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Grausamer Mord in der Schule

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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46 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon SHierling » Fr Apr 01, 2011 11:36

Bitte Abstimmen:
http://www.abendblatt.de/hamburg/articl ... chtig.html

Und das Thema Vegetarier hatten wir jetzt wirklich oft genug. Vegetarische Lebensmittel kann man nicht produzieren, und wer Vegtarier ist, zeigt allein damit schon, daß er keine Ahnung von seinen Lebensgrundlagen kat, nicht weiß, wie sein Essen wächst, und auch kein Interesse an Nachhaltigkeit. Das braucht man jetzt nicht schon wieder auszubreiten.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon Hans Söllner » Fr Apr 01, 2011 12:27

Ich weis noch als ich zum ersten Mal im Schlachthof war. Als erstes natürlich der Geruch. Wenn mans nicht gewohnt ist, kanns einem schon schlecht werden.
Wie der Kopfschlächter beim Mastbullen den Bolzenschussapperat angesetzt hat, da konnte ich nicht hinsehen. Und wie er dann die Kehle durchgeschnitten hat und literweise Blut geflossen ist, naja da hab ich dann hingesehen. Meinen Hunger auf Fleisch hats mir da zum ersten mal verdorben...für 1-2 Tage. Bzw. ich habe eben beim Essen die Bilder vor mir gehabt. (das sagt euch ein echter Fleischesser, dessen Verzehr sicher um einiges über dem Bundesdurchschnitt liegt.)

Dann aber, hat die Vernunft gesiegt. Und die sagt:
Das Tier wurde deshalb gehalten. Es war schon immer so-es soll auch weiter so bleiben. Im Schlachthof wars unangenehm...aber, Junge stell dich nicht so an. Jetzt isst du doch schon so lange Fleisch, und vor einer Sache, die du doch wusstest, lässt dir jetzt den Appetit verderben....

Ein paar Tage später: Ich hab wieder normal gegessen, weil nur aus diesem Grund wurde das Tier gezüchtet. Heute lache ich darüber, und könnte sogar beim Fleischessen Bilder oder Filme aus dem Schlachthof ansehen. Ich hab mich mit der Realität abgefunden....und außerdem schmeckts doch so gut. Muss deshalb heute immer wieder lachen..oder eher weinen wenn ich Sätze höre wie: ,,wegen mir soll kein Tier geschlachtet werden``. ABER WEGEN MIR!
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon SHierling » Fr Apr 01, 2011 12:48

Ich kenn das ähnlich - ich hab zwar auch Zeter und Mordio geschrieen, als mein Kaninchen eines Tages geschlachtet in der Waschküche hing, und als "mein" Kirschbaum gefällt worden ist, gabs auch Terror vom feinsten :) - das hat mich aber nicht daran gehindert, zuzugucken, wenn Nachbars ihr Hausschwein geschlachtet haben, da gabs Kinderwurst und Wölkenbrot mit frischer Knappwurst drauf, das war lecker, man war stolz, wenn man kleine Eimer mit Brühe herumtragen durfte, und Probleme gabs dabei nicht, auch gar keine Diskussionen, was war eben so, fertig.

Ich denke auch, die Probleme entstehen erst dadurch, daß die Eltern ihre Kinder (teilweise natürlich zwangsläufig) völlig entfremdet erziehen. Das ist wie Weihnachtsmann und Osterhase, eben Bambi-Welt. Und den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, eine jahrelang gehegte und gepflegte Lüge plötzlich zu widerrufen, ist natürlich unangenehm. Aber immer noch besser, der Lehrer tut das dann irgendwann, als wenn die Kinder ihr Leben lang nicht begreifen, woher das Essen kommt.
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon Einhorn64 » Fr Apr 01, 2011 13:30

Tja, keine epoche der einfachen wahrheiten- man betrügt sich lieber selbst, oder gibt den leuten was sie wollen:
http://www.krohm.net/paul.htm

ist ne nachahmung von "Rettet Paul",
aber wäre doch mal ne tolle idee die kinder um ihr taschengeld zu bringen- entweder zahlen- oder es wird geschlachtet :D

Wenn man etwas mehr liest und feststellt das die kinder darauf vorbereitet wurden, und diejenigen die nicht wollten das nicht ansehn brauchten
(ca die hälfte) ist ziemlich klar das da einige eltern total überreagierten- aber sowas ist voll im trend, "wutbürger".
Wenn die entwicklung hier in D so weiter geht, dann werden die heute 11 jährigen kentnisse in schlachtung von haustieren noch mal dringend brauchen um nicht zu verhungern :regen:
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon SHierling » Fr Apr 01, 2011 14:15

Hmmmmmmmmmm......

Hm. Hm. Hm. *denk*

Also eigentlich ist das doch ne gute Idee. Ein Online-Gnadenhof. Jedes Tier bekommt einen Namen und ein Bild, man macht ne Webcam, oder zwei, und wenn das Futter nicht reicht, wird geschlachtet. (auch online *g*) Spenden über paypal.

Ich mein. Es ist eklig, und es nutzt die absolute Dummheit und Weltfremdheit der Leute aus. Und man will nicht wirklich vom Bambi-Syndrom leben, sondern lieber von Schweinen und Schafen. Aber wenn das eine nicht geht, ..... also eigentlich ..... Bio-Gnaden-Paten-Nutz-Tiere. HM.
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon joschka » Fr Apr 01, 2011 15:45

SHierling hat geschrieben:Und das Thema Vegetarier hatten wir jetzt wirklich oft genug. Vegetarische Lebensmittel kann man nicht produzieren, und wer Vegtarier ist, zeigt allein damit schon, daß er keine Ahnung von seinen Lebensgrundlagen kat, nicht weiß, wie sein Essen wächst, und auch kein Interesse an Nachhaltigkeit. Das braucht man jetzt nicht schon wieder auszubreiten.


Da hab ich eine völlig andere Meinung.
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon Cairon » Fr Apr 01, 2011 17:40

Als ich ein Kind war hatte ich jedes Jahr 2 Kaninchen, das fing schon im Vorschulalter an. Sie hatten Namen, wurden gestreichelt und wenn sie das entsprechende Gewicht erreicht hatten kam mein Großvater mütterlicherseits und hat sie geschlachtet, das war ganz normal. Ich habe die Kaninchen auch selber mit gegessen. Das gehörte einfach dazu. Mit 9 Jahren hat mich mein Vater das erste mal mit zum Schlachthof genommen und mir gezeigt wie unsere Schweine geschlachtet werden. Damals wurde ja noch per Auge Klassifiziert und es war richtig interessant ob ich mit meinen mit meiner Einschätzung mit dem Klassifizierer überein stimmte.
Im Zuge meiner Ausbildung habe ich ca. 1000 Hähnchen und 250 Puten geschlachtet. Da ich keine Lust zum Rupfen und ausnehmen hatte, habe ich sie lieber geschnitten, ausbluten lassen und in den Rupfraum gebracht. Der Besuch auf dem Geflügelschlachthof war auch sehr interessant. Das einzige was mir wirklich etwas schwer fiel da der Auftrag, einen Kümmerer mit dem Hammer zu erschlagen. Nach dem ich es getan hatte, habe ich unser Bolzenschussgerät von zu Hause mitgebracht und meinem Chef die Vorzüge erklärt. Er hat darauf hin selber solch ein Gerät angeschafft. Außerdem habe ich in der Ausbildung unter-gewichtige Ferkel ausgemerzt. Das gehörte für mich einfach dazu und es wurde an den Versuchsanstalten in Futterkamp und Echem im Zuge der über-betrieblichen Ausbildung auch geschult.
Mein erst-geborener Sohn wird im April 4 Jahre alt und er geht regelmäßig mit durch den Schweinestall. Er hat auch schon zugesehen wenn ich verendete Schweine aus dem Stall in die Kadaver-Box gebracht habe. Vor kurzem hat er in einem Schrank im Stall mein Bolzenschussgerät und meine Spritze entdeckt und wollte wissen was man damit macht. Ich habe ihm die Funktion erklärt und die Spritze hat er auch schon im Einsatz gesehen. Mit dem Einsatz des Bolzenschussgerätes werde ich noch etwas warten, auch wenn er schon immer drängelt wann er denn mal zuschauen darf. Sobald er mich fragt werde ich ihn sich auch mal mit zu einem Besuch auf dem Schlachthof nehmen. Angesichts der Berichterstattung über das "arme" Kaninchen, denke ich ernsthaft darüber nach, ob ich nicht sobald meine Kinder in die Schule kommen auch einen das Thema Landwirtschaft in der Schule dran ist neben den üblichen Besuchen hier auf dem Hof, nicht auch einen Besuch beim Düringer Fleisch-Kontor organisieren sollte. Allerdings werde ich für den Fall dass es gewünscht wird vorher die Sache auf einem Elternabend vorstellen und mit den Besuch von den Eltern vorher schriftlich genehmigen lassen. Ist der Unterschied zu einem Besuch bei der Nordmilch, der hier eigentlich zum Grundschulbesuch dazu gehört denn wirklich so groß? Ich denke diese Sache zeigt nur ganz deutlich, dass wir Bauern uns deutlich mehr um Öffentlichkeitsarbeit bemühen sollten und damit meine diese Ersatz CMA für Schweine die gerade im Gerede ist sondern jeden einzelnen Bauern persönlich.
Die Angelegenheit mit dem Kaninchen an sich sehe ich nicht als schlimm an, aber wie die betroffenen Lehrer es aufgezogen haben und es sollte nicht im Rahmen des Thema Steinzeit passieren, sondern im Rahmen der Themen Landwirtschaft und Ernährung. Ich hoffe nur, dass sich die ganze Sache morgen nicht als dummer Aprilscherz entpuppt.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon SHierling » Fr Apr 01, 2011 17:56

Nee, ist kein Aprilscherz - auf GF ist das Thema schon ne Woche alt, ist nur jetzt wieder "hochgekocht", weil sogar RTL-TV sich da reingehängt hat.
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon SHierling » Fr Apr 01, 2011 17:59

joschka hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Und das Thema Vegetarier hatten wir jetzt wirklich oft genug. Vegetarische Lebensmittel kann man nicht produzieren, und wer Vegtarier ist, zeigt allein damit schon, daß er keine Ahnung von seinen Lebensgrundlagen kat, nicht weiß, wie sein Essen wächst, und auch kein Interesse an Nachhaltigkeit. Das braucht man jetzt nicht schon wieder auszubreiten.


Da hab ich eine völlig andere Meinung.

Deine Meinung ist da völlig unerheblich - die Natur richtet sich nämlich nicht nach "Meinungen" .
post695205.html#p695205

Es ist unglaublich, aber jetzt geht das ganze tatsächlich zu Gericht
http://www.ndr.de/regional/schleswig-ho ... en159.html
Die umstrittene Kaninchenschlachtung an einer Gemeinschaftsschule in Ratekau im Kreis Ostholstein beschäftigt jetzt auch die Justiz. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Lübeck liegen Anzeigen gegen den Schulleiter sowie den Vater einer Schülerin vor. Demnach gehe es um den Tatbestand der Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Auch der Bund gegen den Missbrauch von Tieren (bmt) erwägt nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen.
Und ich glaube nicht, daß das ein Aprilscherz ist. Schön wärs.
http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=44933
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon H.B. » Fr Apr 01, 2011 18:21

joschka hat geschrieben:Mehr Kühe ? :roll: Und wer bezahlt und unterhält die ganzen Gnadenhöfe ? Oder werden die Kühe mit ihren Stierkälber in freier Wildbahn ausgesetzt wenn sie ihren Dienst verrichtet haben ?

brauchts doch nicht, für was denn?
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon GeronimoBlue » Fr Apr 01, 2011 23:04

"Ein Landwirt braucht einen Sachkundenachweis um seine Tiere transportieren zu dürfen!
Ich frage mich, hat ein Lehrer zum Töten und Schlachten von Tieren auch einen Sachkundenachweis?
Hat er die nötige Kenntnis um Beurteilen zu können, daß das Fleisch, das er anschließend mit der Klasse verzehrt hat auch gesund war und wurden die nötigen Hygienevorschriften bei der Schlachtung eingehalten?"

Das ist ja das Problem: die Infos die durch die Presse gehen sind nicht immer die Wahrheit.

Der Hase wurde von einem Landwirt geschlachtet - nicht von irgendeinem Lehrer. Die Kinder wurden am Tag zuvor genau aufgeklärt, was am Folgetag passieren wird. Sie hatten den Auftrag, das mit ihren Eltern zu besprechen und dann die freie Wahl, anzusehen, wie ein Hase geschlachtet wird oder in der Zeit an einer anderen Aktion des Steinzeitprojektes teilzunehmen. Übrigens wurde der Hase am darauffolgenden Tag komplett von den Kindern verspeist. Freiwillig. Ich als Mutter eines betroffenen Kindes, welches zwar beeindruckt aber definitiv nicht traumatisiert ist vermisse an vielen Stellen der Diskussion die Sachlichkeit.
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon H.B. » Fr Apr 01, 2011 23:15

GeronimoBlue hat geschrieben:Das ist ja das Problem: die Infos die durch die Presse gehen sind nicht immer die Wahrheit.

Der Hase wurde von einem Landwirt geschlachtet - nicht von irgendeinem Lehrer. Die Kinder wurden am Tag zuvor genau aufgeklärt, was am Folgetag passieren wird. Sie hatten den Auftrag, das mit ihren Eltern zu besprechen und dann die freie Wahl, anzusehen, wie ein Hase geschlachtet wird oder in der Zeit an einer anderen Aktion des Steinzeitprojektes teilzunehmen. Übrigens wurde der Hase am darauffolgenden Tag komplett von den Kindern verspeist. Freiwillig. Ich als Mutter eines betroffenen Kindes, welches zwar beeindruckt aber definitiv nicht traumatisiert ist vermisse an vielen Stellen der Diskussion die Sachlichkeit.


Presseinfos entsprechen in den seltensten Fällen der Wahrheit. Man hätte genausogut auch positiv darüber berichten können, nur dann liest das niemand. Anders als in der Vergangenheit betrifft das nicht mehr nur die Sensationspresse - vermehrt auch in Tageszeitungen und bei den Öffentlich Rechtlichen wird die Abkehr von der Wahrheit für Quoten bewusst in Kauf genommen.
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon SHierling » Sa Apr 02, 2011 7:56

Der Hase wurde von einem Landwirt geschlachtet

Und bevor wir die Gerüchteküche und die Mißverständnisse jetzt noch weiter ausdehnen: geschlachtet wurde 100%ig KEIN HASE, kein Wildtier, kein Osterhase, kein nix nicht, was so heißt, und es war auch kein Jäger dabei, sondern geschlachtet wurde ein Kaninchen.
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon Qtreiber » Sa Apr 02, 2011 9:41

H.B. hat geschrieben:Anders als in der Vergangenheit betrifft das nicht mehr nur die Sensationspresse - vermehrt auch in Tageszeitungen und bei den Öffentlich Rechtlichen wird die Abkehr von der Wahrheit für Quoten bewusst in Kauf genommen.


Trifft aber ja auch auf den Landtreff zu. :wink:
Schierling hat ja selbst geschrieben, dass wohl unter dem Thema "Kaninchen schlachten" kaum jemand in dieses Thema 'reingeschaut hätte. Und jetzt sind's schon 3 Seiten .
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Re: Grausamer Mord in der Schule

Beitragvon Cairon » Sa Apr 02, 2011 11:41

@ Qtreiber

Liegt es nicht in gewisser Weise in der Natur des Menschen? Natürlich würde hier deutlich mehr Leute ins Thema schauen wenn ich es unter dem Titel: "Tausende argloser Insekten mit Chemiewaffen getötet" als dass ich es "Vorsoge gegen Virusvektoren im Pflanzkartoffelbau" nennen würde. Aber ich sehe doch noch einen bedeutenden Unterschied zwischen einem Forum und den Medien. Presse, Fernsehen usw. werden ja auch gerne als 4. Macht im Staat bezeichnet. Damit fällt ihnen eine Kontrollfunktion zu. Meiner Meinung nach geht daraus aber auch eine gewisse Pflicht zur Wahrheit und zur Sachlichkeit Hand in Hand. ich habe in letzter Zeit auch beobachtet, dass sich die Regionalzeitungen hier immer mehr dem Bildzeitungsjournalismus anpassen und ich finde das sehr bedenklich. Für mich ist es doch sehr wichtig, dass eine Zeitung sachliche Informationen liefert und nicht einfach nur alles senationsgeil verrissen wird. Aber die Medien produzieren halt dass, was sich verkaufen lässt und daher ist auch ein großer Teil der Verantwortung beim Konsumenten zu suchen. Die Absatzzahlen der Bildzeitung (Bild sprach zuerst mit den Toten) spricht da ja Bände. So wie ich es sehe ziehen sich immer mehr Leute auf die von den Medien gestaltete Massenmeinung zurück anstatt mal selber den Kopf einzuschalten und sich Gedanken zu machen. Das ganze birgt natürlich eine große Gefahr in sich, wer alles Schluck was die Medien predigen ist eben auch sehr leicht manipulierbar.
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