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Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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39 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Marian » Do Mai 08, 2025 21:07

Der Meter L Wand 2,64m hoch kostet aktuell so 350€ netto. Auf der EuroTier gab's darauf 20% Rabatt. Also bummelig 280€ der Meter + Steuer + Fracht.
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Limousin87 » Do Mai 08, 2025 21:17

Marian hat geschrieben:Der Meter L Wand 2,64m hoch kostet aktuell so 350€ netto. Auf der EuroTier gab's darauf 20% Rabatt. Also bummelig 280€ der Meter + Steuer + Fracht.


grob geschätzt 25.000 für die Elemente ohne Fracht bei 350Euro/lm, kommt noch die Bodenplatte hinzu...
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Limousin87 » Di Apr 14, 2026 13:26

hab jetzt einige Angebote für neue Fahrsilos. 40m lang, 7,5m breit und 2,5 hoch würden mich rund 100.000 kosten mit gegossenen Mauern, bekomme allerdings 40% Subvention vom Staat. Würden rund 800m³ Futter reinpassen, bei meinen momentanen 70 Mukus mit Nachzucht insgesamt würde ich da gut über den Winter kommen.
Lohner sagte mir eben dass der Preis für Wickelballen auf momentan 22 Euro/ Stück gestiegen sei.... bei 35 Hektar 1ter Schnitt und noch einige im 2ten und 3ten würde da schon was zusammenkommen. Denke da würde sich das Fahrsilo für mich schon lohnen.

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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Marian » Di Apr 14, 2026 15:23

Ich hab nur eine Wand gegossen, die wird gleichzeitig Stall Rückwand.
Den Rest würde ich wo und wie es geht, in Fertigteilen machen.
Die sind noch zu verstellen, Rückbaubar und sind im Fall des Falles verkäuflich.
Die Ortbeton Wand steht da und das Geld ist weg.
Kann man vielleicht überdachen, dann hat man einen langen schmalen Schuppen, war für mich alles keine Option.
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Einhorn64 » Di Apr 14, 2026 15:58

Limousin87 hat geschrieben:Lohner sagte mir eben dass der Preis für Wickelballen auf momentan 22 Euro/ Stück gestiegen sei.... bei 35 Hektar 1ter Schnitt und noch einige im 2ten und 3ten würde da schon was zusammenkommen. Denke da würde sich das Fahrsilo für mich schon lohnen.

Wieviel ist die Häckslerstunde gestiegen, wieviel mehr kostet der Diesel für abfahrt uns Walzen, schätze mal das die Relation in etwa gleich geblieben ist.
Die Angebote für das Silo werden wohl auch recht fix angepasst(Transportbeton!)
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon 240236 » Di Apr 14, 2026 16:12

Limousin87 hat geschrieben:hab jetzt einige Angebote für neue Fahrsilos. 40m lang, 7,5m breit und 2,5 hoch würden mich rund 100.000 kosten mit gegossenen Mauern, bekomme allerdings 40% Subvention vom Staat. Würden rund 800m³ Futter reinpassen, bei meinen momentanen 70 Mukus mit Nachzucht insgesamt würde ich da gut über den Winter kommen.
Lohner sagte mir eben dass der Preis für Wickelballen auf momentan 22 Euro/ Stück gestiegen sei.... bei 35 Hektar 1ter Schnitt und noch einige im 2ten und 3ten würde da schon was zusammenkommen. Denke da würde sich das Fahrsilo für mich schon lohnen.

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Ist ja mittlerweile "Irre" was so ein Fahrsilo kostet
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 14, 2026 16:19

Rechnen wir nur Anschittflächen und Vorschub dagegen , ist bei den 70 GV schnell eine eigene RB- Presse im Vorteil die möglichst viel Rauhfutter möglichst früh, dürr und in die Halle oder unter Flieẞ bekommt, aber eben mit einem Wickler auch bei grenzwertigem Wetter noch schöne Wickelballlen liefern kann.
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Limousin87 » Di Apr 14, 2026 18:05

ich habe die meisten Tiere auf Spalten mit Liegeboxen. Letztes Jahr hab ich viel Wickelballen gefüttert, nio grob geschnitten das Futter. Das war leider eine Katastrophe das wir dieses Frühjahr 3 Tage mit 3 Mixern die Gülle aufgerührt haben. Die Tiere ziehen das lange Futter durch die Fressgitter, viel landet auf den Spalten und wird somit in den Güllekeller gedrückt. Das wird dann irgendwann eine Mistmatte... damit hatten wir früher bei der Häckselsilage nie ein Problem. Auf jeden Fall mal danke für das Feedback
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon 210ponys » Mi Apr 15, 2026 11:54

Marian hat geschrieben:Kann man vielleicht überdachen, dann hat man einen langen schmalen Schuppen, war für mich alles keine Option.

von einem langen schmalen Schuppen träumt hier auch mancher wo den Deichsel zum Tor raushängt. Oder die wo den Ballenwagen schon Jahre unterm Himmelszelt lagern :roll:
Bin der Ansicht bei der Fläche Lohnt sich eigen Mechanisierung...
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Apr 16, 2026 8:45

Das Problem bei Wickelballen ist allerdings das diese deutlich inhomogener sind als rausgeschnittene Blöcke aus einem Silo.
Übertrieben gesagt ist jeder Ballen anders. Dementsprechend sollte man öfters die ration anpassen / ausgleichen.
Ich kann mir vorstellen bei Fütterung von Milchvieh kann das schon ein bisschen was ausmachen.
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon langholzbauer » Do Apr 16, 2026 9:25

Es geht hier um 70 Mutterkühe, die hoffentlich im Sommer draußen auf der Weide sind. :wink:

Da werden gern Äpfel mit Birnen verglichen.
Beim Fahrsilo muss ja auch genug Futter auf einmal gemäht und eingebracht werden, damit sich die Anreise der Erntekette und das Öffnen für eine weitere Schicht lohnt.
Andererseits wäre schon durch die Folie die Variante alles zu RB- Silage teurer.
Deshalb empfahl ich weiter oben , mit RB möglichst viel Futter dürr in eine einfache Halle oder unter Vließ zu ernten.
Bei 35 ha sollte das in Eigenmechanisierung möglich sein.
Da braucht es keine Entekette und man kann bei jedem Zeitfenster die optimal reifen Teilflächen wegräumen.
Hat dann die Presse alle Messer drin , kann man auch die Ballen beim Einfahren nach Qualität sortieren und entsprechend mischen oder entsprechend dem Bedarf füttern.

Man sollte eben nicht die Probleme ungeschnittener Ballensilage als Anlass nehmen, das Verfahren komplett auszuschließen.

Aber ich teile hier nur meine Meinung dazu mit und will niemanden zu etwas bekehren.
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Apr 16, 2026 10:10

Ich möchts nur zu Bedenken geben.
ich füttere meine Rinder ausschleißlich mit Ballensilage, ich kann mit o.g. Varianz in der Homogenität leben.
Ich weiß aber von vielen Kollegen die das nicht haben möchten, auch bei Mutterkühen oder Bullen.
800m³ bei 1,5m³ pro Ballen sind lediglich rund 530 Stück Rundballen.
35ha zu jed 20 Ballen/Hektar sind 700 Stück.
Irgendwo dazwischen bist Du dann. Wären 13.000€ pressen und wickeln.
Heimfahren musst Du auch noch.
Was kostet Dich die Häckslerkette/Ladewagen im Jahr für die 35ha?
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon Limousin87 » Do Apr 16, 2026 15:12

bei 35 hektar sind wir rund 6 Stunden am silieren, Häcksler koste um 330Euro/Stunde, Radlader zum Walzen 120... mqcht unter dem Strich 450 Euro die Stunde x 6 = 2700 plus 300 Euro Silagefolie zum abdecken. Abstransport wird alles von mir gemacht plus ehrenamtliche Hilfabfahrer... muss ich noch meine Treckerstunden mit einrechnen zum abfahren
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon 304 » Do Apr 16, 2026 20:25

langholzbauer hat geschrieben:Beim Fahrsilo muss ja auch genug Futter auf einmal gemäht und eingebracht werden, damit sich die Anreise der Erntekette und das Öffnen für eine weitere Schicht lohnt.
Andererseits wäre schon durch die Folie die Variante alles zu RB- Silage teurer.
Deshalb empfahl ich weiter oben , mit RB möglichst viel Futter dürr in eine einfache Halle oder unter Vließ zu ernten.

Mit der Häckselkette bist du in 2-3 Tagen mit dem Schnitt durch.
Mit Presse oder Hochsilo in Eigenmechanisierung kanns schon mal eine Woche dauern und die teilt sich witterungsbedingt evtl. sogar noch auf. Dürr wird idR nicht funktionieren außer du hast ein beständig gutes Wetter wie letztes Jahr zum 2.Schnitt.

Schwabenjung26 hat geschrieben:Das Problem bei Wickelballen ist allerdings das diese deutlich inhomogener sind als rausgeschnittene Blöcke aus einem Silo. Übertrieben gesagt ist jeder Ballen anders. Dementsprechend sollte man öfters die ration anpassen / ausgleichen.

Da musst du mit völlig unterschiedlichen Ballen selbst von der gleichen Wiese rechnen. Anpassen wird schwierig.

Hat aber auch Vorteile, du hast die nassen problematischen Stellen in wenigen Ballen, wohingegen dir die Schicht im Silo wochenlang Probleme bereiten kann. Und ich behaupte mal, dass bei grenzwertigen Bedinungen die Wickelballen besser funktionieren.
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Re: Grassilage Feldsilo oder Ballen?

Beitragvon JonnyD2250 » Fr Apr 17, 2026 0:09

Mit der 658 silo pressen kannst du vergessen. Das geht nur, wenn es ziemlich trocken ist. Ansonsten Ist nach 30 Ballen schluss, weil sich die Rollen mit Gras voll Wickeln. Außerdem geht das zeug schlecht durch die pickup (Raffer).
Wir haben das auch mit einer 650 versucht. Es ist einfach Mist. Nur als Notlösung zu empfehlen und vorher Baldrian trinken. Nehme die 650 nur noch für heu und Stroh.
Zum silo machen seit 2 Jahren Taarup BIO. Das ist kein Vergleich zu so einer NeW Holland.
Vorher mit Ladewagen auf Feldmiete, da silo zu klein. Im Winter Schweinerei hoch 10.
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