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Grenze

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Grenze

Beitragvon FENDTGT231S » Do Okt 22, 2015 20:17

Hallo Ihr,
ich habe Probleme mit einem Nachbarn, er nimmt notorisch jedes Jahr 1-2m vom Acker mit bei 550 m Länge kommen schnell zwischen 500 und 1000qm zusammen ... das ist zu viel. Auf Ansprache kommt nur, mit der modernen Technik könne man das so genau nicht machen ... keine Einsicht und schon gar keine Besserung. Habe alle Steine ausgegraben, weiße Stäbe hingestellt, stehen kein halbes Jahr...
Ich bin normalerweise friedliebend, aber überlege nun echt eine Rechnung auszustellen? Wie verfahrt ihr in diesen Situationen, das sind jedes Jahr 80-200 Euro Umsatz die fehlen aus bequemlichkeit :cry: :evil:
FENDTGT231S
 
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Re: Grenze

Beitragvon yogibaer » Do Okt 22, 2015 20:24

Wenn Du auch moderne Technik, mit der man nicht so genau ackern kann, hast dann dreh doch mal den Spieß um. :wink:
Gruß Yogi
yogibaer
 
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Re: Grenze

Beitragvon FENDTGT231S » Do Okt 22, 2015 20:28

Ja, alles schon überlegt, ist aber nicht mein Ding... Ich bewirtschafte das, für was ich Pacht zahle und keinen qm mehr. Denke auch, wenn ich mich auf dieses Spiel einlasse verspiele ich mir jede Chance auf dauerhafte Verbesserung, dann wird es in einem ewigen hin und her und wer zuletzt kommt bei der Saat holt sich den Wanderpokal-Spiel. Ich mach alles termingerecht und habe keine Lust auf zuwarten bis er gesäet hat und dann erst loszulegen, das ist ein mühsames Unterfangen.
FENDTGT231S
 
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Re: Grenze

Beitragvon FENDTGT231S » Do Okt 22, 2015 20:33

Vielleicht hilft es doch nur bis an die Grenze Herbizid zu spritzen, sobald er mit ner anderen Kultur drüber hält. :gewitter:
FENDTGT231S
 
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Re: Grenze

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Okt 22, 2015 20:55

Also wenn schon eine einvernehmliche Lösung versucht worden ist und nicht funktioniert dann hätte ich folgende Vorschläge:
1. Bauern-Obmann (Gibts das bei euch? - Keine Ahnung), informieren und Ihn um Unterstützung bitten
2. Ortsvorsteher (dito), informieren und Ihn um Unterstützung bitten
3. Nach seiner Saat den Pflug/Grubber/Kreiselegge nehmen und sein gesätes Zeug wieder flach legen
4. Landwirtschaftsamt freundlich informieren
5. Dasselbe wie der Nachbar anbauen, Ihn deine Teilfläche mitbewirtschaften lassen und dann aber selber beernten.

Das Alles natürlich ohne Wertung, mMn würde ich zweiteres versuchen, wenn das nicht fruchtet dann viertes. :mrgreen:
Älbler, zwecks Überblick
Schwabenjung26
 
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Re: Grenze

Beitragvon FENDTGT231S » Do Okt 22, 2015 21:07

Hallo,
ja danke da sind paar vernünftige Ideen dabei, vielleicht hört er ja auf den.
Gruß
FENDTGT231S
 
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Re: Grenze

Beitragvon anderson » Do Okt 22, 2015 21:31

Hallo,
auch wenn du friedlich bleiben willst, dokumentiere den Vorfall, die Grenzübertschreitung. Vorgehensweise meiner Wahl: Freundlich aber bestimmter Hinweis, dass das nicht mehr passiert. Unfreundlicher Hinweis. Eingeschriebener Brief mit per Frist zu unterzeichnender Unterlassungserklärung. (andersons berühmte Grenzsicherungsmaßnahme: Eisenbahnschiene, ein Meter tiefes Loch und ein viertel m³ Beton- davon gibts bei mir drei)
mfg
anderson
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Re: Grenze

Beitragvon Der Kobi » Do Okt 22, 2015 22:34

Ist Dir bewußt, dass Dir bei einer Kontrolle die Fläche abgezogen wird, welche Dein Nachbar in Beschlag nahm? Bist also doppelt bestraft. Da ist es ein schwacher Trostm dass der Flächendieb auch nichts dafür bekommt.
Der Kobi
 
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Re: Grenze

Beitragvon ICH BIN'S » Do Okt 22, 2015 22:41

Hallo,


Ganz einfach: Du schreibst, es wäre eine gepachtete Fläche. Also die Pacht um der fehlende Fläche kürzen und dem Verpächter in einem Schreiben erklären weshalb und warum die Pacht gekürzt wird. Meistens erledigt sich das dann ganz von alleine ganz schnell.

Dazu noch eine Frage: Bei uns ist das LW-Amt dahinter wie ein kleines Kind, wenn die Grenzen aus dem Flächenantrag nicht mit der tatsächlichen Flächengrößen überein stimmen. Wenn du die Fläche nach Katastergrenze angibst und der werte Nachbar über die Grenze hinaus arbeitet, gibt es, zumindest beim hiesigen Amt, immer eine Nachfrage. Entweder gibst du nach, dann hast du die Kürzung (und Sanktion) am Bein, oder der Nachbar hat das gleiche Problem.

Ich hatte auch einen solchen Feldnachbar hier, und habe das Problem ganz einfach gelöst. Der Kollege war Bio und hat öfters schon mal 4-5 Meter über die Grenze gepflügt. Meine Fahrgassen habben dann leider nicht mehr gepasst, so dass ich seinen zuviel gepflügte Fläche mit behandelt habe.
Ging so lange gut, bis ich Raps hatte, und der "Kollege" Getreide. Leider musste ich dann noch recht spät Ausfallgetreide im Raps bekämpfen...
Einen dezenten Hinweis auf die Ausbringung von PSM auf Bioflächen beim Amt hat dann das Problem endgültig und dauerhaft gelöst.

Einen Freund von mir hat auch einen solchen Nachbar: Da hat der Schützengraben den er mit dem Pflug gezogen hat auch gut geholfen.


MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Re: Grenze

Beitragvon Bangert » Fr Okt 23, 2015 7:28

So einen Held hatten wir auch mal als Feldnachbar, der hat auch immer 2-3m über die Grenze geackert. Das einzigste was geholfen hat war:
Wir haben immer vor ihm den betroffenen Acker gedroschen, selbstverständlich auch das was er auf unserem Acker gesät hat. Auf Nachfrage von ihm, was das soll, bedankten wir uns fürs säen und spritzen der Frucht, steht ja auf unserem Acker und nicht auf seinem. Das ganze haben wir 2mal gemacht, danach war endlich Ruhe :D
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Re: Grenze

Beitragvon claine » Fr Okt 23, 2015 7:31

Bei uns hat jemand beim Pflügen 2 Meter der Stilllegung vom Nachbarn mit bearbeitet. Der Nachbar hat das Getreide dann beim Mulchen der Stilllegung wieder umgelegt.
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Re: Grenze

Beitragvon juergen515 » Sa Okt 24, 2015 17:24

Miternten oder , falls die Gefahr eines zu frühen erntetermins des Nachbarn besteht: kurz vorher mulchen;)

Werde mein mulchgerät nächste Saison auch mal im Nachbarfeld einsetzen und ihm den Streifen nehmen, den sein (scheinbar zu breiter) Spritzbalken bei mir kaputtmacht;)
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Re: Grenze

Beitragvon Raider » Sa Okt 24, 2015 17:31

juergen515 hat geschrieben:Miternten oder , falls die Gefahr eines zu frühen erntetermins des Nachbarn besteht: kurz vorher mulchen;)

Werde mein mulchgerät nächste Saison auch mal im Nachbarfeld einsetzen und ihm den Streifen nehmen, den sein (scheinbar zu breiter) Spritzbalken bei mir kaputtmacht;)



DAS ist gefährlich. Wenn ER die Grenze nicht einhält ist das eine Sache, wenn Du dann aus Rache die grenze auch nicht einhält, biste nicht besser und hast kein Recht der Welt auf Deiner Seite
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Re: Grenze

Beitragvon juergen515 » So Okt 25, 2015 9:17

Wo reden nicht hilft folgen Taten...
An nem anderen Feld hat er immer ein paar Meter geklaut... Und wenns aufgrund von Zuckerrüben (unsererseits) nicht geklappt hat, dann haben da halt ein paar Reihen gefehlt (totgespritzt)..

Gibt halt Leute, dies nicht kapieren...
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Re: Grenze

Beitragvon 777 » So Okt 25, 2015 10:31

irgendwie ist es doch Diebstahl :shock: , oder ?
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