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Gras im Bestand- Rückverdelung? Frage auf Seite 3

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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36 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wintergerste rote Färbung

Beitragvon Forchhammer » Sa Jun 02, 2012 16:33

Wenn ich das ganze Zeugs dazugekauft hätte ,wärns wieder paar hundert Euro geworden... das mit 1.5 litern kann eventuell nicht stimmen weis nicht ob wir 1 oder 2 Flaschen da hatten. Dass schlimm aussehende Zeugs is auf jeden Fall weg.
Jetzt hats auch seit Wochen mal wieder ein bisschen anständiger geregnet, sodass mal was aufm Boden selber ankam.
Schärfere Bilder kann ich nicht machen weil ich se sonst nicht hochladen kann. Das rote is auf alle Fälle WEG und die Gerste macht jetzt allgemein einen stärken Eindruck, seit dass Mittel wirkt. Ein paar Zentner werdens vllt. schon mehr werden dann....
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Re: Gras im Bestand

Beitragvon Forchhammer » Di Jun 12, 2012 15:14

Als ich und ein Freund neuerdings wieder in seinem Garten nach irgendetwas Essbarem ausschauhielten, fanden wir an einer gute Stelle schöne viele Walderdbeeren-klein, waldig und papsüß. Daraufhin erinnerten wir uns wieder dass wir im Vorjahr das Abfallzeugs von großen Felderdbeeren dahingeschmissen hatten.
----> Also ,laut Freund, eine "Rückveredelung". Die Kerne der großen Beeren haben also wieder die Erbmerkmale der Walderdbeeren.

Daraufhin kam mir das schöne viele Gras im Gersten und Weizenfeld in den Kopf, welches auch gleich ausschaut.(siehe Bilder).
Das Saatgut beider Sorten, Weizen und Gerste, war selbstgedroschenes, geputztes und gebeiztes aus dem Vorjahr(2011)(Vom Nachbarbauern). Angeblich kann man ja irgendwelche Sorten auch nur 2-3 mal so zu Saatgut machen bevor es irgendwie nicht mehr geht. Nun habe ichd en wie oben gesagten hohen Grasbestand im Getreide(siehe Bilder).
Kann es sein, dass so manches Saatkorn die Vererbungsmerkmale von "dem" Gras haben kann? Ich meine Gerste = Grasart. Die Genaue Sorte weiß ich nicht, soll aber eine recht oft vertretene sein, Canberra ist es nicht.
Habe auch eine Triticale draussen stehen und da is kein einziger Grashalm drinne- das Saatgut war vom Bauer Willi im Papiersack, also extra gezüchtetes Saatgut denke ich.
Im frühjahr wurde gegen Unkraut gespritzt mit 1.5 litern Tristan.

kann mir das wer beantworten?

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Re: Gras im Bestand- Rückverdelung? Frage auf Seite 3

Beitragvon Bauerntrampel » Di Jun 12, 2012 15:31

Du hast da schlciht und einfach ne Menge Fuchsschwanz in der Gerste stehen, den deine Spritzung nicht erwischt hat.
Dass Gerste ein Gras ist stimmt, aber vielmehr auch nicht...
Eine Pflanze zerlegt sich nicht so einfach in seine Ausgangsarten, die sie vor vielen Tausend Jahren im fruchtbaren Halbmond mal hatte. Ganz davon abgesehen, dass Gerste sicher nicht aus dem AFU hervorgegangen ist. Die heutigen Kulturpflanzen sind meist duch Allopolyploidie entstanden, besitzen die Genome verschiedener Urarten und haben mit diesen so rein gar nichts mehr am Hut außer eben einen paar Chromosomen in der Abstammung...
Wo es zur Aufspaltung kommen kann ist bei Hybrid Sorten, da darfst du nicht einfach deinen Nachbau aussäen, denn dort würde es nach Mendelscher Spaltungsregel zu einer Aufteilung in die ursprünglichen Eltern der Hybride kommen, das will keiner...
Und auch bei normalen Linien empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit mal einen Saatgutwechsel vorzunehmen, dies liegt allerdings eher an zunehmendem Krankheitsdruch und schankenen Keimfähigkeiten sowie Ertragsleistungen.
Ich hoffe das reicht jetzt erstmal, wobei ich immer noch nicht weiß, ob diese Frage jetzt Ernst war oder ein Fake... :?
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Gras im Bestand- Rückverdelung? Frage auf Seite 3

Beitragvon Forchhammer » Di Jun 12, 2012 15:35

Es war nur so eine Idee- mit dem kompletten ausseinander sein von Gras und Getreide. Frage ist beantwortet.
Nur weiß ich immer noch nicht warum so viel von dem Scheiß dadrinne steht. In den Jahren zuvor war auch nicht so viel drinne............
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Re: Gras im Bestand- Rückverdelung? Frage auf Seite 3

Beitragvon Heuer » Di Jun 12, 2012 15:50

Forchhammer hat geschrieben:Es war nur so eine Idee- mit dem kompletten ausseinander sein von Gras und Getreide. Frage ist beantwortet.
Nur weiß ich immer noch nicht warum so viel von dem Scheiß dadrinne steht. In den Jahren zuvor war auch nicht so viel drinne............

Ich hab auch schon gegrübelt ob Du es erst meinst!

Na letztes Jahr war es weniger, weil eine Ackerfuchsschwanzpflanze zwischen 200 und 1000 Nachkommen (Samen) hat. :lol:
Und tristar hat eben keinerlei Ackerfuchsschwanzwirkung. Zumindest in der Wintergerste solltest Du langsam über eine Herbstbehandlung mit Herold oder eine Nachauflaufbehandlung mit Axial nachdenken.
Unsere Ackerbauprofis können Dir da sicher weiterhelfen.

Grüße
F
Grüße
der Heuer
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Re: Gras im Bestand- Rückverdelung? Frage auf Seite 3

Beitragvon Mad » Di Jun 12, 2012 19:54

Das ist ja schon ein ordentlicher Besatz. Da sind die Nachkommen für die nächsten Jahre sicher.

Wenn du einmal Fuchsschwanz im Bestand stehen hast, kannst du dafür sorgen, jedes Jahr eine Behandlung dagegen zu machen. So schnell wirst du den nämlich nicht mehr los. Einmal ausgelassen, sieht dein Bestand ähnlich aus wie dieses Jahr. Verantwortlich ist das enorme Samenpotenzial einer Fuchsschwanzplanze.

Ich bin ja ein fan von der Frühjahrsbehandlung. Weil man sie beim AFU sowieso immer einplanen muss, da er im Herbst nicht immer sicher erwischt wird. Zumindest war das meine Beobachtung. Da kann man dann auch auf die Herbstbehandlung verzichten und sie direkt im Frühjahr machen. Außer man hat dermaßen Samenpotenzial im Boden, dass eine Behandlung nicht ausreicht und man ohnehin 2 machen muss.

Allerdings muss man im Frühjahr einige Dinge beachten, da die meisten Mittel blattaktiv sind, außer man fährt eine frühe Anwendung mit einem Bodenherbizid.

Auch ist ein Wirkstoffwechsel (am besten jedes Jahr oder zumindest alle 2 Jahre) Pflicht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der Fuchsschwanz Resistenzen bildet.

Die Luftfeuchtigkeit ist ein genauso wichtiger Faktor wie die Aufwandmenge und Wasseraufwandmenge.

Ich habe leider dieses Jahr bei zu wenig Luftfeuchtigkeit behandelt, wodurch mir doch einige Pflanzen durchgegangen sind.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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