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Griechenland ein Faß ohne Boden!

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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Griechenland ein Faß ohne Boden!

Beitragvon Manfred » Mi Aug 21, 2013 12:26

tyr hat geschrieben:Das funktioniert nicht, Manfred, schon allein ein Neuverschuldungsverbot würde den Zusammenbruch des Finanzsystems bedeuten. Ohne Schulden kein Geld in diesem System(gut, ganz so einfach ist es dann auch nicht, aber plakativ^^)....
Wenn man keine Staatsverschuldung mehr möchte, müsste man das "Gelddrucken, von den Privatbanken zurück zu den einzelnen Staaten verlegen...das wäre super, aber hier stellt sich die Machtfrage...
Außerdem wäre da immernoch das Problem des automatisch steigenden Geldmengenbedarfs durch den Zins/Zinseszinseffekt.....


Kurzfristig ja, langfristig ein klares Nein.
Das ist wie mit einem Jugendlichen, der sich noch während der Ausbildung auf Kredit ein neues Auto kauft und der ständig mit dem neuesten Smartphone wedeln muss. Natürlich erzeugt der kurzfristig Umsatz für die Wirtschaft. Aber seine eigene wirtschaftliche Perspektive ist bescheiden.
Sein sparsamer Kollege, der ein altes Auto fährt und daran selbst herumschraubt und dessen Telefon seit 3 Jahren überholt ist, der aber auf langfristige Ziele wie das eigene Häuschen und gute Zukunftsperspektiven für seine Kinder hinarbeitet, der trägt auf lange Sicht deutlich mehr zu seiner eigenen wirtschaftlichen und zur volkswirtschaftlichen Entwicklung bei.
Und genau das ist das Problem mit der Politik. Unser politisches System ist so ausgelegt, dass es Politiker bevorzugt, die kurzfristigen Konsum betreiben und fördern. Und das bewirkt Schulden und verbaut die Zukunftsperspektiven zukünftiger Generationen. Wenn Politiker sinnvoll investieren würden, dann hätte auch die DDR ganz wunderbar funktioniert. Dann bräuchte es keine Arbeitsteilung zwischen Wirtschaft und Politik.
Und das was ein Saat an Infrastruktur und Sozialleistungen bereitstellen muss, dass kann er auch ganz ohne Schulden, bei solider Haushaltsführung. Und für Notlagen kann auch ein Staat Rücklagen bilden.
Jeder halbwegs seriöse Anlageberater wird den beiden Lehrlingen aus obigem Beispiel sagen, sie sollen sich eine kurzfristig verfügbare Reserve von einigen tausend Euro für überraschende Notfälle (Auto geht kaputt, Krankheit, etc.) zur Seite legen. Auch fast jeder Politiker kriegt das hin. Im privaten Bereich. Sobald es um öffentliche Gelder geht, wir geprasst...
Also sollte man Politikern grundsätzlich mögl. wenig öffentliches Geld in die Hand geben. Die geben jeden Cent aus, den sie erreichen können. Von einigen wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen.

Was die Geldschöpfung angeht, gebe ich dir teilweise recht.
Meines Erachtens braucht es schon eine gewisse Kontrolle über die Politik bei der Geldschöpfung. Das Instrument einer staatlichen Zentralbank scheint mir dafür gut geeignet. Und die sollte nicht nur die Macht über das Papiergeld, sondern auch wieder die über die Buchgeldschöpfung haben.
Eine privatwirtschaftliche Zentralbank wie in den USA halte ich dagegen für einen extremen Fehler, genau wie das Konstrukt der europäischen Zentralbank und die Buchgeldschöpfung durch die Privatbanken in Europa.
Wir haben in Deutschland mit Jens Weidmann einen hervorragenden Bundesbankpräsidenten. Leider hat der gute Mann kaum noch was zu melden. Über die Buchgeldschöpfung entscheiden die privaten Banken und beim Papiergeld ruiniert Dragi die Zukunft des Euro.
Hätten wir die D-Markt noch und Weidmann würde über sie wachen, Deutschlands Perspektive wäre eine andere.
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Re: Griechenland ein Faß ohne Boden!

Beitragvon Manfred » Do Aug 22, 2013 6:19

Zwar nicht Griechenland, sondern Spanien, aber sonst passend zum Thema:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/154800

Auch in Spanien wird mit all den schönen Milliarden nicht der Bevölkerung geholfen. Es werden die Vermögen von Großinvestoren und Banken gerettet. Und die Volksseele kocht immer höher. Wenn die Politik weiter so pfuscht und nur für die Reichen arbeitet, wird es in der EU bald Volksaufstände und Bürgerkriege geben (Was den Superreichen und Banken auch entgegen kommt. An Kriegen lässt es sich sehr trefflich verdienen und die eigenen Kinder müssen ja nicht an die Waffen. Die bringt man da hin auf der Erde, wo es schön ruhig ist.)
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Re: Griechenland ein Faß ohne Boden!

Beitragvon Manfred » So Aug 25, 2013 8:10

http://www.change.org/de/Petitionen/stopp-der-zahlungen-an-griechenland-und-offenlegung-von-alternativen#share
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Re: Griechenland ein Faß ohne Boden!

Beitragvon urw » Di Nov 11, 2025 19:21

msn.com/de-de/politik/auslandsbeziehungen/landwirtschaft-betrug-mit-eu-subventionen-37-festnahmen-in-griechenland/ar-AA1OXZIS
Msn hat geschrieben: ... Im Skandal um veruntreute EU-Agrarsubventionen sind in Griechenland bei landesweiten Razzien 37 Personen festgenommen worden. Es soll sich um Mitglieder einer Bande handeln, die durch falsche Angaben mindestens 5 Millionen Euro Subventionen ergaunert hat, wie unter anderem der öffentlich-rechtliche Sender ERTnews unter Berufung auf Polizeikreise berichtet. In den Berichten heißt es, die Summe könne nach Auswertung aller Daten noch auf das Doppelte steigen.

Behördenmitarbeiter festgenommen

Bei den Festgenommenen soll es sich unter anderem um Mitarbeiter jener griechischen Behörde handeln, die bis zur Aufdeckung des Skandals für die Vergabe von EU-Agrarsubventionen zuständig war. Die mutmaßlichen Bandenmitglieder sollen sich unter anderem als Besitzer von landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgegeben haben, die ihnen gar nicht gehörten, um Subventionen zu erschleichen.

Die Regierung hatte die Behörde im Mai dieses Jahres aufgrund andauernder Skandale und Ungereimtheiten geschlossen und die Vergabe der Agrarsubventionen dem zentralen Steuer- und Finanzamt AADE unterstellt. Laut Europäischer Staatsanwaltschaft, die bereits seit 2024 ermittelt, könnten zwischen 2017 und 2021 bis zu 170 Millionen Euro Subventionen zu Unrecht geflossen sein.


lt. Welt-TV hatten zahlreiche echte Bauern Fördermittel für 2024 ff. noch nicht erhalten, weil die da oben (s. Zitat) so einiges umgeleitet & abgegriffen hatten.
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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