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Grundstücksgrenze unklar

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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31 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon Kirsch-König » Do Jan 07, 2010 18:15

Hallo Kollegen!

Folgendes Problem:

Mir als Obstbauer pflügen die Nachbarn jedes Jahr ein Stück mehr in meine Plantage. Weit und breit sind auch keine Grenzsteine vorhanden. Es handelt sich dabei um ca. drei Meter auf 400m Länge. Bei einer anderen Anlage sechs Meter auf 200m Länge. Vermessen lassen kostet - ohne Grenzstein - je 1200€.

Mehrfache Gespräche ergebnislos; Satelitenaufnahmen zeigen, das ich im Recht bin.

Was soll ich tun? Soll ich überhaupt was tun?

Hat jemand Erfahrung/Ideen?

Vielen Dank!
Ich bin einer der wichtigsten Menschen auf der Welt: ich bin Landwirt!
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon juergen515 » Do Jan 07, 2010 18:18

keine grenzsteine mehr vorhanden, oder noch nie welche dagewesen ?
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon MTX-Driver » Do Jan 07, 2010 18:24

Moin

ironie on
Kannst ja die ursprüngliche Grenze mit Roundab markieren, vorzugsweise kurz vor der Ernte. :lol:
ironie off

Wenn ein Gespräch mit deinem Nachbarn nichts bringt wirst du ums vermessen lassen wohl nicht drumrum kommen :roll:
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon spielmann » Do Jan 07, 2010 18:28

Das es auch noch nichts anderes gibt als die blöden Grenzsteine. Nur gut um unsere Vermessungsleute zu beschäftigen :gewitter:
MfG. Emilson
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon forenkobold » Do Jan 07, 2010 18:37

Immer schön mulchen soweit Dein Grundstück geht..
aber NUR wenn du absolut sicher bist, dass der Nachbar zuviel bewirtschaftet.
Irgendwann wird er Dir dann mit Anzeige drohen und dann ist ER in der Beweislast!
Schriftlich dazu auffordern, Dein Grundstück in ursprünglichen Zustand zu versetzen solltest Du ihn aber vorher. Am Besten mit Zeugen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon amwald 51 » Do Jan 07, 2010 19:15

servus beianand
es gab und gibt heute noch feldgeschworerene. im gegensatz zu heute wußten diese früher genau wo die einzelnen grenzen waren. heute kannst du darauf nicht mehr zurückgreifen, dafür gibt's das digitale luftbild. und wenn darauf ersichtlich, dass deine nachbarn auf deinem grundstück ackern deinen nachbarn mal die leviten lesen ( die wissen genau wo sie ackern :idea: :idea: ). wenns nicht hilft, vermessung zu ihren lasten ankündigen. vor gericht bekommst du recht, wenn sie dir deinen boden gestohlen haben.
im übrigen ist vermessung landwirtschaftlicher flächen nicht so extrem teuer. richtet sich nach der anzahl der einzumessenden grenzpunkte und dem wert der grundstücke.
grüße vom alpenrand
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon hans g » Do Jan 07, 2010 19:24

vermessungskosten stehen in keinem vernünftigen verhältnis zum nutzen :!:
hans g
 
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon TLH » Do Jan 07, 2010 19:31

naja, der Hauptnutzen wär wohl Ruhe mit der Nachbarschaft, dann wär das leidige Thema vom Tisch.
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon MTX-Driver » Do Jan 07, 2010 19:35

TLH hat geschrieben:naja, der Hauptnutzen wär wohl Ruhe mit der Nachbarschaft, dann wär das leidige Thema vom Tisch.

Für andere ist es der Beginn die Messer zu wetzen...aber das ist ein anderes Thema :roll:
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon liddle_tomtom » Do Jan 07, 2010 19:39

Habt ihr bei euch in der Gegend vielleicht ein paar Findlinge rumliegen ??

Wenn du genau weißt wo die Grenze langläuft, dann würde ich entlang dieser Grenze in gewissen Abständen einen plazieren, dann sollte das mit dem Pflügen auf deiner Plantage eigentlich vorbei sein.

Gruß

liddle_tomtom
Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, dann erzähle ihm von deinen Plänen.
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon TLX9999 » Do Jan 07, 2010 20:40

Für Obstbaumkulturen gibt es doch auch Flächenprämien. Da besteht doch bei einer Kontrolle die Gefahr
der Prämienkürzung.
Vielleicht hilft ein Hinweis darauf, dass sie durch diesen "Landraub" auch mal in Haftung genommen werden können.
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon amwald 51 » Do Jan 07, 2010 21:52

servus mitanand
@hans g
... soll er sich etwa, weil einmal nicht reagiert auf dauer auf der nase herumtanzen lassen ???? es ist doch ausgemachte masche der nachbarn, jedes jahr sich ein stück mehr einzuheimsen. und die hoferben des nachbarn behaupten dann am ende, das grundstück hätte ihnen schon immer soweit gehört. hier hilft nur fakten schaffen und nach der vermessung zu lasten des nachbarn an der grenze in regelmäßigen abständen stabile 2 m lange eisenrohre bodenbündig in den untergrund treiben.

TLX9999 hat geschrieben:Für Obstbaumkulturen gibt es doch auch Flächenprämien. Da besteht doch bei einer Kontrolle die Gefahr der Prämienkürzung .... beim obstbauern, der/die nachbar/n bekommt/en natürlich (hoffentlich) nicht mehr als sein/ihre Grundstück/e im Kataster groß ist.
Vielleicht hilft ein Hinweis darauf, dass sie durch diesen "Landraub" auch mal in Haftung genommen werden können.

grüße vom alpenrand
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon Deutz-5006 » Do Jan 07, 2010 22:47

Hallo

In diesem Fall kann ich aus eigener Erfahrung sprächen. Habe eine Streuobstwiese wo der Landwirt schon knapp 2,5 Meter abgepflügt hat auf knapp 400 Meter Länge . Letztes Jahr hat er zu gar die Bäume die jetzt Meter weit über den Acker ragen einfach mit dem Frontlader beschädigt. Da die Wiese eingezäunt ist für Pferde sind jedes mal auch die Holzpfosten einfach umgefahren. Nach vielen Anrufen und auftauchen auf seinem Hof war er nie da und seine Frau sagte nur wir pflügen nie weiter rüber :lol: . Nur da ich gute Bekannte auf dem Amt habe weiß ich genau wie Breit die Wiese ist und die Grenzsteine sind ebenfalls nicht mehr vorhanden. Bin jetzt auf die Idee gekommen sein Getreide dieses Jahr abzumähen einfach 1 bis 2 Meter. Doch wie hier schon geschrieben wurde ich weiß ebenfalls nicht mehr wie ich mir helfen soll da das vermessen mehr Geld kostet als der Nutzen.

mfg. Deutz5006 :D
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon juergen515 » Do Jan 07, 2010 22:53

Deutz-5006 hat geschrieben:Hallo

In diesem Fall kann ich aus eigener Erfahrung sprächen. Habe eine Streuobstwiese wo der Landwirt schon knapp 2,5 Meter abgepflügt hat auf knapp 400 Meter Länge . Letztes Jahr hat er zu gar die Bäume die jetzt Meter weit über den Acker ragen einfach mit dem Frontlader beschädigt. Da die Wiese eingezäunt ist für Pferde sind jedes mal auch die Holzpfosten einfach umgefahren. Nach vielen Anrufen und auftauchen auf seinem Hof war er nie da und seine Frau sagte nur wir pflügen nie weiter rüber :lol: . Nur da ich gute Bekannte auf dem Amt habe weiß ich genau wie Breit die Wiese ist und die Grenzsteine sind ebenfalls nicht mehr vorhanden. Bin jetzt auf die Idee gekommen sein Getreide dieses Jahr abzumähen einfach 1 bis 2 Meter. Doch wie hier schon geschrieben wurde ich weiß ebenfalls nicht mehr wie ich mir helfen soll da das vermessen mehr Geld kostet als der Nutzen.

mfg. Deutz5006 :D


nnormalerweise zahlt doch der, der die grenzsteine verrückt/beschädigt/verschwinden lässt...
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Re: Grundstücksgrenze unklar

Beitragvon Deutz-5006 » Do Jan 07, 2010 23:09

Hallo

Das weis ich leider nicht. Nur paar Meter weiter bewirtschaftet der Landwirt auch ein Acker neber einer Streuobstwiese wo ebenfalls keine Grenzsteine mehr sichtbar sind und die Bäume nur noch wie auch bei mir knapp 40 cm an der Grenze stehen.

mfg. Deutz5006
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