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Griechenland Umschuldung?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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252 Beiträge • Seite 17 von 17 • 1 ... 13, 14, 15, 16, 17
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Re: Griechenland Umschuldung?

Beitragvon Rancher# » Do Mär 08, 2012 12:32

dich zwingt doch niemand hier zu leben...tyr
Alle Beiträge erfolgen ohne Gewähr. Alles meine persönliche Einschätzung.
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Re: Griechenland Umschuldung?

Beitragvon Tooom » Do Mär 08, 2012 12:39

Ich kenne einige die ihre Ersparnisse in Sicherheit gebracht haben.
Eine sinnvolle Investition wäre ein Schrebergarten. Dort können noch eigene und gesunde Nahrungsmittel erzeugt werden. Die Produkte der Agrarfabriken sind zum großen Teil belastet.
Neulich wurden nun auch noch Rosen entdeckt, schwer belastet mit Pestiziden.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1275071

Im eigenen gesunden Schrebergarten gibt es sowas nicht und das Geld ist sinnvoll angelegt.
Tooom
 
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wer kann mir das erklären?

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Mär 09, 2012 7:44

Hallo

gestern (8.3.2012) wurde auf allen Nachrichtenkanälen verkündet, dass mindestens 90% aller Gläubiger dem Schuldenschnitt zustimmen müssen, damit dieser zustande kommen kann. Eine geringere Zustimmung würde eine de facto Pleite Griechenlands, einen Kreditausfall bedeuten und der Schuldenschnitt würde zwangsweise durchgeführt. Dann nwerden die Kreditausfallversicherungen fällig.

Heute steht in den Zeitungen: Erfolg für Griechenland! 75% stimmen dem Schuldenschnitt zu.

Genau das haben die Staatenlenker verkündet. Mit diesem Erfolg können die weiteren Milliarden ausbezahlt werden.

Kann mir mal jemand erklären, was Sache ist?

Gruß
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Re: Griechenland Umschuldung?

Beitragvon Meini » Fr Mär 09, 2012 8:00

Tooom hat geschrieben:Ich kenne einige die ihre Ersparnisse in Sicherheit gebracht haben.
Eine sinnvolle Investition wäre ein Schrebergarten. Dort können noch eigene und gesunde Nahrungsmittel erzeugt werden. Die Produkte der Agrarfabriken sind zum großen Teil belastet.
Neulich wurden nun auch noch Rosen entdeckt, schwer belastet mit Pestiziden.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1275071

Im eigenen gesunden Schrebergarten gibt es sowas nicht und das Geld ist sinnvoll angelegt.


Isst du auch deinen Laminatboden? Guten Appetit
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Griechenland Umschuldung?

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Mär 09, 2012 8:06

Hallo

„3. Teil: Die Mehrheit muss gezwungen werden
Sollten sich weniger als die von der griechischen Regierung gewünschten 90 Prozent der privaten Gläubiger am Schuldenschnitt beteiligen, will sie zu Zwangsmaßnahmen greifen und in die Staatsanleihen nachträglich sogenannte Umschuldungsklauseln (Collective Action Clauses, CAC) einfügen. Die gesetzliche Grundlage dafür hat das Parlament bereits geschaffen, allerdings muss auch in diesem Fall ein großer Teil der Gläubiger zustimmen. ............. Ein Nachteil dieses "freiwilligen Zwangs": Die Rating-Agenturen würden das als "Kreditereignis" werten - Griechenland wäre wenigstens kurzzeitig zahlungsunfähig, und die Kreditausfallversicherungen (CDS) müssten ausgezahlt werden.“ (Zitat aus: http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... -3,00.html)


Wenn also weniger als 90% der Gläubiger dem Anleihetausch zustimmen, werden sie dazu gezwungen und dies wird als Staatspleite von den Ratingagenturen gewertet. Wieso kann dies als ERFOLGREICH verkündet werden. Die UMSCHULDUNG IST GESCHEITERT!!!!!!!!

Nichts desto trotz verkündet der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung etc. GROSSER ERFOLG. STAATSPLEITE ABGEWENDET. GRIECHENLAND GERETTET. UMSCHULDUNG GEGLÜCKT

Zitat aus der Süddeutschen Zeitung online (http://www.sueddeutsche.de/politik/glae ... -1.1304308): "Gläubiger beteiligen sich zahlreich
Erfolg für Griechenland beim Schuldenschnitt......... Griechenland nimmt eine große Hürde im Kampf gegen die Schulden. Bis Donnerstagabend erklärten sich nach Angaben aus Regierungskreisen mehr als 80 Prozent der privaten Gläubiger des Landes bereit, auf ungefähr die Hälfte ihrer Investitionen zu verzichten. Damit sollen sich die 200 Milliarden Euro Schulden halbieren, die das Land bei dieser Gruppe hat. "



Sind unsere Nachrichtenagenturen, Tageszeitungen u.s.w. schon gleichgeschaltet?



Eigentlich müssten die Meldungen so aussehen: GRIECHENLANDUMSCHULDUNG GESCHEITERT

Gruß
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Re: Griechenland Umschuldung?

Beitragvon VARIUS » Fr Mär 09, 2012 11:19

meyer wie mueller hat geschrieben:Heute steht in den Zeitungen: Erfolg für Griechenland! 75% stimmen dem Schuldenschnitt zu.
Genau das haben die Staatenlenker verkündet. Mit diesem Erfolg können die weiteren Milliarden ausbezahlt werden.
Kann mir mal jemand erklären, was Sache ist? Gruß


Dazu kann ich ein interessanten Beitrag aus dem "Kapitalschutzbrief" zitieren;

Es geht nicht um den Euro
von Dan Denning

Führt die Rettung Griechenlands zur Rettung des Euros? Überhaupt nicht. Dem Euro würde es ohne Griechenland besser gehen, und Griechenland ohne den Euro. Die Deutschen planen schon für einen Euro ohne Griechenland. Wenn Griechenland eine eigene Währung hätte, dann könnte es die Staatspleite erklären, die eigene Währung abwerten, inflationieren und wieder von vorne beginnen. Argentinien hat das so gemacht. Das ist keine Wissenschaft, die so schwer ist wie Raketenwissenschaft. Deshalb geht es nicht darum, dass die Rettung Griechenlands den Euro rettet.
Wenn es beim Thema Griechenland nicht um die Rettung des Euros geht, und nicht um die Reduzierung der griechischen Schuldenlast, und wenn es nicht darum geht, die griechische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen....um was geht es dann?
Nun, jetzt haben wir ausgeschlossen, was unmöglich ist. Werfen wir einen Blick auf das, was noch übrig bleibt an Möglichkeiten.
Die Rettung Griechenlands bedeutet, dass das Erklären einer Staatspleite verhindert wird. Obwohl Griechenland de facto ja zahlungsunfähig ist oder war. Warum ist es für die EZB und den IWF so wichtig, dass die pro forma Erklärung der Zahlungsunfähigkeit vermieden wird?
Die derzeitige Planung sieht doch wie eine Staatspleite aus. Laut den Planungen würden 100 Mrd. Euro griechische Staatsschulden verschwinden, dank der Zustimmung der privaten Gläubiger. Die EZB hat genug Waffen, dass die Gläubiger sogar einen 70%igen "haircut" akzeptieren würden, ohne dass es offiziell Staatspleite genannt würde.
Und dennoch, bizarrerweise können die Gläubiger Griechenlands ihre Verluste nicht bei den CDS Kreditversicherungen geltend machen. Das ist richtig; sie könnten 70% ihres Kapitals verlieren und es könnte ihnen dennoch eine Auszahlung via Kreditversicherung, die sie abgeschlossen haben, verweigert werden. Das wäre so, als ob eine Feuerversicherung nicht zahlt, weil nur 70% ihres Hauses abgebrannt sind.
Es geht darum, wer die Regeln macht. Für Sie und mich ist ein unfreiwilliger Verlust von 70% mit Staatsanleihen eine Staatspleite. Aber Sie und ich bestimmen nicht, was ein "Kreditereignis" ist. Diese Ehre steht der International Swaps Derivatives Association (ISDA) zu. Diese Institution besteht aus Banken und Finanzfirmen. Das sind die Firmen, die am meisten zu verlieren haben, wenn Griechenland die Staatspleite erklärt.
Die ISDA repräsentiert das globale Bankensystem. In Europa hat das Bankensystem jede Menge Staatsanleihen in den Büchern. Das sind Aktiva. Wenn Griechenland die Staatspleite erklären würde, dann könnte das eine Vorgabe dafür sein, wie andere Länder mit zu hohen Schulden mit diesen umgehen könnten. Und das könnte das gesamte Bankensystem Europas bedrohen.
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Re: Griechenland Umschuldung?

Beitragvon flower-bauer » Fr Mär 09, 2012 20:17

...
Zuletzt geändert von flower-bauer am Do Mai 03, 2018 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Griechenland Umschuldung?

Beitragvon flower-bauer » Mi Okt 10, 2012 9:08

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