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Grunddüngung bei Versorgungsstufe E bzw. B

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Grunddüngung bei Versorgungsstufe E bzw. B

Beitragvon JonnyD2250 » Sa Sep 27, 2008 23:09

Hallo,

nach Bodenprobe im letzten Jahr befinden sich bei uns fast sämtliche Flächen bzgl Kali in Versorgungsstufe E. Daher haben wir auf den betreffenden Flächen kein Kali gestreut. Auf den betreffenden Schlägen wird Getreide angebaut, Stroh grundsätzlich abgefahren. Es handelt sich um leichte bis mittlere Böden.

Wie lange kann -ungefähr- auf eine Düngung mit Kali verzichtet werden?

Anmerkung: Magnesium liegt auf diesen Schlägen ebenfalls in VS E. Das K-Mg Verhältnis liegt bei ca. 3:1 bis 4:1.


Bei der Phosphatversorgung sieht es genau umgekehrt aus. Die Böden befinden sich vorrangig in der Versorgungsstufe B. Haben daher den doppelten Entzug gestreut (ich weiß 25% Zuschlag heißt es immer, aber angesichts der weiter explodierenden Preise ist das nun doch kein großer Fehler gewesen).

Wie lange müssten diese Schläge normalerweise mit Phosphat aufgedüngt werden?

Hab irgendwo was mit einer Einhaltung der Düngeempfehlungen nach Bodenprobe von 5 Jahren gelesen, aber bin mir da nicht so sicher...
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Beitragvon Kaninchen » Sa Sep 27, 2008 23:14

Warum lasst ihr eure Böden so verkommen? :shock:
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon JonnyD2250 » Sa Sep 27, 2008 23:20

Danke für den Tipp....
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Beitragvon Panic » So Sep 28, 2008 9:33

Kaninchen hat geschrieben:Warum lasst ihr eure Böden so verkommen? :shock:


was ist das für Rat. Wieso ist der Boden verkommen.Bodenuntersuchung wurde durchgeführt, das Prob stellt sich wie beschrieben dar. Frage:hast du Möglichkeit an Schweinegülle zu kommen. Wenn ja,einfach mal 2 Jahre 30- 40m³ ausbringen und dann wieder Ánalyse.
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Beitragvon JonnyD2250 » So Sep 28, 2008 12:55

Das wär dann quasi nochmal 2 jahre ungefähr die doppelte Abfuhr P. Mit der Schweinegülle wird das wohl nicht so einfach, da dran zu kommen...
Das wären dann pro Jahr so ca. 500m3 Gülle glaub nicht, dass der einzige in naher Umgebung lebende Schweinewirt soviel Dünger übrig hat, der braucht das bestimmt alles selbst, als großer Ackerbaubetrieb.
Läuft wohl auf Mineraldünger hinaus... Haben auch nicht die Maschinen, um so eine Menge möglichst schnell und günstig auszubringen ( 4m3 Fässchen...).

Danke bis hierher!
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Beitragvon Hammer|on » Mo Sep 29, 2008 17:56

Hallo,
in Schweinegülle is ja auch Kali drin den du nicht haben willst.......
Dünge das fehlende Phosphat mit Mineraldünger auf über 3-4 Jahre.
Kali hast du ja in E dann würde ich erstmal 2 Jahre keinen Kali mehr streuen und wieder ne Bodenprobe machen. :D
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Beitragvon JonnyD2250 » Mo Sep 29, 2008 18:12

Tja, wenn das doofe Phosphat ja so günstig zu bekommen wäre...

Die eleganteste Lösung wäre Carbokalk, weil Kalk muss auch mal wieder drauf und man müsste dann nur noch stickstoff draufwerfen. Leider bin ich wohl nicht der einzige der carbokalk haben will ;) :evil:

Gibts dann wahrscheinlich NP 20+20 über die nächsten Jahre, wird wohl am besten passen, oder?
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Beitragvon JonnyD2250 » Mi Dez 17, 2008 11:34

Was meint ihr: Ist es sinnvoll in diesem Frühjahr die Phosphat-Düngung zu unterlassen?Willl noch auf weiter fallende Phosphat-Preise warten und ggf erst im Herbst ne P-Düngung machen. K, Mg brauch ich ja nicht...


Letztes Jahr wurden 100 kg Phosphat im Frühjahr gedüngt. Entzug: 55kg P (tolle Ernte :twisted: ) + 50% aufgedüngt = 82,5 kg Bedarf für das Jahr 08.

Hab ich also noch knapp 20 kg übrig für '09. Jedenfalls da wo Getreide stand, da wo Mais stand ist "nichts mehr übrig".
Böden haben durchweg P2O5 Gehalt von 11mg/100g --> B
Im Herbst noch 15dt Brannkalk gekörnt als Kopfdünger gedüngt bei ph-Wert 5,5 auf sL. Dadurch steigt die P-Verfügbarkeit vllt. auch noch ein bisschen...


Also: Sinnvoll P erst im Sommer/Herbst bei womöglich niedrigem Preis düngen? Oder sind Ertragseinbußen zu befürchten, die den Spareffekt wieder zu Nichte machen?

EDIT: Es wird Getreide angebaut und auf einem Schlag Mais (der kriegt wohl etwas Phosphor).
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Beitragvon voro » Mi Dez 17, 2008 14:02

JonnyD2250 hat geschrieben:Tja, wenn das doofe Phosphat ja so günstig zu bekommen wäre...


Phosphat streut hier kein Mensch mehr - höchstens noch n bischen beim Mais unter den Fuß - dann ist Schluss. Hier gibts das mit den Versorgungsklassen eigentlich nur umgekehrt: Phoshphat ganz oben, und mit Kali wurde gespart.

'Ham hier ja mehr als genug Schweine in der Gegend ...
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon Lemme82 » Mi Dez 17, 2008 17:38

Schon mal an den ach so bösen Klärschlamm gedacht ??

zwecks Phosphor und Kalk !
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Beitragvon JonnyD2250 » Mi Dez 17, 2008 19:29

Klärschlamm geht wohl nicht, muss doch eingearbeitet werden oder? Hab da keine richtige Ahnung...
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Beitragvon Lemme82 » Mi Dez 17, 2008 20:53

mmh sorry hatte ich übersehen, besser ist es mit einarbeiten haben zwar auch schon mal Klärschlamm als Kopfdünger gestreut aber dann sollte der Schlamm doch schon gut trocken sein(ein Regnen) !

bzw. man muss ihn ja sogar einarbeiten zwecks Düngeverordnung, aber auf lange Sicht Funktioniert es mit dem Schlamm zwecks Phosphor Werte!
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Beitragvon GtFahrer » Mi Dez 17, 2008 22:14

Mit dem Kali musst du aber auch aufpassen, dass es auch verfügbar ist. Es gibt ja Böden die das Kali fixieren und aber nicht mehr Pflanzenverfügbar machen.
Hatten wir hier in der Gegend auch schon zur Genüge.
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Beitragvon Mister M » Do Dez 18, 2008 10:03

Auf mittleren Böden (weiss jetzt nicht was du für einen Zusammensetzung hast) würde ich nie doppelte Mengen an Grundnährstoffen ausbringen. Wenn der Boden nicht genug Speichern kann dann verschwindet es im Nimmerland.

Phosphat düngen wir grundsätzlich im Herbst, Kali im Frühjahr da die Gefahr der Auswaschung besteht.

Bei dir mit Kali ist das ja garkein Thema da streust du eben einfach mal anstelle von KAS, den Harnstoff, dann geht die Bindung von Mg und KALI auf und das Kali wird freigesetzt.

Bei der Stufe E kannst du getrost 3 jahre auf Kali verzichten (Fruchtfolge ist natürlich zu beachten )

Ich würde mal an deiner Stelle ne Bodenprobe im Frühjahr ziehen und den Phosphatwert da noch mal anschauen.
aber es macht in der Tat den Anschein das bei dir das Kali hängt und zwar am magnesium. Wie hoch ist denn dein Boden PH ??

Gruß MM
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Beitragvon Ackerparty » Do Dez 18, 2008 12:10

Also bei wir handhaben das in etwa so.

Getreide ernte wird bei uns Klärschlamm und Kalli gestreut.
Unsere Flächen haben wir durch 3 geteilt so wird jedes Jahr nur 1/3 mit Klärschlamm gestreut.
zb.

-----------------2009------2010------2011-----2012-----2013-----2014

Feld 1-10 ------Klär ------nix -------Kali -------Klär------nix ----Kali
Feld11-20 -----nix -------Kali -------Klär--------nix ------Kali -----Klär
Feld21-30 -----Kali ------Klär--------nix --------Kali------nix------Klär

Haben hier mittlere bis schwere böden und kommen so eigentlich recht gut Klar. Dazu kommt natürlich noch jedes jahr die normalen KAS Düngungen.

Die Streumengen werden bei uns Anhand von Bodenproben und Klärschlamm Proben bestimmt.
Ab und an wird auch anstatt Klärschlamm Kalkschlamm gestreut.
Zuletzt geändert von Ackerparty am Do Dez 18, 2008 15:40, insgesamt 1-mal geändert.
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