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Größere Räder machen den Schlepper schwach...

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Größere Räder machen den Schlepper schwach...

Beitragvon Flächenagrardesigner » Sa Sep 20, 2008 14:29

Was sagt ihr dazu oder könnt ihr sogar Vergleiche anstellen?

Den 714/716 Vario gibts ja sowohl mit 38" als auch mit 42"
"Geht" der Vario mit der größeren Bereifung merkbar schlechter??

Oder bei CVX...

Oder NH TSA 135.....650/65 R38 und 600/65 R 38...

Sind hier unterschiede zu merken.....
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Beitragvon Güldnerfahrer » Sa Sep 20, 2008 15:45

Also ich kann von nem 818 sagen das der mit der breiten Bereifung sogar besser zieht.
Das erste ma haben wir das bei der Maisernte gesehen da war ein 8181 als Vorführschlepper da der hatte die schmale Bereifung und ich bin mit meinem Freund seinen eigenen mit der Breiten Bereifung gefahren.
Auf dem nassen Boden und auf Silo fuhr er sogar besser.
Auf der Straße ist auch genauso gut wie einer mit schmaler Berifung.
Beim Grubbern mit dem 6m Schwergrupper kam der mit den breiteb RAiefen auch besser voran als der mit den schmalen.
Außerdem sind ja breite Reifen auch bekanntlich bodenschonender als dünne.
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Beitragvon Sepp » Sa Sep 20, 2008 16:46

Es geht ja nicht um die Breite, sondern um die größte Felge (Zoll).

Optisch gefallen mir die 42er auf jeden Fall besser 8)
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Beitragvon Flächenagrardesigner » Sa Sep 20, 2008 16:55

Ja, aber mein Claasvertreter sagt, dass er das alles schon erlebt hat....z.B. 650/65 R 42 auf nem Arion 640 will der Kunde-bekommt er auch und hinterher mault er, dass die Beschleunigung auf der Straße schlechter ist...
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Beitragvon ED 16/2 » Sa Sep 20, 2008 17:14

Auf der Straße ja, im Acker nein .
42 Zoll Reifen haben mehr Aufstandfläche und damit mehr Widerstand auf der Straße. ->Schlepper tut sich Schwerer
Im Acker ist die größere Aufstandfläche von Vorteil. -> Zugkraftübertragung

Haben das selbst schon erlebt:
815 Vario (mit Pflegereifen und leerem Düngerstreuer) zieht am Berg unseren 820 vario (900 er Hinterreifen,ansonsten leer) problemlos ab

Nichts anderes macht man mit dem Reifendruck.
Weniger Druck->mehr Aufstandfläche->bessere Zugkraftübertragung
Mehr druck->weniger Aufstanfläche->weniger Widerstand bei der Straßenfahrt
Mit nem Eicher wirst du reicher...
...bis du dir nen Fendt kaufen kannst.
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Beitragvon SHierling » Sa Sep 20, 2008 17:26

Ist das nicht sowieso so, das das Drehmoment - oder eigentlich die Kraft, die für den Antrieb auf der Straße / auf dem Acker landet, vom Radius abhängig ist? Je kleiner, desto mehr Vortrieb, und je größer der Radius, desto länger auch der gedachte "Hebelarm" bis zum Boden, und kleinerer Vortrieb.
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Beitragvon bulldogfan » Sa Sep 20, 2008 17:31

SHierling hat geschrieben:Ist das nicht sowieso so, das das Drehmoment - oder eigentlich die Kraft, die für den Antrieb auf der Straße / auf dem Acker landet, vom Radius abhängig ist? Je kleiner, desto mehr Vortrieb, und je größer der Radius, desto länger auch der gedachte "Hebelarm" bis zum Boden, und kleinerer Vortrieb.



so isses, das getriebe muss bei größerere bereifung langsamer übersetzt sein was mehr verschleiss bedeutet durch das grössere drehmoment.
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Beitragvon aNiederbayer » Sa Sep 20, 2008 17:50

bulldogfan hat geschrieben:so isses, das getriebe muss bei größerere bereifung langsamer übersetzt sein was mehr verschleiss bedeutet durch das grössere drehmoment.


naja, die Reifengröße wird im Normalfall erst über die Achsübersetzung angepasst, somit dreht sich nur die Achse langsamer und mit mehr Drehmoment, dass das den Wirkungsgrad merkbar verschlechtert denke ich nicht. Es sei denn die Geschwindigkeit wird elektronisch angepasst, was ich aber bezweifle, sonst wäre ja die Drehzahl bei endgeschwindigkeit unterschiedlich.
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Beitragvon Favorit » Sa Sep 20, 2008 18:40

Hi,


M=F*r
Drehmoment = Kraft*Hebellänge

Daraus folgt: F=M/r und r=M/F
Das ist das alte Spiel zwischen Kraft, ihrer Substanz und zurückgelegtem Weg.

Das Modell für ein Nutzfahrzeug ist aber sehr kompliziert: Wer schwer (an)ziehen muß, kann nicht endlos schnell werden (jedenfalls nicht mit einem "normalen" Getriebe :lol: ).
Wenn wir jetzt auf konkret runterbrechen: Der Unterschied zw. 38 und 42Zoll ist nicht soo gravierend. Wie schon oben gesagt, steht dem eine größere Aufstandfläche (und i.ü. auch ein geringerer Rollwinkel!) gegenüber. :wink:
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Beitragvon Bauer Schosch » Sa Sep 20, 2008 18:46

da gibts doch bei fendt vario schlepper die bordcomputereinstellung mit der reifengröße und dadurch verändert sich die endgeschwindigkeit zuminders sagt das ein bekannter von mir aber es machen im großen und ganzen 4 kmh aus was er schneller geht
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Beitragvon handeule » Sa Sep 20, 2008 19:19

Alles richtig: größere Reifen = längere Übersetzung, bei gleicher Drehzahl höhere Endgeschwindigkeit aber längere Zeit bei der Beschleunigung auf eine bestimmte Geschwindigkeit, weniger Verbrauch - insgesamt trägeres Verhalten. Grüsse Marcus
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Beitragvon Ackerparty » Sa Sep 20, 2008 20:07

Also ich kann bei mir im Betrieb nur 650er 42" Agribib gegen 710er 38" Xeobib vergleichen. Beides auf 6930er.
Auf der straße gibts da bei richtigem Luftdruck nicht wirklich nen unterschied ausser das die 710er ruhiger sind aber das wird am reifen liegen. Aufm Acker (trocken bis nass) ziehen die 710er 38" besser als die 42" aber sobald es Schlammig wird ziehen die 42" dadurch wo die 38" sich festfahren.
Denke allerdings auch das man die beiden reifen nicht wirklich was Leistung angeht vergleichen kann da a unterschiedlich breit und b der Xeobib ja auch nicht zwingend standartreifen ist.

ein unterschied zwischen 38" und 42" wird es sicher geben aber um da sicher was sagen zukönnen muss man schon mim gleichen schlepper gleiche arbeit und gleichem reifen typ zb Michelin Multibib oder Agribib testen da die zug eigenschaften zwischen den modellen auch schon veschieden sind.
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Beitragvon mich_deere » So Sep 21, 2008 13:56

:roll: Ihr dürft aber nicht vergessen das die Größe der Felge keine Angaben über die Größe und Umfang des Gesamten Reifens gibt.
Der 650 42" müsste genauso groß sein wie der 710 38".
Also sagen wir mal lieber 1,85m Höhe gegen 1,95m.

Ich denke der Hauptgrund für das schwächere Beschleunigen mit größeren Reifen, wenn überhaupt spürbar, liegt in der größeren benötigten Rotationskraft.
Kinetische Energie = Translationsenergie + Rotationsenergie
:arrow: größere Reifen :arrow: höhere Rotationsenergie :arrow: Mehr Kraftbedarf.

Für die Berechnung spielt vor allem die Geschwindigkeit die größte Rolle. Darum wird die Sache erst bei hohen Geschwindigkeiten interessant.

Die höhere Übersetzung ist zu vernachlässigen da die Übersetzung normalerweise an den Reifenumfang angepasst ist. Und wenn nicht macht man alles eben mit einem Gang niedriger.
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Beitragvon hans g » So Sep 21, 2008 14:09

jetzt mal ne frage: haben eure schlepper kein getriebe :?:
meiner hat eins und damit kann ich dann auswählen---entweder ziehen oder beschleunigen :wink: :lol:
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Beitragvon Sepp » So Sep 21, 2008 14:20

meiner hat eins und damit kann ich dann auswählen---entweder ziehen oder beschleunigen


Was hast denn du für ein Getriebe? Ich kann mit allen Gängen ziehen und beschleunigen. Ich kann sogar beim Ziehen beschleunigen! 8)
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