs (Diesel) so durchspühlen, das du alle Späne weg hast. Muß0t du selbst wissen oder jemanden deines vertrauens fragen ob das so geht.
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Beitragvon Holzfan+ » So Sep 23, 2007 19:18

Sepp hat geschrieben:Ja doch, kleiner Stoll Frontlader seit etwa 15 Jahren.

Hab mir auch schon gedacht, dass dadurch die Risse entstehen hätten können... Allerdings wirkt es so, als wäre das Gehäuse von innen nach außen gedrückt worden. Spricht also für die Schraubenthese...

Vielen Dank für die vielen Ratschläge!

Aber eine Frage: Ist es sehr kompliziert mit den Bohrungen? Ich muss ja das ganze Getriebe zerlegen, um da ran zu kommen, oder? Mechaniker bin ich leider nicht :-(

Das ist keine These sondern fakt und bei deutz nicht unbekannt :-((
Du must das getriebe so oder so öffnen sonst ist es eine frage der zeit bis die schraube wieder drauf haut...
Berichte doch bitte wieviele Schrauben hin sind :-9
bei uns drei die auch entfernt wurden (von 12 ) :roll: aber wie gesagt sind schon paar jahre her und läuft und läuft die gurke :shock:
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