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Grasfresser

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Grasfresser

Beitragvon henry » Mo Nov 21, 2005 15:35

Liebe Bauern,

ich bin ja Imker und da hab' ich auch Streuobstwiesen, die mit dichten Weißdornhecken umgeben sind. Dort wächst das Gras. Und dem ist schwer Herr zu werden. Nu dachte ich an Schafe. Aber ich bin dort nicht täglich und ich will Schafe nicht so lange alleine lassen, nicht daß denen was passiert oder ihnen ein Unglück geschieht. (es sei denn Ihr überzeugt mich) Also waren Gänse der nächste Gedanke, denn Gras fressen die ja man auch. Doch auch da bin ich mir nicht sicher, ob ich die die ganze Woche alleine lassen kann, obwohl es einen Teich da gibt. Enten scheiden wohl auch aus, weil die mehr Wasser brauchen und Karnickel sollen ja den ganzen Boden aufwühlen und dann sowieso abhauen. Ich suche also eine Tierart, die auf 1800qm Streuobstwiese klar kommt und Gras frißt. Ziegen vielleicht? Meine Bienen kommen da gut klar, fressen aber halt nur sehr wenig Gras. :roll: Und die gesuchten Tiere müssen auch zu groß oder zu schlau für waldnahes Raubgeviech sein. Gibt es eine solche Tierart?

Meine Frau empfahl ja Schweine oder Minischweine, aber die hat auch nicht so die richtige Ahnung. Und die Schweine müßte man ja spätestens im Herbst auch schlachten, denn im Winter stünde nur ein winziger Stall zur Verfügung und der ist zu klein, um da paar Schweine drinnen zu halten. Und Schweine gehören ja so viel ich weiß in die Schar, ins Rudel oder die Rotte, vielleicht auch Sprung oder Herde genannt, nur nicht Schwarm. Also jedenfalls nicht einsam. Und den Boden machen die auch zur Sau.

Was für Tiere kann ich neh'm?
Mit freudlichen Grüßen
vom Henry
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Beitragvon Thomas Wolff » Mo Nov 21, 2005 15:53

moin moin,
versuchs mal mit laufenten,die sollten das schon schaffen.
viele grüße
Thomas
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Beitragvon henry » Mo Nov 21, 2005 16:15

Sind das nicht die Schneckenfresser? Über die hab' ich aber auch gehört, daß die abends rein müssen. Und zwar jeden Abend. Aber gerade dann bin ich nicht da.
Mit freudlichen Grüßen
vom Henry
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Beitragvon Favorit » Mo Nov 21, 2005 20:55

Hi Henry,

wie sieht`s `n mit `m Balkenmäher aus?
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Beitragvon Carsten » Mo Nov 21, 2005 22:19

Hallo Henry,

also von Federvieh in freier Wildbahn halte ich nicht viel. Da wird wahrscheinlich der Fuchs zum Stammkunde :lol: .

Die Idee mit Schafen war doch gar nicht schlecht. Ich würde dir aber Kamerunschafe empfehlen. Diese sind äußerst anspruchslos und extensiv zu halten. Die brauchen auch nicht gescheert zu werden. Und wenn du einen stabilen Zaun baust, kann praktisch nichts passieren. Dann wäre auch gleich das Problem mit den "Grasräubern" erledigt :wink: .

Auf www.kamerunschaf.de findest du weiter Infos zu der Rasse.
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Gruß
Carsten
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Beitragvon Fendt 106s » Di Nov 22, 2005 0:43

Hallo Henry,
Carsten hat schon recht, bei mir richten auch 6 kamerunschafe eine wiese von knapp 1200qm beim nachbarn ins rechte licht... das gras ist angenehm kurz und die tiere sind schön anzusehen, sie sind pflegeleicht und du kannst sie mit einem herkömmlichen weidezaun (doppellitze oder so) und einem handelsüblichen Weidezaungerät (für ne Auto- oder Trockenbatterie) auch auf Deiner Wiese halten....

Von Gänsen rate ich Dir ganz arg ab, denn da reichen bei Deiner Grundstücksgröße schon eine Handvoll hin um Deine Grasnabe vollständig einzuebnen... Es wäre dann quasi aus und vorbei mit "Wiese"... Auch Schweine oder Minischweine würden eine Wüste aus der Wiese machen...

Schön wäre es, wenn Du solltest Du Dich für Kamerunschafe entscheiden, diesen einen kleinen Offenstall (also 3 geschlossene Seiten plus ein Dach) bauen würdest, der ist in solch einer größe nicht einmal genehmigungspflichtig (zumindest bei uns in SA)....

Gruß Markus
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Kamerunschafe

Beitragvon MO » Di Nov 22, 2005 9:20

Hallo Henry,

die Kamerunschafe sind ein guter Tip. Mein alter Herr hat damit auch lange Zeit den Obstgarten freigehalten. So einmal im Jahr solltest Du aber doch mal mähen, verholzte Stängel mögen die nicht so sehr. Ohne Mähen würde die Wiese mittelfristig verbuschen. (Für den Winter brauchen die ja auch ein bißchen Heu oder so.)
Ach ja, mein alter Herr hatte auch einen Bock dabei. Der scheuerte sich ganz gerne mal. Dabei hat er schon mal die Zaunpfähle umgelegt und die Obstbäume ziemlich rangenommen (Borke abgeschabt).

Gruß
Markus
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Beitragvon henry » Di Nov 22, 2005 14:50

Moin Jungs,

kommt so eine Familie Kamerunschafe damit klar, daß ich die von Sonntag Abend bis Freitag Abend ganz alleine lasse? Und stehen die auch im Winter so mehr oder weniger im Freien? Oder sollten die jeweils im Herbst geschlachtet werden?
Mit freudlichen Grüßen
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Beitragvon Fendtman » Di Nov 22, 2005 15:12

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wie sieht`s `n mit `m Balkenmäher aus?


hehe selten so gelacht :lol: :lol: :D
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Beitragvon Bananajoe » Di Nov 22, 2005 17:23

Würde dir auch zu Schafen oder Ziegen raten. Federvieh ist wirklich nichts für die freie Wildbahn : Füchse, Iltisse, Marder und der Mensch würden sie wohl innerhalb kürzester Zeit jagen :wink:
Bei uns sind seit geraumer Zeit eine spezielle Schafzüchtung im Einsatz - auf Weihnachtsbäumchenwiesen, die nur Gras, nicht aber die Bäumchen fressen.
Auf jeden Fall sollte es was robustes sein, ein halbes Dutzend oder mehr, mit kleinem Unterstand, Tränke und alles was dazugehört :wink:
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Beitragvon Weinbauer » Di Nov 22, 2005 18:18

vergiss den bussard nicht. der geht auch an federvieh.
ziegen sind sicher am leichtesten zu halten.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon Favorit » Di Nov 22, 2005 20:30

Hi Henry,

die Schafe mußt Du entweder metzgen oder ihnen einen Stall bauen. Außerdem mußt Du für den Winter Heu werben. Deswegen halte ich von Vornherein wenig von Tieren, zumal Du unter der Woche nicht da bist.
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Beitragvon Bananajoe » Di Nov 22, 2005 21:43

Vielleicht sprichst du dich mal mit einem Schäfer ab ? - So kannst du deinen, in der Gegend ja, soviel ich bisher mitbekommen habe, nicht sehr hohen Stellenwert aufbessern, neue Bekanntschaften knüpfen und jeder von euch 2 hat Vorteile :wink:
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Beitragvon Noclom » Di Nov 22, 2005 22:07

Hallo an alle,
@ Henry: Kamerunschafe sind zwar pflegeleicht, eine gewisse Pflege brauchen jedoch auch sie. Klauenschneiden , Wurmkur usw. gehen bei so kleinen Schafen wie Kameruns rasch , wenn man es kann . Eine tägliche Weidekontrolle MUSS gewährleistet sein. Ein Problem kann die Zwergschlammschnecke sein, wenn ein Teich auf dem Gelände ist sein, denn sie ist der Uberträger der Leberegel. Für Wanderschäfer ist die Fläche zu klein , aber vielleicht läßt sie einer abfressen , auf dessen Weg sie liegt. Hobbyschäfer wären eine Möglichkeit, die ihre Bocklämmer dort in E- Netze stellen. So wird die Wiese beweidet , aber du hast nicht Verantwoprtung für die Tiere.

Übrigens die Schafe die keine Nadelbäume , junge Laubbäume sehr wohl, anknabbern , sind Shropshireschafe, eine alte Rasse aus England, keine neue Züchtung.

@ Bananajoe : Sind Schäfer (wandernde ) bei Euch hoch angesehen ? :? Also ich hab hier doch arge Probleme ... Schäfer werden hier alle in eine bestimmte (kriminelle) Ecke gedrängt. Wer mit Ihnen Kontakt pflegt , wird nicht hoch angesehen, von den alteigesessenen Großgrundbesitzern :) :(

Solltet Ihr Fragen zu Schafen haben ... helfe ich gerne weiter.

Gruß Jytte
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Beitragvon henry » Mi Nov 23, 2005 17:04

Liebe Leute,

man hört überall bissl was anderes. Jetzt hab' ich gelesen, daß Kamerunschafe, wenn sie auf so großen Flächen eingezäunt sind, mehrere Tage ohne Aufsicht sein können. (Und von Sonntag bis Freitag sind ja mehrere Tage :wink: ) Und dann hört man wieder, daß sie täglich wenigstens gesehen werden müssen. Dann les' ich wieder, daß ein offener Stall mit Eintrittswinkel oder Staplertüren vollkommen ausreicht, dann heißt es wieder, die Schafe müssen nachts doch eingesperrt werden. Vielleicht sind dann die Kamerunschafe doch nicht die Lösung. Vielleicht müssen es doch andere Tiere sein.

Meine Bienen brauchen mich jedenfalls nicht egal und auch keinen Weidezaun :lol: Und auf- und zu mach ich die auch nicht. Nur die Eimerchen muß ich einmal die Woche nachzählen. Weil die sonst nachlässig werden und die in der Landschaft verschmeißen. :wink:

An Weideflächen (eben auch immer in Hofnähe) gibt's hier keinen Mangel. Sämtliche befreundeten Bauern (nicht alle sind Nachbarn :roll: ) die Schafe (dann allerdings Woll- oder Milchschafe) haben, wollen ihre Viecher auf ihren eigenen Weiden, oft mit Stall lassen und bei mir nichtmal Heu machen, weil das mit Bäumen drauf eben schlechter geht. Nicht nur wegen der Mäherei auch wegen der Trocknung und dem Bergen. Auf den Freiflächen borgen die sich gegenseitig die Ballenpresse bzw. die machen alle zusammen oder mit einem Lohnunternehmer alle Wiesen in einem Rutsch. Durch's Streuobst kommt ein Schaf deutlich leichter als eine Ballenpresse.

Wie siehts denn mit Ziegen aus?
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