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Glyphosatverbot welche Alternative ?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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39 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon böser wolf » Fr Feb 01, 2019 18:06

es zeichnet sich inzwischen immer mehr ab das uns dieser wirkstoff wie fälschlicherweise angenommen nun doch keine weitern 4 jahre mehr zur verfügung steht .
ist der pflug oder mehrmahliges grubbern die einzige alternative , oder hat jemand andere ideen ?

direktsaat hat sich jedenfalls erledigt könnte das eine lösung sein ?
https://www.youtube.com/watch?v=wL4csYyVmqY
https://www.youtube.com/watch?v=OTdELyx38pg
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Ulikum » Fr Feb 01, 2019 20:45

böser wolf hat geschrieben:es zeichnet sich inzwischen immer mehr ab das uns dieser wirkstoff wie fälschlicherweise angenommen nun doch keine weitern 4 jahre mehr zur verfügung steht .
ist der pflug oder mehrmahliges grubbern die einzige alternative , oder hat jemand andere ideen ?

direktsaat hat sich jedenfalls erledigt könnte das eine lösung sein ?
https://www.youtube.com/watch?v=wL4csYyVmqY
https://www.youtube.com/watch?v=OTdELyx38pg


:mrgreen:
schau mal bei den Bio´s da gibt es gute Ansätze,
und wenn die verschärfte Düngeverordnung erst greift wird sich auf natürliche Art und Weise das eine oder andere von selbst erledigen.
Eine reine Direktsaat sicherlich, aber 30% in der Fruchtfolge könnte ich mir auch ohne Glyphosat vorstellen.
Haste genug Fläche gibt es bestimmt für jedes Problem die richtige Technik :lol:
dann brauchen wir nur noch der richtige Wetter und alles ist gut.
So wird der Strukturwandel massiv weiter beschleunigt. (10.000 Vollerwerbsbetriebe haben in den letzten 2 Jahren in Deutschland aufgegeben)
In der Braunkohle geht es um 20.000 Arbeitsplätze in 20 Jahren, - was haben wir doch für eine armselige Lobby.
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Fendt 515C » Fr Feb 01, 2019 21:50

Flächenrotte und angepasste Bodenbearbeitung ist da das Sprichwort, Humusaufbau ist dann auch ein netter effekt. Werde es wohl auch umstellen auf diese weise, da Glyphosat auch schlecht ist für das Bodenleben bzw. eigentlich alle Spritzmittel.
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon elchtestversagt » Sa Feb 02, 2019 7:42

Flächenrotte hat sich auch erledigt, denn zur Rotte braucht es N, und da man nach der event. neuen Düngereform auch im Herbst garnicht mehr düngen darf ( wird in den Medien vielfach unterschlagen, Düngung im Herbst nur zur Futternutzung) wird das nicht gehen.
Hilft also nur noch Diesel, Diesel und Diesel.
Und Brache, verbunden mit jede Woche Diesel...
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Ulikum » Sa Feb 02, 2019 9:43

Fendt 515C hat geschrieben:..........
da Glyphosat auch schlecht ist für das Bodenleben
........


:mrgreen:
ich denke das auf meinem Betrieb den Herbst durch, wegen des Einsatzes von Glyphosat (max 1,5 l/ha) zur Weizenaussaat mehr Bodenleben vorhanden ist wie bei meinen Nachbarn die mit dem Pflug den Boden auf den Kopf stellen. Auch die sogenannte Biodiversität ist auf meinen Flächen über einen langen Zeitraum bis zu 6 Wochen höher.

elchtestversagt hat geschrieben:Flächenrotte hat sich auch erledigt, denn zur Rotte braucht es N, und da man nach der event. neuen Düngereform auch im Herbst garnicht mehr düngen darf ( wird in den Medien vielfach unterschlagen, Düngung im Herbst nur zur Futternutzung) wird das nicht gehen.
..............


:mrgreen:

ein Download:
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon böser wolf » Sa Feb 02, 2019 14:26

Ulikum hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:es zeichnet sich inzwischen immer mehr ab das uns dieser wirkstoff wie fälschlicherweise angenommen nun doch keine weitern 4 jahre mehr zur verfügung steht .
ist der pflug oder mehrmahliges grubbern die einzige alternative , oder hat jemand andere ideen ?

direktsaat hat sich jedenfalls erledigt könnte das eine lösung sein ?
https://www.youtube.com/watch?v=wL4csYyVmqY
https://www.youtube.com/watch?v=OTdELyx38pg


:mrgreen:
schau mal bei den Bio´s da gibt es gute Ansätze,
und wenn die verschärfte Düngeverordnung erst greift wird sich auf natürliche Art und Weise das eine oder andere von selbst erledigen.
Eine reine Direktsaat sicherlich, aber 30% in der Fruchtfolge könnte ich mir auch ohne Glyphosat vorstellen.
Haste genug Fläche gibt es bestimmt für jedes Problem die richtige Technik :lol:
dann brauchen wir nur noch der richtige Wetter und alles ist gut.
So wird der Strukturwandel massiv weiter beschleunigt. (10.000 Vollerwerbsbetriebe haben in den letzten 2 Jahren in Deutschland aufgegeben)
In der Braunkohle geht es um 20.000 Arbeitsplätze in 20 Jahren, - was haben wir doch für eine armselige Lobby.


alles richtig was du schteibst ,
aber wenn man als direktsäer weder grubber noch pflug auf dem betrieb hat , dann macht man sich schon gedanken welche maschine in frage kommt
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Ulikum » Mo Feb 04, 2019 11:18

böser wolf hat geschrieben:
alles richtig was du schteibst ,
aber wenn man als direktsäer weder grubber noch pflug auf dem betrieb hat , dann macht man sich schon gedanken welche maschine in frage kommt


:mrgreen:

der Pflug sicherlich nicht alles andere ist von Fall zu Fall zu entscheiden universell gibt es vieles.
Eine echte Alternative zum Glyphosat gibt es nicht da können die Industrie und die Ämter noch so viele Maschinenvorführungen machen.
Mann kann sich die Ergebnisse aus einem Jahr oder einer Maschinenvorführung noch so schönreden, die Langzeiterfahrungen werden es zeigen.
Aber das ist alles eigentlich ein alter Hut, die Problematik mit dem Glyphosat ist ja auch nicht erst seit gestern.
Siehe auch hier im Forum "Glyphosat wieder in der Schußlinie" und das war 2007.
Wenn man die Beiträge dort liest und sich die weitere Entwicklung anschaut so wundert es mich nicht was heute passiert.
Statt vernünftigen Handeln hat sich der Verbrauch seit damals verdoppelt !?.
Statt zu überlegen wo kann ich Glyphosat sinnvoll Ackerbaulich einsetzen und wo dient es ausschließlich Monetären Vorteilen, als druff mit dem Zeug kostet ja nichts.
Jetzt wird die Politik die Notbremse ziehen und das mit Recht. Ich würde mir zwar auch eine andere Lösung wünschen z.B. eine Begrenzung des Einsatzes auf wirklich Pflanzenbaulich sinnvolle Maßnahmen, und da gehört nun mal eine Sikation nicht dazu. Und auch die Unsitte im Herbst nach der Blindbestellung noch mal eine Dusche mit Glyphosat vor der eigentlichen Aussaat (20 bis 30% Bodenbedeckung) gehört verboten, allein schon weil Glyphosat keine Bodenwirkung hat.
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Freakshow » Mo Feb 04, 2019 12:13

Ulikum hat geschrieben:Statt vernünftigen Handeln hat sich der Verbrauch seit damals verdoppelt !?.
Statt zu überlegen wo kann ich Glyphosat sinnvoll Ackerbaulich einsetzen und wo dient es ausschließlich Monetären Vorteilen, als druff mit dem Zeug kostet ja nichts.
Jetzt wird die Politik die Notbremse ziehen und das mit Recht. Ich würde mir zwar auch eine andere Lösung wünschen z.B. eine Begrenzung des Einsatzes auf wirklich Pflanzenbaulich sinnvolle Maßnahmen, und da gehört nun mal eine Sikation nicht dazu. Und auch die Unsitte im Herbst nach der Blindbestellung noch mal eine Dusche mit Glyphosat vor der eigentlichen Aussaat (20 bis 30% Bodenbedeckung) gehört verboten


Ach und du glaubst tatsächlich, dass das Thema nicht mehr hoch gekocht werden würde wenn sich der Verbrauch halbiert hätte? Süß.

Und was wäre jetzt wenn sich eindeutig nachweisen ließe der Pflugeinsatz hätte in dem Maße abgenommen wie der glyphosverbrauch zugenommen hat? Wäre das gesamtökologisch nun positiv oder negativ? Und was wäre wenn sich aufgrund der Zunahme des Glyphosverbrauchs im Gegenzug der Verbrauch an Bodenmittel verringert hätte? Gut oder schlecht? Ist eine Dusche aus flufenacet, pendimethalin und difflufenican nun besser als 2l glyphos?
Ich beispielsweise praktiziere die von dir geschilderte Untugend im Herbst teilweise, setze dafür allerdings nur noch auf ca. 10% der Fläche Bodenmittel ein.

Also besonders von dir hätte ich eine differenzierte Betrachtung erwartet... aber anscheinend ist bald jeder überfordert mit der Thematik und den Zusammenhängen. Darfst auch nicht vergessen wie sich die Resistenzproblematik verschärft hat. Und glyphos ist halt nunmal der beste Resistenzbrecher.

Also bitte keine monokausalen Zusammenhänge "erschaffen" die es nicht gibt, bitte nicht auch noch die Besten aus unseren eigenen Reihen.
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon bauer hans » Mo Feb 04, 2019 12:38

Ulikum hat geschrieben:Aber das ist alles eigentlich ein alter Hut, die Problematik mit dem Glyphosat ist ja auch nicht erst seit gestern.
Siehe auch hier im Forum "Glyphosat wieder in der Schußlinie" und das war 2007.
Wenn man die Beiträge dort liest und sich die weitere Entwicklung anschaut so wundert es mich nicht was heute passiert.
Statt vernünftigen Handeln hat sich der Verbrauch seit damals verdoppelt !?.
Statt zu überlegen wo kann ich Glyphosat sinnvoll Ackerbaulich einsetzen und wo dient es ausschließlich Monetären Vorteilen, als druff mit dem Zeug kostet ja nichts.
Jetzt wird die Politik die Notbremse ziehen und das mit Recht.

du als langjähriger erfahrener landwirt antwortest hier nur EMOTIONAL,ich bin doch verwundert.
das kenn ich nur von anonymen kommentaren in den online-medien.
der direktvermarkter,mit dem ich flächen tausche,will auch kein glüfos,dass seine kunden den gelbbraunen acker nicht sehen,
ich musste Atlantis mit voller menge einsetzen.
die politik bei uns in D ist nur noch populistisch.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Lonar » Mo Feb 04, 2019 12:54

Abluftwäscherwasser bei Sonnenschein mit Breitverteiler ausbringen. Das soll den gleichen Effekt haben wurde mir gesagt. :mrgreen:
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon T5060 » Mo Feb 04, 2019 13:36

5G Handymast an den Acker stellen. Der soll laut FAO noch krebserregender sein, als Glyphos. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Ulikum » Mo Feb 04, 2019 14:38

Freakshow hat geschrieben:.................
Ach und du glaubst tatsächlich, dass das Thema nicht mehr hoch gekocht werden würde wenn sich der Verbrauch halbiert hätte? Süß.
Und was wäre jetzt wenn sich eindeutig nachweisen ließe der Pflugeinsatz hätte in dem Maße abgenommen wie der glyphosverbrauch zugenommen hat? Wäre das gesamtökologisch nun positiv oder negativ? Und was wäre wenn sich aufgrund der Zunahme des Glyphosverbrauchs im Gegenzug der Verbrauch an Bodenmittel verringert hätte? Gut oder schlecht? Ist eine Dusche aus flufenacet, pendimethalin und difflufenican nun besser als 2l glyphos?
Ich beispielsweise praktiziere die von dir geschilderte Untugend im Herbst teilweise, setze dafür allerdings nur noch auf ca. 10% der Fläche Bodenmittel ein.

Also besonders von dir hätte ich eine differenzierte Betrachtung erwartet... aber anscheinend ist bald jeder überfordert mit der Thematik und den Zusammenhängen. Darfst auch nicht vergessen wie sich die Resistenzproblematik verschärft hat. Und glyphos ist halt nunmal der beste Resistenzbrecher.

Also bitte keine monokausalen Zusammenhänge "erschaffen" die es nicht gibt, bitte nicht auch noch die Besten aus unseren eigenen Reihen.


bauer hans hat geschrieben:...........
....................................
du als langjähriger erfahrener landwirt antwortest hier nur EMOTIONAL,ich bin doch verwundert.
das kenn ich nur von anonymen kommentaren in den online-medien.
der direktvermarkter,mit dem ich flächen tausche,will auch kein glüfos,dass seine kunden den gelbbraunen acker nicht sehen,
ich musste Atlantis mit voller menge einsetzen.
die politik bei uns in D ist nur noch populistisch.


:mrgreen:
Ulikum hat geschrieben:Eine echte Alternative zum Glyphosat gibt es nicht ...................
da können die Industrie und die Ämter noch so viele Maschinenvorführungen machen.
Mann kann sich die Ergebnisse aus einem Jahr oder einer Maschinenvorführung noch so schönreden, die Langzeiterfahrungen werden es zeigen.


ihr werft mir Emotionen vor ich habe ganz klar schon immer gesagt wie ich über das Thema denke.
Ich mag naiv sein mit meiner Meinung oder Ansicht das man mit einer Reduzierung des Einsatzes den Wirkstoff aus der Diskussion gebracht hätte.
Fakt ist aber das schon damals 2007 die Diskussion auf emotionaler Ebene lief und ich 2012 glaube ich geschrieben habe das jede wissenschaftliche Beweisführung gegen Emotionen nur verlieren kann.
Jetzt eine weitere "was wäre wenn" Diskussion zu führen
Freakshow hat geschrieben:Und was wäre wenn sich aufgrund der Zunahme des Glyphosverbrauchs im Gegenzug der Verbrauch an Bodenmittel verringert hätte? Gut oder schlecht? Ist eine Dusche aus flufenacet, pendimethalin und difflufenican nun besser als 2l glyphos)
halte ich nach wie vor für sinnlos, das weiter so " ist ja wissenschaftlich nachgewiesen" hat aber definitiv für den deutschen Ackerbau nicht funktioniert.
Ich bin mal gespannt wie die Politik entscheiden wird, könnte mir sogar zur Zeit vorstellen das Glyphosat im Obstanbau und bei der Bahn weiterhin zugelassen bleibt.

(Ich Bezweifle das dein Beispiel- eine Anwendung aus Flufenacet, pendimethalin und difflufenican ersetzen kann.
Wenn ich dann im Frühjahr nachlegen muß was habe ich gewonnen die Wirkstoffen sind nur noch mehr eingeschränkt was Resistenzen erst recht fördert. Oder haben wir hier schon wieder diesen Kostengedanken der wahrscheinlich auch dazu beigetragen hat das es zu weiteren Resistenzbildungen gekommen ist.
Zusätzlich eine Behandlung mit Glyphosat ja wenn bereits massive Probleme vorhanden sind, dann sollte ich aber mal anfangen meinen Ackerbau (Fruchtfolge) zu überdenken. - Raps Weizen Weizen ist den längste Zeit gewesen, auch wenn glaube ich die DLG!? kürzlich noch was anders geschrieben hat. )
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon County654 » Mo Feb 04, 2019 15:29

bauer hans hat geschrieben:…….....der direktvermarkter,mit dem ich flächen tausche,will auch kein glüfos,dass seine kunden den gelbbraunen acker nicht sehen,
ich musste Atlantis mit voller menge einsetzen.
die politik bei uns in D ist nur noch populistisch.


Okay, das Problem Atlantis in voller Menge einzusetzen wird nur etwa 5 Jahre dauern...….dann wirkt es leider nicht mehr :(
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Freakshow » Mo Feb 04, 2019 16:04

Es geht ja auch nicht um die konkreten Mittel oder ob das eine das andere ersetzen kann, das war nur ein Beispiel. Es geht um den Vergleich der ökologischen Auswirkungen der Verfahren und darum, dass man den Verbrauch oder Nichtverbrauch von glyphos nicht ohne Kontext bewerten kann.
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Re: Glyphosatverbot welche Alternative ?

Beitragvon Ulikum » Mo Feb 04, 2019 17:26

Freakshow hat geschrieben:Es geht ja auch nicht um die konkreten Mittel oder ob das eine das andere ersetzen kann, das war nur ein Beispiel. Es geht um den Vergleich der ökologischen Auswirkungen der Verfahren und darum, dass man den Verbrauch oder Nichtverbrauch von glyphos nicht ohne Kontext bewerten kann.


:mrgreen:

Glaubst du ernsthaft es gäbe eine wissenschaftlich belastbare Studie die das Insektensterben nachweisen kann, vom Nachweis das Glyphosat der Hauptverursacher ist ganz zu schweigen.
Die viel zitierte Glyphosatstudie die angeblich belegt das Glyphosat die Regenwürmer abtötet (Topfstudie) lautet wie folgt das Absterben der Regenwürmer nach dem Einsatz von Glyphosat ist auf massiven Nahrungsentzug zurück zu führen. Von Vergiftung kein einziges Wort.

Oder hast du schon mal in der Öffentlichkeit gehört das die modernen sauberen Autos dazu beitragen das der Eintrag von Luftstickstoff in den Boden sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt hat. Unsere Naturschutzgebiete, Wälder, Heide, bekommen heute soviel Stickstoff aus der Luft das sich die Pflanzengesellschaften langsam umstellen und was passiert mit dem überschüssigen Stickstoff der dort anfällt? Wissenschaftliche Schätzungen gehen mittlerweile von bis zu 50 kg/N je ha und Jahr aus die mit dem Regen ins Grundwasser versickern.

Das was du forderst funktioniert seit mindestens 12 Jahren nicht mehr. Zumindest nicht mit der öffentlichen Meinung.
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